Also, die (Aktien-)Splits, die ich bislang erlebt habe, haben alle steuerlich geklappt. Jetzt gehen wir doch, bis zum Beweis des Gegenteils, vom besten aus! An sich ist die Aufgabe ja überschaubar komplex.
SPDR MSCI World ACWI IMI - Split
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Tomarcy -
3. Februar 2026 um 11:57 -
Unerledigt
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Also, die (Aktien-)Splits, die ich bislang erlebt habe, haben alle steuerlich geklappt. Jetzt gehen wir doch, bis zum Beweis des Gegenteils, vom besten aus! An sich ist die Aufgabe ja überschaubar komplex.
Richtig. Nur gibt es Leute, die dann kurz danach oder später davon etwas verkaufen möchten. Dann unbedingt die Abrechnung prüfen.
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Ein Split ist gerade bei Aktien nicht ganz unüblich, vor allem wenn sie rein Preis pro Aktie extrem hoch erscheinen. Bestes Beispiel ist die Aktie von Berkshire Hathaway. Diese Aktie ist bei ca 500.000 Dollar angesiedelt. Dass diese (fast) niemand zu dem Preis kaufen kann, wurde diese auch in einer B-Aktie gesplittet. Nun hat sie einen Preis um die 500 Dollar. ....
Einige Techfirmen wie Apple usw. haben dies auch schon in der Vergangenheit gemacht um die Aktie einerseits optisch günstiger erscheinen zu lassen und auch wie bei Berkshire auch einem breiteren Publikum attraktiver zu machen.
Da der Split immer nichts an der Anlagesumme ändert, ist es für ihn eigentlich unerheblich. Man hat eben nur plötzlich mehr Anteile mit entsprechend weniger Wert, was in der Summe aber wertneutral geschieht.
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Es kann passieren, dass der Wert der Position kurz vor dem Split verrückt spielt. Das hängt davon ab, in welcher zeitlichen Abfolge die Buchungen erfolgen. Einfach nicht kirre machen lassen, nach 1-3 Tagen sollte der Spuk vorbei sein.
Nicht ganz ausgeschlossen ist es, dass bei der Bank Gebühren anfallen für Kapitalmarkttransaktionen, die ein Split rein formell darstellt. Aber bei Fonds ist das eher unüblich. Wüsste jetzt keine Bank die das macht.
Der niedrigere Wert der Anteile ist bei Verkäufen von Vorteil und auch bei Depotüberträgen. Beim Verkauf kann man den gewünschten Wert besser abbilden und bei Depotüberträgen bleiben kleinere Restbeträge pro Position stehen.
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Das heißt aber ich müsste in meiner Buchhaltung alle jemals gekauften Tranchen entsprechend anpassen oder?
Also aus 2,485 gekauften Anteilen werden jetzt 61,125? Damit sollten auch die Anschaffungskosten so verteilt werden.
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Also aus 2,485 gekauften Anteilen werden jetzt 61,125? Damit sollten auch die Anschaffungskosten so verteilt werden.
Ich komme rechnerisch auf 62,125 (Typo?), aber ja, so sollte das funktionieren.
EDIT: Wie das mit Bruchteilen funktioniert, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Also aus zwei ganzen Anteilen werden 50 neue Anteile, aber ob die 0,485 Anteile zu 12 neuen und 0,125 Bruchteilen eines neuen Anteils werden? Keine Ahnung.
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