Also … es geht hier im Thread darum, wie er seine 40.000 Euro absichern kann. Und mal angenommen, es kommt zur Trennung und man hat das, was man machen will, einfach pragmatisch zusammen aufgeschrieben. Dann gibt es zwei Möglichkeiten:
- Entweder der TO und seine Frau können noch ordentlich miteinander umgehen. Dann halten sich beide an das vereinbarte und alle sind glücklich, weil der gefundene und vereinbarte Weg eingehalten wird.
- Oder die Frau des TOs will davon nichts mehr wissen … dann kriegt der TO seine 40.000, weil sie Anfangsvermögen sind, und er bekommt darüberhinaus die Hälfte vom Wertzuwachs des Hauses. Das dürfte (1) ihn den Verlust der vereinbarten Verzinsung verschmerzen lassen und (2) ihr Interesse am Aufkündigen der Vereinbarung schwinden lassen.
Wer sieht jetzt nochmal weshalb die zwingende Notwendigkeit, diese überschaubare Fragestellung notariell bearbeiten zu lassen?
Der guten Form halber sei aber nochmals deutlich darauf hingewiesen, dass das alles nur eine Darlegung meinerseits ist, wie ich für mich pragmatisch eine spezifische Frage lösen würde - und es ist keinesfalls eine Beratung und es soll auch niemandem nahegelegt werden, sich daran zu orientieren.
[…] zweitens führen Scheidungen bei Normalverdienern, wenn Kinder da sind immer, und wenn keine Kinder da sind meistens, zum gleichen Ergebnis: Vorhandene Immobilien werden versteigert, beide Partner sind nach der Scheidung trotzdem mittellos und haben auch nur noch Rentenansprüche auf Sozialhilfeniveau.
Was ist denn die zugrundeliegende Definition von „Normalverdienern“? Je nach dem … und nach eigener Einschätzung sowieso … kann ich die steile These empirisch widerlegen.