Allerdings - und das kam bisher noch nicht zur Sprache - versteuert der Eigentümer des Thesaurierers mit der Vorabpauschale einen Teil des impliziten Gewinns seines Depots, was der Eigentümer des Ausschütters in dieser Konstellation nicht tut.
Heißt: Wird irgendwann mal der ganze Posten verkauft, zahlt der Eigentümer des Thesaurierers weniger Steuer beim Verkauft, weil er über die Jahre über die Vorabpauschale einen Teil des Gewinns vorab besteuert hat.
Der Eigentümer des Ausschütters versteuert dann mehr Gewinn, zahlt also mehr Steuer.
Das verstehe ich nicht, wenn die Ausschüttung kleiner als die Vorabpauschale, dann greift die Vorabpauschale ja auch beim Ausschütter, oder?