Beiträge von Mischu

    Bin nicht so der Hobbypsychologe und kann mit deinem Fachbegriff nicht viel anfangen, nur soviel, in Edelmetalle investiere ich seit 15 Jahren , also Erfahrung ist nicht nur aus jüngster Vergangenheit. Du darfst aber gerne auch direkt Fragen

    Gut, dann könnte man ja auch 100% Gold machen. Der Werterhalt sollte ja gegeben sein. Und ein Welt-ETF bietet ja auch keine maximale Rendite, sondern den Marktdurchschnitt. Ist damit ja auch deutlich sicherer als Einzelaktien, mit den ja man ja mit Glück das Maximum rausholen könnte.

    Die aktuellen 60% kommen auch durch die hohen Kurszuwächse dieses Jahr, mein Welt ETF war dieses Jahr ja eher der Seitwärtsläufer. Allerdings bastel ich meist nicht an meinem Portfolio rum,,sondern bediene nur die Sparverträge zur Zeit. Hatte den Sommer über halt besseres zu tun als Kurse zu studieren, jetzt hab ich halt mal Zeit und Muse dafür. Nächstes Jahr konnte das ja wieder anders aussehen, wenn z.B. mein Welt ETF besser performt.

    Ist es doch nie. Steuerlast ist ja auch unterschiedlich. Und auch wenn Gold nach einem Jahr steuerfrei ist. Es ändert nichts an der langfristigen Underperformance.

    Ich schrieb auch das mir Sicherheit wichtiger ist als das maximum aus einem Depot zu hohlen. Das Maximum war noch nie meine Triebfeder, sondern die Zufriedenheit. Ich will halt auch leben und das selbige geniessen. Obwohl ich noch im Berufsleben stehe habe ich mir aktuell einen neuen Camper gekauft um mit der Frau mehr Wochenenden ausserhalb verbringen zu können, genutzt zum Bezahlen habe ich übrigens Papier (FIAT), was ich noch so hatte, vielleicht wird das dauerhaft auch ein guter Invest. Jedenfalls hat der Invest in mein Wohlbefinden und meine Freizeit dauerhaft die höchste Rendite !

    Um deine zwei Fragen zu beantworten:

    Nein, nicht verrückt. Aber etwas arrogant die eigene Finanzentscheidung zur (optimalen) Maxime zu erklären. Fällt immer leicht wenns mal gut gelaufen ist.

    Nein, es ist keine Zeit die Einschätzung zu ändern, da die Argumente bleiben: Gold & Co sind unproduktive Spekulation auf schlechte Zeiten. Dass die Gewinnung von Edelmetallen eigentlich immer ethisch fragwürdig geschieht kommt für mich noch dazu.

    Das sind meine Überlegungen dazu, die ich aber niemandem aufzwinge. :thumbup:

    Da hast du was falsch verstanden, ich erkläre meine Sichtweise nicht zur Maxime, auch bin ich nicht arrogant, eher das Gegenteil, stellte hier auch erst mal nur eine Frage und erklärte wie ich das mache. Mir war halt Sicherheit wichtiger als eine hohe Rendite. Ich finde man darf auch mal anders an finanzielle Sicherheit rangehen als nur mit dem MSCI World, der hier zu 90% und mehr empfohlen wird. Mich würden hier noch mehr interessante Invests interessieren wie Kunst, Oldtimer oder Diamanten etc.

    Wenn dir Edelmetalle und deren Gewinnung ethisch Fragwürdig sind, dann mach dir mal Gedanken wo alles Gold und vor allem Silber (auch Platin) eingesetzt wird, dann sind Aktien auch nix für dich.

    Abk. sparen halt Tastendrücke. Daher wird gern in Kauf genommen, daß der Leser nicht versteht, was man meint. Kleine Quizfrage: Was bedeutet die Abk. NEM?

    Wenn du meinen Eingangspost gelesen hättest, hättest du auch ohne viel Phantasie wissen können was ich mit EM meine. In Artikeln ausserhalb von FinanzTip ist das durchaus eine gängige Abkürzung für Edelmetalle. Übrigens kannst du google die Frage stellen, das wirft als ersten für EM die Europameisterschaft aus.

    Immer wenn irgendwas gerade gut gelaufen ist kommt hier ein Beitrag ob man den Anteil daran nicht erhöhen soll. Das gabs sogar mit so Trash wie ETFs auf die Automobilindustrie (Post Corona hochphase), Erdöl, Clean energy uvm. Gabs auch mit dem US Dollar oder natürlich auch Bitcoin.

    Da liegst du falsch bei mir, ich war schon immer stärker in EM (Edelmetalle) investiert, daher traue ich diesem Invest aus eigener Erfahrung durchaus auch was zu. Allerdings bin ich auch nicht gierig und meine in ein paar Jahren Millionär sein zu müssen, sichere Anlagen sind mir bedeutend wichtiger als Risikoanlagen, allerdings sind Anlagen die nicht mal die Inflation schlagen für mich wertlos. Also Inflationsschutz ist schon mal mehr als viele Festgeldanlagen bieten.

    Es schwankt, wie aktuell zu sehen. Und dann soll man den schwankenden Anteil im Portfolio erhöhen?

    Das scheint mir eher eine Bauch- als eine Kopfentscheidung zu sein.

    .... wie gut das Aktien oder ETFs nicht schwanken, da wird hier oft AllIn (bei ETF World) empfohlen, ohne Warnung vor Schwankungen (ausser man soll diese aussitzen). Also ich sehe Gold schon lange als das sichere Invest an, allerdings nicht so gehypt wir Tech, eher gemütlich (dieses Jahr als extremes mal ausgenommen).

    Bewusst mal einen provokanten Titel gewählt. Hier wird ja oft (nicht nur hier) geraten max. einen EM Anteil (Goldanteil) von 5-10% zu halten als Versicherung. Ich selber hatte schon immer einen Anteil von mindestens 30% EM, aktuell (auch den historischen Preissteigerungen geschuldet) sind es über 60%! Ich weiss das mich deshalb viele für bekloppt halten, aber ich will hier auch mal eine Lanze für EM brechen, auch wenn es keine Zinsen abwirft ist es doch eine recht stabile Wertanlage für Anleger die nicht in kurzer Zeit reich werden wollen, eher die gemütliche Anlage mit Sicherheit (klar, auch da kann es mal nach unten gehen), nicht zu vergessen das es nach einem Jahr Haltedauer steuerfrei ist, das muss ein MSCI World auch erst mal zusätzlich erwirtschaften.

    Also meine Frage an euch, wird es nicht mal Zeit die in die Jahre gekommene Empfehlung von 5-10% im Portfolio mal zu überdenken und mal Empfehlungen in Richtung 30% zu geben. M.M. nach stammen diese 5-10% aus dem Finanzalmanach von Anlageberatern, da jeder immer die gleichen Prozentsätze empfiehlt, hatte noch nirgends eine ander Zahl als diese für EM gehört oder gelesen.

    Hab ja auch einen kleinen (experimentellen Teil) in Bitcoin, bin dem ja nicht abgeneigt, aber als 1968er Jahrgang (nehme an du bist jünger) bin ich nun mal bekennender Gold-und Silberbug, dieses Jahr war natürlich fantastisch für mich, Aktien waren bei mir eher der Seitwärtsläufer. Bitcoin war dieses Jahr jetzt auch nicht besonders. Nicht falsch verstehen, habe kein Problem mit Bitcoin, aber wie hier immer gebetsmühlenartig geschrieben wird, man soll auch langfristig an seinen Anlagen festhalten, hat sich bis jetzt bewährt und auch bei den aktuellen Preisen kaufe ich monatlich Edelmetalle.

    Es ist hahnebüschen Bitcoin als Goldersatz zu sehen. Ich stelle mir gerade einen Heiratsantrag vor wo auf den Goldring verzichtet wird: " Hallo mein allerliebster Schatz, willst du mich zum Mann nehmen?" "Ja, ich will." "Dann binde ich dir zum Zeichen meiner Liebe ein Cold Wallet mit dem USB Kabel ums Handgelenk."

    Will man(n) oder Frau das wirklich so ????