Beiträge von 12345

    Nach ein paar Jahren mag sich zwar viel im AV-Depot angesammelt haben, nur du kommst da einfach nicht dran.

    Ich habe da ganz praktisch den Fall vor Augen, dass man deutlich vor dem Rentenalter eine lebenslimitierende Diagnose erhält. Wäre bitter, wenn die letzte große Weltreise, Pflege oder teurere private ärztliche Behandlungen nicht drin sind, weil das Geld in einem Altersvorsorgedepot bis 67 gesperrt ist…

    Soll das Depot eigentlich vererbt werden können? Und was gilt dann an Verfügungsbeschränkungen?

    Das ist ein sehr gutes Geschäft und vermutlich das erste und letzte Mal in unserem Leben, das sowas möglich ist :thumbup:.

    Alles über 1% Differenz (netto) würde ich auch machen. Bei weniger wäre mir das Risiko einer Änderung in der Steuergesetzgebung zu hoch.

    Zeitweise gab es bei der PBB Direkt (ich weiß, eher Wackelkandidat, aber deutsche Einlagensicherung) 4,25% auf 10 Jahre mit Zinseszinseffekt und Versteuerung erst am Ende. Die haben wir mitgenommen, das lohnt sich schon ziemlich.

    Klar, ETF hätte sich Stand heute noch mehr gelohnt, aber wir wollten bei unserer selbstgenutzten Immobilie kein Aktienrisiko.

    Wer damals nur 10 Jahre Zinsbindung genommen hat, ist auch selbst schuld. Wenn man bei den damaligen Zinsen noch versucht hat, die letzten 0,0x Prozentpunkte mehr raus zuholen, war man schlichtweg zu geizig.

    Ja, wir haben bewusst so finanziert, dass zum Ende der Zinsbindung auch alles abbezahlt ist. Das sind bei uns nur 15 Jahre, aber selbst 30 Jahre gab es damals für 1,x %!

    Indem man eine Baufinanzierung von unter 1% hat, die Tilgung auf ein Minimum zurück geschraubt hat und die Differenz + Sondertilgungen in Festgelder schiebt. Bei einer Immobilienfinanzierung mit 1% und Festgeld mit 3,27% macht man einen Gewinn von 2% bei der Anlage vs. Tilgung.

    Genau. In unserem Fall 0,54% auf 15 Jahre (von denen inzwischen natürlich schon einige um sind), und eine Finanzierung mit flexibler Rate (bei der ING standardmäßig dabei). Wobei wir nur die Ratendifferenz anlegen, Sondertilgungen brauchen wir nicht, weil wir nach den 15 Jahren zum Ende der Zinsbindung ohnehin fertig sind.

    Wir haben damit angefangen, als die Zinsen 2022 hoch gingen. Da war zwar noch sehr viel Laufzeit bei der Zinsbindung übrig, aber ETF wäre uns trotzdem zu viel Risiko gewesen. Auch so wird bzw. ist die Ersparnis fünfstellig, und wir sind inzwischen an dem Punkt, wo wir mit unserer Immobilienfinanzierung Geld verdienen. 😁

    Na ja, es ist immer noch teurer, als wenn wir fünf Jahre früher gekauft hätten, aber irgendwas ist ja immer…

    Naja, Trump macht das nur andersrum, wie der einfache Investor:

    Die Investoren versuchen, ihre Investitionen so zu timen, dass sie zur erwarteten Marktentwicklung passen.

    Trump bewegt die Märkte so, dass sie zu seinen Investitionen passen :D

    Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt, muss der Berg zum Propheten kommen!

    Ich habe mein Vermögen nicht bis ins letzte optimiert. Ab und an habe ich nen Überschuss auf dem Tagesgeldkonto und den hätte ich vermutlich heute morgen investiert.

    Den Überschuss bzw. den Jahresbonus für vergangene Jahr, der kürzlich ausgezahlt wurde, investiere ich aktuell in eine ausgedehnte Reise! 😁

    Ansonsten läuft der monatliche Sparplan wie gehabt.

    Market Timing lasse ich sein, wie immer.

    Statt Kosten bei bestehenden Fonds zu senken, legt man lieber neue, günstigere Fonds auf. Eine Strategie, die wenig fair wirkt, denn man weiß genau, dass viele Anleger nicht einfach aussteigen können. Sei es wegen der Kapitalertragssteuer oder weil sie die Situation schlicht übersehen. Egal ob Fondsgesellschaften, Banken oder Broker: Finger weg, wenn Bestandskunden regelmäßig benachteiligt werden! Warum? In ein paar Jahren ist man selbst Bestandskunde.

    Ich frage mich ohnehin, ob das nicht irgendwann flächendeckend passiert. Die TERs sind nicht in Stein gemeißelt, und wenn viele Anleger irgendwann mal 20 Jahre dabei sind, tut vermutlich alles verkaufen und Gewinne versteuern mehr weh als eine von z.B. 0,12% auf z.B. 0,3% erhöhte TER (mal ganz zu schweigen von all den Leuten, die sich um eine solche Erhöhung gar nicht kümmern, weil sie keine Lust haben, sich damit zu befassen).

    Ich habe gerade mal bei mir geschaut, da sind es 10.000 EUR pro Tag (auch ING). Ob das immer schon so war oder ich es irgendwann mal eingestellt habe, kann ich nicht mehr sagen.

    Ich weiß noch, dass ich vor einiger Zeit mal das tägliche Abhebelimit erhöhen musste (Kauf eines gebrauchten E-Bikes von privat mit Barzahlung), das war ein recht spontaner Kauf, das Limit ließ sich aber über die App mit sofortiger Wirkung erhöhen.

    Also nein, ich kann die Probleme aus eigener Erfahrung nicht nachvollziehen.

    Bei uns ähnlich, nur dass wir jeder ein eigenes Girokonto haben (das zum gemeinsamen Depot gehörige Verrechnungskonto ist aber ein gemeinsames).

    Für uns war klar, dass mit Eheschließung, gemeinsamem Kind und gemeinsamer Immobilie unser gesamtes Geld und Vermögen unser gemeinsames ist. Wir rechnen also nicht hin und her von wegen „ich habe im Restaurant bezahlt, aber Du gestern im Supermarkt“.

    Im Alltag und bei kleineren Käufen, Kleidung etc. kauft jeder was er braucht und mag. Bei größeren Anschaffungen (Haushaltsgeräte, Urlaube, neuer Laptop oder Handy etc.) stimmen wir uns ab bzw. entscheiden gemeinsam. Genauso bei Entscheidungen rund um Geldanlage, Altersvorsorge etc.

    Bei uns funktioniert das super. Zum einen, weil wir ähnlich ticken und ähnliche Prioritäten setzen, was Konsum angeht. Zum anderen, weil wir auch einfach genug Geld haben, dass es mit unserem Lebensstil gut funktioniert. Wenn genug Geld da ist, gibt es logischerweise auch weniger Konfliktpotenzial.

    Ich bin die, die mehr Spaß an Zahlen und Finanzplanung hat, trotzdem treffen wir alle Anlageentscheidungen gemeinsam und wissen und verstehen auch beide gleichermaßen, wo, wie und warum unser Geld so angelegt ist. Wenn ich hier im Forum oder auch in meinem Umfeld sehe, wie das bei vielen anderen so läuft, bin ich sehr froh, dass wir auch in Sachen Finanzen so gut zusammen passen und eigentlich immer ähnliche Vorstellungen hatten, wie unser Geld angelegt werden soll.

    .. wenn nicht 2 oder 3. Eine gesunde Finanzbildung kann schon bei den Kleinsten beginnen. Der Link geht im Forum auf unser Vorgehen dazu...

    Ihr habt aber genug finanziellen Spielraum. In Familien, wo das Geld vorne und hinten nicht reicht, ist es nicht drin, den Kindern einfach das Kindergeld zu überweisen zum „lernen mit Geld umzugehen“.

    Ich glaube, wer aus sicheren finanziellen Verhältnissen kommt, kann sich kaum vorstellen, wie es ist, wenn zu klein gewordene Sportschuhe 2 Monate nach Schuljahresbeginn, eine im Bus vergessene Regenjacke oder die dritte Einladung zum Kindergeburtstag in einem Monat bedeuten, dass am 20. des Monats kein Geld mehr auf dem Konto ist.

    Das sagt sich immer so leicht mit Finanzbildung, Budget, Notgroschen ansparen. Aber wenn das Geld kaum fürs Nötigste reicht (und man selbst auch schon aus prekären Verhältnissen kommt, also auch von den Eltern keinen Rückhalt hat), ist das wahnsinnig schwer.

    Die verbliebene Geldmenge der Anteile ist gering. Ich bin darauf zum Glück nicht angewiesen. Und ich kann auch weiter warten. Aber ich frage mich, ob es vielleicht schlauer ist die "peanuts" 0,63 zu nehmen als zu die unklare Restzahlung zu warten, die dann eventuell noch geringer ist.

    Um wieviel Geld geht es denn absolut?

    Mehr so 100 Anteile für 63 EUR oder 100.000 Anteile für 63.000 EUR?

    Ich wäre vermutlich eher Typ „lieber ein Ende mit Schrecken“. Mit jedem Tag, den die Anteile da rumdümpeln, hast du ja auch noch Opportunitätskosten.

    Ich leg´ noch mal einen drauf (grob in die Richtung von Post #5:(

    Die Ansprüche sind zu hoch. Kinder sollen in 1000€-Kinderwagen herumgefahren werden; Kinderzimmer werden komplett eingerichtet, ein 2.-Kinderwagen fürs Auto wird angeschafft; das Auto ist ein Kombi oder ein SUV, vor der Geburt soll es ein Haus sein, in der Elternzeit muss eine Weltreise mit dem Baby veranstaltet werden, 2x im Jahr geht es in den Urlaub, für Kindergeburtstage braucht es 4stellige Summen und und.
    So wird es finanziell für viele Menschen eng oder gar unbezahlbar.
    Andere Bevölkerungsgruppen gehen da mit anderen Maßstäben vor und Schwupps ist die Großfamilie finanziell kein Problem.

    Du gehst da sehr schwarz-weiß ran.

    Kinder sind einfach verdammt teuer, auch ohne Luxus. Klar kann man in den kleinen Größen Kleidung gut auf Flohmärkten oder Vinted kaufen, das wird aber schwieriger je älter sie werden. Und die Schuhe! Man kommt im Jahr locker auf 20 Paar mit einem Kind, das zwei bis drei Schuhgrößen wächst. Ich bin selbst erschrocken, als ich mal nachgezählt habe (Hausschuhe zu Hause und Kita, Gummistiefel zu Hause und Kita, Sneaker/Halbschuhe für Frühling/Sommer, Sandalen, wärmere Schuhe für Herbst, Winterstiefel, Badelatschen, Hallenturnschuhe…).

    Ein Musikinstrument lernen kostet. Einen Sport ausüben auch. Und klar kann man einem Kind sagen, sorry, Du machst gefälligst Blockflöte und Handball, das kostet am wenigsten. Aber ist das wirklich schon verrückter Luxus, wenn das Kind lieber Cello oder Gitarre spielen möchte und lieber Tennis, Ballett oder Hockey mag?

    Gerade in der Großstadt leben selbst Gutverdiener-Familien in kleinen Wohnungen mit geteilten Kinderzimmern, weil es schlicht keinen größeren Wohnraum gibt oder man für ein Zimmer mehr das Dreifache an Miete zahlen müsste (von einem Einfamilienhaus ganz zu schweigen).

    Je nach Bundesland und Gemeinde zahlt man für zwei Kinder auch gerne mal einen vierstelligen Betrag im Monat für Kinderbetreuung.

    Ist das alles schon Luxus?

    Kinder sind einfach teuer. Es läppert sich auch im Alltag. Lebensmittel sind teuer, Essengehen ist teuer (selbst wenn es nur Döner oder Pizza vom Imbiss ist), Eisessen ist teuer, Eintritt ins Museum oder den Wildpark ist teuer…

    Man muss wirklich keine extravaganten Dinge tun, damit Kinder ins Geld gehen.

    Mein Girokonto habe ich bei der DKB, das Festgeld bei der Volkswagen Bank. Als Depot hatte ich mit der ING oder Flatex geliebäugelt. Ich habe einige negative Dinge über Neobroker gelesen, wie z. B. fehlerhafte Abrechnungen, und hätte bei der ING oder Flatex ein besseres Gefühl. Bei der ING stören mich nur die hohen Ordergebühren und besonders die maximal mögliche Sparplanrate von 1.000,00 €. Ich habe gelesen, dass man auch mehrere Sparpläne auf denselben ETF anlegen kann. Bei meiner Sparrate benötige ich also jeden Monat zwei Sparpläne, und wenn ich eine größere Summe vom Festgeld investieren möchte, muss ich entweder eine Einmalanlage in Betracht ziehen oder weitere Sparpläne anlegen. Das würde vermutlich etwas unübersichtlich werden. Zu jeder Sparplanausführung erhält man doch sicher eine gesonderte Wertpapierabrechnung, oder?

    Ich habe mein Depot bei der ING und bin damit glücklich. Kostenlose ETF-Sparpläne, ordentliche Abrechnungen, benutzerfreundliche, intuitive, übersichtliche App, es tut was es soll.

    Bei Einzelkäufen sind aber in der Tat die Gebühren hoch. Die maximal 1.000 EUR pro Sparplan kann man problemlos umgehen, indem man mehrere Sparpläne auf einen ETF anlegt, genau. Irgendwer hatte man gesagt, es gingen bis zu 10 Sparpläne, das habe ich aber noch nicht selbst getestet. 3 gehen auf jeden Fall, das habe ich schon selbst ausprobiert. Und es gibt 4 Ausführungstermine im Monat, man kann also, wenn man wirklich mal einen sehr großen Betrag anzulegen hat, über mehrere Sparpläne an allen 4 Ausführungsterminen auch größere Beträge unterbringen. Wobei irgendwann auch die Kosten, selbst bei der ING, vernachlässigbar werden. Beispiel: Bei 50.000 EUR Einmalanlage fallen 4,90 EUR + 0,25% des Anlagebetrags an, das wären 129,90 EUR, allerdings sind die Gebühren gedeckelt auf 69 EUR. Das sind dann nur noch 0,14% des Anlagebetrags.

    Und ja, man bekommt für jede Sparplanausführung eine gesonderte Abrechnung.

    Für Trading, häufige Einmalkäufe oder -verkäufe (z.B. wenn man einen Geldmarktfonds als Tagesgeldersatz nutzen möchte) würde ich eher zu einem anderen Broker gehen, da sind die Kosten bei der ING einfach zu hoch.

    Aber für ETF-Sparpläne und Buy&Hold kann ich die ING uneingeschränkt empfehlen.

    Was mir noch nicht klar ist, soll das in NL wirklich eine Vermögensbesteuerung werden, oder geht es um die Besteuerung von Gewinnen?

    Es macht ja doch einen Unterschied, ob einfach jedes Jahr pauschal 6% auf den Depotwert fällig werden (völlig egal, ob man Gewinne realisiert hat, ob der Depotwert gewachsen ist, ob es im betreffenden Jahr überhaupt einen Buchgewinn gab etc...), oder ob nur tatsächliche Gewinne (gleich ob realisiert oder "nur" Buchgewinn) versteuert werden müssen.

    Um nochmal auf den Startpost zurückzukommen:

    Zitat

    In den Niederlanden wurde heute ein für viele ziemlich brisanter Schritt beschlossen: Die sogenannte „Box 3“-Besteuerung soll künftig nicht mehr auf fiktiven Renditen basieren, sondern auf tatsächlichen Wertsteigerungen. Klingt erstmal fairer. Der Haken: Besteuert werden sollen auch unrealisierte Gewinne – also Wertzuwächse, selbst wenn nichts verkauft wurde.

    Wenn es keine pauschale Vermögenssteuer sein soll, sondern abhängig von tatsächlichen Wertzuwächsen im Depot, dann würde das doch nur die Steuerstundung beseitigen. Wenn man umgekehrt auch Verluste gegenrechnen kann, gäbe es in schlechten Jahren ein Plus über die Steuererklärung.

    Und wenn es immer nur um tatsächliche Gewinne geht, dann lässt sich das Problem, dass nicht genug auf dem Konto ist für die Steuer doch tatsächlich dadurch lösen, dass man eben einmal im Jahr zum Stichtag die Buchgewinne realisiert, versteuert und damit dann auch keinen zu versteuernden Gewinn mehr hat. Ja, es kostet die Steuerstundung, aber das ist ja nun kein gottgegebenes Recht.

    Leute, das ist kein Angebot, dass sich an den durchschnittlichen Finantip-Nutzer wendet, sondern an denjenigen, der bisher wahrscheinlich gar keine oder nur sehr zögerlich eine Steuererklärung gemacht hat.

    Ja. Ich könnte mir vorstellen, dass der ein oder andere, der sich bisher gar nicht gekümmert hat, darüber Geld zurück bekommt. Klar, Spenden, Handwerkerkosten usw… sind da nicht mit drin. Aber wer bisher gar keine Steuererklärung abgegeben hat aus Unwissenheit (und an solche Leute richtet sich diese Möglichkeit vermutlich), hat das bisher ja auch alles nicht angegeben.

    Heutige Steuerprogramme sind wirklich leicht zu bedienen, es gibt ja mit Taxfix und ähnlichen Lösungen auch schon unterschiedlichste Formate z.B. mit Abfragen per Chat für die, denen ein Formular am Desktop zu mühsam ist. Wer es trotzdem nicht schafft, seine Fahrtkosten, Kita-Gebühren oder Spenden einzutragen, dem kann man dann auch nicht helfen.

    Ein staatliches Programm mit vorausgefüllter Steuererklärung, das diese Dinge zusätzlich abfragt, wäre letztlich nichts anderes als es z.B. Buhl Tax oder andere Programme jetzt schon machen. Da sehe ich nicht den Mehrwert, denn die Leute, die dafür zu faul sind bzw. sich nicht damit beschäftigen wollen oder können, hätten diese Hürde genauso, ob die Abfrage jetzt von einer staatlichen Software oder der Software eines Privatanbieters kommt.

    Ich würde beispielsweise jemanden mit einem 200-Euro-Sparplan und 30.000 Euro Vermögen (beides in einem Dividenden-ETF) ganz anders einschätzen als jemanden ohne Sparplan, der jedoch 3 Mio. Euro im selben ETF investiert hat. Ich würde das auch anders bewerten. Viele vermeiden es, konkrete Beträge zu nennen. Für den richtigen Kontext finde ich das aber entscheidend.

    Das sehe ich auch so, kann aber auch jeden verstehen, der nicht sein komplettes Vermögen hier offen legt.

    Manchmal geht ja zumindest ein Mittelding, um eine Vorstellung der Größenordnungen zu bekommen, auch ohne dass genaue Beträge oder Details offengelegt werden. Also z.B. gibt es neben dem Depot noch eine selbstgenutzte Immobilie, ist deren Wert eher niedrig sechsstellig oder siebenstellig, besteht eine Rentenanwartschaft oder ist jemand Beamter oder selbständig, wie alt ist der/die ungefähr (eher Mitte 20 oder Ende 40 oder kurz vor der Rente) usw…

    Ich finde es auch immer spannend, nicht nur zu hören, wie das Depot aussieht, sondern auch seit wann der/diejenige an der Börse aktiv ist und wie sich das Depot verändert hat. Es ist ja doch ein Unterschied, ob jemand sagt „Ich habe genau einen Welt-ETF im Depot und ziehe buy&hold durch“, der damit vor 10 Jahren angefangen hat und das schon so lange durchhält, oder ob derjenige das gerade mal seit 3 Monaten macht.

    Tomarcy Ich fände Dein (oder euer gemeinsames?) Depot auch mal interessant! Mein Eindruck hier ist, dass Du schon ganz gerne rumbastelst… nicht mit 1.000 „Satelliten“ oder Trend-ETFs, aber schon, dass Du öfter mal an der Gewichtung schraubst oder lieber auf den gleichen ETF von einer anderen Fondsgesellschaft wechselst, neue ETFs ausprobierst etc… Ich wüsste gerne, wie sich das tatsächlich im Depot niederschlägt bei Dir!