Beiträge von Iglufant

    Mal bei der örtlichen Sparkasse freundlich auf das nicht wettbewerbsfähige Kontenmodell hinweisen und fragen, ob sie attraktivere Modelle haben?

    Es würde im Erfolgsfall vermutlich immer noch etwas mehr kosten als die Konten der Direktbank-Mitbewerber, aber eben auch Aufwand sparen. Und den SCHUFA-Score schonen.

    Ich bin übrigens auch auf das Glasfaserangebot von 1&1 hereingefallen.
    1&1 bewarb es mit baldiger Verfügbarkeit und nachdem sich ein Jahr lang nichts getan hatte, haben sie den Tarifwechsel freundlicherweise rückabgewickelt, inklusive einem kleinen Trostpflaster für mich.

    Inhouse ist alles verkabelt, lediglich bei OXG, die bei uns in der Gegend den Ausbau ausführen, hakt es noch.

    Einen geringen monatlichen Aufpreis wäre mir Glasfaser sogar wert, denn außer besserer Latenz bietet die Technik auch einen höheren Schutz gegen Überspannung, da das Kommunikationsnetz selbst nicht elektrisch leitet, sondern nur noch das normale Stromnetz als Risiko bleibt, was sich einfacher absichern lässt.

    Meine hässliche, alte 7490 wurde vermutlich durch einen Blitzschlag in der Nähe gegrillt, und das nicht mal vollständig. Direkt nach dem Blitz war die Verbindung weg, nach ein paar Minuten war sie wieder da und nach ein paar Stunden synchronisierte sich die Box danach ständig wieder neu.

    Allein dass ich ans Trennen des Routers vom Telefonnetz bei Gewittern oder bei längerer Abwesenheit denken muss, geht mir schon kolossal auf den Sack.

    Wenn sie nun eine neue Fritzbox für 200 € kauft, weil sie die neuen Anmeldedaten nicht in den alten Router eingetragen bekommt, hat sie letztlich ein schlechtes Geschäft gemacht.

    Dass die 7412 ein sparsamer Router war, steht außer Frage.
    Aber die aktuellste Firmware für die 7412 ist FRITZ!OS 6.88 vom 04.09.2023.

    Der Router ist permanent mit dem Internet verbunden und mir wäre ein Gerät mit derart veralteter Firmware zu riskant, gerade seit mithilfe von KI immer neue Sicherheitslücken gefunden werden.

    britty hat in diesem Punkt also alles richtig gemacht.

    Wenn ich nur zwei Computer (von mir aus auch Computy, wenn's denn hilft) habe und ein passendes Netzwerkkabel, dann habe ich bereits ein kleines Netzwerk.

    Wenn einer dieser Computer eine FritzBox ist, ändert das daran nichts.
    Die Daten, die hinten auf der Fritzbox stehen, dienen ausschließlich dazu, dass man sich vom Comptuer aus an der FritzBox anmelden kann, sonst nichts.

    Das heißt, das funktioniert auch komplett ohne DSL-Vertrag und sogar ohne Telefonanschluss, auch wenn es natürlich ziemlich nutzlos wäre. Am Computer könnte man per Browser nur die Seite der FritzBox aufrufen und das wäre es.

    Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass sich eine FritzBox nach einen Reset auf Werkseinstellungen wieder auf einen anderen Konfigurationszustand zurückstellt; zumindest habe ich noch nie davon gehört.

    Wenn ich also nicht einmal auf die FritzBox komme, nützt mir auch kein Support der Welt etwas. Woher soll der Support wissen, was mit meiner Box nicht stimmt, wenn niemand drauf zugreifen kann, weder lokal noch remote?

    Kann denn überhaupt mit der betroffenen Karte im Girocard-Modus bezahlt werden?
    Wenn das schon an den Geldautomaten der Sparkasse nicht funktioniert, würde ich von einem Defekt der Karte ausgehen, sofern es mit anderen gleichartigen Karten dort funktioniert.

    Das sollte ein Mitarbeiter der Sparkasse hoffentlich noch verifizieren/falsifizieren könne, für irgendwas bezahlt man dort ja die horrenden Gebühren.

    Bin zwar nicht besonders technik-affin, um es noch zurückhaltend zu formulieren, aber ...

    ... das erscheint mir eher unwahrscheinlich vor dem Hintergrund des integrierten, ausdrücklichen Hinweises seitens Finanztip zu dem Procedere "am Ende der noch lesbaren Beiträge für Nichtregistrierte" auf grünem Hintergrund.

    Der Hinweis auf weitere Beiträge nur für registrierte User?
    Das dürfte schon in der Forensoftware enthalten sein und bei entsprechender Konfiguration aktiviert werden.

    Noch einmal: Der erste Beitrag ist ein Hinweis auf die Folgen der Umstellung für einen Teil der Sparda-West-Kunden, mehr nicht.

    Ich kann die Bank sogar verstehen, dass sie den Kunden nicht explizit sagt, sie müssen _alle_ Bankverbindungen ändern. Diese Arbeit macht nicht direkt Freude, wenn sie sich nicht automatisieren lässt, gerade für den älteren Teil der Kundschaft. Wenn sie es so explizit geschrieben hätten, hätten sie vielleicht ihre Hotline überlastet.

    In meinem Fall ist das Zusatzarbeit für mich, weil besagte Angehörige es nicht allein hinkriegt, aber damit kann ich sehr gut leben und darüber beklage ich mich nicht. Älter werden wir alle.

    ANDREJ : Danke für die Erwähnung der geplanten Fusion mit der PSD Rhein-Ruhr, sehr interessant!


    Sicher, dass die Bank hierzu keinen Hinweis gegeben hat ? 🤔

    Soweit ich mich erinnere(!), hat die Bank die geänderte IBAN für Kunden der einen, betroffenen Bankleitzahl erwähnt und geschrieben, man solle dies bei neu eingerichteten Lastschriften am besten gleich berücksichtigen.

    Ich hatte dann mal geschaut, ob man nicht einen Kontoumzugsservice der Bank nutzen konnte, wie bei einem Kontowechsel von extern, aber das schien nicht der Fall zu sein.

    Und ja, mein Beitrag war in erster Linie ein Hinweis an Leute, die dort vielleicht Kunde sind oder Angehörige haben, die dort Kunde sind. Mehr nicht.

    Liebe Freunde des reibungslosen Zahlungsverkehrs,

    die Sparda-Bank West hat im letzten Jahr ihr Online Banking konsolidiert und im Rahmen der Eingliederung der Sparda-Bank Münster eine ihrer Bankleitzahlen geändert, damit natürlich auch die IBAN der betroffenen Kunden. Im gleichen Zuge wurde der Login ins Online Banking vereinheitlicht und über beides wurden auch die Kunden informiert.

    Ich hatte einer Angehörigen geholfen, ihren Online-Zugang auf die neuen Daten umzustellen und danach funktionierte erstmal alles.
    Später hatten sie und ich uns gewundert, warum Überweisungen vom Tagesgeldkonto der Ayvens Bank auf ihr Girokonto zwar funktionierten, umgekehrt jedoch nicht und wir riefen den Service an. Die Umstellung war zu dem Zeitpunkt längst vergessen.

    Dort wurde mir der Grund für diese Asymmetrie genannt: Die Sparda hat eine Weiterleitung für eingehende Buchungen eingerichtet, die etwa zwei Jahre lang gilt. In userem Fall klappten also die Überweisungen von Ayvens zu Sparda, da weitergeleitet, die Überweisungen in umgekehrter Richtung jedoch nicht, da die neue IBAN übermittelt und von Ayvens als unzulässig abgelehnt wurde.

    Die Sparda hatte, soweit ich mich erinnere, nicht explizit darauf hingewiesen, dass alle Bankkontakte innerhalb dieser zwei Jahre aktualisiert werden müssen und ich bin mir relativ sicher, dass da auf einige Kunden in jetzt knapp anderthalb Jahren eine unangenehme Überraschung zukommt, falls die Sparda ihre Weiterleitung nicht verlängert. Denn dann dürften folglich auch eingehende Buchungen nicht mehr funktionieren.

    Wer also dort Kunde ist, wessen IBAN von einer Änderung betroffen ist, mag das vielleicht auf dem Schirm behalten.

    Was mir bei beiden Anbietern gut gefällt: Sie sind als Laufzeitverträge realisiert und damit hat man kleinere Abrechnungsblöcke bei den Daten, d.h. 1kB statt 100kB, auf die jede neue Verbindung aufgerundet wird. Bei Prepaid-Angeboten sind es üblicherweise 100kB.

    Ich kann allerdings kaum abschätzen, wie stark sich der Effekt je nach Szenario auswirkt, das ist also eher etwas für mein Bauchgefühl.

    Ein Nachteil von fraenk war zumindest früher, dass man keine Abschlussrechnung bekam:
    Die Rechnung bekommt man nur per App, aber wenn man kündigt, hat man zum Zeitpunkt der Rechnungserstellung keinen Zugang mehr, weil dann auch die App nicht mehr funktioniert.

    Ist für mich eher ein Designfehler. Simon Mobile macht das besser, dafür hatten sie an 'meinen' Orten das etwas schlechtere Netz.

    Inzwischen startet man mit 25GB für 10€, wenn man einen Code verwendet.
    Kundenfreundlich finde ich auch, dass die alten Freundschaftswerbungen ebenfalls auf 5€ pro geworbener Person nachgezogen wurden.

    Wenn man nur auf die GB/10€ schaut, hat Simon Mobile meines Erachtens das bessere Angebot.

    Und das ist genau wofür gut?

    Smartphones kann man übrigens auch mit Linux, google-freiem Android oder anderen (auch open source) Betriebssystemen betreiben.

    Für ein CustomROM, darauf läuft es zumindest mit den mir bekannten Smartphones heraus, wenn man ein alternatives OS nutzen will, braucht man einen entsperrten Bootloader.

    Und schon war's das mit der einen oder anderen Banking Software.
    Damit ist WERO schon mal raus. Mag sein, dass eine bestimmte Banking Software zufällig trotz offenem Bootloader läuft, aber das kann sich mit jedem Update ändern.

    Ich nutze privat auf dem PC Gentoo Linux und stehe GrapheneOS sehr offen gegenüber, aber es nützt nix, bestehende Schwächen zu ignorieren. Meine letzten Erfahrungen mit CustomROMs basieren auf LineageOS.

    Wero hat das Potenzial, zum europäischen PIX zu werden, dem wahrscheinlich erfolgreichsten und kostengünstigsten Sofortüberweisungssystem der Welt.

    In Brasilien hat PIX im Alltag bereits Kartenzahlungen und Bargeld verdrängt. Man kann damit alles zahlen - vom Auto über die Stromrechnung bis zum Flohmarkt oder der Fähre im Amazonas.

    ...und hat damit immer noch die Abhängigkeit von entweder iOS oder Android.
    PayPal lässt sich per Browser bedienen, WERO nicht.

    Ich hatte meine GenialCard mal ein knappes Jahr lang nicht genutzt und mir wurde der Kreditrahmen halbiert.

    Als Konsequenz setze ich sie seitdem nur noch für Kleinkram ein, die Bank hat ja eindeutig signalisiert, dass sie es so will. :)

    Alles betragsmäßig ab Volltanken läuft seitdem über die andere Karte.

    Von der Sparda bin ich schreiend und wild mit den Armen in der Luft fuchtelnd weggelaufen.
    Die waren einfach grottenschlecht.
    Aber das trifft nicht notwendigerweise auf alle Sparda-Banken zu, die Sparda-Bank Hessen scheint nicht schlecht zu sein.

    Ein Blick auf die PSD-Banken könnte eventuell auch lohnen, ebenfalls eine Genossenschaftsbank, ebenfalls regional unterschiedlich aufgestellt.

    Bei Direktbanken wäre ich generell zurückhaltend mit Bargeldeinzahlungen, Stichwort Geldwäschegesetz.