Steuerreform 2027

  • Ich könnte mir vorstellen, dass durch eine solche Maßnahme die Attraktivität des Lehrerberufs noch weiter sinken würde – zumindest wenn man keine neuen Anreize schafft. Eine höhere Bezahlung wäre alternativ natürlich eine Idee, aber dann sind die aktuellen Pensionen vermutlich das kleinere Übel.

    Zum einen gibt es schon heute jede Menge angestellte Lehrer und eine größere Anzahl Streiks wäre mir nicht bekannt.

    Zum anderen könnte es den Lehrerberuf attraktiver machen und bessere Ergebnisse für die Schüler bringen, wenn nicht ein beamteter Lehrer, der es eigentlich gar nicht kann und auch nicht will, sich nur wegen der Aussicht auf Pension durch die Jahre quält.

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    Recht & Steuern 10 Kapitel

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  • Lokführer, Piloten o.ä. dürfen auch streiken.

    Also wenn die Stadt-, Gemeindeverwaltung, das Finanzamt, die Justiz, das Gesundheitsamt, die Forstverwaltung .... mal ein halbes Jahr streiken würde, würde mir das gar nicht auffallen.

    Eine Santander, Deutsche Bank, Postbank, Noris Bank oder Klarna möchte ich nicht als Vertragspartner.

  • Zum anderen könnte es den Lehrerberuf attraktiver machen und bessere Ergebnisse für die Schüler bringen, wenn nicht ein beamteter Lehrer, der es eigentlich gar nicht kann und auch nicht will, sich nur wegen der Aussicht auf Pension durch die Jahre quält.

    Da gibt es doch sicher einen noch größeren Schrank mit mehr Schubladen.

  • Ich verstehe das Problem mit den Streiks nicht. Viele beschweren sich über Streikende müllwerker, Kita Mitarbeiter und Personal in den Krankenhäusern.
    Deutschland ist dadurch nicht zusammengebrochen.
    Viele die diese Streiks verurteilen, arbeiten in der Chemie, automobilbranche oder anderen Industriebetrieben.

    Euch billigt man es zu zu streiken und in den o.g systemrelevanten Branchen ist das verpönt. Auchdiese wollen vernünftig behandelt und bezahlt werden.

    Schaut euch Frankreich an, da wird noch ganz anders gestreikt.

    Zu Angestellten Lehrern die streiken, kann ich nur sagen, schön das diese auch für ihre verbeamteten Kollegen mitstreiken müssen oder dürfen. Die holen für euch auch das Geld rein.

    Das nicht vorhandene Steikrecht der Beamten wird doch durch die große Anzahl an Angestellten konterkariert.
    Ich finde gerade diese streikenden, die sich den ganzen BILD MIst anhören müssen und dann noch im Schnitt 500 Euro netto im Monat weniger verdienen gehört Anerkennung im Land und insbesondere von den Beamten.

    Die meisten können zwar nix dafür , dass sie verbeamtet wurden , aber sollen sich mit den # ach so tollen Leben der Angestellten # mitfühlen und nicht noch weiter jammern.

  • Ist aber schon klar, in dem Seitenstrang der der Diskussion, dass die meisten Feuerwehren eine Freiwillige Feuerwehr sind … und Berufsfeuerwehr in der Fläche die absolute Ausnahme?!

    Natürlich, aber schau a) auf die Einsatzzahlen (deshalb werden ja in v.a. Großstädten Berufswehren vorgehalten) und b) wer davon auch die Aufgaben des Rettungsdienstes in den meisten Fällen übernimmt. Einen auch nur kurzen Streik der Hauptamtlichen kann das Ehrenamt nicht auffangen (schreibe ich als ehrenamtlicher, der i.d.R. öfter auch mehrmals täglich ausrückt, weil mein Arbeitgeber = Kommune da eben das Interesse selber hat, mir das zu ermöglichen).

  • Magst du die kurz erklären? Mir fehlt gerade die Zeit für ein Video mit 25 Minuten.

    ?

    Nach meinem Dafürhalten:

    Besser kann Zeit (präziser ja nur 25 Minuten ...) kaum investiert werden, als sich dieses Video aufmerksam anzusehen und anzuhören (noch zielführender ist es: Die Inhalte auch zu "inhalieren") ... !

    Hätte ich, ehrlich gesagt, einem Herrn Beck in der Klarheit nicht zugetraut. Zugegebenermaßen kenne ich von ihm auch nur extrem wenig Texte oder Videos (präziser lediglich zwei und nunmehr drei - das mit dem Titel bzw. seiner Aussage "Mit dem Euro, das wird nichts mehr" hatte ich mir beispielsweise mal angeschaut).

    Fast jeder (eher so gut wie jeder) Satz - inklusive Zahlen, Grafiken, Ergebnisse von Untersuchungen usw. - ist sozusagen "Gold" wert - sowohl in Sachen Realitätsbezug als auch in Sachen Wirtschaftsverständnis und ökonomischer Sachgesetzlichkeiten.

    Dies gilt umso mehr für die Fraktion der Staatsgläubigen hierzulande im Allgemeinen und auch eine "gewisse Fraktion" hier im Forum, die zwar via ETFs (zumeist als "ETF-Sparbüchsen" mit monatlichem Sparplan) - und zu ihrem eigenen Vorteil - in Aktien und damit in Unternehmen, Unternehmer und marktwirtschaftliche Ansätze investiert - die aber ansonsten durch eine erstaunliche Melange aus fehlender Affinität (um die Formulierung "Ferne" zu vermeiden) zur Wirtschaft und zum Unternehmertum sowie einer Art der Sozialromantik gekennzeichnet ist.

    Versuch mir gerade vorzustellen, wie besagter Dr. Andreas Beck versucht sich beispielsweise via Nischenblättchen "taz" über Wirtschaft und Kapitalmarkt zu informieren ...


    PS: LebenimSueden , es ist meinerseits nur ein Zufall, einen Beitrag von Dir in dem Kontext zitiert zu haben. Es bedeutet nicht, daß ich Dich damit - jedenfalls automatisch - unter die Gruppe der Staatsgläubigen im Allgemeinen und/oder die "gewisse Fraktion" hier im Forum subsumiere.

  • Es läuft also daraus hinaus, dass ein Systemwechsel der Beamten in die GKV daran scheitert, weil man Angst vor einem Streik hat? Echt jetzt? Wie kleinmütig und offensichtlich doch hier so manche argumentieren, nur damit ein Status Quo beharrlich fest zementiert werden soll. HALLO! Aufwachen, es geht nicht um eure vermeintlichen Pfründe, die Morgen weg sind, sondern schlicht um die Zukunft.

    Edit; Es soll natürlich Streik heißen

  • Es läuft also daraus hinaus, dass ein Systemwechsel der Beamten in die GKV daran scheitert, weil man Angst vor einem Streit hat?

    Nein. Darauf, dass ein solcher Systemwechsel Konsequenzen und (u.a.) finanzielle Aspekte hätte, die dem Ziel, die Abgabenlast für weite Teile der Bevölkerung mind. zu stabilisieren, besser zu verringern, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit entgegenstehen werden.

  • Es läuft also daraus hinaus, dass ein Systemwechsel der Beamten in die GKV daran scheitert, weil man Angst vor einem Streik hat? Echt jetzt? Wie kleinmütig und offensichtlich doch hier so manche argumentieren, nur damit ein Status Quo beharrlich fest zementiert werden soll. HALLO! Aufwachen, es geht nicht um eure vermeintlichen Pfründe, die Morgen weg sind, sondern schlicht um die Zukunft.

    Edit; Es soll natürlich Streik heißen

    Anstatt hier dauernd zu fordern, dass Beamte in die GKV sollen, fände ich es sinnvoll, wenn du auch mal quantitativ darlegen würdest, was du dir davon erhoffst. Ich hatte ja bereits darauf hingewiesen, dass sich durch eine solche Aktion für die bisherigen GKV-Kunden gar nichts ändern würde. Es kämen zusätzliche Beiträge rein, aber ebenso auch Anspruchsberechtigte. Weder würde die GKV-Beiträge weniger steigen oder gar sinken, noch bekämen die Versicherten eher einen Arzttermin.

    Ich kann hier nur einen Neidfaktor erkennen. Das können auch deine hehren Worte nicht kaschieren: "Es geht um die Zukunft." Die Welt wird nicht untergehen, egal, ob du einen Arzttermin bekommst oder nicht.

  • Auch wenn ich nicht KaffeeOderTee bin in dem Kontext

    Magst du die kurz erklären?

    Eingeblendeter Untertitel übrigens: "Mehr Steuern, weniger Krise .. ?"

    Becks Tenor: "Mehr Steuern, eher noch (deutlich) mehr Krise ... !"

    - jedenfalls, wenn man via Erbschaftsteuer in das Produktivkapital (von Familienunternehmen) eingreift und zudem die Ineffizienz des Staates berücksichtigt.

    Interessant übrigens seine Ausführungen in dem Kontext zum "sozialistischen Familienbegriff", nachdem die "Gesellschaft ausnahmslos aus dem Staat und Individuen besteht" und eine Art sozialistischer Familienbegriff in dieser Lehre nicht existiert. So gesehen können Erbschaften innerhalb der Familie als "hochgradig ungerechter Akt" verstanden werden. Ein Tenor, der bei "SPD und Gewerkschaften immer mitklingt" bei Diskussionen um das Thema Erbschaftteuer).

    Vielleicht magst Du statt ein Video anzuschauen lieber lesen ... einige Auszüge:

    Intro:

    Die Wirtschaftsdaten sind wirklich desaströs ... Das ist etwas, was sich über längere Zeit aufgebaut hat ...Man kann sehr, sehr viel auf politische Fehlentscheidungen zurückführen ... Firmeninsolvenzen sind auf Rekordniveau ... : Auch dramatisch: Die Nettoinvestitionsquote ist in den letzten zwei Jahren auf praktisch Null gesunken ... Pro Monat gehen 10.000 Industriearbeitsplätze verloren in 2025 ... Dieses Jahr sind es schon 15.000 Industriearbeitsplätze, die pro Monat verloren gehen ...


    "Um den Wirtschaftsstandort Deutschland muß man sich Sorgen machen. Es steht sehr schlecht. Wir stehen an einem Scheideweg. Alle Kennzahlen deuten nach unten und damit beginnen jetzt auch die Steuereinnahmen einzubrechen. Entweder es kommen wirtschaftsliberale, harte Reformen oder der Staat, die Politik muß versuchen neue Steuereinnahmen aufzutun, ansonsten geht diese Schere zwischen Einnahmen und Ausgaben so auseinander, daß das Alles jede Tragfähigkeit verliert".

    "Das jetzt beschlossene Maßnahmepaket für Wachstum und Beschäftigung, um den Originalnamen zu zitieren, wird an dieser Situation nichts ändern. Es wird ja heiß diskutiert, wer wird eigentlich belastet, wer wird entlastet. Insgesamt ist es ein schöner Beweis, daß die Politik irgendwie handlungsfähig ist, aber es sind so geringe Reformen, daß es am Wirtschaftsstandort Deutschland nicht viel verändern wird"

    "Es müssen also neue Einnahmen her, wenn man mal unterstellt, daß die jetzige Regierung nicht in der Lage ist zu harten Reformen. Und, was könnte man tun ? Einkommenssteuer und Sozialabgaben bei Arbeitnehmern erhöhen, aber das geht nicht mehr, da sind wir eigentlich schon am Anschlag, das ist nicht mehr steigerbar. Das Gleiche gilt aber auch für die Unternehmensgewinn-Besteuerung. Die liegt ungefähr bei 30% in Deutschland und damit deutlich höher als bei den meisten konkurrierenden Ländern, wo im Schnitt 25 oder 20 Prozent zum Teil auch weniger aufgerufen wird".

    "Möglich auf die Schnelle zu holen wäre etwas bei der Substanzbesteuerung von Produktivkapital. Man muß kein Hellseher sein, um vorherzusagen, daß die Politik jetzt mit freundlicher Unterstützung großer Teile der Presse wahrscheinlich in diese Richtung argumentieren wird, daß dies gerecht und notwendig sei. Die SPD hat hierzu schon vor ein paar Monaten ihre Forderungen platziert. Und das Ganze wird begleitet davon, daß eine Entscheidung des BVerfG zu den Verschonungsregeln ansteht, so daß das Produktivkapital von Familienunternehmen insbesondere im Feuer steht".

    Beck beleuchtet das Thema dann im Weiteren in Bezug auf die beiden Punkte "moralische Aspekte" (die hierzulande "oft im Vordergrund" stehen) und die umfangreiche "empirische Datenlage" zu unterschiedlichen Vorgehensweisen (Effizienz "staatliche Investitionen" vs "private Investitionen" - dabei kommt auch der 750 Mrd. € schwere EU-Corona-Hilfsfonds und dessen Versprechungen zur Sprache ... (inzwischen "Next Generation" genannt)). Unter anderem im Kontext mit einer aktuellen Studie in über 100 Ländern zum Thema "Grad der wirtschaftlichen Freiheit" (vom kanadischen Fraser Institute) im Zusammenhang mit dem Wohlstand, den Einkommen, der Gerechtigkeit und der Zufriedenheit in den untersuchten Ländern.

    "Wenn wir wirtschaftlich wieder vorankommen wollen, wenn wir den Wohlstand sichern wollen, wenn wir den Wirtschaftsstandort stärken wollen, dann muß Produktivkapital gerade bei Familienunternehmen wieder gestärkt werden und jeder Zugriff des Staates schädigt nicht nur das Produktivkapital selbst, sondern führt auch nicht dazu, daß ein Staat selber wieder effizienter würde".

    Ansonsten noch lesenswerte Passagen:

    "Ausländische Investitionen sind in Deutschland eingebrochen und die deutschen Unternehmen verlagern ihre Produktion und ihre Investitionen zunehmend ins Ausland. Also die Wirtschaftsdaten sind wirklich desaströs. Und das ist etwas, daß sich über längere Zeit aufgebaut hat. Man kann sehr, sehr viel auf politische Fehlentscheidungen zurückführen. Und die Belastung der deutschen Unternehmen sind nicht nur die Steuern sondern auch die höheren Energiekosten zum Beispiel. Das wird oft vergessen"

    "Und die Bürokratiekosten, indirekt auch eine Form von Steuern, weil damit zentrale planwirtschaftliche Ideen der Politik finanziert werden"

    "Schauen wir auf die andere Seite die Steuereinnahmen, die noch 2025 auf Rekordniveau waren. Zwei Zahlen im Vergleich: 2005 mit 450 Mrd. € Steuereinnahmen und 2025 mit 1.000 Mrd. Steuereinnahmen. Das heißt in diesen 20 Jahren Steuereinnahmen mehr als doppelt so schnell erhöht, als die Inflation gewachsen ist. Inflationsbereinigt müßte der Staat im Geld schwimmen. Und diese hohen Einnahmen sind auch noch miz einer steigenden Verschuldung verbunden gewesen, so daß wir unter dem Strich nichts anderes gewonnen haben, als einen immer ineffizienterer werdenden Staat, mit immer höheren Sozialleistungen, immer komplexerer Bürokratie und immer mehr Staatseingriffen in die Wirtschaft.

    Da Beck mit guten Gründen längst eine Grenze bei den Steuern im Allgemeinen und den Unternehmenssteuern im Besonderen erkennt (die Unternehmens-Gewinnbesteuerung beträgt hierzulande rund 30% - in vergleichbaren Ländern und/oder Staaten als Wettbewerber aber nur 25, 20 oder noch weniger Prozent) - wirft er im Verlauf des Videos einen Blick auf die Erbschaftssteuer (siehe oben).

    "Zu Beginn ein paar Zahlen, wo wir eigentlich stehen, weil ich habe immer mal das Gefühl, daß es vielen Menschen gar nicht bewußt ist, wie stark es mit der deutschen Wirtschaft schon seit Jahren bergab geht".

    "Eine ganz entscheidende Größe ist das Wirtschaftswachstum. Wenn ich hier mal vergleiche: China hatte seit 2019 ... 33% Wirtschaftswachstum, die USA über 15% - das deutsche Wirtschaftswachstum seit 2019 ist quasi bei Null. Ganz genau bei 0,3%, das ist praktisch nichts"

    Im Verlauf präsentiert Beck eine (alt)bekannte Grafik bzw. Folie, diese zeigt die bereits seit 2019 laufende Loslösung des steigenden Staatskonsums (die Kurven laufen auseinander wie die Scherenhälften einer sich öffnenden Schere) vom Bruttoinlandsprodukt (BIP) und der privaten Investitionsquote. Der Staat wurde immer raumgreifender auf Kosten der Privatwirtschaft. Mit den entsprechenden Folgen.

    2 Mal editiert, zuletzt von Sovereign (11. Juli 2026 um 15:23)

  • Das machst du genau woran fest?

    An der Realität ;) Der Staat hat den Beamtenstatus mit Blick auf die Altersversorgung, Krankenabsicherung etc. schon so aufgestellt, dass es für ihn (erstmal) billiger ist, als mit Angestellten. Und was das Grundgehalt angeht ist es eben schon von vielen Gerichten bemängelt worden. Geht man jetzt nicht von einer (in meinen Augen möglichen und nötigen) Aufgabenkritik aus, um Personal im öffentlichen Dienst zu sparen, sondern vom reinen Umstieg von Beamten- auf Beschäftigungsverhältnisse oder nur signifikante Änderungen wie Einbeziehung in GRV oder GKV, wird das für den Staat teurer.

    Und bei den genannten potentiell Streikenden: Lehrermangel ist schon in vielen Schulen Thema. Und auch aus dem Feuerwehrbereich gehen viele auch kleinere Kommunen schon hin, hauptamtliche Stellen zu schaffen, für den Kleinkram der Einsätze, Leitung, Gerätewartung, Bürokratie... Noch oft tarifbeschäftigt, aber viele locken da auch mit Beamtenstellen, weil auch im öD schlicht ein Wettbewerb um die Arbeitnehmer herrscht. Auch aus dem Aspekt wird es eher teurer für den Staat, als günstiger, wenn er die Stellen besetzen will.

  • Verstehe nicht, warum zur Betrachtung des Grundgehalts nicht auch die großzügigen Möglichkeiten für Beihilferegelungen und die Unkündbarkeit miteingerechnet werden. Das ist viel wert, hab das bei einer Kollegin mitbekommen.

  • "Eine ganz entscheidende Größe ist das Wirtschaftswachstum. Wenn ich hier mal vergleiche: China hatte seit 2019 ... 33% Wirtschaftswachstum, die USA über 15% - das deutsche Wirtschaftswachstum seit 2019 ist quasi bei Null. Ganz genau bei 0,3%, das ist praktisch nichts"

    Es scheint zu Ende zu gehen mit dem Deutschland, wie wir es mal kannten.

    Eine Santander, Deutsche Bank, Postbank, Noris Bank oder Klarna möchte ich nicht als Vertragspartner.

  • Eine mehr als bemerkendwerte Ausdauer und Intensität rund um das Thema "Beamte" (sprich Staatsdiener) - und deren eventueller Einbezug in die GRV beispielsweise. Bestenfalls ein kleiner Puzzlestein im Grand Design den Standort Deutschland betreffend.

    Noch dazu ausgerechnet in einem Strang mit dem Titel "Steuerreform 2027" ... nach meiner Erinnerung integraler Bestandteil eines jetzt beschlossenen Maßnahmepakets für "Wachstum und Beschäftigung" ... und zwar hierzulande, nicht an anderen Standorten.

    In Relation jedenfalls zu einer zielführenden Ordnungspolitik, die (endlich) beginnt - mit dem Schwerpunkt auf Verbesserung der entscheidenden "Internationalen Wettbewerbsfähigkeit" sprich der Standortbedingungen - wieder die entsprechenden Rahmenbedingungen für private Investitionen, Spielraum für Unternehmen, den dafür adäquaten Grad der wirtschaftlichen Freiheit und damit für wirtschaftliches Wachstum zu setzen und zu schaffen - eine absolute Petitesse.

  • Ich hoffe das Papa auch mal zu Hause bleiben darf😉


    Insgesamt finde ich weniger Verbeamtung schon ok. Zumal es gerade im öffentlichen Dienst viele Stellen gibt an denen ein Beamter und ein Angestellter in einem Büro sitzen und exakt die gleiche Tätigkeit ausführen.

    Bei Lehrern ist es ja auch so das eine verbeamtet sind und andere angestellt. Ich finde solche Ungleichbehandlung zumindest mal seltsam. Es gibt für mich keinen Grund warum die Stelle einerseits verbeamtet werden muss weil sie so wichtig ist, es dann aber nicht reicht damit alle den gleichen Vetrag bekommen. Es mag gute Gründe für die eine wie die andere Lösung geben, aber die Doppellösung ist mMn unpassend.

    Das stimmt, die Ungleichbehandlung ist ein Unding.


    O.k., du willst das möglichst viele Beamter noch dazu kommen, am besten alles verstaatlicht wird, alles finanziert durch steigende BTC Kurse, du und deine Unternehmerfreunde nur noch auf dem Golfplatz sind und die Sonne genießen.

    Hab ich nicht geschrieben. Ich wollte nur darauf aufmerksam machen, dass es für bestimmte (systemrelevante) Berufsgruppen nicht ganz verkehrt ist, ihnen ein Streikverbot aufzuerlegen.


    Also ich bin nach wie vor für weniger Staat

    Das will ich auch. Hab ich, glaube ich, schon häufiger erwähnt.


    wer Angst vor streikenden Lehrern und Feuerwehren hat dem ist nicht mehr zu helfen

    Ist meiner Meinung nach nicht zu Ende gedacht.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Zum anderen könnte es den Lehrerberuf attraktiver machen und bessere Ergebnisse für die Schüler bringen, wenn nicht ein beamteter Lehrer, der es eigentlich gar nicht kann und auch nicht will, sich nur wegen der Aussicht auf Pension durch die Jahre quält.

    Inwiefern würde der Lehrerberuf attraktiver werden, wenn man die Verbeamtung abschafft? Soweit ich weiß, beklagen sich angestellte Lehrkräfte heute vor allem über die Ungleichbehandlung und die finanzielle Schlechterstellung gegenüber verbeamteten Kollegen.

    Klar, man könnte alle Lehrkräfte nur noch anstellen. Dann wäre es im Zweifel auch einfacher, sich von Lehrern zu trennen, die dauerhaft schlechte Leistungen erbringen. Den Gedanken finde ich grundsätzlich nicht verkehrt. Ich sehe nur ein anderes Problem: Wer entscheidet sich dann noch für einen Berufsweg, der inklusive Studium, Erstem Staatsexamen, Referendariat und Zweitem Staatsexamen rund sieben Jahre Ausbildung erfordert? In derselben Zeit kann man in vielen anderen Branchen einsteigen und deutlich bessere Verdienst- und Entwicklungsmöglichkeiten haben.

    Wenn die Verbeamtung wegfällt, müssten die Länder ihre angestellten Lehrkräfte mit deutlich höheren Gehältern locken, um konkurrenzfähig zu bleiben. Das steht allerdings im Widerspruch zu der Hoffnung vieler, durch die Abschaffung der Pensionen Geld einzusparen. Irgendwo muss die Attraktivität des Berufs schließlich erhalten bleiben.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

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