GPO-KISS von Dr. Andreas Beck - Der Crash-Monolog

  • Die Märkte flutschen etwas…

    Hier das Monolog-Video von Dr. Andreas Beck zur Lage am VORMITTAG des Donnerstsg, 26. März 2026.

    Ich bin so froh, dass er nicht von so einem Finanzpornoregieseur interviewt wird….

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    Kleiner Hinweis zu den Anleihen im Xtrackers von 2008. Achtet Mal ab Minute 16 …sowas „Sportliches“ mit Dollar-Anleihen brauche ICH nicht. Das ist einfach Unfug. Hier gehören im Moment kurzlaufende Bundesanleihen her und sonst NICHTS.

    Fürs riskante Zocken einfach nicht der Zeitpunkt. Derzeit mit etwas über 53 % in Aktien-ETF. Wobei er natürlich mit dem Xtrackers MSCI World Value das richtige Näschen hatte.

    Ab 20:38 dann endlich aktuell zum GPO.

    Einmal editiert, zuletzt von Tomarcy (26. März 2026 um 23:38)

  • Du meinst ab Minute 26? Die 0,49% Anleihen in USD?

    Ab Minute 16 erklärt er, dass er - was die Anleihen betrifft - auf die Interventionsbereitschaft und die Interventionsmöglichkeiten der Zentralbanken setzt. Damit begründet er vermutlich auch die eigentlich relativ überschaubaren 0,49% in USD.

  • Das betrifft dann aber sein 50 : 50 Portfolio (Aktien : Anleihen), wo er generell ein höheres Risiko akzeptiert. Da hat er 25 % ( von 50% Anleihen) in USD, also 12,5% vom Gesamt-Portfolio. Den größeren Teil davon aber in Corporate Bonds. Damit von der Risikoklasse näher an Aktien dran, als an Staatsanleihen.

  • Ich verstehe die Quintessenz vom Beck nicht so ganz. Seine Aussage war doch nur knapp 50% jetzt in Aktien zu halten (kleinen Teil Geldmarkt und großen Teil Anleihen) und diese volatilen Zeiten auszusitzen um dann später auf 90% Aktien zu gehen?


    Das sind ja tolle Theorien wenn die "Krise" schon da ist... die hätte er so wohl nicht im "Bullenmarkt" gebracht (Stichwort Opportunitätskosten) - sein dann 90% Aktien zu fahren deutet zumindest darauf hin.


    Oder was will er eigentlich sagen?

  • Leute die immer wieder eine neue Kuh durchs Dorf treiben, da regelmäßig ein Video auf Youtube rauskommen muss (für den Algorithmus) und damit ihren Erwerb bestreiten, dazu gehört Beck natürlich nicht. Ich verstehe ihn hier trotzdem nicht, vielleicht kann mich jemand erleuchten?

  • Hier Beck noch einmal aktuell bei "Rene will Rendite":

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    Mir erscheint die Analyse für die Erwartungen an die Inflation und an das Zinsniveau am langen Ende von europäischen Staatsanleihen nicht stimmig zu sein.

    Beck sagt, dass die aktuelle Zinsentwicklung am langen Ende irrational bzw. übertrieben sei. Er selber hat vorher aber immer gesagt, dass eine Zentralbank die Zinsen am langen Ende nicht direkt bestimmen kann, sondern nur am kurzen Ende. Es sei denn, Ankaufprogramme kommen in's Spiel. Ansonsten bestimmt der Markt die Zinsen am langen Ende.

    Aufgrund der wirtschaftlichen Lage in Deutschland und in Europa scheint er eher von deflationären Entwicklungen auszugehen.

    Btw: das erinnert mich an eine frühere Vermutung von mir hier im Forum, dass wir abwechselnde Phasen von Deflation und Inflation haben werden. Blöd nur, dass das Inflationsergebnis - der Kaufkraftverlust - nicht weg geht, sondern bleibt, selbst wenn die Inflation wieder sinkt.

    Kommt jetzt also dasselbe Muster - wie bei Corona - noch einmal, aus einem anderen Grund, auf uns zu? Aber dieses mal unter der Rahmenbedingung eines höheren aktuellen Zinsniveaus?

  • Vielen Dank für das Posten dieses Beitrages.
    Ich habe inzwischen ernsthafte Zweifel an Herrn Beck.

    Was er da sagt, passt nicht. Er hat offenbar keinen Bezug zu der drohenden Gefahr eines Anlagecrashs.

    Die Zinsen am langen Ende werden derzeit am langen Ende vom Markt nach oben geschoben.
    Institutionelle Marktteilnehmer trennen sich von langlaufenden Staats- und Unternehmensanleihen.

  • Manche können sich nicht davon trennen, weil sie quasi verpflichtet sind, diese zu verwenden. Das trifft dann wieder die Altersvorsorgeprodukte der Versicherungen bzw. der Versicherten.

    Ich sehe es nicht ganz so finster, wie Du, in dem Sinne, dass da Ausfälle zu erwarten wären. Ich stimme Beck zu, dass Interventionen der Zentralbanken stattfinden werden. Aber 1. führt das vermutlich wieder zu einem anschliessenden Inflationsschub und 2. wer kauft noch freiwillig langlaufende Anleihen - und will die bis zur Fälligkeit halten - wenn die "Stabilität" nicht gerade das Motto unserer Zeit ist und insbesondere Inflationssorgen berechtigt sind. Damit ist der dauerhafte Wert von Langläufern kaum kalkulierbar. Was nützt mit ein Kupon von 3,5% über 10 Jahre, wenn die Inflation innerhalb der nächsten 10 Jahre mehr als diese Rendite auffrisst.

    Ich vermute ein professioneller Anleger wie Beck kann sich erlauben, Anleihen spekulativ zu verwenden. Vielleicht hat er gar nicht vor, sie bis zur Fälligkeit zu behalten. Wenn er zu gefallenen Kursen kauft und wieder verkauft, wenn die Kurse steigen - weil interveniert wird - dann könnte das für ihn aufgehen. Aber dann verwendet er Anleihen anders, als man es Privatanlegern rät.

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