Beiträge von EgonO

    Wenn ich eine BU abschließe ohne mir zusätzlich eine Altersvorsorge leisten zu können, fahre ich sehenden Auges auf die Wand zu. Das kann ich nicht besser finden. Demgegenüber kann das steigende Altersvorsorgekapital durchaus geeignet sein, im Notfall ein paar Jahre bis zur Rente zu überbrücken. Da frage ich mich, ob Du die Risiken richtig bewertest.

    Ich persönlich habe damals eine BU als zusätzliche Absicherung meiner Arbeitskraft abgeschlossen. Im Extremfall hätte ich dann mein Haus verkaufen müssen. Ich habe in meine Altersvorsorge wesentlich mehr als in die BU gesteckt. Zum Glück hatte ich finanziell die Möglichkeit dazu.

    Das durchschnittliche Bruttojahreseinkommen von Vollzeitbeschäftigten in Deutschland betrug im Jahr 2024 62.235 EUR. Das sind grob 37.000 EUR netto = monatlich rund 3.100 EUR.

    Interessant ist doch eher das Medianeinkommen, sprich wieviel muss ich mindestens verdienen, um zur zahlenmäßig oberen Hälfte der berufstätigen Bevölkerung zu gehören. Dieses liegt deutlich unter 62.000€ - auch für 2025.

    ich habe dies auch geschafft, von 0€ startkaptial über mehrere berufswechsel

    Meinst Du vielleicht mehrere Arbeitgeber statt mehrerer Berufswechsel?

    Sehr wichtig ist auch, dass Du Dich gut verkaufen kannst, was Du sicherlich kannst und dass Du möglichst gut vernetzt bist und eine große Prise Glück gehört auch dazu und Du solltest auch dazu bereit sein, Deinen Wohnort zu wechseln, falls es erforderlich ist.

    Würde für mich bei ca 3000€ netto bedeuten 2400€ absichern. Das würde mich etwa 250€ im Monat kosten.

    Warum musst Du 2400€ absichern? Für mich klingt dieser Betrag ziemlich hoch und willkürlich. Wenn Du mindestens 5 Jahre in die Rentenversicherung eingezahlt hast, würdest Du Anspruch auf eine entsprechende Erwerbsunfähigkeitsrente haben. Außerdem solltest Du für Dich überprüfen, wie hoch Deine monatlichen Kosten jetzt sind und wieviel Du davon für Deinen Job benötigst.

    Durschnittsbeitrag - es fällt beim Renteneintritt der gesetzliche Zuschlag weg (je nachdem wann man in Rente geht daher sinken über mehrere Jahre) und dann steigt es wieder. Ich interpretiere es so dass es rein am Zuschlag liegt, der eigentliche Tarif aber nicht sinkt sondern steigt.

    Ist es nicht eher so, dass ich den gesetzlichen Zuschlag, der zum Aufbau der Altersrückstellungen dient, nur bis zum vollendeten 60. Lebensjahr zahlen muss? Der normale Renteneintritt findet bei mir aber erst ein paar Jahre später statt.

    Das ist wie ein kleiner Neuabschluss zum aktuellen Alter und umso teurer je älter man ist. Die Altersrückstellungen waren ja nur für den bisherigen Beitragsteil berechnet…

    Nach meiner Erinnerung hat die damalige Regierung das vor über 25 Jahren neu eingeführt, damit die PKV-Beiträge im Alter nicht mehr so stark steigen. Ich finde, dass das eine gute Entscheidung war.

    Ich bin jetzt davon ausgegangen, dass die Beiträge im Rentenalter langsamer steigen als im Erwerbsleben.

    Leider nicht, sondern es tritt eher das Gegenteil ein. Die körperlichen Malessen nehmen zu und das muss natürlich bezahlt werden.

    Im Idealfall trittst Du möglichst jung plus gesund in die PKV ein. Die Differenz zu den höheren GKV-Beiträgen legst Du dann z.B. in Form von ETF an. Im Alter kannst Du dann mit diesen Ersparnissen die dann wesentlich höheren PKV-Beiträge für Dich finanziell erträglicher machen.

    Ich selber habe mich leider nicht daran nicht gehalten, darf mich deshalb aber auch nicht beschweren - eigene Entscheidung (Dummheit).

    Der GesundheitVario ist ein Unisextarif, d.h. da kann man nicht, wenn‘s eng wird, in den Standardtarif wechseln. Meinem Mann, zuvor CompactPrivatOptimal, hatten sie ihn auch vorgeschlagen, das gefiel uns aber nicht. Mein Mann ist stattdessen zum 01.01.25 in den GesundheitComfort in der Bisex-Variante gewechselt, den ich selbst auch seit fast 15 Jahren habe. Noch haben wir unser Erhöhungsschreiben nicht bekommen, ich werde dann berichten.

    Welchen Sinn macht es für mich als Mann überhaupt, in der PKV in den Unisextarif zu wechseln?

    Mein Unternehmen zahlt mir nach Renteneintritt eine betriebliche Altersvorsorge (ohne eigene Einzahlung).

    Mir werden zwei Möglichkeiten angeboten.

    Einmalzahlung 2026 oder jährliche Zahlungen bis 2034 mit Steigerung .

    Welche Variante ist steuerlich günstiger?

    Ich habe auch eine betriebliche Altersvorsorge, in die mein Arbeitgeber freiwillig einzahlt. Die gilt dann aber bis zu meinem Tod. Warum gilt Deine nur bis 2034?

    Mariella,

    was hält dich an diesem Mann? Hast du ihn genommen, weil er viel verdient, weil du Eigentum wünscht? Er ist ein Computer-Nerd sagst du und hat ganz andere Vorstellungen, was den Umgang mit Geld angeht. Willst du dein ganzes Leben dich mit ihm nur Streiten? Man sollte vorher immer genaustens prüfen, ob es sinnvoll ist, zusammenzuziehen.


    Computer-Spiele, E Zigaretten, teure Drinks, Lastschriften platzen lassen. =O

    Meine Partnerin kommt leider auch nicht zurecht mit ihrem Geld, das hat bei ihr aber einen anderen Grund. Deshalb hat sie auch keinen Zugriff auf mein Konto. Müssen wir uns deshalb trennen? Nein.

    Definitiv. Das Thema Kinder ist noch nicht ganz abgeschlossen, aber ich muss mich halt auf Ihn verlassen können, was mir aktuell echt schwer fällt.

    Ihr könnt froh sein, dass Ihr noch nicht Eltern seid. Meine Eltern hatten ein Haus gekauft, lebten während meiner gesamten Kindheit finanziell über ihre Verhältnisse. Ein heftiger Streit folgte dem anderen. Das Bankkonto war meistens tiefrot. An Rücklagen von 3 oder gar mehr Monatsgehälter war da gar nicht zu denken. Ehrlich gesagt weiß ich auch gar nicht, wie meine Eltern es trotzdem geschafft haben, dass das Haus nicht zwangsversteigert wurde. Das wird mir zeitlebens ein Rätsel bleiben.

    Falls Du mal in die Verlegenheit kommen solltest einen Teil Deines Vermögens zu Lebzeiten sinnvoll auszugeben, dann solltes Du Dich nach Projekten umsehen die Dir ganz besonders am Herzen liegen.

    Keine Angst, das habe ich schon längst gemacht.

    Ich frage mich aber, wie Du darauf kommst, dass ich wahllos spenden könnte. Ich bin aber auch noch nie in die Verlegenheit gekommen, für irgendetwas 500.000€ zu spenden, einfach weil ich nie so vermögend war - das finde ich jetzt aber auch nicht schlimm.

    Angenommen ich hätte 500.000€ in meiner Westentasche, die ich jetzt sofort spenden könnte, weil ich es mir leisten könnte, dann würde ich es wahrscheinlich anonym machen. Wahrscheinlich werde ich diese Gelegenheit aber nie haben.

    Keine? Kommt Zeit kommt Rat?

    Er lebt im Jetzt und ihn interessiert das Thema Zukunft nicht wirklich.

    Da ist er so, wie ich damals war. Irgendwann bzw. rechtzeitig habe ich erkannt, dass die normale gesetzliche Rente nicht reichen wird. Glücklicherweise hat mein Arbeitgeber freiwillig für die neuen Mitarbeiter in eine zusätzliche Altersvorsorge eingezahlt. Richtig umerzogen in Bezug auf Finanzen wurde ich komischerweise, als ich mir mein Haus gekauft habe. Ich hatte im Gegensatz zu Deinem Mann niemanden, der mich finanziell unterstützt hätte. Rückblickend betrachte ich das positiv für mich.

    Wie kann man jemanden dazu bringen, finanziell klüger Entscheidungen zu treffen? Es ist definitiv ein immer wiederkehrendes Streitthema, da mir die finanzielle Sicherheit wichtig ist. ?

    Leider schwierig: Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmer mehr. Klingt brutal, aber Du musst ihn auflaufen lassen. Er wird sich leider schon daran gewöhnt haben, dass er Dich immer als 24-7-Geldautomaten nutzen kann. Eigentlich sollte er Dich finanziell unterstützen, wenn er schon doppelt soviel wie Du verdient. Das bei Euch beiden klingt ziemlich ungesund - ungesund auch für Eure Beziehung.

    Von den 10 Millionen kannst Du Dir die 100-m-Yacht aber noch lange nicht leisten! Finanziell frei bist Du damit also noch lange nicht (sagt Sovereign).

    :)

    10 Mio Euro wären mir altem Sack wahrscheinlich zuviel, nehmen würde ich sie aber trotzdem.
    Wahrscheinlich würde ich dann je nach Lust und Laune, ein wenig Geld spenden. Meinen Lebensstil würde ich sicherlich nicht großartig nach oben korrigieren. Neulich habe ich von einem anonymen Spender gelesen, der an diversen Plätzen Briefumschläge mit 4 bis 5-stelligen Summen hinterlegt hat. Diese Methode gefällt mir sehr gut. Damit revidiere ich doch glatt meinen Eingangssatz. 10 Mio Euro wären mir keineswegs zuviel. 😃

    Ich würde mir gerne noch ein paar Meinungen einholen.

    Wir haben 2017 gebaut.
    300k Kreditsumme
    1,8% Zins
    2,6% Tilgung
    15 Jahre Zinsbindung bis 2032

    Restschuld ~170k dann

    Moin,

    Euer Zinssatz ist niedrig. Ich sehe keinen Sinn darin, diesen Kredit nach 10 Jahren vorzeitig zu kündigen - außer das Anschlussdarlehen bietet bessere Konditionen. Sondertilgen würde ich an Eurer Stelle auf jeden Fall. Die Restschuld könnte dann 2032 etwas niedriger ausfallen.

    auch ein Brüge aus der Familie oder freundeskreis deckt maximal 3 nettokaltmieten ab.

    denn wie bereits ein vorredner bereits geschrieben hat.

    Der Vermieter also ganz konrket du selbst, darf eine Mietsicherheit (Kaution oder Bürgschaft) in Höhe von maximal drei Nettokaltmieten verlangen, keinen cent mehr, eine daraus hinausgehende haftung wäre im rahmen eines mietvertrages nichtig & unwirksam, daher spielt es keine rolle woher die sicherung der 3 monatsmieten kommt.

    Ich lese hier nur mit. Dieses Wissen hätte ich vor ein paar Jahren gut gebrauchen können. Sehr interessant.


    Den Riester in ein Wohnriester umzumünzen und dann für den bau zu nutzen ist etwas dass ich natürlich erstmal prüfen muss da ich ehrlich gesagt auch keine Ahnung davon habe.

    Ich habe selber einen Wohnriester. Selbst mein damaliger Bankberater gibt inzwischen zu, dass er nicht sicher ist, ob der damalige Abschluss sinnvoll war. Wahrscheinlich benötige ich am Ende nur das angesparte Kapital. Dann gibt es das Wohnriesterkonto, das ab Inanspruchnahme des Kredites (oder früher?) mit 2% verzinst wird. Dann klebt der Vertrag ewig lange an mir bis ich 85 bin (falls ich denn so alt werde). Ich finde ihn einfach undurchschaubar. Im Nachhinein finde ich nicht wirklich große Vorteile. Ich lasse mich aber ggf. eines Besseren belehren.

    Ohne Scherz. Ich mag dieses Altersvorsorgegerede nicht. Du willst jetzt ein Haus bauen oder kaufen, das wird Deine Finanzen vermutlich aufs Äußerste belasten. Kümmere Dich erstmal darum. Ein Haus abzubezahlen ist auch eine Art Altersvorsorge.

    Ich bekomme Würgereiz beim Begriff „Rentenlücke“. Ich denke, dass jeder von uns seine Reizwörter hat.

    Nebenbei: als ich mein Haus gekauft habe, hat dies meine Finanzen für einige Jahre aufs Äußerste belastete. Für mich ist es eine wichtige Altersvorsorge. ETFs habe ich leider keine.