Steuerreform 2027

  • Warum gewinnen dann die Rechtspopulisten seit vielen Jahren in Skandinavien an Bedeutung? Liegt es am bekannt schlechten Sozialstaat den siechenden Rentensystemen oder den extrem negativen Zukunftsaussichten in Skandinavien (Achtung Ironie)!?

    Das wirft zwei spannende Fragen auf:

    1. ist Skandinavien in der Praxis so toll, wie hier wahrgenommen? Bekanntlich ist das Gras auf der anderen Seite immer grüner

    2. wie sehen das eigentlich die Skandinavier selbst? Letztendlich kommt es weniger auf die tatsächlichen Zustände an und mehr auf die gefühlten. Zumal der Mensch die Tendenz dazu hat, die Vergangenheit zu verklären.

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    Recht & Steuern 10 Kapitel

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  • Man schaue sich mal die Länder an wo Rechtspopulismus besonders auf fruchtbaren Boden trifft, alles Länder mit immer höher werdenden Staatsverschuldung und enormen Leistungskürzungen besonders im Sozialen Bereich.

    Da mag man sich jetzt einmal anschauen, woher diese Staatsverschuldung kommt.

    Margaret Thatcher hatte das seinerzeit schon richtig erkannt:

    "The trouble with socialism is that you eventually run out of other people's money,"

  • Jedes wirtschaftlich stabile und sozial verantwortlich geführte Land ist der grösste Feind der Rechtspopulisten, die können Populismus nur verbreiten im Chaos, da haben Sie viele Abnehmer für ihre Ideologien.

    Findet beim Blick auf den Rechtspopulismus in diversen "stabilen" und "sozial verantwortlich geführten" Ländern jedenfalls keine kongruente Abbildung in der Wirklichkeit.

    In dem Kontext und beim Blick beispielsweise auf die Schweizer Parteienlandschaft - ein "bürgerliches Lager" (liberal-konservative Ausrichtung) scheint in solchen Diskussionen hierzulande kaum noch eine Rolle zu spielen oder gar nicht mehr vorzukommen ... In der Schweiz macht dieses "bürgerliche Lager" rund 2/3 der Stimmen aus und innerhalb dieses Lagers hat die Schweizerische Volkspartei (SVP) an Bedeutung gewonnen.

    Menschen sind einfach gestrickt, die wollen keine Reformen oder Lösungen,

    Daran glaub ich eher nicht, wäre mir zu simpel und widerspricht zudem meinen eigenen langjährigen Erfahrungen. Diese laufen eher auf folgende Haltung hinaus:

    Um einen meiner ältesten und besten Freunde (ehemals Professor in Sachsen) mit einer dortigen Volksweisheit zu zitieren:

    "Mir ist eigentlich ziemlich egal, wer da ganz oben den Kasper gibt - aber Loofen muß es !"

    Wenn es - aus Sicht einer relevanten Anzahl der Menschen/Wähler - schlecht oder immer schlechter "looft", suchen diese erfahrungsgemäß nach Alternativen (ob diese dann wirklich die besseren Angebote und Lösungen im Partei-Portfolio haben, ist wieder eine ganz andere Frage).

    die wollen einfach nur Schuldige haben, genau das liefert der Populismus

    Da kann in Teilen (aber eben auch nur in Teilen) als Erklärung dienen. Viele dürften sich eher Lösungen erhoffen, die unser Land zurück auf die Erfolgsspur bringen.

    besonders der von Rechts.

    Dürfte sich diesbezüglich ("Schuldige") daher kaum vom "Populismus von Links" unterscheiden: Da sind es eben stets und generell und im Allgemeinen die "Reichen" und im Besonderen die sogenannten "Überreichen" als "Schuldige", an deren Geld es zu kommen gilt (damit alles gut wird).

    Im "besten" Fall geht es dann dabei "nur" um Geld (aus 2024):

    bei der Partei "Die Linke" beispielsweise sprach eine Frau auf einer Strategie-Konferenz der Partei (Kassel im Jahr 2022) von "Erschießungen von Reichen" - Parteichef Riexinger meinte darauf hin nur und in einem einzigen Satz "Ich möchte nur sagen: "Wir erschießen sie nicht, wir setzen sie schon für nützliche Arbeit ein".

    Der Saal reagierte übrigens mit Beifall und Lachen darauf...

    Die Begrifflichkeit der "nützlichen Arbeit" erinnert an die Zwangsarbeit in Zwangsarbeitslagern (z. B. Gulag in der ehemaligen Sowjetunion).

  • 1. ist Skandinavien in der Praxis so toll, wie hier wahrgenommen? Bekanntlich ist das Gras auf der anderen Seite immer grüner

    Da kann man immer gerne aus der Praxis berichten. (Gute Kontakte)
    Finnland (je nach Definition nimmt man das heute oftmals zu Skandinavien dazu) hat schon immer ein ziemliches Problem mit Alkohol in Familien, Gewalt gegen Frauen in Familien usw.

    Zum Geheimnis gehört, dass das quasi verschwiegen wird.

    Dann gibt es aber eine wirklich andere Seite, die eine ziemliche soziale Gleichheit postuliert.
    Das ist das kulturellen Verständnis von sozialer Gleichwertigkeit. In den nordischen Ländern gilt es vielfach als unangemessen, Reichtum oder beruflichen Erfolg demonstrativ zur Schau zu stellen.
    Eigentlich geht das in Wirklichkeit gar nicht. Du machst es eben einfach nicht , weil du sonst quasi ungeschriebene Regeln brichst. Dieses Verhalten wird unter anderem mit dem sogenannten „Janteloven“ (Jante-Gesetz) in Verbindung gebracht. Der Schriftsteller, der diesen Begriff einführte, wollte eigentlich das ganze duckmäuserische System kritisieren. Hat aber eher nicht geklappt, sondern das ist jetzt eine kulturellen Norm, die Bescheidenheit und Gleichbehandlung betont.

    Das kommt auch in der Kommunikation zum Tragen. Da wird der Unidirektor bei der Gartenparty vorgestellt mit: „Nils arbeitet bei der Uni.“

  • Da mag man sich jetzt einmal anschauen, woher diese Staatsverschuldung kommt.

    Margaret Thatcher hatte das seinerzeit schon richtig erkannt:

    "The trouble with socialism is that you eventually run out of other people's money,"

    Nun ja,
    AFAIK stieg die globale Staatsverschuldung seit der Finanzkrise stark an.
    War da nicht was wegen Bankenrettung weil der Kapitalismus gerettet werden musste? :/
    Wie wäre es wohl gewesen, wenn man einfach die Banken hätte Pleite gehen lassen und die Bänker geteert und gefedert durch die Straßen getrieben hätte? :/

  • Da kann man immer gerne aus der Praxis berichten. (Gute Kontakte)

    Was "man" kann entzieht sich denknotwendig meiner Kenntnis. Keine "guten Kontakte" aber einige Projekte über die vergangenen Jahrzehnte in Finnland.

    Finnland (je nach Definition nimmt man das heute oftmals zu Skandinavien dazu) hat schon immer ein ziemliches Problem mit Alkohol in Familien

    Dem ist (leider) zuzustimmen.

    Habe Privatleute gesehen, die auf einer Karre großen Flaschen, Behälter oder Kanister mit Alkohol transportierten.

    Zum Geheimnis gehört, dass das quasi verschwiegen wird.

    Finnland hatte sehr lange eine "atemberaubende" und/oder "abenteuerliche" Selbstmordrate. Mein Verdacht oder das "Geheimnis" könnte sich auch (u. a.) hinter dem Wetter dort verbergen (Dunkelheit/finnischer Winter und im Sommer fast gar keine Dunkelheit).

    Der "Finnische Selbstmord" ist ein jedenfalls geflügeltes Wort bzw. etablierte Begrifflichkeit - und bedeutet schlicht sich zu Tode trinken ...

    Wie mal ein Journalist sagte, hätten umfangreiche Präventionsprogramme die Suizidrate seit den 90ern bis heute halbiert. Diese soll aber immer noch über dem EU-Durchschnitt liegen. Was nach einer erfolgten Halbierung der Rate seit den 90ern schlimme Rückschlüsse auf die ursprüngliche Situation zulässt.

    Dann gibt es aber eine wirklich andere Seite, die eine ziemliche soziale Gleichheit postuliert.

    Postulieren mag wohl stimmen und ist das eine. Die Realität das andere.

    Wenn ich beispielsweise in Skandinavien an Schweden denke und die Wallenberg-Unternehmensdynastie ...

    Nach meiner Erinnerung - die wirklich Kundigen hier mögen das gerne korrigieren - weist ausgerechnet Schweden in Sachen Gini-Koeffizient (bei der Einkommensungleichheit nach meiner Erinnerung noch sehr ähnlich mit Deutschland) eine der höchsten Vermögensungleichheiten in Europa auf (Gini-Koeffizient um die 0,8 - um damit deutlich höher als in Deutschland).

  • Wie wäre es wohl gewesen, wenn man einfach die Banken hätte Pleite gehen lassen und die Bänker geteert und gefedert durch die Straßen getrieben hätte? :/

    Island hat das ja gemacht. Also nur den ersten Teil mit der Pleite, nicht den zweiten mit Teeren und Federn. Das war kurz schmerzhaft, aber dann ging es schnell wieder hoch.

    Das Problem ist, dass es für einen Politiker immer einfacher ist, sich mit Aktionismus zu inszenieren. Egal ob der mittelfristig schädlich ist. Deshalb haben wir ja auch für jeden Schiss eine Förderung und hatten mal wieder einen Tankrabatt, der nun wirklich nicht nötig war. Es gab ja auch hier im Forum gewisse Leute, die stark für Maßnahmen getrommelt haben. Einfach den Preis wirken lassen und auf eine Verhaltensänderung zu setzen...damit gewinnt man keinen Beliebtheitspreis

  • Da mag man sich jetzt einmal anschauen, woher diese Staatsverschuldung kommt.

    Margaret Thatcher hatte das seinerzeit schon richtig erkannt:

    "The trouble with socialism is that you eventually run out of other people's money,"

    Die gute Margarete hat ja GB bekanntlich ins gelobte Land geführt😂

  • So lange ich jedenfalls noch meine Konto-, Depot- und Grundbuchauszüge verstehe, kann ich mir eine Portion an Restoptimismus bewahren. Auf das Land bezogen fällt mir das deutlich schwerer (siehe Strangtitel "Steuerreform 2027" - und die Bewertung derselben nach meiner summarischen Prüfung).

    Du wolltest nicht mehr mit mir kommunizieren.


    Diese Erinnerung ist ein kostenloser Service.

  • ....diese Formulierung gern den fehlenden Abschluss beschreibt .

    Master, mit Abschluss, falls es dich beruhigt :) – Allerdings zwei Jahre länger als die Regelstudienzeit, Studentenleben und so ...

    @21: ich warte noch darauf woher deine Zahlen sind. Irgendwie kommt da nie was außer neue Theorien...

    Die Zahlen waren komplett frei erfunden. Das sollte eigentlich durch den Konjunktiv (“Welche Konstellation würdest du bevorzugen?”) erkennbar gewesen sein. Es ging überhaupt nicht darum, historische Daten zu präsentieren, sondern um ein Gedankenexperiment. Die eigentliche Frage war: Welches Szenario wäre dir lieber?

    • Variante A: Produktivität +200 %, Reallöhne +180 %
    • Variante B: Produktivität +400 %, Reallöhne +200 %

    Ich würde mich klar für Variante B entscheiden. Der Wohlstand der Arbeitnehmer ist dort absolut höher, auch wenn die Unternehmen relativ stärker profitieren.

    Genau darin sehe ich den Unterschied. Aus meiner Sicht ist entscheidend, dass der Wohlstand insgesamt wächst. In sozialistischen Denkschulen steht dagegen häufig stärker im Vordergrund, dass die Schere zwischen Kapital und Arbeit möglichst klein bleibt, selbst wenn der Gesamtkuchen dadurch kleiner ausfällt. Daher finde ich es nicht pauschal schlecht, wenn Unternehmen relativ stärker profitieren, solange eben der Wohlstand insgesamt wächst.

    Es war also eine rhetorische Frage. – Wie würdest du sie beantworten?

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Master, mit Abschluss, falls es dich beruhigt :) – Allerdings zwei Jahre länger als die Regelstudienzeit, Studentenleben und so ...

    Die Zahlen waren komplett frei erfunden. Das sollte eigentlich durch den Konjunktiv (“Welche Konstellation würdest du bevorzugen?”) erkennbar gewesen sein. Es ging überhaupt nicht darum, historische Daten zu präsentieren, sondern um ein Gedankenexperiment. Die eigentliche Frage war: Welches Szenario wäre dir lieber?

    • Variante A: Produktivität +200 %, Reallöhne +180 %
    • Variante B: Produktivität +400 %, Reallöhne +200 %

    Ich würde mich klar für Variante B entscheiden. Der Wohlstand der Arbeitnehmer ist dort absolut höher, auch wenn die Unternehmen relativ stärker profitieren.

    Genau darin sehe ich den Unterschied. Aus meiner Sicht ist entscheidend, dass der Wohlstand insgesamt wächst. In sozialistischen Denkschulen steht dagegen häufig stärker im Vordergrund, dass die Schere zwischen Kapital und Arbeit möglichst klein bleibt, selbst wenn der Gesamtkuchen dadurch kleiner ausfällt. Daher finde ich es nicht pauschal schlecht, wenn Unternehmen relativ stärker profitieren, solange eben der Wohlstand insgesamt wächst.

    Es war also eine rhetorische Frage. – Wie würdest du sie beantworten?

    Ich finde die erste grundsätzlich erstrebenswerter, da die Wertschöpfung daraus sich in den Reallöhnen stark widerspiegelt. Die zweite Möglichkeit einer doppelt so hohen Produktivität wäre natürlich erstrebenswerter, da man einfach besser gearbeitet hat. Wenn die Produktivitätszuwächse jetzt in das Unternehmen fließen, viele hochwertige Jobs geschaffen werden und damit auch die Arbeitsbelastung sinkt, wäre das einfach traumhaft. Das ist genau der Ansatz in dem ich beispielsweise eine 4 Tagewoche mit 30-35 Stunden sehen würde. Die Produktivität und der Gewinn insgesamt würde das problemlos erlauben.

    Ich habe auch nicht unbedingt das Problem damit wenn sehr viel Kapital in die Unternehmen fließt solange die Reallöhne sich sinnvoll verbessern. Ich habe aber schon ein Problem damit wie sich die meisten mir bekannten Unternehmen mit diesem Kapital verhalten. Denn der gesellschaftliche Mehrwert steht viel seltener im Fokus als volkswirtschaftlich sinnvoll wäre.

    Beispiel dazu wäre VW. Wollen 5 Mrd Euro sparen und entlassen einen Haufen Menschen dafür. Kolportiert sind da 3500 (oder 5500 bin mir gerade nicht sicher). Die Dividende von 3 Mrd bleibt unangetastet. Volkswirtschaftlich das katastrophal, aber unternehmerisch ist es linke Tasche rechte Tasche. Wäre für VW "Deutschland", also Bevölkerung, Staat, usw. wichtig, würde zuerst die Dividende eingestampft und dann der "Rest" an Arbeitskräften. An den Jobs hängen ja weitere Betriebe der Infrastruktur die mitgenommen werden.

    Gesellschaftlicher Mehrwert und Verantwortungsbewusstsein ist das in meinen Augen nicht.

  • Man kann sich nur in den Sozialismus reinwählen, aber nicht mehr aus dem Sozialismus rauswählen:

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    In diesem Sinne: ;)

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Entspannt euch mal!

    Immerhin leben wir in einem Land, in dem man dem Ganzen schlicht und einfach entgehen kann, wenn man das bedingungslose Grundeinkommen wählt, immer eine Flasche Korn zu Hause hat, falls man mal zum Vorstellungsgespräch muss und ansonsten nur Termine wahrnehmen muss.

    Wenn man dann das Rentenalter erreicht hat, gehört man zur größten Lobby des Landes und kann sicher sein, dass man keine Einbußen erleidet - die arbeitende Bevölkerung zahlt ja.

    Von daher: Läuft doch alles super!

    Taxation is not charity. It is not voluntary. As we shrink the state and make government smaller, we will find that more and more people are able to take care of themselves.

    Grover Norquist

  • Immerhin leben wir in einem Land, in dem man dem Ganzen schlicht und einfach entgehen kann, wenn man das bedingungslose Grundeinkommen wählt, immer eine Flasche Korn zu Hause hat, falls man mal zum Vorstellungsgespräch muss und ansonsten nur Termine wahrnehmen muss.

    Dazu fällt mir spontan die Sichtweise ehemalige Kollegin ein:

    Eine zu pointierten und manchmal etwas bissigen Anmerkungen neigende - aber nichtsdestotrotz hochkompetente - Kollegin hatte schon vor Jahren einmal die These in den Raum gestellt, daß

    in Deutschland mehr Menschen mit einem "intellektuellen Existenzminimum" auskommen müssen als mit einem "finanziellen".

    Was unseren weit ausgebauten Wohlfahrtsstaat bestätigt und letztlich auch für ihn spricht. Die Frage bleibt aber, ab welchem Maß der Wohlfahrt diese auch kontraproduktive Wirkungen entfaltet.

    In dem Kontext

    Wenn man dann das Rentenalter erreicht hat, gehört man zur größten Lobby des Landes und kann sicher sein, dass man keine Einbußen erleidet - die arbeitende Bevölkerung zahlt ja.

    Das mit dem "wenn man das Rentenalter erreicht, kann man sicher sein keine Einbußen zu erleiden" würde ich nicht unbedingt unterschreiben. Für über längere bis lange Zeit schlecht regierte Länder kann nicht selten schließlich und letztlich staatlicherseits gelten: "Not kenn kein Gebot" (mehr).

    Das mit der "größten Lobbygruppe" kann dagegen nicht angezweifelt werden, da eine schlichte Tatsache (> 21 Mio. ... ? = entsprechend viele potenzielle Wähler ...).

    Eine gleichgewichtige (bzw. gerechte, um ein oder das deutsches Lieblingswort vieler Politiker nicht zu unterschlagen ...) Verteilung des demographischen Problems (für ein reines Umlagesystem wie die GRV) zwischen der jüngeren und der älteren Generation vermag ich - als interessierter Laie - nicht auszumachen. Eher eine gewisse Asymmetrie zu Ungunsten der "Jungen" und zu Gunsten der "Älteren"

    .

  • Mich wundert bei all dem, dass Deutsche Staatsanleihen noch keine Risikoaufschlag erhalten. Liegt's daran, dass der Markt glaubt, der arbeitende Teil der Bevölkerung in Deutschland ist bereit und willens, noch mehr zur Kasse gebeten zu werden?

    Oder liegen die Kurzläufer unter den Deutschen Staatsanleihen mit 2,6% nicht schon über dem Referenzzins der EZB von 2,25%?

  • Nur am Rande aber in dem Kontext:

    Kann sich noch jemand an Waldorf und Statler erinnern?

    Wie es bei bestimmten Protagonisten hier zu den Usancen gehört - nicht mal die Traute vorhanden direkt "Ross und Reiter" zu nennen - sondern lieber nur was in den Raum stellen ...


    Das in den Raum gestellte "Mäntelchen" hänge ich mir aber - in dem Fall - gerne selbst über.

    Den vermeintlich zweiten Part betreffend (nach meiner Erinnerung ist Jack Dawson "Staatsdiener" (sprich Beamter) mit zudem einem in seinem Fall - nach meinem Dafürhalten - sehr "speziellen" Verständnis im Verhältnis "Bürger" und "Staat bzw. Obrigkeit") dürften meinerseits, bei sachlich-nüchterner Betrachtung, nur Schnittmengen in homöopathischer Dosis vorhanden sein.

    Vielen und herzlichen Dank jedenfalls für die Assoziation, den Vergleich, die Zuschreibung und das damit verbundene große Kompliment ! :)

    Mit derart ikonischen Charakteren verglichen zu werden - hätte ich mir selbst niemals zugetraut und wäre mir als Anmaßung oder gar Hybris vorgekommen.


    Stichworte aus einer mir noch gut erinnerlichen Rezension in einer der renommiertesten englischsprachigen Zeitungen:

    "seit Jahrzehnten beliebt und bekannt", "berühmt für ihre geistreich-satirischen Einwürfe", "genießen Kultstatus bei ihren Fans", "begeistern ihren unzähligen Fans rund um den Globus", "bekannt für ironische und prägnante Formulierungen", "oft auch humorvoll", "in der Regel scharfsinnig", "geschickte Balance zwischen Witz, Humor und treffsicherer Kritik", "mit eingestreuter Selbstironie" ... usw. 8)


    Dir übrigens weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

  • https://www.focus.de/politik/deutsc…1a5fb0b2e8.html

    Zitat

    Teil der Bafög-Reform wird verschoben

    "Alle Maßnahmen des Koalitionsvertrages stehen unter Finanzierungsvorbehalt“, heißt es darin.

    ...

    Union verweist auf leere Kassen

    Die Unionsseite hatte sich in den vergangenen Monaten unter Verweis auf die angespannte Finanzlage gegen Anhebungen von Leistungen gestellt. Unionsfraktionschef Jens Spahn (CDU) hatte gesagt, man werde staatliche Leistungen wie Bürgergeld, Wohngeld, Elterngeld oder Bafög absehbar nicht erhöhen können.

    Einfach nur noch zum Fremdschämen...

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