Steuerreform 2027

  • Aber vorneweg könnte ja schonmal die Frage geklärt sein, ob Du künftig Einkommen ähnlich wie jetzt belasten willst oder eine Verschiebung der Belastung geplant ist. Ich mag es ja, Systeme vom Ende her zu denken. :)

    Das System ist durch den hohen Freibetrag ja schon darauf angelegt, die Belastung mehr auf die hohen Einkommen zu verschieben. Der Durchschnittsverdiener bezahlt nur noch 375 Euro Steuern, während der Einkommensmillionär bei 75.000 Euro Steuern landet - bisher auf dem Papier deutlich mehr, tatsächlich dank diverser Sparmodelle deutlich weniger.

    Und das man nichts mehr absetzen kann, klingt ja im Falle von so Sachen wie homeoffice Pauschale vielleicht noch sinnvoll. Aber bei der Fahrt zur Arbeit bin ich schon skeptisch. Es erscheint mir schon fair, dass man Aufwendungen die zur Erzielung eines Einkommens aufgewendet werden steuerlindernd absetzen kann. Bei Unternehmen wird ja auch erstmal der Gewinn versteuert und nicht ausschließlich der Umsatz.

    Das ist ja durch den hohen Freibetrag quasi eingepreist.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

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    Steuern sparen bei der Geldanlage
    Recht & Steuern 10 Kapitel

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  • Und das man nichts mehr absetzen kann, klingt ja im Falle von so Sachen wie homeoffice Pauschale vielleicht noch sinnvoll. Aber bei der Fahrt zur Arbeit bin ich schon skeptisch. Es erscheint mir schon fair, dass man Aufwendungen die zur Erzielung eines Einkommens aufgewendet werden steuerlindernd absetzen kann.

    Eher im Gegenteil. Die Wahl des Wohn- und Arbeitsorts sind private Entscheidungen. Jeder hat die Möglichkeit so zu wohnen und arbeiten, dass er keine langen Strecken fahren muss. Alles eine Frage der Prioritäten. Warum soll die Allgemeinheit das hier unterstützen? Unser Westernheld hat hier schon recht, da wäre es besser, das über eine Pauschale abzugelten, statt kleinteilig die Kilometer zu zählen.

    Und wenn du deiner eigenen Logik folgst, musst du natürlich auch das Arbeitszimmer zu Hause absetzbar machen. Ist schließlich auch eine Aufwendung zur Erzielung des Einkommens. Zumindest für alle, die tatsächlich vor allem im Home Office arbeiten

  • Das System ist durch den hohen Freibetrag ja schon darauf angelegt, die Belastung mehr auf die hohen Einkommen zu verschieben. Der Durchschnittsverdiener bezahlt nur noch 375 Euro Steuern, während der Einkommensmillionär bei 75.000 Euro Steuern landet - bisher auf dem Papier deutlich mehr, tatsächlich dank diverser Sparmodelle deutlich weniger.

    Mir erscheint das das Recht wenig Steuern für einen Einkommensmillionär. Wenn Du das Aufkommensneutral umsetzen willst, landen wir doch vermutlich eher bei 60%...? Müsste man jetzt mal schätzen.

    Das ist ja durch den hohen Freibetrag quasi eingepreist.

    Im Durchschnitt ist dann der mit den Ausgaben schlechter dran und der ohne die Ausgaben wird besser gestellt. Kinderfreibeträge dann auch weg?

  • Mir erscheint das das Recht wenig Steuern für einen Einkommensmillionär. Wenn Du das Aufkommensneutral umsetzen willst, landen wir doch vermutlich eher bei 60%...? Müsste man jetzt mal schätzen.

    Wie gesagt, die Zahl ist erst mal aus der Hüfte geschossen. Vielleicht müssten es auch mehr sein.

    Im Durchschnitt ist dann der mit den Ausgaben schlechter dran und der ohne die Ausgaben wird besser gestellt.

    Korrekt.

    Kinderfreibeträge dann auch weg?

    Gute Frage. Schnellschuss: Nein, der erhöht den Freibetrag.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Wie gesagt, die Zahl ist erst mal aus der Hüfte geschossen. Vielleicht müssten es auch mehr sein.

    Mich hat's interessiert und da hab ich mal Claude mit Fable rechnen lassen. Kommt bei 50k Freibetrag auf 50-63% mit 57% als wahrscheinlichstes Ergebnis. Jaja, ich weiss KI und so... Aber das wäre auch mein Gefühl gewesen. Das wirklich selbst zu rechnen, erscheint mir dann doch zu aufwendig.

    Muss man sich überlegen... Nenn mich radikal konservativ, aber das fände ich eine zu hohe Belastung für Einkünfte ab 90k aufwärts.

  • Die Schweiz wird hier im Forum immer wieder als vorbildlich angeführt.

    Aber bei so manchen eher nicht als Ganzes sprich in ihrer Gesamtheit - sondern nur einzelne Aspekte betreffend im Sinn eines Cherry Picking für die eigene Haltung ...

    Die haben schon lange keine Beamten mehr. Scheint deswegen nicht schlechter zu laufen...

    Da Länder als Gesamtpakt - im Sinne eines Angebots an die Bürger aber auch Menschen in anderen Ländern - zu verstehen sind, ist das isolierte und selektive Herausgreifen einzelner Aspekte bei Vergleichen wenig zielführend.


    Zum Thema Schweiz (als Vorbild) einige Anmerkungen:

    Die Wirtschaftsleistung pro Kopf liegt in der Schweiz rund um ein Drittel höher (!) als in Deutschland. Die Staatsausgaben machen dagegen nur rund ein Drittel (!) der Wirtschaftsleistung aus - in Deutschland ist es dagegen fast die Hälfte (!). Die Schweizer Bürger deutlich müssen deutlich weniger Steuern und Sozialabgaben (!) entrichten - als die Deutschen. Dennoch dürfen sich die Schweizer Bürger über eine bessere öffentliche Infrastruktur (!) freuen (Stichwort: Bahn - um nur ein Beispiel zu nennen). Last but not least ist der Schweizer Staat relativ zur Wirtschaftsleistung um rund ein Drittel weniger verschuldet (!) als der deutsche Staat.

    (Zahlen aus der Erinnerung - die wirklichen Experten hier mögen das gerne präzisieren bzw. korrigieren).

    Praktisch jeder, der sich einmal näher mit dem Thema Schweiz beschäftigt hat, stößt schnell auf den wesentlichen Grund - und sozusagen "roten Faden" - der wirtschaftlichen Erfolge der Schweiz: Die vorherrschende wirtschaftsliberale Grundhaltung

    Dazu gesellt sich bei deutlich mehr Schweizer Bürgern - jedenfalls im Vergleich zu Deutschland - auch eine gewisse, generelle und typische Schweizer Freisinnigkeit (*)

    Dazu kommt noch eine gewisse (historisch gewachsene) Freisinnigkeit viele Schweizer - die sich aus meiner Sicht wohltuend von dem hierzulande nicht selten anzutreffenden überzogenem Staatsvertrauen (bei manchen muß man fast von Staatsgläubigkeit sprechen) abhebt.

    Zwei für den Schweizer Erfolg entscheidende Hebel veranschaulichen diesen Ansatz (über das Thema hatte ich vor über 15 Jahren schon mehrere Artikel verfasst):

    Ein konsequenter Föderalismus, der in der Schweiz Hand in Hand geht mit diversen Formen der Direkten Demokratie (insbesondere auch in Finanzfragen).

    Der Föderalismus Schweizer Art bedeutet nicht nur, daß Entscheidungen, die sich nur auf bestimmte Gemeinde oder Kantone beziehen, auch dort getroffen werden. Darüber hinaus sind die Kantone (und auch viele Gemeinden) finanziell viel autonomer als die entsprechenden Gebietskörperschaften in Deutschland. Diese könne die Höhe der Einkommenssteuer und vieler anderer Steuern selbst bestimmen. Um Steuerbürger anzuziehen, sind sie nachdrücklich motiviert, eine attraktive Infrastruktur möglichst effizient sprich kostengünstig anzubieten, also mit niedrigen Steuern. Diese Konkurrenz mindert auf wohltuende Weise die Macht der Gebietskörperschaften.

    Die verschiedenen Formen der Direkten Demokratie ergänzen diesen Ansatz auf idealtypische Art und Weise. In Deutschlang sind meines Wissens Bürgerentscheide bestenfalls auf kommunaler Ebene möglich. In der Schweiz dagegen gibt es in allen Kantonen und sehr vielen Gemeinden sogenannte Finanzreferenden, bei denen nicht nur - wie in Deutschland - über geplante größere Investitionsprojekte abgestimmt wird - sondern auch über die dafür benötigten Kredite. Dadurch wird den Wählern nicht nur der Nutzen, sondern auch die Kosten eines Projekts bewußt. Regelmäßig lehnen die interessierten und daher gut informierten Bürger der Schweiz auch Vorschläge der Politiker ab. Ein Grund, warum Kommunen mit Finanzreferenden je Bürger deutlich weniger ausgeben und effizienter arbeiten, als die Kommunen ohne Finanzreferenden. Die meisten der Kommunen mit Referenden sind auch weniger verschuldet. Außerdem dürfen die Bürger im Rahmen von Referenden auch über Steuersätze entscheiden. Dies gilt auch auf Bundesebene. Deshalb ist es für Schweizer Politiker viel schwieriger, hohe Steuern und Abgaben durchzusetzen (*). Gerade das verhindert, daß sich der Staat aufbläht (Stichwort: Staatskonsum), den Bürgern und Unternehmen zu viele Ressourcen entzieht und so die private Wirtschaft schwächt. Ein Trend, der sich in Deutschland seit 2019 immer mehr versschärft hat (die Kurve "Staatskonsum" hat sich nach oben hin losgelöst - zu Lasten der Kurven "BIP" und der privaten "Investitionsquote").

    Wer also den Unternehmen in Deutschland (endlich) eine bessere Infrastruktur und (endlich) wieder international wettbewerbsfähige Steuern bieten will, kommt - nach meiner Überzeugung (und nicht nur der meinigen) - nicht um eine echte Föderalismusreform und deutlich mehr direkte Demokratie gerade in Finanzfragen herum.

    Oder um beispielsweise Frau Dr. Gertrud Traud (seit über 20 Jahren Chefvolkswirtin der Helaba) aus einem persönlichen Gespräch (und einem jüngsten veröffentlichen Interview) zu zitieren: "Wir werden dann erfolgreich sein, wenn wir Unternehmen Spielräume eröffnen".


    (*) Schon damals hatte ich mir - im Kontext eines Vergleichs "Deutschland vs Schweiz" - erlaubt, einige Male auf ein in der Schweiz mehrfach vernommenes Bonmot zu verweisen:

    Vielleicht eines der Geheimnisse (hat mir mal ein Ur-Schweizer verraten):

    "Ihr habt glückliche Politiker aber eher unglückliche Bürger - wie haben unglückliche Politiker aber ziemlich glückliche Bürger".

    Da könnte ein guter Funken Wahrheit darin liegen.

  • Muss man sich überlegen... Nenn mich radikal konservativ, aber das fände ich eine zu hohe Belastung für Einkünfte ab 90k aufwärts.

    Ich in der Tat auch. Da würde wieder ein Progressionsbauch entstehen.

    Schade, das klang echt gut.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Wobei das dann doch wohl eher als Triumfeminat zu bezeichnen wäre.

    Den von Dir thematisierten Aspekt (Feminismus) hatte ich - aus guten Gründen - bei der Zusammenstellung des Triumvirats selbstverständlich mehr als gebührend berücksichtigt. ;)

    Die historische Bedeutung Richtung "Drei-Männer-Bund" konnte somit per se kein Ansatz sein. Dazu kommt ja bei meinem konkreten Vorschlag (Nr. 858) als "vierte Person im Bunde" noch die legendäre KGE .... Im Sinne "nachholender Gerechtigkeit" ist damit - via "Verhältnis von Drei gegenüber Eins" - auch im Sinne des Feminismus das Ganze sicherlich absolut "politisch korrekt".

  • In der Schweiz dagegen gibt es in allen Kantonen und sehr vielen Gemeinden sogenannte Finanzreferenden, bei denen nicht nur - wie in Deutschland - über geplante größere Investitionsprojekte abgestimmt wird - sondern auch über die dafür benötigten Kredite.

    Das mag in der Schweiz möglicherweise funktionieren. In Deutschland hätten wir dann 95% Spitzensteuersatz und 110% auf Mieteinnahmen, weil der deutsche Neidhammel wieder durchkommt.

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Ein konsequenter Föderalismus, der in der Schweiz Hand in Hand geht mit diversen Formen der Direkten Demokratie (insbesondere auch in Finanzfragen).

    In Deutschland brauchen Änderungen bei den Bundesländern eine Volksabstimmung.

    Der Verweis auf die Abstimmungen in der Schweiz mit Cherry-Picking im gleichen Atemzug ist schon spannend, wenn man die Beteiligungen anschaut und die Themen, um die es da manchmal geht.

    Hierzulande fehlt es an Vernunft, was solche Abstimmungen angeht.

  • Das mag in der Schweiz möglicherweise funktionieren.

    Wenn ich mir eine kleine Präzisierung eher Richtigstellung erlauben darf: Das funktioniert in der Schweiz nicht "möglicherweise" oder nur in der Theorie - sondern de facto schon extrem lange und in praxi.

    In Deutschland hätten wir dann 95% Spitzensteuersatz und 110% auf Mieteinnahmen, weil der deutsche Neidhammel wieder durchkommt.

    Zumindest die Richtung betreffend könnte das mit einer nicht ganz kleinen Wahrscheinlichkeit (zunächst) so laufen.

    Das spezielle Thema ("Neidhammel" - nur um Deine Formulierung aufzugreifen) hatte ich hier schon einige Male aufgegriffen.

    Über das deutsche Phänomen inkl. einem Ranking ("Social Envy Coefficient" (SEC)) hatte ich an anderer Stelle hier schon mal was geschrieben.

    In dem Kontext

    In Deutschland hätten wir dann 95% Spitzensteuersatz und 110% auf Mieteinnahmen, weil der deutsche Neidhammel wieder durchkommt.

    Es spricht eine nicht ganz kleine Wahrscheinlichkeit dafür, daß es sich zumindest (zunächst) in diese Richtung (Tendenz) bewegen würde.

    Bei kongruenter Umsetzung (via echter Reformen) der konkreten Vorschläge (Nr. 867 - konsequenter Föderalismus a la Schweiz in Verbindung mit deutlich mehr direkter Demokratie) - wäre es aber vielleicht auch denkbar, daß es via Konkurrenz und (auch steuerlichem) Wettbewerb unter den Bundesländern und Kommunen zu entsprechenden Wanderungsbewegungen innerhalb Deutschlands kommt ... - und sich dann auch die Politik vor Ort "bewegen" muß ...

    Sollte Dein Szenario sich aber als bundesweites etablieren, werden die dadurch generierten Ergebnisse die entsprechenden sein. Dieses

    "Rendezvous mit der Realität"

    könnte oder dürfte (Konjunktiv) einen Lernerfolg und Erkenntnisgewinn bei den Bürgern auslösen.

    Zudem eröffnet ein noch weiter beschleunigter Niedergang zumindest die Chance auf einen Neustart.

    Es besteht dennoch die Möglichkeit, daß sich eine Mehrheit (hierzulande) für das Modell "Armut für Alle" entscheidet. Dann hat man aber klare bzw. geklärte Verhältnisse. Und sozusagen eine endgültige persönliche Planungssicherheit.

  • Verstehe.

    Wer könnte schließlich die "Vernunft" hierzulande - im Allgemeinen und im Vergleich mit der "Vernunft" in anderen Länder - besser und valider beurteilen als Du.

    Überzeugend. So gesehen: Top :thumbup:...

    Schau dir doch die öffentliche Debatte in Deutschland an. Jeder will pünktliche Züge, eine gute Strassenanbindung, günstigen Strom….


    Aber wehe, eine Autobahn in der Nähe soll ausgebaut werden, Windräder aufgestellt werden, findet sich alles mögliche, was dagegen sprechen soll.

    Selbst bei der Sanierung der Riedbahn, wo die (weitgehend) zweigleisige Strecke modernisiert, aber nicht verbreitert wurde, hatten Leute was dagegen.

  • Das System ist durch den hohen Freibetrag ja schon darauf angelegt, die Belastung mehr auf die hohen Einkommen zu verschieben. Der Durchschnittsverdiener bezahlt nur noch 375 Euro Steuern, während der Einkommensmillionär bei 75.000 Euro Steuern landet - bisher auf dem Papier deutlich mehr, tatsächlich dank diverser Sparmodelle deutlich weniger.

    Das ist ja durch den hohen Freibetrag quasi eingepreist.

    https://www.faz.net/aktuell/wirtsc…-201010321.html

    Bei msn auch ohne paywall

  • Zitat

    Sprunghafte Anhebung der Bemessungsgrenzen schlägt ins Kontor

    Besonders hart trifft es diejenigen, deren Verdienste ein Stück über den bisherigen Beitragsbemessungsgrenzen der Kranken- und Pflegeversicherung liegen, also über 5812,50 Euro im Monat. Denn mit den geplanten Gesundheits- und Pflegereformen sollen diese Grenzen Anfang 2027 kräftig steigen: die der Krankenversicherung um 300 Euro im Monat, jene der Pflegeversicherung gar um 937,50 Euro im Monat. Das erfolgt dann zusätzlich zur normalen Erhöhung im Gleichschritt mit dem allgemeinen Lohnanstieg, die in Hechtners Rechnung auf 3 Prozent veranschlagt ist.

    Auch hier:

    https://www.focus.de/finanzen/versi…5e9dfdc3e7.html

  • Noch einmal der Hinweis

    KaffeeOderTee
    5. Juli 2026 um 17:22

    Nicht eine Diskussion über eine mögliche Erhöhung der KapEST. Und wenn's nur ein halbes Prozent wäre.

  • Noch einmal der Hinweis

    KaffeeOderTee
    5. Juli 2026 um 17:22

    Nicht eine Diskussion über eine mögliche Erhöhung der KapEST. Und wenn's nur ein halbes Prozent wäre.

    Nicht die vielen Neuen verschrecken. Jetzt.

  • Nicht eine Diskussion über eine mögliche Erhöhung der KapEST. Und wenn's nur ein halbes Prozent wäre.

    Wie wäre es denn mal mit einer jährlichen Anpassung des Steuerfreibetrags an die Inflationsrate? Der Grundfreibetrag (Existenzminimum) wird ja auch jährlich erhöht.:/
    Seit der Einführung der Abgeltungssteuer wurde der Freibetrag einmal erhöht (von 801€->1000€). Das war es dann aber auch.
    Lt. KI müsste der Freibetrag rein Inflationsbereinigt inzwischen bei 1.150€ liegen.

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