Luft-Luft-Wärmepumpe als Klimaanlage und BEG-Förderung als Heizung beziehen?

  • Im Rahmen der BEG-Förderung kann man für die Installation einer Luft-Luft-Wärmepumpe als Heizung ja Fördergelder beantragen. Solche Wärmepumpen sind ja von der Konstruktion nichts anderes, als was man landläufig als Klimaanlage kennt.

    Kann ich also theoretisch eine Luft-Luft-Wärmepumpe als "Heizung" gefördert bekommen und sie dann in der Praxis primär als Klimaanlage verwenden? Oder ist die Förderung irgendwie daran gekoppelt, dass die vorhandene Heizung zurückgebaut wird?

    Wir wohnen in einem ca. 10 Jahre alten Mehrfamilienhaus, welches über Fernwärme geheizt wird.

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  • Jedes Förderprogramm hat seine eigenen Richtlinien. Da steht drin, was zu tun ist. Der reine Einbau einer Wärmepumpe wird meines Wissens nach nicht gefördert, nur der Heizungstausch. Details sagt dir aber dein Energieberater. Wobei ich bei den Kosten einer Split-Klima gar nicht mit Förderung und dem ganzen Rattenschwanz rumhantieren würde.

    Mehrfamilienhaus

    Die Fassade ist in der Regel Gemeinschaftseigentum, damit kannst du im MFH nicht einfach eine Klimaanlage installieren, sondern brauchst eine Genehmigung der Eigentümerversammlung

  • Kann ich also theoretisch eine Luft-Luft-Wärmepumpe als "Heizung" gefördert bekommen und sie dann in der Praxis primär als Klimaanlage verwenden? Oder ist die Förderung irgendwie daran gekoppelt, dass die vorhandene Heizung zurückgebaut wird?

    Nein, ein Rückbau der Heizung ist nicht vorgesehen. Generell bin ich gerade dabei das für ein Dachgeschoss-Apartment zu eruieren, welches im Sommer zur Sauna mutiert. Erste Recherchen haben ergeben, dass Luft-Luft-Wärmepumpen als Multi-Split-Systeme förderfähig sind im Rahmen der BEG-Förderung (Bundesförderung für effiziente Gebäude). Hersteller wie Daikin haben eine Liste der förderfähigen Geräte.

    Wobei ich bei den Kosten einer Split-Klima gar nicht mit Förderung und dem ganzen Rattenschwanz rumhantieren würde.

    Täusch dich mal nicht bei den Kosten. Ich habe derzeit zwei Angebote für eine Außeneinheit plus zwei Innengeräte (Daikin). Da kommen rund 7000 Euro raus. Eine Förderung von 30 Prozent ist da schon zu merken.

    Zugegeben sind die Kosten bei mir etwas höher, weil DG-Wohnung und Gerüst bis 10 Meter, aber trotzdem würde ich die Förderung nicht herschenken.

  • Bei der eigenen Klimaanlage tricksen wollen um Fördergelder abzugreifen, auch mal darüber nachdenken ob die Allgemeinheit immer für den eignen Luxus herhalten soll. Wahrscheinlich die selbe Klientel die bei den Sozialabgaben sparen will weil kein Geld für so was da ist......

  • Wir haben dann letztlich auf Fördergeld verzichtet, beim vermieteten Objekt kann man das auch anders steuerlich in Ansatz bringen. Mein Junior, der das überhitzte DG-Apartment bewohnt, ist komplett begeistert von der neuen Lebensqualität.

    Weil die Firma gut gearbeitet hat, haben wir bei einer Rabattaktion im März zugeschlagen und jetzt im eigenen Haus vier Räume klimatisiert. Seitdem ist mir klar, warum mein Sohn so begeistert ist. Homeoffice im DG-Büro hat eine neue Lebensqualität bekommen und von den erholsamen Nächten reden wir erst gar nicht.

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