Emerging Markets-ETF - ein Problem

  • Aktuell sind die „normalen“ EM-ETFs extrem techlastig und real auf drei „Staaten“ beschränkt.,

    ...ein Ursprung darin dürfte auch der Grund sein, dass in diesen Ländern besonders die Tech und Finanzfirmen an der Börse gelistet sind. Die restlichen Firmen aus den anderen Bereichen sind tendentiell nicht an der Börse, bzw. die Hürde für sie ist in diesen Nationen zu groß. In Deutschland sind wir diesbezüglich nicht besser, was z.B. den DAX betrifft. Selbst wenn du den EM-ETF nach BIP gewichten würdest, du verteilst dein Kapital ja nicht auf die Firmen anteilig am BIP, sondern wieder rum nur auf die Firmen nach Marktkapitalisierung. Wenn ich Deutschland hernehme: Du kannst den DAX im Portfolio nach dem BIP gewichten gehen, dennoch hast du kein Lidl, Bosch oder Aldi mit dabei.

    Der Grund für deine Kritik sehe ich auch und ich würde mir ebenso vorstellen, dass es besser verteilt ist. Damit die Emerging Markets "fairer" verteilt werden, liegt es eben auch an den Ländern den Zugang zur Börse und die Transparenz was Börsengänge von den Firmen aus den Nationen angeht, zu verbessern.

  • Es geht nicht um den Anteil wie du die EM gewichtest sondern um seine Struktur.

    TSMC macht 13% aus. Diversifikation ist das nicht direkt.

    https://www.justetf.com/en/etf-profile…L5YC18#holdings

    Das erste (Gewichtung EM) relativiert doch das zweite (Struktur EM) und dient bis 30% des Aktienanteils sinnvoll der Gesamtdiversifikation!


    Vorschlag: Setzt doch (wie ich grundsätzlich) einfach auf den UBS-EM SRI mit dem 5%-Issuer cap! Damit gibts solche Verklumpungen grundsätzlich nicht. ;)

    Einmal editiert, zuletzt von FinanztipUser (13. Mai 2026 um 22:07)

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