Sorry, es gibt eine kurzfristige Fragestellung und eine generelle: Offengestanden habe ich etwas naiv nach meinen Vollzeitjahren des Arbeitens im Mini- und dann Midijob weiter in die private Rentenvorsorge eingezahlt (Direktversicherung und Pensionkasse, früher per Gehaltsumwandlung). Nun wird mir klar, dass ich für die letzten Jahre der Einzahlungen höhere Steuerabzüge haben werde, da mein Mann weiter voll verdient hat und ich in den M‘jobs keine Gehaltsumwandlung erhalte und Rechte aus der alten Pauschalbesteuerung wohl erloschen sind. Lohnt es sich noch, weiter jährlich Geld in beide Verträge einzuzahlen? Ich glaube, bei einer Kapitalauszahlung hätte ich noch höhere Steuerverluste als, wenn ich die Verträge auf Eis lege? Das Geld könnte ich evtl. besser anlegen? Nun müssen wir aber auch für einen großen Schaden einen DWS Concept DJS Respons Mischfonds kurzfristig auflösen. Diesbezüglich stutze ich gerade, ob es nicht sinnvoller ist, den zu behalten und an einen der Rentenverträge ranzugehen![]()
Private Vorsorge vs Anlage
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Carla2000 -
7. Januar 2026 um 02:00 -
Unerledigt
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Referat Janders
7. Januar 2026 um 02:14 Hat das Thema freigeschaltet. -
Hallo.
Das Thema Steuern ist ein Aspekt bei der Altersvorsorge, dem in Deutschland generell sehr hohe Bedeutung zugemessen wird. Die Güte des Vertrages (Rendite und Co.) ist aber m. E. wichtiger.
Was kommt denn bei den Verträgen vor Steuern herum?
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Lohnt es sich noch, weiter jährlich Geld in beide Verträge einzuzahlen? Ich glaube
Lohnt es sich, meine Auto nochmal in die Werkstatt zu bringen? Niemand hier außer Dir kennt die Verträge und ihre Bedingungen (Kosten, Rendite, Laufzeit, kannst Du die Pensionskasse überhaupt vorzeitig auflösen?).
Allgemein ist es halt die alte Frage:
- wie hoch ist der Rückkaufswert oder der Erlös wenn Du den Vertrag heute auslöst.
- was machst Du dann mit dem Geld, wie hoch ist das der damit erwartete Erlös.
- für was waren die Verträge geplant (lebenslange Rente, Einmalzahlung) und wie regelst Du diese "Aufgabe" aus der eigenen Anlage bis zu euer Lebensende.
- was (niemand hofft es, bedenken sollte man es aber trotzdem) wenn Du mal irgendwann alleine da stehst und u.U. "nur" ein Witwenrente beziehen wirst. Bist Du dann froh über einen (vermutlich ngeringe aber arbeitsfreie) monatliche Rentezhalung
- Wie lange laufen die Verträge bereits bzw. noch.
- Lassen sich die Verträgeüberhaupt kündigen oder nur beitragsfrei stellen.
Legst Du das Geld heute in weltweite Aktien-ETFs (m.M.n. nicht DWS-Zeugs oder andere, kostenintensive Dinger) an, kommst mit den Schwankungen des Marktes klar und hast noch genügend Jahre ohne sonstige Vorfälle, dürfte die Anlage im ETF ertragreicher sein. Dafür musst Du später u.A. selber die Entnahme regeln (soll oder muss sie immer noch ertragrech sein, ist das kein Selbstläufer abe rggf. ein neues Hobby).
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Sorry, es gibt eine kurzfristige Fragestellung und eine generelle: Offengestanden habe ich etwas naiv nach meinen Vollzeitjahren des Arbeitens im Mini- und dann Midijob weiter in die private Rentenvorsorge eingezahlt (Direktversicherung und Pensionkasse, früher per Gehaltsumwandlung). Nun wird mir klar, dass ich für die letzten Jahre der Einzahlungen höhere Steuerabzüge haben werde, da mein Mann weiter voll verdient hat und ich in den M‘jobs keine Gehaltsumwandlung erhalte und Rechte aus der alten Pauschalbesteuerung wohl erloschen sind. Lohnt es sich noch, weiter jährlich Geld in beide Verträge einzuzahlen? Ich glaube, bei einer Kapitalauszahlung hätte ich noch höhere Steuerverluste als, wenn ich die Verträge auf Eis lege? Das Geld könnte ich evtl. besser anlegen? Nun müssen wir aber auch für einen großen Schaden einen DWS Concept DJS Respons Mischfonds kurzfristig auflösen. Diesbezüglich stutze ich gerade, ob es nicht sinnvoller ist, den zu behalten und an einen der Rentenverträge ranzugehen

Vorschlag:
Du strukturierst Deinen Beitrag mit der nötigen Anzahl Satzzeichen und reicherst ihn mit den nötigen Informationen an, die es erlauben, Deine Situation nachzuvollziehen. Dann wirst Du mit Sicherheit eine Auskunft bekommen, die Dir weiterhilft.
Bis jetzt stehe ich vor Deinem Beitrag wie der Ochs vor dem Scheunentor.
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Hallo, danke für die Reaktionen. Aus der Direktversicherung sind es 276,- € (garantiert) und aus der Pensionskasse 520,- € (garantiert) vor Steuern. Ich meine, dass bei den Renten voll besteuert wird, die aus Einzahlungen per Gehaltsumwandlungen für Verträge vor 2004 resultieren. Und, bei den Renten aus Beiträgen danach, wenn nicht Entgeldumwandlung, nur der Ertragsanteil versteuert werden muss. Bin aber unsicher.
Ich tendiere dazu den Fonds aufzulösen. Die monatlichen Rentenzahlungen sind mir definitiv wichtig. Die strukturierten Fragen oben haben mir sehr weiter geholfen.
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Die monatlichen Rentenzahlungen sind mir definitiv wichtig.
Wenn die lebenslange Rente (mit Pech gibt es selbst bei älteren Verträgen keine sinnvolle Steigerung der Auszahlung über die Jahre, welche die Inflation ausgleichen könnte) wichtig ist, dann darfst Du sie nicht auflösen. Die Alternative zum eigenverantwortlichen Entsparen des Auszahlungsbetrages kann zu Rentenbeginn auch eine Sofortrente sein, die dann passende Konditionen hat.
Genauso würde ich die Rentenfaktoren der BAVs prüfen, falls Du eine Wahl hast, diese als Einmalzahlung zu erhalten und zu dem Zeitpunkt eine passende Sofortrente verfügbar sein sollte. Meine BAV hat einen so unterirdischen Rentenfaktor, dass sie (ohne jede Rendite auf den angesparten Betrag) mind. 21 uahlen müsste, bis ich das Geld wieder raus bekomme. Da nützen auch die geringeren Steuern bei der lebenslangen Rente nichts.
Die Steuer mögen stimmen, aber zu beachten ist ggf. noch die GKV/PV, die auch von den Zahlungen zu leisten ist, wenn der Freibetrag überschritten wird.
Und natürlich ist die Inflation bis zum Auszahlungsbeginn nicht zu vergessen. Was heute 520€ wert ist, hat in 10 Jahren nur noch einen Kaufkraft von heute 425€ (oder gar noch weniger, wenn wir mehr wie 2% Inflation pro Jahr haben sollten).
Ob es für Dich Sinn ergibt, die Abgaben heute schon einmal durchzurechnen, weiß ich nicht. Hier wäre jedenfalls ein Rechner, den ich dafür selber gerne nutze (inkl. Angaben, was wie besteuert wird unter dem Rechner)
RENTENBESTEUERUNG | Rechner Altersrente, Betriebsrente u.a.
Falls Du die beiden (ehemaligen) BAVs bisher weiter einzahlst, kann in der letzten Mitteilung durchaus "nur" die Angabe der Rente stehen, wenn Du die Beträge auch weiter einzahlst (das war bei mir bei Beitragsfreistellung der BAV so).
Der DWS Fonds hat wohl eine TER von 1,70%, was recht hoch ist. Mit dem Ausgabeaufschlag von 5% würde ich ihn jedenfalls nicht mehr neu kaufen, selbst wenn ihr ihn behalten möchtet.