Beiträge von finanztip27

    Die unplausiblen Angaben zum Riestervertrag der Mutter thematisiere ich jetzt mal nicht.

    Was meinst du damit?

    Entnahme jährlich aus Cash, Auffüllen in guten Börsenjahren aus Aktien, in schlechten gar nicht.

    Zum Verständnis: wann würde dann das Geld aus dem Mischbaustein genutzt?

    Ob deine Eltern einen Rückgang um 40 % innerhalb von zwei Wochen nervlich packen…? Wohl kaum.

    Bei denen war Sicherheit Trumpf.

    Zum einen war die Sicherheit bei vielen Anlagen beim Volksbank-Verkäufer auch nur eine gefühlte Sicherheit (Immobilienfonds, Express-Zertifikate, aktive Aktienfonds). Zum anderen sind meine Eltern (wenn ich so drüber nachdenke) eigentlich ideal geeignet, in solchen Phasen ruhig zu bleiben: die schauen sich 1x (?) im Jahr den Brief des Union-Depots an und dazwischen schauen die da gar nicht rein.

    Aber ja, Sicherheit war ihnen, wenn der Bank-Verkäufer gefragt hat, wichtig. Deshalb habe ich alle Vorschläge mit extra Puffer gerechnet und dem großen Sicherheitsbaustein.

    Was man nicht vergessen sollte ist, dass Deine Mutter als Witwe eine höhere Entnahme benötigen wird, auch wenn ich dem Vater ein langes Leben wünsche.

    Vielen Dank, den Punkt hatten wir nicht auf dem Radar (Dinge, an die man nicht denken will). Kurze Recherche: ihr steht die große Witwenrente mit 60% zu. Dem stehen natürlich auch in Teilen niedrigere Kosten gegenüber. Aber das sollten wir im kurz- und mittelfristigen Baustein berücksichtigen.

    Daher würde ich ernsthaft über freiwillige Beiträge zur GRV für Mutter nachdenken (Termin Rentenberater), damit sie später nicht nur auf eine möglicherweise sehr übersichtliche Witwenrente angewiesen sein wird für den sicheren Teil.

    Lohnt sich das denn (wenn man das so pauschal sagen kann) ggü. zusätzlichem Puffer im kurz- und mittelfristigen Baustein?

    Das klingt zwar alles nicht schlecht und auf Basis des Vermögens und der gewünshten Entnahme auch mehr wie nur machbar, aber was hat Dein Entwurf mit "Einfachheit" zu tun?

    Dein Zitat von mir bezog sich auf die LifeStrategy Produkte ggü. einem "Eigenbau" aus Aktien-ETFs und Anleihen, eigenem Rebalancing etc.

    Kann (und will) das der fittere der beiden Partner selber regeln, machst Du das dann bis an sein/ihr (hoffentlich fernes) Lebensende?

    Es steht außer Frage, dass ich meine Eltern weiterhin (wie bereits die letzten Jahre) bei Finanzen, Steuern und allem anderen unterstütze, sofern sie das wollen/benötigen.

    Das dürfte eine LV von vor 2005 sein? Da würde ich mir genau ansehen, wann ich diese liquidiere, wenn das Geld nicht vorher benötigt wird.

    Ja, ist sie, schauen wir natürlich genau rein. Liquidieren könnte auch die Auszahlung um Renteneintritt o.ä. sein.

    Ist keine vorgezogene Rente für die Mutter möglich?

    Aus dem Kopf: nein. Aber das nehme ich nochmal mit und prüfe es.


    Vielen Dank für allen Input bereits!

    Hallo zusammen,

    vor einigen Monaten hatte ich einen Thread eröffnet zur Altersvorsorge meiner Eltern und habe eine dicke Hausaufgabe für uns mitgenommen: eine vollständige Bestandaufnahme. Also haben wir die Weihnachtsfeiertage genutzt und (hoffentlich) alles zusammengetragen. Achtung, viel Text folgt :thumbup:

    Hier die wichtigsten Informationen vorab:

    • Eltern beide Anfang 60
    • Mein Vater beschäftigt sich momentan intensiv mit seinem Rentenstart (ATZ, 45 Jahre etc.) und wird zwischen 2026-28 in Rente gehen (Entscheidung noch offen)
    • Meine Mutter wird mit 67 eine für die Rechnung vernachlässigbare Rente erhalten

    Die beiden waren jahrelang hervorragende LeOs Kunden von Volksbank, Union Investment, R&V sowie Allianz. Die damit verbunden Kosten und falschen Versprechungen (ich sage nur Wohnen ZBI) haben zu einem Umdenken geführt (auch dank einiger Finanztip Artikel, die ich gerne als Lektüre gebe). Daher sind einige Altlasten (Zertifikate, ImmoFonds,...) mittlerweile aufgelöst (resultierend in reichlich Tages-/Festgeldern), aber die großen Verträge (RV/LV) bestehen noch. Heißt: nicht alle folgenden Posten stehen heute schon liquide zur Verfügung, aber spätestens bis Rentenbeginn.

    Vermögensbestand

    • TG/FG-Treppen: ca. 350k€
    • 3x RV: ca. 350k€ / Ziel: Liquidierung
    • LV: 150k€ / Ziel: Liquidierung
    • Diverse Altlasten: 90k€ / Ziel: Liquidierung
    • ausschüttende Aktien-ETFs: 90k€
    • 2x Riester: ca. 60k€ / erstmal zu ignorieren & abzuwarten, was da Neues kommt
    • 1x selbst bewohnte Immobilie + 1x ältere vermietete Immobilie (mit 2 Wohnungen, davon 1 älteres Ehepaar = langfristig und 1 junges Paar = unbekannt)

    Ausgaben

    • In 2024 monatlich durchschnittlich 2.750 Euro
    • 2025 werde ich in den nächsten Tagen ermitteln

    Brutto Renteneinkommen (Stand 2026)

    • Rente Vater (je nach Eintritt): 2.800 - 2.400 Euro
    • Rente Mutter: vernachlässigen wir da klein & erst später
    • Mieteinkünfte: 1.500 Euro / vernachlässigen wir, da möglicher Leerstand, Renovierungskosten etc.
    • geplante 1.000 Euro pro Monat Vermögensentnahme, um Puffer zu haben

    Uns stellt sich also die Frage, wie das Vermögen künftig investiert sein sollte, um 30+ Jahre Crash-resistent und zugleich mit vernünftiger Rendite aufgestellt zu sein (Inflation ist ja bisher noch nicht eingepreist).

    Vermögensanlage

    Ich habe dazu viel hier im Forum nachgelesen. Mir gefällt dabei die Idee, in kurz- (3-5 Jahre), mittel- (5-15 Jahre) und langfristigen (15-30+ Jahre) Fälligkeiten zu denken. Außerdem wurden mir im alten Thread die LifeStrategy-Fonds nahegelegt, deren Grundidee und Einfachheit mir sinnvoll erscheint.

    Daraus: Vorschlag zur Allokation (zu Erreichen bis Rentenbeginn):

    • Kurzfristig: 100k in TG/FG/GMF
      • Idee: Cash-Bestand für anfallende größere Ausgaben (Auto, Heizung, Renovierung etc.) sowie mehrere Jahre Entnahme, um Crashes auszusitzen
    • Mittelfristig: 180k€ LifeStrategy 60/40
      • Idee: entspricht 15 Jahren Entnahme
      • Alternativ: 80/20, dafür bspw. Kapital für 20 Jahre Entnahme?
    • Langfristig: Rest in Welt-ETF
    • Jährlich wird dann der Kurzfrist-Topf nach Verbrauch aufgefüllt, Strategie noch unklar, hier einige Gedanken:
      • in "guten" Börsenzeiten wollen wir den LS nicht anfassen, also aus dem Langfrist-Top entnehmen
      • in "schlechten" Zeiten aus dem LS, der dann in "guten" Zeiten irgendwann wieder vom Langfrist-Topf nachbefüllt wird
      • in Crashzeiten wir das Auffüllen verzögert/reduziert, falls der Cash-Bestand weiter ausreichend ist

    Über die Problemstellung des "gemischten Anlagehorizonts" (also Entnahme gestreckt von in wenigen bis 30+ Jahre) sind meine Eltern und ich uns einig. Wie wir das lösen können, sind bisher nur meine Ideen - die einfache Alternative wären eben weitere festverzinste Produkte bzw. in dem Umfang besser GMF.

    Freue mich daher über Eure Ideen und Gedanken und bedanke mich schon mal auch im Namen meiner Eltern :) Sollte ich wichtige Informationen unterschlagen haben, lasst es mich bitte wissen.

    So ganz schlau bin ich jetzt nicht aus deiner wagen Antwort geworden. Ich habe mal Excel bemüht und für verschiedene Renteneintrittsalter anhand der Rentenfaktoren im Versicherungsschein gerechnet. Bei Vertrag 1 muss er in jedem Szenario >100 (103-110) Jahre alt werden, bei Vertrag 2 "nur" 95 Jahre, zum break even. Damit scheint (Steuern mal vernachlässigt, aber vermutlich auch vernachlässigbar) Verrentung die schlechteste Option.

    Stellt sich noch die Frage Kündigung sofort oder später (zum Rentenbeginn). Ich finde es enorm unübersichtlich, die jährlichen Kosten, das Risiko oder überhaupt worin investiert wird herauszufinden.

    Bei Vertrag 1 läuft der UniRBA Welt 38/200 -net- ja wie gesagt sehr unterdurchschnittlich. Wenn ich den Einbruch im April sehe, schwankt er trotz der 38/200 Mechanik kaum weniger. Und die Kosten sind natürlich deutlich überhöht. Ist das jetzt als (schwankender) Sicherheitsbaustein oder als (unterperformanter) Rentitebaustein zu verstehen? Gibt es überhaupt irgendein Argument dafür, nicht sofort zu kündigen?

    Wenn Vertrag 2 eine Garantieverzinsung hat, wieso finde ich diese nirgends? Dann könnte ich das wenigsten als (vermutlich zinsschwachen) Sicherheitsbaustein verbuchen und nachrechnen, ob der Steuervorteil irgendwann etwas rausreißt...


    Also wirklich beide schnellstmöglichen kündigen, meint ihr? Und dann - je nach Ergebnis unserer Gesamtaufstellung und entsprechend Allokation - natürlich neu anlegen.

    Dein Vater ist jetzt 61.

    Was sagt er eigentlich zu den Verträgen?

    Hat er eine Meinung dazu?

    Er hinterfragt, ob sie sich lohnen - wie mittlerweile bei vielem, das ihm die Volksbank verkauft hat. Das Thema Immobiliefonds war da glaube ich ein Auslöser., nachdem ich ihm den Finanztip Artikel zur Lektüre gegeben haben. Aber das war deutlich einfacher, mit klaren Konsequenzen was zu tun ist.

    Sein erster Gedanke bzgl. der RV war, nachdem ich ihm etwas zum Thema Verrentung und den unvorteilhaften Sterbetafeln der Versicherungen gezeigt habe, "dann lassen wir das auf jeden Fall auszahlen".

    Ich würde natürlich gerne etwas differenzierter drauf schauen, mir fehlt aber eine valide Einschätzung im konkreten Fall, die wir besprechen können.

    Also schau dir mal die Mindestlaufzeit an.

    Für Vertrag 1 wird das ja auf Seite 1 erwähnt, das wäre 2030 der Fall. Bei Vertrag 2 wird es nicht erwähnt, 12 Jahre wären aber 2031 um.

    Hallo geschätztes Forum,

    ich würde euch gerne um Meinungen zu bzw. Vorschläge bzgl. weiterem Vorgehen zu zwei R&V Rentenversicherungen bitten, die sich mein Vater in Folge einer Erbschaft 2018/2019 vom Volksbank-Verkäufer hat andrehen lassen. Wir sind mit der vollständigen Bestandsaufnahme noch nicht fertig, aber in der Kurzfassung: es bestehen weitere ähnliche Produkte (die seit 20+ Jahren laufen), Eigenheim und vernünftige gesetzliche Rentenansprüche. Wobei wir gerade auch Rentenstart (67 wird er Ende 2030) und mögliche Abschläge, ATZ besprechen. Daher seht mir nach, dass ich euch hier noch kein Gesamtbild geben kann.

    Vertrag 1

    Meine Gedanken:

    • lässt man das weiterlaufen?
    • zumindest bis zur hälftigen Steuerbefreiung?
    • Verrenten (lohnt sich nach meiner bisherigen Recherche ja selten) oder auszahlen (=kündigen)?
    • Fond wechseln? Der UniRBA Welt 38/200 -net- hat dieses Jahr seine große Schwäche bewiesen: den Trump-Crash voll mitgenommen, umgeschichtet und nachdem die Märkte sich im August erholt hatten erst wieder teuer eingestiegen (aktuell sind es statt 152k zu Jahresbeginn nur noch 136k Vertragswert)


    Vertrag 2

    Meine Gedanken:

    • ich habe ehrlicherweise den Vertrag noch nicht verstanden. Vertrag 1 ist eine fondsgebundene RV, richtig? Was ist dann Vertrag 2? Außer dem Versicherungsschein finden sich auch keine weiteren Informationen dazu
    • laufen lassen?
    • Verrenten oder auszahlen (=Rückkauf)?


    Bin über euren Input dankbar, den ich mit meinen Eltern teilen kann, bzw. eine Diskussionsgrundlage ("wenn xy gewünscht ist dann A, wenn yz gewünscht ist eher B").

    Danke & Gruß

    Ist das für dich der Sicherheitsbaustein?

    Und welches Verhältnis strebst du an?

    Für Dein Alter ist der Sicherheitsbaustein reichlich groß und auch mit 10k extra pro Monat dauert das lange. Wo ist Deine Zielallokation?

    Mein aktuelles Zielbild (von dem ich zugegeben weit weg bin) sieht so aus

    • Rücklage var. Gehalt: absoluter Wert 12k / ca. 4%
    • Liquides Cash + Notgroschen: 15k / ca. 4,5% (damit komme ich einige Monate bei Bedarf aus)
    • Bausparer (solange die 3% laufen, einige Jahre): 10k / 3%
    • Sicherheitsbaustein (TG/FG/GMF): 20% (also aktuell ca. 55k + Bausparer)
    • Damit bleiben gute 70% für Aktien-ETFs / Risikobaustein

    Rieser findet sich da nicht wieder, werde ich ja zeitnah auflösen.

    Habe am Wochenende mal gerechnet: Wenn ich - grob über den Daumen gepeilt - meine monatliche Sparrate ab September auf 10k aufstocke (aus Sparanteil vom Gehalt + Rest vom TG) sowie die vstl. Bonuszahlung im Feb/März einrechne, wäre ich dann bis Ende 2026 bei einer Aktien/ETF-Quote von 63% - also ein ganzes Stück näher an meiner Ziel Allocation. Dann würde ein guter Zeitpunkt für eine erneuerte Bestandsaufnahme bzgl. ggf. veränderter Lebenssituation und aktualisierter Sparpläne.

    Was denkt ihr?

    Hallo zusammen,

    ich mache auch mal mit. Alter 30, Angestellter. Gestartet (leider erst) im Januar 2023, zu lange keine Lust gehabt, mich damit zu beschäftigen.

    [...]

    Ideen welcome :)

    Dann gebe ich auch mal ein Update. Habe mir viele der Ratschläge zu Herzen genommen und einiges umgesetzt, aber (noch) nicht alles:

    • Einzelaktien alle abgestoßen, außer den Arbeitgeberaktien mit dickem Minus. Hier werde ich bis Jahresende mind. so viel verkaufen, um die Gewinne und Verluste noch in diesem Jahr unkompliziert verrechnen zu können
    • ETF-Sparpläne (4k SC + die 50 Euro für Saveback bei TR) laufen alle auf mein ausschüttendes 50/30/20 Portfolio, das werde ich aber zeitnah beenden
    • Dann wird alles auf den tessaurierenden Vanguard FTSE All-World gehen künftig. Habe mir viele Threads dazu durchgelesen (Amundi Prime, SPDR MSCI ACWI,...) und mich am Ende für den heiligen Gral entschieden. Umstellung in den nächsten Wochen
    • Allvest aufgelöst, Rieser muss ich noch veranlassen. Der kleine Bausparer bleibt dank 3% für den risikoarmen Baustein laufen
    • Ich weiß, dass viele die größere Bonuszahlung aus Feb/März lieber komplett direkt investieren würden. Aus "ich fühle mich besser damit"-Gründen möchte ich vorerst bei der Sparplan-Variante bleiben
    • Ich hatte damals vergessen: 50k€ im separaten TG sowie ca. 25k€ Anlagen bei UI, die ich mittlerweile aufgelöst habe (beides frühere Schenkungen der Eltern)

    In absoluten Zahlen heißt das:

    • ca. 114k€ in 50% World / 30%EM / 20%Stoxx Europe 600
    • ca. 4,4k€ Aktien des AG
    • ca. 10k Bausparer zu 3%
    • ca. 12k Riester, noch zu kündigen
    • ca. 200k in TG-Hopping

    Der Sicherheitsbaustein ist daher leider durch die "Aufräumarbeiten" sogar größer statt kleiner geworden. Das möchte ich ändern, aber wie oben beschrieben erstmal bei der Sparplan-Variante bleiben. Ich denke bspw. an 2x pro Monat 5k (temporär).

    Freue mich über erneutes Feedback, bin bereit, zerrissen zu werden :thumbup:

    Den Artikel kenne ich, aber ich kann da keine Antwort auf meine Frage finden?

    Ich habe in 2021 auch einen DEKA Immofonds von meiner Mutter geerbt. Die Dividende hat die Stadtsparkasse in dem Nest jährlich wieder mit hohem Aufschlag angelegt. Ende 2022 verkaufte ich die Anteile, die vor dem Stichtag erworben wurden von meiner Mutter. Die anderen kündigte ich und musste ein Jahr warten. Da war die Zitterpartie groß, was am Ende für ein Kurs galt, aber ich hatte Glück.

    Dass eine Gläubigerfrist erneut beginnt, kann nicht sein, es sei denn, es wurde ganz neu eingeführt. Lediglich der Stichtag des Kaufs der Anteile sind maßgeblich, ob direkter Verkauf möglich ist oder ein Jahr Wartezeit anfällt (ich meine, das war 21.7.2013).

    Das dachte ich auch, widerspricht aber a) was die Bank sagt und b) was monstermania damals schrieb.

    Aber Achtung: Sobald die Anteile auf die Erben übertragen werden, gelten ab diesem Zeitpunkt die aktuellen Halte- und Kündigungsfristen."

    Hallo zusammen,

    sorry, dass ich diesen alten Thread ausgrabe, habe ihn aber per Google gefunden und sonst keine klaren Aussagen dazu. Gibt´s dazu irgendwo eine Quelle, wo ich das nachlesen kann?

    Die UI argumentiert nämlich bei zwei 2003 (!) gekauften offenen Immobilienfonds genauso, dass durch den Gläubigerwechsel 2016 jetzt die 12 monatige Kündigungsfrist gilt.

    Je mehr man sich mit diesem Produkt beschäftigt, desto mehr ärgert man sich. Alles im Sinne der Betrüger & Abzocker Bank geregelt. Das ist doch ein schlechter Witz...

    Ja, sind sogar alles deutsche Unternehmen. FIFO habe ich auf dem Schirm, danke.

    Habe ja jetzt bis 31.12. Zeit mir zu überlegen, ob ich an die (überperformante) Erholung glaube :thumbup:

    Immerhin hab ich daraus meine Lehren gezogen (inkl Lehrgeld) und, wenn das Thema erledigt ist, den bunten Blumenstrauß auf meine Sparplan ETFs reduziert.

    Hallo zusammen,

    ich habe eine Frage zum Thema Verrechnung der Steuern aus Gewinnen und Verlusten mit Aktien. Ich habe dazu schon diverse Einträge gelesen, aber meine spezifische Frage konnte ich mir noch nicht beantworten. Bitte Steuerfreibeträge ignorieren, diese sind durch TG-Zinsen und Ausschüttungen ausgereizt.

    Seht mir nach, falls die Frage trivial ist - ich habe in diesem Jahr erstmals Aktien verkauft (bisher nur gekauft). In meinem Depot fanden sich bis vor einigen Wochen neben meinen Sparplan-ETFs eine Handvoll Einzelaktien (anfängliches ausprobieren... ja ja ich weiß :rolleyes:) wieder, die ich nach und nach verkaufe aktuell (niedrige 1-stelliger % des Gesamtdepots, daher nicht kritisch).

    • Eine verlorene Penny Stock Wette -> verkauft mit ca. -50 Euro
    • 3 gut gelaufene Einzelaktien -> verkauft mit ca. +1.500 Euro

    -> Zwischenbilanz: +1.450 Euro zu versteuernde Aktiengewinne (ca. 382 Euro Steuer)

    • 2 schlecht gelaufene Einzelaktien -> noch nicht verkauft, aktuell -2.800 Euro :S

    Mir ist klar, dass ich objektiv betrachtet die übrigen Einzelaktien mit dem Verlust verkaufen sollte, wenn ich nicht der Meinung bin, dass sie künftig besser als mein alternatives ETF-Investment performen. Da bin ich mir noch unschlüssig, zumal die Realisierung eines solchen Verlusts mal ganz nicht-objektiv gesprochen erstmal eine Überwindung darstellen. Daher habe ich bisher nicht verkauft.

    Allerdings würde ich gerne zumindest die o.g. zu versteuernden Aktiengewinne mit einem Teilverkauf verrechnen. Meine Fragen sind folgende, ob ich hier richtig denke:

    • Wie viele (negativen) Aktienanteile müsste ich verkaufen?

      Annahme: Entsprechend viele Aktien, deren Wertverlust der gezahlten Steuer (382 Euro) entspricht. Korrekt?


    • Es finden sich viele Artikel über Verlustvortrag o.ä. (also zuerst Verlust, später über Gewinne verrechnen). Bei mir waren ja erst die realisierten Gewinne, die Verluste würde ich ja erst noch realisieren. Wird die bereits gezahlte Steuer dann direkt erstattet? Oder erst über die Steuererklärung (also in über 1 Jahr)?

    Danke!

    Kurzes Zwischenupdate: habe gestern mit meinen Eltern ausführlich dazu gesprochen und sie haben verstanden, dass man sich mit Blick auf die Rente damit beschäftigen sollte. Ich mache mich jetzt an die Bestandsaufnahme, habe schon weitere Verträge gefunden, von denen ich bisher nichts wusste.