Das kommt zum richtigen Anlass, habe mir das mal angesehen, meine Notizen:
- Kompliziert. Große Vielfalt der Produkte möglich, dadurch Auswahl für Verbraucher schwierig. Gefahr besteht, dass man auf ein Nicht-Basis-PEPP reinfällt, das erheblich höhere Kosten als 1% p.a. hat.
- Wie hier schon gesagt: nicht versicherungsförmige Altersvorsorge mit Kombi aus ETF und Tages/Festgeld kostet 0,2-0,3% p.a. und kann ich auch in andere EU Länder mitnehmen.
- Basis-PEPP Typ 1 scheint 100% Kapitalgarantie zu haben => gleiches Problem wie bei Riester & Co.: mit Nullzinsen nicht darstellbar, würde sich nur mit hoher Förderung lohnen
- Gefahr Blackbox? Anbieter haben (mal wieder) große Gestaltungsspielräume, komplizierte Produkte zu bauen, die der Kunde nicht versteht, in denen Kosten versteckt werden können und für die man auf den Anbieter angewiesen ist. Motto: bloß kein Verbraucher, der seine Finanzen selber macht
- Es scheint eine Rentenoption zu geben: Lebenslange Renten sind potentiell Garantien für 40-60 Jahre. Wie gut sowas kalkulierbar ist, sieht man an den Problemen der Lebensversicherer derzeit
- Welche Kosten werden beim Basis-PEPP genau unter die 1% p.a. reindefiniert? Fallen Transaktionskosten hierunter (gleiche Problem wie bei der TER)?
- steuerliche Regelung / Förderung: Da das alles unklar und nicht einheitlich geregelt ist (siehe Punkt kompliziert), kann es sein, dass sich ein Basis-PEPP Typ 2 in einem Land lohnt, in einem anderen aber nicht