Neuerungen in der gesetzlichen Krankenversicherung

  • Dr. Schlemann Es ging mir eher um die Frage "Wo stecke ich die Meldung hin?". Der Axel kommt schon irgendwo unter. Für ihn werden wir kaum sammeln müssen. ;)

    Meine Antwort war multifunktional - bezog sich auf die Meldung und auf Axel :)

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH
    Von Finanztip empfohlene Spezialisten für Berufsunfähigkeit und private Krankenversicherung | Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: https://schlemann.com/erstinformationen | Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Deren Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

  • "Historische Krise des Krankenkassen-Systems" ante portas, siehe https://www.versicherungsbote.de/id/4907036/Dro…n-die-Insolvenz.

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  • "Historische Krise des Krankenkassen-Systems" ante portas, siehe https://www.versicherungsbote.de/id/4907036/Dro…n-die-Insolvenz.

    Zum wiederholten Mal wird auch in diesem Versicherungsboten-Beitrag die These vertreten, dass Lauterbachs Vorgänger Spahn teure und im Vergleich dazu für die Patienten wenig nützliche Mehrleistungen eingeführt habe. Einmal davon ausgegangen, das stimmt so (Indikativ!), dann ist es doch im Interesse der Beitrags- und/oder Steuerzahler nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflicht des amtierenden Gesundheitsministers, diese "spahnischen" Sonderlocken flugs wieder abzuschaffen, nebenbei lange genug vor der nächsten BTW - aber natürlich erst nach der diesjährigen LTW in Niedersachsen.

    Apropos "nebenbei": Im Artikel ist von einem Beitragsanstieg um drei Prozentpunkte die Rede. Wohl ein freudscher Verschreiber, denn dieser Wert kommt einem tatsächlichen, beitragsfinanzierten Mehrbedarf näher als die tatsächlich angepeilten 0,3 Prozentpunkte.

    Welche große AOK ins Schlingern geraten könnte, verrät der Artikel nicht. Vermutlich zielt die AOK-Chefin Reimann zwar auf eine große Kasse einer anderen Kassenart ab, aber für diesen Fall ausgesprochen nett von ihr, auch für die Konkurrenz ihre Krokodilstränen zu vergießen. ;(

    Auch das kleinere von zwei Übeln kann ein größeres sein.

  • Den launigen Kommentar finde ich sehr gelungen Alexis :). Vielleicht kämpfte der Autor des Artikels ja etwas mit dem Begriff Prozentpunkt. :)

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  • [...] Vielleicht kämpfte der Autor des Artikels ja etwas mit dem Begriff Prozentpunkt. :)

    Danke für die Blumen, Herr Dr. Schlemann. Ja, mit dem Begriff pflegen so manche einen, sagen wir mal, eigenwilligen Umgang. Den Vogel abgeschossen hatte mal ein "Follower" einer südwestdeutschen AOK - dort gibts immerhin zwei - als er den damaligen Beitragsanstieg (nicht Beitragssatzanstieg, der ZBS stieg von 1,1 auf 1,3 %) mit 0,2 % angab.

    Meine Freude darüber, dass ein Beitragszahler mit derzeit 700 € KV-Beitrag dann ja nur 0,70 € mehr Arbeitnehmeranteil hätte, wollte er leider nicht mit mir teilen.:cursing:

    Auch das kleinere von zwei Übeln kann ein größeres sein.

  • Den Vogel abgeschossen hatte mal ein "Follower" einer südwestdeutschen AOK - dort gibts immerhin zwei - als er den damaligen Beitragsanstieg (nicht Beitragssatzanstieg, der ZBS stieg von 1,1 auf 1,3 %) mit 0,2 % angab.

    Meine Freude darüber, dass ein Beitragszahler mit derzeit 700 € KV-Beitrag dann ja nur 0,70 € mehr Arbeitnehmeranteil hätte, wollte er leider nicht mit mir teilen.:cursing:

    Es wären ja dann auch 1,40 € :P:saint:

  • Arbeitnehmeranteil = 1,40 € x 50% = 0,70 € - oder? :)

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  • Wäre sonst aber schon witzig gewesen itschytoo - ich musste auch erst ein zweites Mal hinschauen. :)

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  • Wäre sonst aber schon witzig gewesen itschytoo - ich musste auch erst ein zweites Mal hinschauen. :)

    Dr. Schlemann und itschytoo, zu einfach wollte ich es Euch ja auch nicht machen.

    Im Ernst: Die Zahl der Fälle, in denen auf % umgerechnete Beitragserhöhungen in der PKV mit den in Prozentpunkten kommunizierten Beitragssatzerhöhungen in der GKV numerisch "1:1" verglichen wurden mit der gesicherten Erkenntnis "100 x so hoch!!" , dürfte die Zahl der Lichtpunkte am Himmel einer sternklaren Nacht nahezu erreichen8).

    Auch das kleinere von zwei Übeln kann ein größeres sein.

  • Apropos "nebenbei": Im Artikel ist von einem Beitragsanstieg um drei Prozentpunkte die Rede. Wohl ein freudscher Verschreiber, denn dieser Wert kommt einem tatsächlichen, beitragsfinanzierten Mehrbedarf näher als die tatsächlich angepeilten 0,3 Prozentpunkte.

    Nur Spekulation, aber eventuell ist damit der Anstieg von Beitragssatz und Zusatzbeitrag insgesamt gemeint?

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Nur Spekulation, aber eventuell ist damit der Anstieg von Beitragssatz und Zusatzbeitrag insgesamt gemeint?

    Meinst Du den Anstieg von Allgemeinem Beitragssatz (zz 14,6 %) und Zusatzbeitragssatz? (du. 1,3 %) insgesamt?
    Na ja, wenn es so käme, würde ja der (durchschnittliche) Gesamtbeitragssatz von derzeit 15,9 % um diese drei Prozentpunkte auf 18,9 % steigen und läge damit sogar noch über den 18,6 % der gesetzlichen Rentenversicherung.

    Soweit wird es sicher nicht kommen, jedenfalls nicht zum Jahreswechsel 2022/23.

    Auch das kleinere von zwei Übeln kann ein größeres sein.

  • Meinst Du den Anstieg von Allgemeinem Beitragssatz (zz 14,6 %) und Zusatzbeitragssatz? (du. 1,3 %) insgesamt?
    Na ja, wenn es so käme, würde ja der (durchschnittliche) Gesamtbeitragssatz von derzeit 15,9 % um diese drei Prozentpunkte auf 18,9 % steigen und läge damit sogar noch über den 18,6 % der gesetzlichen Rentenversicherung.

    Soweit wird es sicher nicht kommen, jedenfalls nicht zum Jahreswechsel 2022/23.

    Genau, das meinte ich... Keine Ahnung, ob das so kommt, aber es ist definitv plausibler als der Beitragssatz allein.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Genau, das meinte ich... Keine Ahnung, ob das so kommt, aber es ist definitv plausibler als der Beitragssatz allein.

    Plausibel wäre es jedenfalls, diesmal nicht bloß am Zusatz-Beitragssatz (also an allen derzeit ca. 90 Zusatz-Beitragssätzen) herumzuschrauben, sondern statt dessen den Allgemeinen Beitragssatz von derzeit 14,6 % auf 14,9 oder gleich auf 15,0 % zu ändern.

    Ob dann die eine oder andere Kasse ihren hauseigenen Zusatzbeitragssatz trotzdem noch ändern müsste, käme dann auf die hauseigenen Zahlen an.

    Auch das kleinere von zwei Übeln kann ein größeres sein.

  • Plausibel wäre es jedenfalls, diesmal nicht bloß am Zusatz-Beitragssatz (also an allen derzeit ca. 90 Zusatz-Beitragssätzen) herumzuschrauben, sondern statt dessen den Allgemeinen Beitragssatz von derzeit 14,6 % auf 14,9 oder gleich auf 15,0 % zu ändern.

    Ob dann die eine oder andere Kasse ihren hauseigenen Zusatzbeitragssatz trotzdem noch ändern müsste, käme dann auf die hauseigenen Zahlen an.

    Ich sehe schon die Artikel vor mir.

    Tenor: "Dann kommen die Lohnnebenkosten und verwandeln Deutschland in ein zweites Zimbabwe."

  • Ich sehe schon die Artikel vor mir.

    Tenor: "Dann kommen die Lohnnebenkosten und verwandeln Deutschland in ein zweites Zimbabwe."

    Die kommen ohnehin, denn die 40%-Gesamt-SV-Beitragssatzgrenze wird so oder so gerissen. Ob der Allgemeine oder die Zusätzlichen steigen, macht da keinen Unterschied.

    Auch das kleinere von zwei Übeln kann ein größeres sein.

  • Ich sehe schon die Artikel vor mir.

    Tenor: "Dann kommen die Lohnnebenkosten und verwandeln Deutschland in ein zweites Zimbabwe

    Den Geldwert betreffend könnte man fast glauben, daß der EZB ohnehin ein "zweites Simbabwe" - in abgeschwächter aber dennoch wirkmächtiger Form der Finanziellen Repression ad infinitum - vorschwebt ...