Hallo liebe Community,
bin gerade mehr als bedient von meinem zuständigen Finanzamt (Mannheim-Neckarstadt) und muss meinem Ärger hier Luft machen.
Zum einen "durfte" ich erst mal über 12 Monate auf die Bearbeitung warten. Dann kam der Bescheid mit der "Überraschung", dass ich nur ca. 30% des vom Steuerberater ausgerechneten Betrages zurückerstattet bekam. Es wurde sofort Einspruch eingelegt. Weitere 5 Monate später kommt jetzt eine lapidare Auskunft (bei der u. a. auf angemerkte Punkte des Steuerberaters überhaupt nicht eingegangen wird). Habe das jetzt mal überflogen und kann als "Steuerlaie" nur feststellen, dass die AfA-Grundlage einer geerbten Mietwohnung, die mein Steuerberater im Steuerjahr zuvor erstmals ansetzte (und die dort voll anerkannt wurde) jetzt einfach vom Finanzbeamten neu nach Sachwertverfahren berechnet wurde. Durch den dadurch höheren Anteil des Grundstücks, vermindert sich der Gebäudewert und somit die AfA.
Habe ja zum Glück den Steuerberater, aber unabhängig davon würde mich echt interessieren (und vielleicht Andere auch?), ob so ein Vorgehen rechtens ist?
Danke für entsprechendes Feedback.