DEKA-Ausstieg / Berater erzeugt Druck

  • Gerade mal nachgesehen, der DKB-Thread ist von 2024. Von den kritisierten Themen nicht viel mitbekommen, sie betrafen im Wesentlichen Kritik an Änderungen wie die Umstellung der Anmeldung auf die App. Etwas, was von woanders schon bekannt war.

    Deutschland und Veränderungen....:/

  • Der Berater hat mich nach meiner formellen Anweisung an das Backoffice der Bank direkt angerufen und rät mir mit seinem angeblichen Fachwissen entschieden ab. Er warnt, ich würde "ins Verderben rennen" und "böse auf die Nase fallen". Er greift mich persönlich an, indem er mich als "sehr emotional" bezeichnet und auf unsere langjährige Beziehung verweist. Gleichzeitig stellt er die Konzentration auf einen ETF in der aktuellen Weltlage als unsicher dar und behauptet frech, die Kosten hätte ich ja gar nicht, da sie nicht vom Girokonto abgebucht würden. Klar habe ich die. Nur halt von meiner Performance. Er meint, ich könnte das alles auch in meinem Deka -Depot machen und hätte weiterhin die "Qualität und den Service", die mir Neobroker nicht bieten könnten. Gerade aktuell hat er natürlich den Fall, wo ein Kunde von ihm den Neobroker nicht erreichen kann. Überraschung. Ich habe viel gelesen, recherchiert und feile seit Wochen an meiner Planung. Jetzt bin ich dermaßen durcheinandergebracht, dass ich an meinem sorgfältig überlegten Plan wieder komplett zweifle.


    Du hast nun lange dein Leben nach den Bedürfnissen anderer ausgerichtet. Du hattest gute Gründe dafür und dadurch vermutlich jemandem etwas zurückgegeben weil dieser jemand dir etwas gegeben hatte.

    Nun geht es nur noch um deine Bedürfnisse.

    Deinem Bankverkäufer geht es um seine und er versucht es mit emotionaler Erpressung, das ist seine einzige Chance.

    Du schuldest ihm nichts, lass dich nicht so behandeln.

    Vor allem: vergiss deine gute Erziehung und höre auf höflich zu sein.

    Schenke ihm keine weitere Lebenszeit, dreh dich um und geh ohne ein weiteres Wort weg.

    Viele hier haben ähnliche Erfahrungen mit ihren Hausbanken gemacht als sie diesen den Rücken zukehrten, und ein bisschen mulmig war uns wohl allen dabei. Nur Mut!

  • Da sich bei mir gerade sehr viel auf einmal ändert - eins nach dem anderen. Ich hatte jetzt erst, nach dem Wegfall der Pflegesituation und dadurch auch einem Todesfall auch erst nach ein paar Monaten Zeit, das Ganze mal anzuschauen und zu überdenken. Und da ich sowas nicht zwischen Tür und Angel mache oder leichtfertig.. jetzt sind erst mal die Sparpläne, die in die aktiven Fonds liefen, ab Dezember weg. Dann starte ich mit dem ETF-Sparplan. Alles andere bleibt erst mal bei der KSK (Giro, Geldmarkt) fürs Erste. Wenn ich dann Hausverkauf hinter mir habe, bzw. das greifbar ist und weiß, wo ich lande wohnungstechnisch.. der nächste Schritt. Als Nächstes fordere ich mal eine Übersicht an, mit der Gesamtkostenübersicht, genauen Anschaffungsdaten und Kaufdaten für das Depot. Und dann mal schauen, wie ich es am besten mache.

    Sehr gute Einstellung, das Leben ist doch ein Marathon und kein Sprint

  • Liebe Finanztip-Community,

    ich bin Anfang 50 und möchte meine Altersvorsorge nach Jahren bei der Sparkasse/ auf umstellen. Ich habe mich lange Zeit aus privaten Gründen (u.a. Pflege von Angehörigen) nicht kümmern können. Jetzt möchte ich die hohen Kosten beenden, da sich meine Situation (Pflege) geändert hat und ändern wird (Wohnsituation). Mein Berater setzt mich massiv unter Druck…..

    Dein Konzept ist gut. Das würde ich so durchziehen. Zur Not ist ein Institutswechsel notwendig. Habe das selber erlebt. Einmal zu eine Direktbank gehen und Wertpapieren so anlegen, wie man möchte. Der ETF oder Fondshandel war damals deutlich schwerer. Natürlich macht man auch mal Fehler, aber es sind die eigenen und man lernt. Aber das Konzept ist gut! Langfristig fährt man damit besser. Das ganz normalen Girokonto kann man heute überall haben, auch bei einer Sparkasse.

  • Viele haben dir bereits Mut gemacht, auch ich finde deine Ideen prima!

    Als Depotanbieter für deine ETF würde ich dir noch Flatex vorschlagen. Die nehmen für Sparpläne (ein großes umfangreiches Angebot) kein Geld und für das Depot ebenfalls nicht. Bei Einmalkäufen werden derzeit ca. 8 Euro fällig, nicht wie bei anderen Anbietern eine prozentuale Gebühr. Gleiches gilt bei Einmalverkäufen.

    Bleib standhaft und zieh es durch! Viel Erfolg bei deinen weiteren Schritten. :thumbup:

  • Ich habe für meine Mutter welche auch bei der Sparkasse ist und hier bleiben wollte den S-Broker gestartet. Der ETF läuft da auch klasse und vom Preis muss es sich nicht hinter der DKB verstecken. Hier hat man auch alles im Blick.

    Ich selber nutze die DKB weil Hausbank und SC damit sind wir auch fein.