Tagesgeld / Geldmarkt ETF für eine GmbH?

  • Kann jemand mit Erfahrungen dienen, wie eine (kleine) GmbH Geld kurzfristig "parken" kann?

    Betrag: ca. 300.000 - 500.000 Euro

    Sollte binnen 10 Tagen verfügbar sein.

    Kein Tagesgeld-Hopping, da die Erstellung von GmbH Konten deutlich aufwändiger ist alös für Privatpersonen.


    Folgende Lösungen habe ich gefunden. Vielleicht hat da jemand Erfahrungen mit? Oder hat noch andere Lösungen?


    1. Flatex

    Bietet Aktiendepots auch für Unternehmen an.

    Und da nimmt man dann einfach einen gewöhnlichen "Overnight" Geldmarkt ETF.


    2. UnitPlus

    unitplus.eu

    Legt das Geld für einen in Geldmarkt ETFs an. Kostet 0,40% p.a.

    Soll eine einfache Lösung für Unternehmen sein Liquidität kurzfristig zu parken. Kannte ich bis dato nicht. Keine Ahnung, wie "sicher" das ist.


    3. VW Bank

    Tagesgeld aktuell 1,75%. Kein Aktionszins.

    Habe da angerufen und die Mitarbeiterin meinte, dass zusätzlich zu der 100k beschränkten Einlagensicherung durch einen Zusammaneschluss mit anderen deutschen Banken eine Einlagensicherung bis 5 Mio. Euro vorhanden ist. Bis 2030 würde sich das auf 3 Mio. reduzieren. Aber wäre für uns immer noch mehr als ausreichend.

    Das Risiko eines "Ausfalls" kann ich nicht 100%ig abschätzen.


    Sondervermögen als Risikoschutz scheint mit persönlich am besten zu sein.


    Danke schonmal für eure Hilfe :)

  • Kenn ich ... vor Jahren hatte unsere kleine GmbH bei der Sparkasse (da läuft auch das Geschäftskonto) ein Tagesgeldkonto eröffnet; damals waren die Zinsen dort halbwegs anständig. Jahre später forderte die Sparkasse uns dann auf, das Konto zu löschen: als GmbH hätten wir es gar nicht eröffnen dürfen! Insofern seltsam, als wir es damals nicht einmal online, sondern in der Filiale beim Filialleiter eröffnet hatten.

    Inzwischen haben wir ein Tagesgeldkonto bei der ING. Guck mal unter "Business Banking": gerade läuft wieder eine Aktion mit anständigen Zinsen für ein paar Monate.

    Die 100.000-Euro-Grenze dürfte allerdings auch hier greifen (so viel hatten wir nie, war also für uns kein Problem); geht es bei Deiner Firma um mehr?

  • Evaluise danke für deine Antwort!

    ING hatte ich mir auch schon angeschaut.

    Aktionszinsen sind jedoch nur ein zweitrangiges Kriterium, eher dauerhaft gute Zinsen.

    Daher u.a. die Idee mit der VW Bank, die halt aktuell 1,75% anbieten.

    300.000 bis 500.000 Euro wäre es. Also deutlich über die besagten 100.000 Euro.

  • Ich würde dann den Geldmarkt ETF via Flatex ansteuern, der dafür relevante Euribor liegt über den 1,75% der VW Bank und da wäre auch die 100 000€ Grenze nicht existent.

    Danke!

    Die Variante würde ich persönlich auch bevorzugen.

    Gut in Sachen Sicherheit und Kusschwankungen sind nur marginal, d.h. man kann stets kurzfristig verkaufen.

  • Gibt es denn schon ein Depot und LEI Code? Braucht man hier vermutlich...

    Beides noch nicht vorhanden. Als Depot hätte ich dann Flatex angedacht. Aber ich bin für Vorschläge auch offen.

    Will halt nur nicht alle 6 Monate ein Depot oder Konto neu eröffnen. Für Unternehmen ist das nicht ganz so schnell gemacht wie für Privatpersonen.

    LEi Code habe ich auch schon gelesen, dass man den braucht. Und auch jährlich verifizieren/aktualisieren lassen muss.

    Trotzdem danke für den Hinweis!

    Kostet wohl ca. 50-80 Euro pro Jahr.

    Bei den Anlagesummen würde man inkl. aller Kosten dennoch mit einem Geldmarkt-ETF besser fahren als bei der VW Bank.

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