Beiträge von Sovereign

    Das Geld ist da man muss es nur eintreiben

    Vor dem Hintergrund der hierzulande - im internationalen Vergleich - sehr geringen Bürokratie und Regulatorik (inkl. den damit verbundenen geringen Kosten), den sehr geringen Steuern und Abgaben und der zudem sehr geringen Unternehmensbesteuerung:

    Der Ansatz wird die Rahmenbedingungen für erfolgreiches Wirtschaften verbessern, die private Investitionsquote endlich wieder erhöhen, den Staatskonsum einschränken und als das Wichtigste in Summe - die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands erhöhen (präziser wiederherstellen).

    Von daher: Genial ... :thumbup:


    War sonst noch was ... ? Ach ja ...

    Nehme zu Deinen Gunsten an, daß derartige Deiner Beiträge ... humoristisch-provokativen Charakter haben (sollen).

    Ansonsten müßte ich auf ganz andere Ideen kommen ...


    Dir weiterhin nichtsdestotrotz ganz, ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Wettbewerbsvorteile, weil man das existierende Steuerrecht nicht durchsetzt?

    ?

    Das "existierende Steuerrecht" kann "wettbewerbliche" Elemente enthalten und so für mehr Effizienz und Leistung in einem Land sorgen - und damit übrigens auch dessen internationale Wettbewerbsfähigkeit fördern (siehe Nr. 457 mit dem konkreten Beispiel, daß sich explizit auf die Schweiz und ihrer Kantone bezieht).

    Dem besagten Kommunalpolitiker (seine Haltung hatte ich ohne jeden normativen Touch lediglich geschildert) ging es ganz offensichtlich nicht um "Wettbewerbsvorteile" - sondern um die Vermeidung von "Wettbewerbsnachteilen" (siehe Nr. 457 und dem von ihm erwähnten räumlichen "Katzensprung" nach "Österreich, Schweiz und Liechtenstein"). Bei der "geographischen Nähe" bliebe mir hier ansonsten nur (aus der Erinnerung wörtlich zitiert)

    "ein bewachtes Mäuerchen zu errichten, um die permanente Abwanderung zu verhindern"

    Zum Nachteil seiner Steuereinnahmen vor Ort, denn Unternehmen (oder Bürger), die ihren Standort verlagern sind dann zumeist sehr lange oder eher dauerhaft weg (so wie auch ihre früher entrichteten Steuern und Abgaben).


    Von daher sehe ich Deinen Beitrag als

    Interessante Auslegung

    meines Beitrags.


    Zum allgemeinen Thema "Finanz- und Wirtschaftsverständnis" und der hierzulande hartnäckig schwachen "privaten Investitionsquote":

    Es müßte doch insbesondere bzw. gerade überzeugten und zu ihrem eigenen finanziellen Vorteil agierenden "ETF-Sparbüchsen" einleuchten - die um einige oder wenige Basispunkte bei den Gebühren und um einige oder wenige Basispunkte bei der möglichen Rendite noch auf der untersten Stufe einer strukturierten Vorgehensweise (Produkt- bzw. Finanzvehikel-Ebene) feinst-ziseliert diskutieren (oder streiten); nicht selten auch mit Bezug zu steuerlichen Auswirkungen - daß Unternehmer und Unternehmen ganz ähnliche Prioritäten verfolgen.


    Dir nichtsdestotrotz weiterhin ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Dann muß es beim Blick auf das generierte (maue) BIP pro Kopf in Bremen, Thüringen und Sachsen-Anhalt ja wenigstens dort um die Steuerfahndung bestens bestellt sein ... :/


    Im Kontext mit dem Thema "Steuerfahndung" und Deutschland als "föderaler Bundesstaat":

    Um einen von mir auf dieses Thema angesprochenen hochrangigen Kommunalpolitiker (Bayern, Bodensee) zu zitieren:

    "Wenn ich hier (noch) mehr Steuerfahnder einstelle und einsetze, habe ich dafür nur sicher die Kosten, den Ärger (mit den Unternehmen und den Bürgern), die Wettbewerbsnachteile (in die Schweiz, nach Österreich und nach Liechtenstein ist es von hier nur einen Katzensprung ...) - die eventuellen Mehreinnahmen daraus gehen aber ganz überwiegend woanders hin (u. a. nach Berlin via Länderfinanzausgleich). Bei nüchterner Betrachtung, würde Sie das tun ?"

    Der gute Mann war ohnehin säuerlich, weil seiner Kommune seitens des Bundes immer mehr Aufgaben, Auflagen und Vorgaben erteilt wurden - die Mittel dafür aber überwiegend "vor Ort" erwirtschaftet werden mußten. Oder wie es es formulierte:

    "Wer bestellt, bezahlt auch - gilt nicht für den Bund" ...


    Der zumindest teilweise erlaubte und gewollte steuerliche Wettbewerb zwischen den Kantonen der Schweiz gehört übrigens zu den diversen Erfolgsfaktoren des Landes.

    Neben einer Demokratie, die den Bürgern mehr Verantwortung überträgt; einem Staat, der langfristig in seine Infrastruktur investiert; einer Sozialversicherung, die Solidarität mit Eigenverantwortung verbindet; einer Migrationspolitik, die Konflikte nicht verdrängt sondern demokratisch austrägt und - last but not least - einem Föderalismus, der politische Entscheidungen möglichst nahe bei den Menschen belässt.

    Zumindest da kann man sich auf den Staat verlassen.

    Auf jeden Fall. Man sieht ja, wie top das in Sachen Wohnraumversorgung in praxi funktioniert ... ^^ bzw. =O

    Es gelingt mir schon seit vielen Jahren kaum noch, mal einen Blick auf die Anzeigen (der Makler) meiner eigenen im Internet eingestellten Wohnungen zu werfen - weil die das Inserat nach wenigen Stunden und einigen Hundert Anfragen schon wieder rausgenommen haben ...

    Ganz generell und vom Thema Wohnen abgesehen: : Hätte ich mich "auf den Staat verlassen" ... - wer weiß, wo ich da gelandet wäre. Jedenfalls niemals da, wo ich jetzt bin.

    Zum Glück ist Deutschland Mieterland.

    Ob das ein "Glück" ist, wäre eine separate Frage.

    Es gibt nicht ganz wenige und deutlich Kundigere (Ökonomen) als meine Person, die in der sehr geringen Wohneigentumsquote hierzulande (in diesbezüglichen Untersuchungen und Studien meist letzter Platz in der gesamten Eurozone) einen (oder den) Grund für den hierzulande vergleichsweise eher überschaubaren Vermögensstand der Menschen sehen.

    Freut mich übrigens, dass du so ein sozialer Vermieter zu sein scheinst.

    Das freut übrigens auch meine Mieter (sehr) und mich selbst auch( ein bißchen). Bei Realitätsbezug: Muß man sich als Vermieter aber leisten können (und dann auch wollen).

    Kenne genug private Kleinvermieter, die sich das über sehr lange Jahre (bzw. Jahrzehnte) kaum erlauben können (Kreditbelastung), auch später (Kredite getilgt) nur schwerlich erlauben können (Mieteinnahme ist Bestandteil der Altersversorgung) und seit vielen Jahren immer mehr Vermieter, die durch stark steigende Preise (Inflation) und immer mehr Vorgaben (Energieeffizienz) letztlich gezwungen sind, dies irgendwie (zumindest teilweise) über die Miete zu kompensieren (so weit das rechtlich noch möglich ist).

    Zu Deinem Verständnis: Der guten Ordnung halber und zugebenermaßen ist das bei mir aber eine Melange aus einem altruistischen und einem egoistischen Anteil.

    Da ich als Kind und Jugendlicher mit (rein finanziell gesehen) prekären Verhältnissen konfrontiert war, kenne ich die ggf. belastende Bedeutung und Wirkung einer monatlich wiederkehrenden Zahlung (Miete als sozusagen Dauerschuldverhältnis) sehr gut. Zudem möchte ich gerne etwas zurückgeben (mein Lebensweg ist nicht ohne finanziellen Erfolg geblieben). An anderer Stelle wird dies nach meinem Tod über meine Stiftung geschehen. Schließlich - last but not least - basiert die Wohnungsmisere (zumindest auch und das wesentlich) auf sehr langjährigem "politischem Murks" inkl. Unterlassungen (obwohl schon seit fast 20 Jahren Handlungen indiziert wären). Wie meist in solchen Fällen (politische Versäumnisse oder politisches Versagen) ist davon dann "Otto Normalverbraucher" sprich der Durchschnittsbürger stets am ehesten und direktesten betroffen.

    Für meinen Teil ist mir aber parallel auch eine möglichst stressfreie und nervenschonende Vermietung wichtig, um zudem den Aufwand im Rahmen zu halten. Den allermeisten Mietern ist klar und bewußt (ansonsten kommuniziere ich es offen), daß meine Miete eine für sie günstige ist (liegt in aller Regel unter dem Mietspiegel - für Wohnungen in guten Lagen, in gutem Zustand und mit guter Ausstattung (Balkon, Aufzug, TG-Platz oder Stellplatz usw.)). Ebenso offen kommuniziere ich, daß ich - sozusagen im Gegenzug - ein freundliches, friedliches und unproblematisches Mietverhältnis anstrebe. Das funktioniert seit Jahrzehnten sehr gut. Meine Mieter sind zufrieden, ich bin es auch und die Fluktuation in meinen Wohnungen liegt weit unter dem Durchschnitt.


    Unabhängig von der Tatsache, daß für mich der Grundsatz "Pacta sunt servanda" generell von elementarer Bedeutung ist -

    (ein Grund übrigens, warum mir die EU sukzessive suspekt geworden - die EU-Kommission beispielsweise - als selbsternannte "Hüterin der EU-Verträge" - pflegt einen eher sehr diskretionären Umgang (sprich nach Belieben und Gutdünken) mit denselben sprich den eigenen EU-Verträgen ... Insbesondere auch solchen, die die von mir zu verwendende Währung (europäische Einheitswährung) betreffen. Das wäre aber ein eigenes Thema)

    - was dann natürlich auch für die Vertragsparteien (aus meiner Sicht Vertragspartner) bei Mietverträgen gilt.


    Daneben gehörte "Fair play" für mich schon zu Zeiten des (bezahlten) Sports zum obersten Gebot. Oder wie wir früher sagten "Aus Liebe zum Sport und aus Liebe zum Spiel - spiele fair und halte dich an die Spielregeln". Klar war aber schon damals: Spielt jemand gegen die Regeln, unfair oder praktiziert grobes Foulspiel, hat er mit einem entsprechenden Echo zu rechnen. So habe ich das später auch in meinem Berufsleben gehalten. Veräppeln oder Verhohnepiepeln lasse ich mich nur ungern.


    Das hier teilweise vorhandene und simple Schwarz/Weiß-Bild (a la Feldhamster mit der "Großgrundbesitzerpeitsche", dem "tiefgenug hineinkriechen", den "ein paar Brösel Zucker") geht nach meinem Erfahrungen an der Wirklichkeit vorbei. Bei Realitätsbezug ist (leider) zu konstatieren: "Schwarze Schafe" existieren sowohl auf Mieter als auch auf Vermieterseite (als sozusagen Pendant zu dem oben genannten Protagonisten ist hier mal jemand aufgeschlagen, der in Mietern "Schmarotzer" sah und vermutlich in jedem Mieter den potenziellen nächsten "Mietnomaden" ...).


    Jedenfalls gehört das deutsche Mietrecht weltweit zu den mieterfreundlichsten überhaupt. Wer als Mieter böse Absichten hat und diese stringent verfolgt, dem eröffnen sich diverse Möglichkeiten. Mir ist jedenfalls der ein oder andere private Vermieter bekannt, der aufgrund dieser mietrechtlichen Unwuchten (Asymmetrien) seine Wohnung(en) verkauft hat (und seine Mittel beispielsweise danach in ETFs verschoben hat ...). Ob es dann für den oder die Mieter unter einem anderen Vermieter als dem bisherigen Privatvermieter günstiger, angenehmer und besser wird - bleibt eine separate Fragestellung.

    Meine mich an einen Zeitungsartikel mit dem folgenden Tenor zu erinnern:

    Der Feldhamster (Cricetus Cricetus) zählt zu den am stärksten vom Aussterben bedrohten Säugetierarten in Deutschland und steht daher auf der Roten Liste in der höchsten Gefährdungsstufe ...

    :)


    Nehme zu Deinen Gunsten an, daß derartige Deiner Beiträge (wie der folgende) humoristisch-provokativen Charakter haben (sollen). Ansonsten würde sich mir, ganz persönlich, die Frage aufdrängen, ob Du entweder im Klassenkampf vergangener Jahrzehnte stecken geblieben bist und/oder selbst finanziell wenig (bis eher nichts) auf die Reihe gebracht hast ... ? Dieser Art sind mir nämlich schon diverser solcher Protagonisten begegnet.

    richtig, so und nicht anders, wichtiger Beitrag wenn die Vermieter hier im Forum davon faseln man solle ihnen nur tiefgenug hineinkriechen dann gäbe es ein paar brösel Zucker (oder andernfalls die Großgrundbesitzerpeitsche)

    Fast wäre ich geneigt zu bedauern, daß wir uns nicht derart begegnen können, sprich Du als Mieter und meine Wenigkeit als Vermieter. Könnte nämlich eine "lustige-putzige-spannende" Angelegenheit werden. Das ist aber leider in praxi ausgeschlossen, da ich schon sehr lange ausnahmslos via Makler vermiete und die beauftragten Maklerfirmen zum einen ausnahmslos eine sorgfältige Vorauswahl treffen und ich mir zum anderen selbst - in aller Regel - die letzten drei oder fünf in Frage kommenden Mietinteressenten persönlich anschaue und mir die finale Entscheidung vorbehalte, wem ich mein Eigentum anvertraue und mit wem ich ein solches Vertragsverhältnis (MV) eingehe. Über die langen Jahrzehnte hinweg schärft sich der diesbezügliche Blick.


    Zum Realitätsbezug bzw. der allgemeinen Praxis:

    Die Gruppe, die in Deutschland die meisten Mietwohnungen zur Verfügung stellt - ist übrigens die Gruppe der privaten (Klein)Vermieter (mit ca. 60% aller Wohnungen). Und nicht irgendeine große Wohnungs- oder Immobiliengesellschaft (wie Vonovia SE, Deutsche Wohnen, LEG Immobilien SE usw. beispielsweise). Gerade die Privatvermieter sind aber - in der Regel - an einem ruhigen, friedlichen, stressfreien und meist langjährigen Mietverhältnis interessiert. Schon allein deshalb reizen diese - oftmals bis meist - die finanziellen Möglichkeiten (maximale Miethöhe, kontinuierliche Mieterhöhungen) im Rahmen des rechtlich Erlaubten nicht aus.

    1. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel. 2. Solche Ausnahmen gibt es sowohl auf Mieter- als auch Vermieterseite.

    Siehe auch hier für meinen Teil

    Als Vermieter will ich nicht zum "Gewinner" werden - sondern strebe ein faires und partnerschaftliches Verhältnis zu meinen Kunden (Mietern) an, bei dem möglichst beide Seiten etwas "gewinnen".


    Dir weiter ganz, ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen und ebenso viel Glück als (vermutlich) Mieter ... !

    Dennoch muss es sich rechnen. Denn niemand ist gezwungen, Wohnungen zu vermieten.

    Diese Sachgesetzlichkeit ist hierzulande und seitens der EU zunehmend aus dem Blick geraten.

    Heute könnte ich mir wahrscheinlich 2 bis 3 dieser damaligen Schrottimmobilien im Osten leisten.

    Von "Schrottimmobilien" - seien diese nun im "Osten" oder im "Westen" - sollte man sich, meiner Meinung nach, stets fernhalten.

    Passt besonders gut ins Konzept, wenn man eh ein angespanntes Verhältnis zum Kapitalismus hat.

    (eine sowohl dezent-elegante als auch treffende Formulierung übrigens)

    Nach meinem Dafürhalten eine sehr stimmige Feststellung (unser Land betreffend aber insbesondere auch dieses Forum betreffend). Und eine Beschreibung des "roten Fadens" einer bestimmten Fraktion hier. Umso erstaunlicher, handelt es sich doch um ein Special-Interest-Forum "Finanzen" ...

    Siehe beispielsweise schon hier:

    Dies gilt umso mehr für die Fraktion der Staatsgläubigen hierzulande im Allgemeinen und auch eine "gewisse Fraktion" hier im Forum, die zwar via ETFs (zumeist als "ETF-Sparbüchsen" mit monatlichem Sparplan) - und zu ihrem eigenen Vorteil - in Aktien und damit in Unternehmen, Unternehmer und marktwirtschaftliche Ansätze investiert - die aber ansonsten durch eine erstaunliche Melange aus fehlender Affinität (um die Formulierung "Ferne" zu vermeiden) zur Wirtschaft und zum Unternehmertum sowie einer Art der Sozialromantik gekennzeichnet ist.

    Ein wesentlicher Grund dafür dürfte sein, daß hier (in dem Forum) Selbständige, Freiberufler, Kleinunternehmer, Unternehmer, Mittelständler usw. (deutlich) unterrepräsentiert sind.

    Bei näherem Nachdenken hat das eine gewisse Logik (oder ist fast eine Sachgesetzlichkeit). Für meinen Teil (und die meisten mir bekannten Selbständigen) bedeutete Selbständigkeit sehr lange Zeit "du arbeitest selbst - und das ständig". Hätte daher über die meiste Zeit meines Arbeitslebens gar nicht die Zeit gefunden, für bestimmte Aktivitäten, die ich eben heute altersbedingt habe (70 +).

    Umso erstaunlicher, wieviel Zeit der ein oder andere findet - noch dazu zur besten "Sendezeit" (sprich Arbeitszeit) - um hier zu schreiben ... Das wäre aber ein anderes Thema.

    Das mit den Reformen ist halt schwer, gewinne keine Beliebtheitspreise und wird deshalb selten gemacht...

    Auch das hat eine innere Logik bis hin zu einer Sachgesetzlichkeit.

    Politik die Nachfrageseite betreffend (Ankurbelung derselben) ist vergleichsweise einfach. Der Staat gibt (noch) mehr Geld aus, das sorgt für Aufträge, und darüber freuen sich alle. Noch einfacher (und vermeintlich) schmerzfreier: Das praktiziert der Staat schuldenfinanziert ... oder wie hierzulande mit einer historisch hohen Neuverschuldung ... (daß die noch höheren Schulden die Steuern von "morgen" sind und dabei "in Zukunft" auch zusätzliche Zinsbelastungen anfallen - passiert eben nicht sofort sprich im "Hier und Jetzt").

    Für die (längst überfälligen) Reformen auf der Angebotsseite - den Arbeitsmarkt weiter flexibilisieren, um nur ein Beispiel aus diversen zu nennen - können Politiker dagegen weniger Beifall erwarten (um es noch möglichst subtil zu formulieren - eher Proteste, wäre wahrscheinlich präziser). Auch für das Setzen von Anreizen und das Bescheiden von Fehlanreizen beispielsweise gilt: Überfällig und wirksam - aber nicht alles oder eher wenig davon ist leicht in der Umsetzung und immer angenehm.

    Nur am Rande aber in dem Kontext: Das konjunkturelle Zucken (nach Jahren von nahe Nullwachstum hierzulande macht selbst die Zahl "Eins vor dem Komma" beim Wirtschaftswachstum vielen Hoffnung oder löst gar Begeisterung aus ...) dürfte - nach meiner Einschätzung - ein eher kurzfristiges Zucken bleiben. Die leichte binnenwirtschaftliche Erholung stützt sich bislang weit überwiegend auf den Staat (und die schuldenfinanzierte Ankurbelung der Nachfrage; siehe oben) und nicht auf die private Wirtschaft (private Investitionsquote ist weiter (sehr) schwach). An den Standortbedingungen (Angebotsseite) hat sich nach mehr als einem Reformjahr wenig zum Guten und einiges zum Schlechten geändert.

    Die tendenziell schrumpfende Erwerbsbevölkerung (den Aspekt den "Standort Deutschland" attraktiv zu positionieren für die weltweit begehrte "qualifizierte Zuwanderung" hatte ich hier diverse Male erwähnt) und der seit vielen Jahren eher anämische Anstieg der Produktivität dürften die Wirtschaft hierzulande unerbittlich auf einen (sehr) flachen Wachstumspfad lenken.

    Eine wirklich solide und auf Wachstum abzielende Wirtschaftspolitik sieht jedenfalls anders aus und würde viel deutlicher an der Angebotsseite ansetzen (Rahmenbedingungen zur Verbesserung präziser Wiederherstellung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit).


    Obwohl der "Kosto" (André Kostolany (1908 - 1999) seines Zeichens ungarischer Börsenspekulant mit US-amerikanischer Staatsbürgerschaft) u. a. mit russischen Staatsanleihen großartige Spekulationen erfolgreich gemeistert hatte - träumte er stets von der "größten Spekulation der Welt" ...

    "Die größte Spekulation der Welt wäre es, einen Politiker zu dem Wert einzukaufen, den er hat, und ihn zu dem Wert zu verkaufen, den er sich selbst einräumt"

    Viele Arbeitnehmer bekommen auch keine Gehaltserhöhung als Automatismus. Warum sollte das dann hier so laufen...

    Im Allgemeinen:

    Wenn Vermietung (vermeintlich) so eine lukrative Angelegenheit ist - dann sollte es doch ein Überangebot an Mietwohnungen geben ... ? Zumindest aber einen halbwegs ausgeglichen Markt zwischen Angebot und Nachfrage ... ?

    Im Speziellen:

    Wenn Du - als vermutlich "ETF-Sparbüchse" ... - die Vermieterseite eher oder sehr kritisch siehst, beweise doch einfach in praxi, wie es besser, fairer und gerechter geht ... Stichwort: Solidaritääät. Ein bißchen Eigenkapital ansparen, dann anfangen Kredite aufzunehmen (unter den Bedingungen der EU-WIKR) und dann unter den Bedingungen des deutschen Mietrechts Bestandswohnungen vermieten und/oder unter den staatlichen Vorgaben hierzulande Neubauwohnungen zwecks Vermietung errichten ...


    Dir gutes Gelingen und viel Erfolg dabei ... oder weiterhin ganz viel Glück mit Deinen bisherigen privaten Finanzen ... !

    Das stimmt, dort hatten die meisten eine Bleibe, das auf niedrigem Niveau.

    Ein solches Niveau erlauben hierzulande aber die staatlichen Vorgaben schon nicht.


    Um nur einen Aspekt (im Bündel der Ursachen für die Misere) zu erwähnen:

    Es war jedenfalls politisch nicht besonders klug und vorausschauend, den Bestand an Sozial(miet)wohnungen derart erodieren zu lassen (nach meiner Erinnerung Mitte der 80er noch rund vier Millionen auf inzwischen runter auf nur noch gut eine Million (*)).

    (*) Zahlen aus der Erinnerung. Kundigere mögen das gerne korrigieren

    Basierend auf meinem Posting auf die Idee zu kommen, den Wohnungsmarkt der DDR als Paradies zu bezeichnen, ist schon... speziell...

    Mir lag da - Deine Haltung und Person betreffend - etwas sehr Zutreffendes auf der Zunge. Wenn mir auch als Kind und Jugendlicher - rein finanziell gesehen - prekäre Verhältnisse begegnet sind, so habe ich nichtsdestotrotz eine gute Erziehung genießen dürfen. Daher verkneife ich mir als Gast eines solchen Forums die besagte Replik.


    Dir weiterhin ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !


    PS: Wollte, um Dir ggf. die Arbeit abzunehmen, selbst ein "verwirrend" Smiley oder einen Daumen runter "gefällt mir nicht" an diesen Beitrag heften. Da ist aber bei eigenen Beiträgen wohl nicht möglich, da der Button "reagieren" nicht vorhanden ist, sondern nur einer für "Bearbeiten".

    Es gibt im Umfeld Mieter/Vermieter keinen Markt, der irgendwas regeln könnte.

    Dann hätte ja das Wohnen beispielsweise in der DDR wie im Paradiese sein müssen ... - da gab es nämlich so gut wie "keinen Markt" im "Umfeld Mieter/Vermieter". War es aber nicht.

    Außer in weiten Teilen natürlich für die politische (und manchmal auch sportliche) sogenannte Nomenklatura ... ^^

    Das wäre aber ein eigenes Thema ... :rolleyes:


    Daß es in einem Bereich wie dem Wohnen einer adäquaten Regulatorik bedarf ist eine Binse (wobei schon da der Ansatz der Subjektunterstützung oder Subjektförderung der zielgenauere ist sprich der mit deutlich weniger Streuverlust und Fehlanreizen im Vergleich zur Objektförderung mit der Gießkanne). Mir ist übrigens niemand persönlich bekannt, der das anders sieht. Dazu kommt: Das deutsche Mietrecht gehört nach meinen internationalen Erfahrungen zu den mieterfreundlichsten der Welt. Auch dazu kenne ich kaum eine abweichende Meinung.

    Wenn allerdings fast alle Marktmechanismen ausgeschaltet werden und auch ansonsten die Rahmenbedingungen von politischer Seite falsch gesetzt werden - wie soll dann ein "Markt noch irgendwas regeln können" ... ?


    Der Vorstand einer gemeinnützigen Wohnungsbaugesellschaft:

    "Komme mir schon lange vor wie ein Koch, der gemäß staatlichen Vorgaben ein ziemlich hochwertiges Mehrgang-Menü inkl. Meeresfrüchten samt adäquater Getränkebegleitung auf den Tisch bringen soll - dessen Preis aber ebenfalls staatlicherseits mit max. 19,95 € vorgegeben ist. Da hätte ich besser statt den Beruf des Kochs zu erlernen, denn des Zauberers erlernen sollen"


    Kostenmiete hier "vor Ort" in guter Stadtlage und bei Einhaltung aller staatlichen Vorgaben bei 22 € pro qm (aufwärts) + Nebenkosten + TG-Platz (teilweise obligatorisch aufgrund der städtischen Stellplatzverordnung) - nähert sich bei 3ZKBB mit 98 qm Wohnfläche den 3.000 € Gesamtmiete (= Warmmiete) an. Da würde ich auch eher versuchen eine solche Wohnung zu verkaufen, anstatt diese zu vermieten. Alternative: Keine Wohnungen mehr neu bauen ... Was in weiten Teilen auch passiert sprich unterbleibt. So laufen hier ("vor Ort") Nachfrage und Angebot immer weiter auseinander.

    Paradebeispiele staatlicher Interventionsspiralen und deren Folgen - geeignet für ein Lehrbuch.


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Er quetsch jeden rechtlich möglichen Cent raus. Dabei bleibt er dennoch weit unter der Inflation.

    Dies kann auf die Dauer für das Haus bzw. Deine Wohnung nichts Gutes bedeuten.

    Wenn man als Vermieter gewinnorientiert denkt ...

    Das werden ziemlich viele Vermieter schlicht müssen. Insbesondere solche, die noch Immobilienkredite laufen haben.

    Wenn man als Vermieter gewinnorientiert denkt, verstehe ich auch, dass man entweder möglicht wenig investiert, oder luxussaniert. Dazwischen wird es nicht gehen.

    Wenn dem wirklich so ist, sprich das für seitens der Politik schlecht gesetzte Rahmenbedingungen.

    Alte Regel generell (ist mir auch damals in der DDR begegnet): Wenn sich der Mietpreis nicht am Markt bilden kann sondern staatlicherseits festgesetzt sprich künstlich niedrig gehalten wird - nähern sich Zustand, Qualität, Ausstattung usw. der Wohnungen sukzessive diesem Preis an ("Anpassung" nicht von der Preisseite (Miete) sondern von der anderen Seite (Wohnung) sozusagen).

    Am besten auch noch jeden Mangel beim Vermieter anzeigen, damit er einsieht, das es besser ist eine Mieter in Ruhe zu lasssen.

    Und natürlich die NK Abrechnung klein klein prüfen. Da findet man immer was um den Vermieter richtig zu ärgern.

    Dies sind - meines Erachtens und nach meinen Erfahrungen - denkbar schlechte Vorschläge (pointiert formuliert könnten auch "ungeschickte", "klobige" oder "sinnbefreite" Ansätze die passendere Formulierung sein).

    In dem Kontext:

    Da findet man immer was um den Vermieter richtig zu ärgern.

    Es könnte den Vermieter auf die Idee bringen, sich selbst mal auf die Suche zu begeben, um "was zu finden, um den Mieter richtig zu ärgern".

    Beispiel: Eine mir recht gut bekannte Vermieterin hat vor nicht allzu langer Zeit eine ihrer Wohnungen sehr günstig (aus Sicht des Käufers) liquidiert, um sich einerseits eines sehr "querulanten, streitsüchtigen und dreisten Mieters zu entledigen" und diesem zudem die "Möglichkeit zu eröffnen, mit einer zeitnahen Eigenbedarfskündigung des neuen Eigentümers Bekanntschaft zu machen" und ihm damit zudem die "Chance zu eröffnen sich hier vor Ort auf die Suche nach einer besseren und günstigeren Bleibe zu begeben".

    Wenn das Verhältnis gegenseitig positiv ist, kommt man weiter.

    :thumbup:

    Entspricht vollumfänglich meiner Sicht.

    Wie verfahrt ihr als Mieter?

    Für meinen Teil war ich (temporär) in sehr vielen Ländern auch Mieter (übrigens: An ein mieterfreundlicheres Mietrecht als das deutsche vermag ich mich nicht zu erinnern ...) und bin selbst auch Vermieter seit rund 50 Jahren (knapp 90 Einheiten hierzulande).

    Mein Motto oder meine Philosophie - neben einer konsensualen Vorgehensweise - von Anbeginn

    Als Vermieter will ich nicht zum "Gewinner" werden - sondern strebe ein faires und partnerschaftliches Verhältnis zu meinen Kunden (Mietern) an, bei dem möglichst beide Seiten etwas "gewinnen".

    Hat sich über die Jahrzehnte hinweg sehr bewährt.

    Eine konsensuale Vorgehensweise hatte sich auch stets in meiner Rolle als "Mieter" bewährt.


    Nur am Rande aber ganz generell: Bei der akkumulierten Inflation allein über die letzte fünf Jahre hinweg (insbesondere auch Material- und Handwerkerpreise betreffend) dürfte es nur logisch sein, daß sich dies (zeitlich versetzt) auch in den Mietpreisen widerspiegelt (Reparaturen, Instandhaltungen, Instandsetzungen usw.).

    Bemerkenswert (eher symptomatisch ...), daß von politischer Seite oftmals bis meist nur über den Anstieg der Kaltmieten gesprochen wird ... Wenn ich im Lokal ein Glas Wein und/oder ein Schnitzel bestelle, ist für mich nur der von mir zu bezahlende Gesamtpreis relevant. Gleiches gilt für mich als Mieter. Der im Vergleich zu den Kaltmieten oftmals noch deutlichere Anstieg der kommunal bis staatlich bestimmten Nebenkosten (Heizung, Strom, Kanal, Wasser, Abwasser, Müll, Versicherung usw. bis hin zur Grundsteuer) - die damit die Gesamtmiete (Warmmiete) nach oben treiben - wird von politischer Seite (sei es auf kommunaler Ebene oder Landes- oder Bundesebene) kaum thematisiert.

    Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ...

    Naja, Deutschland ist ja ein bissel grösser als Bayern... :/

    So kann der interessierte Laie hier immer wieder Neues dazu lernen ... :)

    Schöne Grüsse aus dem Windland Schleswig-Holstein!

    Nach meiner Erinnerung (Zahlen als ca. Angabe)

    62.000 € generiertes BIP pro Kopf in Bayern

    53.500 € im Durchschnitt Deutschlands

    44.000 € generiertes BIP pro Kopf in Schleswig-Holstein (dem "Windland")


    Schöne Grüße aus Hessen (61.000 € generiertes BIP pro Kopf) !

    Das sieht man nach dem Antworten aber gleich, und hat dann auch für kurze Zeit die Möglichkeit, darauf noch zu reagieren.

    Prinzipiell finde ich, ganz persönlich, es sinnvoll und daher stimmig, daß ein hier Schreibender nicht nachträglich und beliebig lange Zeit später, seine Beiträge (ver)ändern kann.

    Mir ist es aber auch schon mehrfach passiert (schreibe meine Beiträge in der Regel zügig bis flott herunter, um diese danach - in manchen Fällen - noch mal kurz Korrektur zu lesen), daß dabei schon eine kurze Unterbrechung reichte (eingehender Anruf - um nur ein Beispiel zu nennen) und ich danach dann keinerlei Möglichkeit mehr hatte ("keine Berechtigung" oder "Zugriff verwehrt" - oder so ähnlich) meinen Beitrag noch kurz zu überarbeiten.

    Eine eingeräumte Zeitspanne von beispielsweise 60 Minuten fände ich daher angemessen. Schätze mal, es sind aktuell eher nur 30 oder sogar nur 15 Minuten ... (?)


    Unabhängig davon konnte ich bislang nicht klären, wie es generell um die eigenen Beiträge und das Recht daran, bestellt ist, wenn sich jemand hier abgemeldet hat. Nach den AGBs besteht meines Wissens kein Recht des Users an den eigenen Beiträgen und diese bleiben daher nach Abmeldung bestehen sprich erhalten. Mir ist aber ein Fall bekannt, bei dem dennoch sämtliche Beiträge (nach Abmeldung) verschwunden sind (außer die in Zitaten enthaltenen Fragmente). Demnach könnte dennoch ein Recht auf Löschung der Beiträge (nach Abmeldung des Users) bestanden haben bzw. bestehen ... (?)

    Drachenfrucht , der guten Ordnung halber vorab: Für meinen Teil habe ich keine ETFs (bin Direktanleger mit dem Schwerpunkt Aktien und Immobilien) und daher habe ich nur ganz rudimentäre diesbezügliche (ETF) Kenntnisse


    Bei der "kompakten" bzw. "überschaubaren" Sparrate

    monatlich 200€

    würde mir, ganz persönlich, ein weltweiter Aktien-ETF (wie beispielsweise der von Dir genannte Vanguard FTSE All World) reichen. Kenne auch einige Leute, die mit (deutlich) höherer Sparrate eine solche 1 Aktien-Welt-ETF Lösung fahren (da einfach, übersichtlich und bequem). Da ist auch schon ein Anteil an Schwellenländeraktien enthalten (meines Wissens rund 10%). Sollten sich die Schwellenländer über die lange Zeit

    15 - 20 Jahre lang besparen

    besonders gut entwickeln (gegenüber den Industrieländern) dann bildet sich das auch am Aktienmarkt ab und damit im Index (sprich der Gewichtung derselben im FTSE All World).


    Ganz generell zu Deinen Bedenken oder der Sorge:

    Klumpenrisiko?

    Nach meinem Dafürhalten: Dein - aller Wahrscheinlichkeit nach - deutlich größeres "Klumpenrisiko" sind Deutschland und der Euro - jedenfalls, wenn Du bei einer deutschen Firma angestellt bist (oder beim deutschen Staat arbeitest (Beamter)), in die Deutsche Rentenversicherung (GRV) einzahlst (einzahlen mußt), bei der deutschen GKV (kranken)versichert bist, ggf. eine Immobilie in Deutschland hast, im Alltag Du alles in € zahlen mußt usw.

    Dagegen sind eventuelle Klumpenrisiken in einem weltweiten ETF (oder mehreren ETFs) eher Petitessen. Vermeiden zu suchen, kann und sollte man diese nichtsdestotrotz. Mir, ganz persönlich, würden die rund 10% EM im Vanguard FTSE All World reichen. Für eine höhere Gewichtung müßte ich mit guten Begründungen motiviert werden.

    Dein ETF oder Deine beiden ETFs müssen aber zum einen Deinen Ideen, Vorstellungen und Zielen entsprechen (diese umsetzen sprich abbilden) - und nicht die meinigen. Zum anderen sollte Dein ETF-Sparplan ein (integraler) Bestandteil Deines insgesamt stimmigen Finanzplans sein (Stichwort: Private Altersvorsorge - um ein typisches Beispiel zu nennen).


    Dir gutes Gelingen und viel Erfolg mit Deinem Plan ... !

    ich glaube, dass unterschwellige Beleidigungen wie "jemand wie Dich" nicht erforderlich sind.

    Zum einen vermag ich - selbst unter der juristischen Lupe" - keine "unterschwellige Beleidigung" zu erkennen.

    Zum anderen steht es Dir frei den Beitrag bzw. "Inhalt zu melden" (oder so ähnlich zumindest). Vielleicht ist die Moderation "woke" genug und der "political correctness" so verhaftet, daß selbst dies meinerseits zu einer Verwarnung, temporären Sperre etc. pp. führt.

    In diesem Sinne ...

    ... und viel Freude und Spaß beim weiteren Anheften des besagten Smileys ("confused") an diverse meiner Beiträge. Anderen scheinen sie dagegen zu "gefallen" oder "bedanken" sich dafür (siehe beispielsweise die besagte Nr. 10).

    Auch da scheint zu gelten: "Paragraph Eins - jeder macht (und meint oder beurteilt) Seins"


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen ... !

    Gentikaza , kann für meinen Teil nur ganz punktuell sprich selektiv dazu was schreiben (Lindau/St. Gallen).

    Viele Schweizer fielen (oder fallen - wird vermutlich immer noch so sein) am WE in Lindau ein, um da - aus ihrer Sicht - spottbillig einzukaufen und ihren Kombi vollzuladen. Dazu kommt zusätzlich noch der drastisch erodierte Kurs des Euro zum CHF (von 1,65 kommend - inzwischen ist schon lange eine Null vor dem Komma beim Wechselkurs CHF vs € ...). Mir persönlich bekannt (es soll diverse weitere geben) sind dagegen nur drei "Lindauer", die regelmäßig in die Schweiz pendeln (St. Gallen). Verdienst allerdings (überhaupt) kein Vergleich zum Lindauer Raum - im positiven Sinne aus ihrer Sicht.

    Ein solches Forum scheint mir aber für eine fundierte diesbezügliche Recherche der (ganz) falsche Platz. Insoweit finde ich den Hinweis (samt Link - ohne mir das näher angesehen zu haben) in Beitrag Nr. 2 von britty einen ggf. guten Einstieg in eine solche Recherche zu bieten.

    Zudem, wenn auch eine Binse: Das Geld (Einkommen, Verdienst) ist natürlich nur ein Aspekt in einem solchen Gesamtpaket (bezüglich Beruf, Arbeitsplatz, Kollegen, Umfeld). Wenn auch ein wesentlicher. Es heißt nicht umsonst "bezahlte Arbeit" in der Lebensphase mit "Erwerbseinkommen".


    Die gute Recherchen, ebensolche Gedanken und danach erfolgreiche Entscheidungen ... !