Langfristig beitragsstabilste & günstigste PKV

  • Hallo Leopard, alte Assekurata-Berichte mehrerer PKV-Versicherer findest du unter: Übersicht der verfügbaren Assekurata PKV-Rating-Berichte

    Aber falls du die Beitragsentwicklung von für dich geeignete Unisex-Tarife der von dir genannten Versicherer haben möchtest, würde ich an deiner Stelle mal die Versicherungen anschreiben. Ich könnte mir vorstellen, dass sie dir diese dann zusenden.

  • Als Kunde gehe ich davon aus, dass ich bei einer Übertragungswertbescheinigung, bei der mir mitgeteilt wird, dass die Altersrückstellungen auf die zweite Nachkommastelle dem Übertragungswert entsprechen, keinerlei Nachteile bei einem möglichen Wechsel der Versicherungsgesellschaft haben werde.

    Hallo Leopard, da du schon einige Jahre bei der Debeka versichert bist, stimmt dies definitiv nicht, dass deine Altersrückstellungen auf die zweite Nachkommastelle dem Übertragungswert entsprechen. Der Übertragungswert bildet nur die Rückstellungen ab, die du hättest, wenn du im brancheneinheitlichen Basistarif versichert wärest.

    Um grob abschätzen zu können, wie viele deiner Altersrückstellungen dir bei einem Versichererwechsel verloren gehen würden, kannst du mal in die Unterlagen der Debeka für deine Steuererklärung nachschauen. Jeder PKV-Versicherte bekommt einmal jährlich die Bescheinigung mit den Angaben für die Steuererklärung. Dort findest du die Werte, die du in deine Steuererklärung eintragen musst. Und diese machen 75-90% deiner gesamten PKV-Beiträge im Jahr aus. Warum? Über die Steuererklärung kann man nur den Anteil der Beiträge als Sonderausgaben angeben, der dem Basistarif entspricht, also in etwa den Leistungen der GKV.

    D. h. je nach Tarifumfang solltest du davon ausgehen, dass dir 10-25% der Altersrückstellungen bei einem Versichererwechsel verloren gehen. Und je länger du bereits bei der Debeka versichert bist, umso höher ist der absolute Eurobetrag, der dir verloren gehen würde.

  • Hallo Leopard, alte Assekurata-Berichte mehrerer PKV-Versicherer findest du unter: Übersicht der verfügbaren Assekurata PKV-Rating-Berichte

    Die privaten Krankenversicherer haben in den letzten drei Jahren breitbandig ihre Tarife jeweils zweistellig angehoben. Wenn ich die Assekurata-Rating-Berichte lese, in denen jeweils steht "Beitragsstabilität sehr gut" oder gar "Beitragsstabilität exzellent", dann habe ich den Eindruck, ich wäre im falschen Film.

  • Hallo zusammen,


    vielen Dank für eure Beiträge!

    Meine weiteren Recherchen haben mich zum aktuellen MAP-Report geführt:


    PKV im Gesamtrating: Diese Krankenversicherer überzeugen bei Bilanz, Service und Beitragsstabilität - Krankenversicherung - Versicherungsbote.de


    Interessant ist hier, dass die Debeka zwar in Summe auf Rang 3 gelistet wird. In Bezug auf das Kriterium "Bilanzbewertung" hat es jedoch nur für Rang 14 gereicht.

    Laut MAP-Report gibt es zwei Versicherungsgesellschaften, die in Summe besser als die Debeka abschneiden: Signal Iduna (Rang 2) und LVM (Rang 1).

    Ich könnte mir daher vorstellen, dass diese beiden Unternehmen besonders geeignet sind, wenn es darum geht, die Beitragsstabilität zu optimieren.

    Was denkt ihr?

  • Wenn man die Beitragsstabilität einer PKV-Versicherung beurteilen will, sollte man immer eine möglichst große Zeitspanne betrachten. Daher kann man nicht aus der Bilanzbewertung einer PKV aus einem einzelnen Jahr auf die Beitragsstabilität schließen.

    Du darfst also nicht aufgrund der Bewertung im Map-Report nun schlussfolgern, dass die LVM und die Signal Iduna sehr beitragsstabil sind und die Debeka nicht.

    Teile uns doch mal bitte mit, wie viele Jahre du bei der Debeka bereits versichert bist. Denn wie du schon von uns erfahren hast, wirst du einen Teil deiner Rückstellungen verlieren, falls du den Versicherer wechseln solltest. Und dieser Teil kann je nach Versicherungszeit recht groß sein, d. h. ein Wechsel wäre dann wirtschaftlich total sinnlos.

  • Wenn man die Beitragsstabilität einer PKV-Versicherung beurteilen will, sollte man immer eine möglichst große Zeitspanne betrachten. Daher kann man nicht aus der Bilanzbewertung einer PKV aus einem einzelnen Jahr auf die Beitragsstabilität schließen.

    Du darfst also nicht aufgrund der Bewertung im Map-Report nun schlussfolgern, dass die LVM und die Signal Iduna sehr beitragsstabil sind und die Debeka nicht.

    Teile uns doch mal bitte mit, wie viele Jahre du bei der Debeka bereits versichert bist. Denn wie du schon von uns erfahren hast, wirst du einen Teil deiner Rückstellungen verlieren, falls du den Versicherer wechseln solltest. Und dieser Teil kann je nach Versicherungszeit recht groß sein, d. h. ein Wechsel wäre dann wirtschaftlich total sinnlos.


    Hallo Felice,

    ich bin seit 8 Jahren bei der Debeka versichert.

    Ich kann mich da tatsächlich nur wiederholen:

    Auf meiner aktuellen Übertragungswertbescheinigung steht, dass die Altersrückstellungen in meinem konkreten Fall dem Übertragungswert entsprechen. Ich bin nicht im Basistarif. Ich habe den Tarif B ohne irgendwelche Extras (z. B. Zweibett-Zimmer, Chefarztbehandlung etc.).

  • Hallo Felice,

    ich bin seit 8 Jahren bei der Debeka versichert.

    Ich kann mich da tatsächlich nur wiederholen:

    Auf meiner aktuellen Übertragungswertbescheinigung steht, dass die Altersrückstellungen in meinem konkreten Fall dem Übertragungswert entsprechen. Ich bin nicht im Basistarif. Ich habe den Tarif B ohne irgendwelche Extras (z. B. Zweibett-Zimmer, Chefarztbehandlung etc.).

    Dass auf einer Übertragungswertbescheinigung auch Altersrückstellungen ausgewiesen werden, ist mir neu. Ich kenne es nur, dass dort nur der Übertragungswert ausgewiesen wird.

    Und hast du wirklich weder Beihilfeergänzungstarif noch irgendeinen Versicherungsschutz für Zahnersatz wie Kronen, Inlays, Implantate, Bezahlung von irgendwelchen Beträgen für Brille/Kontaktlinsen, Heilpraktiker? Denn solltest du all dies versichert haben, dann werden die Altersrückstellungen schon schätzungsweise 10% über dem Übertragungswert sein.

  • Ich könnte mir daher vorstellen, dass diese beiden Unternehmen besonders geeignet sind, wenn es darum geht, die Beitragsstabilität zu optimieren.

    Was denkt ihr?

    Probier‘s doch einfach - und berichte uns in fünf bis zehn Jahren, welche Erfahrungen Du damit gemacht hast.

    Was sollen wir uns den Mund fusselig reden. Es geht nichts über die eigene Erfahrung.

    Hier im Forum kannst Du viele Leute finden, die über ständig steigende Beiträge klagen - am lautesten klagen die, die bereits mehrfach gewechselt sind. Mit jedem Wechsel scheinen die Beiträge schneller zu steigen.

    Aber die Erfahrung muss man evtl. selbst machen.

  • ich bin seit 8 Jahren bei der Debeka versichert.

    Ich kann mich da tatsächlich nur wiederholen:

    Auf meiner aktuellen Übertragungswertbescheinigung steht, dass die Altersrückstellungen in meinem konkreten Fall dem Übertragungswert entsprechen. Ich bin nicht im Basistarif. Ich habe den Tarif B ohne irgendwelche Extras (z. B. Zweibett-Zimmer, Chefarztbehandlung etc.).

    Mit den Eckdaten meine Einschätzung: Du bist (falls du keine Risikozuschläge auf den Tarifbeitrag zahlst) aktuell in einer für dich mit der genannten Prämisse (langfristige Beitragsstabilität bei moderaten Kosten in Relation zu den Leistungen) in einer fast schon bestmöglichen Situation.

    Du verlierst mit den 8 Jahren Altersrückstellungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mehr, als du ggf. lanfristig (mit ganz viel Glück und nur unter bestimmten Umständen, die du heute kaum antizipieren kannst) gewinnen könntest bei einem Wechsel zu einer anderen Versicherungsgesellschaft.

    Meine Devise wäre: Füße stillhalten und dich freuen, dass du ohne Aufschläge in einen ganz passablen Tarif gekommen bist. Kein Mensch ist glücklich gerade über die Beitragserhöhungen und das Gras auf der anderen Seite sieht regelmäßig etwas grüner aus, kann aber schnell zur Steppe werden. Meines Erachtens würdest du mit deinem Vorhaben vom Regen in die Traufe kommen. Just my two Cents oder so ähnlich... ;)

    PS: Überleg doch einfach mal wie ungünstig eine erneute Risikoprüfung ist, ob du also wirklich zu 100% gesund bist und bei den kommenden Gesundheitsfragen dann auch garantiert nichts vergisst. Allein das Risiko, hierbei versehentlich und unwissentlich eine vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung zu begehen und dann ganz ohne brauchbaren Versicherungsschutz dazustehen, wäre mir so ein Wechsel für ein paar erhoffe (!) Euro Ersparnis niemals wert...

  • Mit den Eckdaten meine Einschätzung: Du bist (falls du keine Risikozuschläge auf den Tarifbeitrag zahlst) aktuell in einer für dich mit der genannten Prämisse (langfristige Beitragsstabilität bei moderaten Kosten in Relation zu den Leistungen) in einer fast schon bestmöglichen Situation.

    Du verlierst mit den 8 Jahren Altersrückstellungen mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mehr, als du ggf. lanfristig (mit ganz viel Glück und nur unter bestimmten Umständen, die du heute kaum antizipieren kannst) gewinnen könntest bei einem Wechsel zu einer anderen Versicherungsgesellschaft.

    Meine Devise wäre: Füße stillhalten und dich freuen, dass du ohne Aufschläge in einen ganz passablen Tarif gekommen bist. Kein Mensch ist glücklich gerade über die Beitragserhöhungen und das Gras auf der anderen Seite sieht regelmäßig etwas grüner aus, kann aber schnell zur Steppe werden. Meines Erachtens würdest du mit deinem Vorhaben vom Regen in die Traufe kommen. Just my two Cents oder so ähnlich... ;)

    PS: Überleg doch einfach mal wie ungünstig eine erneute Risikoprüfung ist, ob du also wirklich zu 100% gesund bist und bei den kommenden Gesundheitsfragen dann auch garantiert nichts vergisst. Allein das Risiko, hierbei versehentlich und unwissentlich eine vorvertragliche Anzeigepflichtverletzung zu begehen und dann ganz ohne brauchbaren Versicherungsschutz dazustehen, wäre mir so ein Wechsel für ein paar erhoffe (!) Euro Ersparnis niemals wert...


    Guten Abend FinanztipUser,

    vielen Dank für deine ausführliche Rückmeldung.

    Es ist das geringste Problem, einfach bei der Debeka zu bleiben.

    Füße still halten ist exakt das, was ich als ETF-Anlegerin in der Vergangenheit getan habe - und damit konnte ich stets gut fahren. ;)

    Oder wie ChatGPT sagen würde:

    "Aktion fühlt sich machtvoll an und beruhigt unser Bedürfnis nach Kontrolle. Doch nicht jedes Eingreifen ist notwendig - manchmal ist bewusstes Nicht-Handeln der souveränere Weg."

    Probier‘s doch einfach - und berichte uns in fünf bis zehn Jahren, welche Erfahrungen Du damit gemacht hast.

    Was sollen wir uns den Mund fusselig reden. Es geht nichts über die eigene Erfahrung.

    Hier im Forum kannst Du viele Leute finden, die über ständig steigende Beiträge klagen - am lautesten klagen die, die bereits mehrfach gewechselt sind. Mit jedem Wechsel scheinen die Beiträge schneller zu steigen.

    Aber die Erfahrung muss man evtl. selbst machen.


    @ Wanderslust: Dieses Forum zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass man von den Erfahrungswerten anderer profitieren kann. Möglicherweise gibt es ja Mitglieder, die selbst bei der Signal Iduna oder bei der LVM privat krankenversichert sind und hier einen mehrwertstiftenden Beitrag leisten können. Fragen kostet schließlich nichts. :)

  • Möglicherweise gibt es ja Mitglieder, die selbst bei der Signal Iduna oder bei der LVM privat krankenversichert sind und hier einen mehrwertstiftenden Beitrag leisten können.

    Ich hatte meiner besseren Hälfte damals auch nahegelgt, sich auf Grund des damals besseren Testergebnisses in der Finanztest die LVM mal genauer anzuschauen. Sie wollte stattdessen unbedingt zur Debeka, weil ich da ja auch wäre und ein Großteil ihrer Kollegen/innen auch. ;)

    Wie gesagt: Meine Gründe damals pro Debeka sind auch heute nicht kurzfristig quantifizierbar oder beitragsabhängig, sondern eher politischer und ganz langfristiger Natur…


    Die zu dem Zeitpunkt neue „Ottonova“ wäre z.B. auch so ein Experiment, auf das ich mich trotz aller Leistungsversprechen und günstigerer Beiträge nicht eingelassen hätte. Nicht bei einem Vertrag der über etliche Jahrzehnte bis zum Lebensende in eine doch ziemlich ungewisse Zukunft läuft.

  • @ Wanderslust: Dieses Forum zeichnet sich ja gerade dadurch aus, dass man von den Erfahrungswerten anderer profitieren kann. Möglicherweise gibt es ja Mitglieder, die selbst bei der Signal Iduna oder bei der LVM privat krankenversichert sind und hier einen mehrwertstiftenden Beitrag leisten können. Fragen kostet schließlich nichts. :)

    Fragen kostet nichts, aber wenn man die Antworten missversteht, kann es evtl. doch teurer werden als erhofft.

    Die Erfahrungen, die andere Foristen in der Vergangenheit mit einzelnen Versicherungsgesellschaften gemacht haben, haben null Aussagewert im Hinblick darauf, ob Du mit diesen Gesellschaften auch in der Zukunft die gleichen Erfahrungen machen würdest.

    Aussagekräftig sind jedoch die Berichte in diversen Threads, wo Foristen sich nach mehreren Versicherer- und Tarifwechseln völlig entsetzt zeigen, dass ihre Beiträge und Selbstbehalte scheinbar immer schneller steigen...

    Nur die Gründe leuchten ihnen nicht ein, weil sie denken, eine PKV sei wie ein Handyvertrag, bei dem man umso mehr spart je öfter man wechselt und als Neukunde beginnt….

  • Aussagekräftig sind jedoch die Berichte in diversen Threads, wo Foristen sich nach mehreren Versicherer- und Tarifwechseln völlig entsetzt zeigen, dass ihre Beiträge und Selbstbehalte scheinbar immer schneller steigen...


    Hallo Wanderslust,

    kannst du denn diverse Threads benenenen, in denen dies der Fall ist?

    Ich durfte vieles hier in dem Forum lesen, aber die von dir angesprochene Problematik mit einer konkreten Kausalität (mehrere Versicherer- und Tarifwechsel --> Beiträge + Selbstbehalte steigen immer schneller) habe ich bisher noch nicht gelesen.

    Vielen Dank vorab für entsprechende Beispiele! :saint:

  • Hallo Wanderslust,

    kannst du denn diverse Threads benenenen, in denen dies der Fall ist?

    Ich durfte vieles hier in dem Forum lesen, aber die von dir angesprochene Problematik mit einer konkreten Kausalität (mehrere Versicherer- und Tarifwechsel --> Beiträge + Selbstbehalte steigen immer schneller) habe ich bisher noch nicht gelesen.

    Vielen Dank vorab für entsprechende Beispiele! :saint:

    Einfach mal die Threads zum Thema „Beitragserhöhung“ sowie „PKV im Alter“ durchgehen und die Vorgeschichte der Fragesteller im Hinblick auf bereits erfolgte Wechsel in der Vorgeschichte analysieren.

    Findest Du über die Suchfunktion.

    Alternativ: die Erfahrung selber machen. Ich werde Dich nicht überzeugen können. Nichts ist so überzeugend, wie Wissen (oder notfalls Erfahrung), das man sich selbst erarbeitet hat.

  • Ich hatte meiner besseren Hälfte damals auch nahegelgt, sich auf Grund des damals besseren Testergebnisses in der Finanztest die LVM mal genauer anzuschauen. Sie wollte stattdessen unbedingt zur Debeka, weil ich da ja auch wäre und ein Großteil ihrer Kollegen/innen auch. ;)

    Wie gesagt: Meine Gründe damals pro Debeka sind auch heute nicht kurzfristig quantifizierbar oder beitragsabhängig, sondern eher politischer und ganz langfristiger Natur…


    Die zu dem Zeitpunkt neue „Ottonova“ wäre z.B. auch so ein Experiment, auf das ich mich trotz aller Leistungsversprechen und günstigerer Beiträge nicht eingelassen hätte. Nicht bei einem Vertrag der über etliche Jahrzehnte bis zum Lebensende in eine doch ziemlich ungewisse Zukunft läuft.

    Also wir sind mit den Kindern nach umfangreicher Beratung durch einen Versicherungs-Honorarberater (ja, sowas gibt es auch) bei der Signal Iduna im Tarif "Prime" gelandet. Wichtig waren uns gute Leistungen und eine hohe Beitragsstabilität. Daten zur Beitragsstabilität haben wir damals über Morgen & Morgen bekommen, die sind aber für Endverbraucher nicht ohne weiteres zugänglich. Ob die Beiträge langfristig moderat bleiben wird die Zukunft zeigen.

  • Also wir sind mit den Kindern nach umfangreicher Beratung durch einen Versicherungs-Honorarberater (ja, sowas gibt es auch) bei der Signal Iduna im Tarif "Prime" gelandet.

    Das wäre an der Stelle ggf. wirklich nochmal ein Vorschlag: Honorarberater kann/sollte man nutzen und sich leisten, wenn man wirklich wechseln möchte!

    Hartmut Walz hat dazu eine gute Liste erstellt: https://hartmutwalz.de/honorar-finanzanlagenberater/

    Die können unabhängig beraten und einem ggf. durch entsprechende Software Tarife und Leistungen vergleichen. Nur haben die (genau wie alle anderen auch) leider keine Glaskugel für Fragen zur zukünftigen Leistungsentwicklung (inkl. Kulanz) und zur zukünftigen Beitragsentwicklung von Tarifen…

  • Also wir sind mit den Kindern nach umfangreicher Beratung durch einen Versicherungs-Honorarberater (ja, sowas gibt es auch) bei der Signal Iduna im Tarif "Prime" gelandet. Wichtig waren uns gute Leistungen und eine hohe Beitragsstabilität. Daten zur Beitragsstabilität haben wir damals über Morgen & Morgen bekommen, die sind aber für Endverbraucher nicht ohne weiteres zugänglich. Ob die Beiträge langfristig moderat bleiben wird die Zukunft zeigen.


    Guten Abend,

    vielen Dank für deinen Beitrag!

    Schön zu sehen, dass sich deine Erfahrungswerte mit dem aktuellen MAP-Report decken.

    2 kurze Nachfragen:

    - Wie lange bist du schon bei der Signal Iduna?

    - Wie hoch waren die jährlichen Beitragssteigerungen in den einzelnen Jahren (alternativ: Einstiegs-Monatsbeitrag und aktueller Beitrag)?

  • Wir haben wie gesagt die Kinder versichert. Das ist jetzt 1 Jahr her, es gab eine moderate Beitragserhöhung zum Jahreswechsel. In unserer Beratung haben wir uns leistungstarke Tarife von der Debeka, Barmenia, DKV und Signal Iduna angeschaut. Die haben alle ungefähr gleich viel gekostet (jeweils ca. 250 EUR, wie gesagt Kinder). Gegen die Debeka hatte unser Berater nichts einzuwenden ausser den geschlossenen Hilfsmittelkatalog, Barmenia hat er wegen der Beitragsstabilität abgeraten. Ich würde das jetzt aber an deiner Stelle nicht extrapolieren – Der Bedarf von jedem ist anders und wie es in der Zukunft kommt, dafür gibt es keine Garantien.

  • seit einigen Monaten setze ich mich intensiv mit dem Thema „PKV-Tarifoptimierung“ auseinander.

    Ohne jeden Beitrag im Detail gelesen oder verarbeitet zu haben, gewinne ich den Eindruck, als könnte der Entscheidungsprozess noch einige weitere Monate dauern. Das könnte ein Signal dafür sein, einfach alles so zu lassen wie es ist, wenn Kopf und / oder Bauch nichts ändern wollen.

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH
    Von Finanztip empfohlene Spezialisten für Berufsunfähigkeit und private Krankenversicherung | Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: https://schlemann.com/erstinformationen | Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Deren Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

  • Ohne jeden Beitrag im Detail gelesen oder verarbeitet zu haben, gewinne ich den Eindruck, als könnte der Entscheidungsprozess noch einige weitere Monate dauern. Das könnte ein Signal dafür sein, einfach alles so zu lassen wie es ist, wenn Kopf und / oder Bauch nichts ändern wollen.


    Wichtig ist an dieser Stelle, dass ich ja sehr gern bereit bin, der Debeka den Rücken zu kehren. Allerdings nur, wenn sich zeigt, dass dies in Bezug auf die Beitragsstabilität eine nachhaltig gute Entscheidung ist.


    Der bisherige Thread-Verlauf zeigt mir, dass es gute Gründe gibt, bei der Debeka zu bleiben – ebenso gibt es gute Gründe, die Debeka zu verlassen (hierbei stütze ich mich insbesondere auf Ihren Artikel zur Debeka, Herr Dr. Schlemann).


    Welche PKV-Anbieter empfehlen Sie, Herr Dr. Schlemann, denn grundsätzlich, wenn Kund:innen die Ecke „stabile Beiträge“ des magischen Dreiecks der PKV optimieren wollen?:)