Die Market Timing Gesprächsecke

  • Ah jetzt verstehe ich dich.

    Danke für den Fingerzeig.

    An sich steht der Plan.

    Im Groben:

    1. schrittweise Reduktion vermieteter Immobilien

    2. Ausbau Aktien/ ETF Allokation

    konkret durch

    - mtl ETF Sparplan (ca 25% des mtl Einkommens) auf ACWI IMI

    - Reduktion des Cash Bestands (bzw. in Geldmarkt deponiert) von Immo Verkäufen durch monatliche Ergänzung des og. Sparplans


    Trotzdem komme ich immer wieder auf die Überlegung jetzt alles all in zu werfen.

    Erstens um nicht Rendite hinterher zulaufen.

    Zweitens damit das mental erledigt ist.
    Angesichts der Verwerfungen in der Welt, glaube ich das schrittweise derzeit die bessere Variante ist.

    Ziel ist klar definiert:

    Je nach Verlauf in 10 bis 15 Jahren Immobilien frei zu sein (außer selbstbewohntes Haus), keine Vermieter Sorgen mehr zu haben und das Portfolio auf Aktien/Anleihen-Cash reduziert zu haben

  • Tomarcy

    das meinst du nicht ^^

    Der Grüne Wiese ist ein legendärer DDR-Cocktail aus den 1980ern, bestehend aus Blue Curaçao, Orangensaft und Sekt, bekannt für seine leuchtend grüne Farbe und fruchtig-spritzige Note.


    edit: zweite Begegnung mit seinen Texten. Dieselbe arrogante Attitüde wie in seinen "Witzen". Da ist mir der Inhalt grad egal, Herr Prof. W. Der Nutzen von Wissenschaft in dem Bereich ist sowieso relativ.

  • Tomarcy

    das meinst du nicht ^^

    Der Grüne Wiese ist ein legendärer DDR-Cocktail aus den 1980ern, bestehend aus Blue Curaçao, Orangensaft und Sekt, bekannt für seine leuchtend grüne Farbe und fruchtig-spritzige Note.

    Nett…aber Hartmut Walz meint da die Neukonstruktion einer ETF-Anlage, wo eben NIX ist.


    Aber ehrlich (bin zu Beginn der Fastenzeit demütig): das „Grüne-Wiese-Nachwürz-USA-Dingens“ bringt in der Realität nicht so viel Abweichung.

    Warum ?

    Nehmen wir mal an Peter und Paul kaufen heute ETFs.

    Peter einen auf den MSCI ACWI oder FTSE All-World.

    Paul mixt sich aus drei, vier oder fünf ETF einen Cocktail mit einem USA-Anteil von 40 bis 44 Prozent.
    Das ist so eine Zielgröße für viele „bastelnde“ Menschen.

    Beiden investieren genau 10.000 Euro.

    Nehmen wir an, der USA-Anteil würde in Euro die nächsten 15 Jahre gar nichts mehr bringen, der Rest der Welt 5 % vor Steuern.

    Somit würde der Renditeunterschied bei 0,8 bis 1 Prozent liegen.

    Der Renditevergleich über 15 Jahre ergibt dann (Startkapital 10.000 €):

    Welt-ETF 2 % p.a.: +35 % 13.500 €

    Alternativ-Mix 2,8 % p.a.: +51 % 15.130 €


    Das ist aber schon ein fast unrealistisches Szenario.

    Ergo (nicht DIE Typen) : auch wenn nichts mehr „dolle“ läuft, tut sich Peter viel leichter mit seiner Anlage.

    Aber sind wir nicht alle etwas „Paul“ ?

  • Irgendwann musste es ja zu einer Niveauverschiebung kommen. Ewig würden die Schwankungen des MSCI World nicht so stabil beiben:

    Entweder wäre ich dann gerade liquide und die Kurse zögen davon.

    Oder: Ich wäre voll investiert und die Kurse brächen ein.

    Heute trat der zweite Fall ein, und meine Renditejagd ist vorerst beendet. Das Budget von 10% umgewidmeter Liquidität aus der Reserve liegt fest, mehr geht erstmal nicht.

    Problem? Keines. Die Papiere habe ich auch in einem buy and hold Depot, jetzt eben ein paar Anteile mehr.

    Bis dahin lief es übrigens reativ gut, deutlich über der buy & hold Rendite. In absoluten Zahlen aber bedeutungslos.

    Mal sehen, ob aus der Spekulation auf wenige Stunden bis Tage nun ein langfistiges Investment wird...

    😇

  • Bis dahin lief es übrigens reativ gut, deutlich über der buy & hold Rendite. In absoluten Zahlen aber bedeutungslos.

    Solche Aussagen sind mit Vorsicht zu genießen. Du hattest in der Dip-Phase trockenes Pulver zum Einstieg benutzt, was sich danach gelohnt hat. Die Frage ist aber, wie lange Kapital tot herumliegt, bevor sich ein lohnendes Ziel findet.

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