Einzelkauf ETF Handelsplatz

  • Wo kann man die Handelsplatzgebühr und Courtage sehen? Ich hab bei der Postbank für einen Komplettpreis von 99 Cent einen Einmalkauf bei Xetra gemacht. Keine Auflistung weiterer Kosten. Deshalb frag ich mich, ob ich nicht bei Xetra wieder investiere.

    Wenn du ein Wertpapier (gleichgültig ob eine Aktie, einen Fonds oder einen ETF-Anteil) erwerben möchtest, dann werden dir immer VOR Erteilung des Auftrages bei der Postbank in einer Vorabinformation die entsprechenden Kosten angezeigt.

    Bei deinem Kauf von ETF Anteilen bei der Postbank kannst du auch einen Sparplan nutzen (den kann man nach Ausführung auch wieder löschen,,,).
    Hier fallen dann lt. Preisverzeichnis Transaktionskosten -unabhängig von der Höhe der Sparrate in Höhe von € 0,00 Euro pro Ausführung an.

    Über welchen Börsenplatz die Postbank den Auftrag ausführt, kann ich nicht beantworten, eventuell ist es in der Tat XETRA.

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  • Wo kann man die Handelsplatzgebühr und Courtage sehen? Ich hab bei der Postbank für einen Komplettpreis von 99 Cent einen Einmalkauf bei Xetra gemacht. Keine Auflistung weiterer Kosten. Deshalb frag ich mich, ob ich nicht bei Xetra wieder investiere.

    Mach das doch! Aber das Beispiel oben war ja bei der ING, das hat mit der Postbank ja erst mal nichts zu tun. Kommt natürlich drauf an, was du kaufen willst, das war vermutlich eine Sonderaktion oder ein Wertpapier von einem Kooperationspartner. Der übernimmt dann u.U. die restlichen Kosten.

  • Moin hans2204

    danke für deinen Beitrag. Aus deiner Erfahrung, was ist denn eine vernünftige Limitierung. Bei Kauf setze ich diese natürlich eher ein wenig unter den angezeigten Kurs, korrekt? Kann es sein, dass meine Order je nach Stückzahl auch in zwei Tranchen ausgeführt wird?

    Das kommt jetzt so ein bisschen drauf an, wie du die Order platzierst:

    Aufträge bei einem Sparplan kann man grundsätzlich nicht mit einem Limit versehen. Grundsätzlich bevorzuge ich diese Variante.

    Einzelaufträge zum Ankauf von X Anteilen können aber auch an den entsprechenden Börsen aufgegeben werden. Dabei kann auch ein Limit gesetzt werden - wie das Limit gesetzt werden sollte, ist von mehreren Faktoren abhängig:

    Ein GeldmarktETF schwankt innerhalb eines Börsentages gar nicht - hier kannst du das Limit vom Vortagskurs (+/- 1 Cent) ansetzen. Bei einem AktienETF können die Schwankungen innerhalb eines Börsentages größer sein und hängen von dem allgemeinen Marktgeschehen ab.

    Wenn ich morgens früh eine Order erteilen würde und ich erwarte keine großartigen Kurssprünge, dann nehme ich den Vortagskurs - bei einer abwärts gerichteten Börsenlage limitiere ich einige Cent unter dem letzten Preis - bei einer aufwärts gerichteten halt ein paar Cent höher.
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man bei Börsengeschäften meistens den Kurs bekommt, den man als Limit gesetzt hat, auch wenn es manchmal nicht taggleich funktioniert.

    Wenn du deine Order an einer Börse mit wenig Umsatz aufgibst, dann riskierst du Teilausführungen. Auch bei XETRA werden die Aufträge (vor allem bei Aktien) häufig in kleine Einheiten aufgeteilt - das hängt mit dem System dieser Börse zusammen, dass jeder vorliegende Auftrag ausgeführt wird, wenn kursmäßig eine "Gegenseite" vorhanden ist. Die eigentliche Stückzahl spielt dann keine Rolle, so dass auch mal nur ein Anteil/eine Aktie abgerechnet wird. Solange das alles am gleichen Börsentag passiert, spielt das meistens bei der Berechnung von möglichen Provisionen für den Gesamtauftrag keine Rolle.

  • Bei Kauf setze ich diese natürlich eher ein wenig unter den angezeigten Kurs, korrekt?

    Ich schaue mir den aktuellen Briefkurs an verschiedenen Börsen an. Gekauft wird dort, wo es am billigsten ist (unter Berücksichtigung der Kosten). Wenn der Briefkurs passt, setze ich ein Limit, dass gleich oder etwas höher ist. Ich will ja zu diesem Kurs kaufen, das Limit dient nur als Sicherung, dass der Kurs nicht Sekunden später wegspringt.

    Anders mache ich das nur bei schwankungsarmen Produkten (z.B. kurzlaufenden Anleihen), bei denen ich Abstauberlimits knapp über dem Geldkurs setze. Da kann es dann auch tagelang dauern, bis zufällig jemand mein Limit bedient.

    Wenn ich morgens früh eine Order erteilen würde und ich erwarte keine großartigen Kurssprünge

    Gerade die ersten Kurse springen oft recht kräftig. Der Makler berücksichtigt das Orderbuch für den ersten Kurs. Daher vermeide ich die Orderaufgabe vor bzw. kurz nach Börsenöffnung.

  • Ich schaue mir den aktuellen Briefkurs an verschiedenen Börsen an. Gekauft wird dort, wo es am billigsten ist (unter Berücksichtigung der Kosten). Wenn der Briefkurs passt, setze ich ein Limit, dass gleich oder etwas höher ist.

    vielen Dank, auch ein guter Punkt, sich die Briefkurse an den Handelsplätzen zu vergleichen.

    Ehrlich gesagt habe ich da immer so einen unruhigen Zeigefinger, wenn der Kurs dann wieder ein wenig nach oben springt.

    Insofern: stoisch den Sparplan laufen lassen, da wird es mal ein bisschen teurer und dann auch wieder ein bisschen günstiger sein.

    Die Empfehlungen von hans2204 und Hornie sind äusserst wertvoll und werde ich beim nächsten Kauf/Verkauf ausserhalb des Sparplans beherzigen und ausprobieren. DANKE.

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