Beiträge von JackDawson

    Warum? Abgesehen ist es eine recht neue Entwicklung, bis vor etwa einem Jahr mussten auch Balkonkraftwerke beim Verteilnetzbetreiber angemeldet werden.

    Zum Glück hat man hier die Möglichkeit zum Bürokratieabbau gesehen und genutzt.

    Naja, wenn ich vergleiche:

    Ich (normale Anlage):

    konzessionierter Elektriker, Smart Meter, bei neueren Anlagen kann die Einspeisung gedrosselt werden.

    Mein Vater (BKW):

    Schuko-Stecker, normaler Stromzähler, Einspeisung interessiert nicht.

    Wobei man dann mit zweierlei Maß misst. Bist du Eigentümer des ganzen Hauses, darf man nämlich selbst auf dem Dach rumturnen und eine große PV montieren. Verkehrssicherheit muss natürlich gegeben sein, aber Montage durch eine Fachfirma wird nicht vorausgesetzt

    Montieren ja, allerdings muss die Anmeldung ja durch einen Fachbetrieb erfolgen, der dann auch das Risiko trägt.

    Die Inflation wird in der Rente von Cosmos Direkt berücksichtigt?

    Die Rentenpunkte sind dann wenn der 20ig jährige in Rente geht wieviel wert?

    Diese doofen Rentenpunkte haben wirklich die Eigenschaft im Wert zuzulegen. Ob man das jetzt gut findet oder nicht kann ja jeder selber entscheiden.

    Siehe Beitrag 3574 - Die Inflation hat steigende Löhne und damit auch höhere Beiträge zur Folge, die man auch bei der Versicherung in Form einer Beitrags- und Leistungsdynamik einziehen müsste.

    Ein heute 20jähriger wird vermutlich in 50 Jahren in Rente gehen (oder in 47, wenn die fortschrittlichen Parteien ihre Haltelinie über diese Zeit halten können). Das ist eine lange Zeit, über die man mit Sicherheit nicht fair kalkulieren kann.

    Kann man so sehen, aber auf irgendeine Art und Weise muss man ja vergleichen können. Also gleiche Ausgangslage, gleiche Dauer, gleiches Einkommen.


    Das Durchschnittseinkommen in Deutschland (das bei der Rentenversicherung 1 Entgeltpunkt bringt) beträgt aktuell 4200 €; wer 2000 € Einkommen hat, ist somit ein Niedrigverdiener, der pro Jahr noch nicht einmal einen halben Entgeltpunkt erwirtschaftet. Nehmen wir der Einfachkeit halber dennoch 0,5 Entgeltpunkte an. Er bleibt sein Arbeitsleben lang Niedrigverdiener und hat dann also nach 50 Berufsjahren 25 Entgeltpunkte. Hat ein Rentner diese 25 Entgeltpunkte heute (!), würde er dafür heute (!) um die 1000 € Rente bekommen, denn ein Entgeltpunkt bringt heute (!) um die 40 €.

    Richtig, da gehe ich mit.

    Mit Sicherheit bringt ein Entgeltpunkt in 50 Jahren keine 40 €. Eine Inflation von durchschnittlich 2,5% bedeutet in 50 Jahren etwa den Faktor 3,5. Mal angenommen, die Rente liefe über diese lange Zeit mit der Inflation, könnte der Entgeltpunkt 2075 140 € wert sein (wenn es den Euro dann überhaupt noch gibt).

    Auch da gehe ich mit. Das Argument gilt aber auch im anderen Fall:

    Mit der Inflation steigen auch die Löhne und damit auch der Beitrag zur GRV. Entsprechend müsste man dann auch in der von mir gerechneten PRV den Beitrag entsprechend erhöhen und bekäme mehr Rente. Der Abstand dürfte also mindestens gleich bleiben, durch den Fondsanteil der RV und das Wirtschaftswachstum dürfte die Rechnung eher noch Richtung PRV ausschlagen.

    Man zeigt dem Interessenten die Wertentwicklung des besten Aktienfonds: Da sehen Sie mal, was ein Fonds leisten kann! stellt einen Langweiler-Rentenfonds daneben: Der ist wirklich sicher! und redet dem Interessenten ein, daß ein Mischfonds gute Wertentwicklung mit großer Sicherheit verbinde. Könnte ein Mischfonds nicht auch die schlechteren Eigenschaften beider Extreme verbinden, nämlich schlechte Wertentwicklung und hohe Volatilität?

    Das ist jetzt grade etwas am Thema vorbei, wir vergleichen Kapitaldeckung und Umlageverfahren.

    Nicht Dein Problem als Beamter.

    Gut, Ad Hominem haben wir durch, kommt noch was sachliches? Zumal ich durchaus ein Problem damit habe, wenn die beste Ehefrau der Welt nur eine Mickerrente bekommt.

    Schön, wie man wieder versucht, die Diskussion ins Beamtenbashing zu führen. Diesmal aber nicht, wir reden über Versorgungswerke.

    Ein fairer Vergleich vergleicht Renten von Personen mit gleicher Berufsbiographie, also gleichen Beiträgen. Nur wenige Ärzte und Notare werden Mini- oder Midijobs ausüben.

    Aber gut, machen wir es uns ganz einfach und vergleichen Kapitaldeckung und GRV anhand eines 20-jährigen, der 2000 Euro verdient. Davon gehen ca. 20% in die GRV, das sind 400 Euro.

    Mit dem Rentenschätzer der DRV ergibt das 23,5 Rentenpunkte (wir rechnen mit 25, weil das Tool keine 23,5 annimmt) und eine geschätzte Rente von 1019,75 €.

    Jetzt geben wir die 400 Euro in den Online-Rechner des Cosmos Direkt ein und landen bei einer Rente von 2381,68 €. Gut, mit bösen riskanten Fonds, aber das ganze mit einer Anlage, die angeblich schrecklich unrentabel ist.

    Wenn die Kapitallebensversicherung legaler Betrug ist - was ist dann die GRV?

    Glaubenssätze? Das ist wie die gefühlte Temperatur. ?(

    Ach Janders...

    Du darfst gerne im Winter ein Thermometer bemühen, bevor du dich für eine Jacke entscheidest. Der Durchschnittsmensch braucht keines.

    Aber hier, bitte sehr:


    Die durchschnittliche Altersrente aus Versorgungswerken liegt deutlich über der gesetzlichen Rentenversicherung, oft bei ca. 2.200 bis 2.400 Euro monatlich, je nach Quelle und Stichtag (z.B. 2.235 € im Jahr 2021). Ärzte erhalten oft höhere Beträge (ca. 2.450 €), Notare sogar über 2.600 €, während die gesetzliche Durchschnittsrente viel niedriger ist (ca. 1.150 € im Jahr 2021).

    Man erkennt an ihnen (und ihren Problemen), daß die vielbeschworene kapitalgedeckte Altersversorgung eben auch ihre Tücken hat

    Das ist richtig, allerdings würde sich ein GRV-Rentner nach einer Versorgungswerksrente die Finger lecken. Von daher ist kapitalgedeckte Vorsorge vielleicht nicht perfekt, aber deutlich besser als ein Umlagesystem.

    Ein anderer Kommentator hatte hier im Thread bereits über die Steigerungen seines Debeka-Vertrags in den letzten 5-6 Jahren berichtet, die in Summe auch ähnlich deiner Steigerung waren.

    Ich vermute, es handelt sich jedesmal um geschlossene Bisex-Tarife, die so übermäßig stark gestiegen sind in den letzten 5-6 Jahren.

    Ich habe auch einen geschlossenen Bisex-Tarif, den ich auch nicht mehr hergebe... Steigerung waren ca. 15%.

    Aber das geht in Deutschland natürlich nicht, schließlich hat das ganz spezielle Dienst- und Treueverhältnis der Beamten in Deutschland Verfassungsrang.

    In dem Zusammenhang lesenswert: Das neue Urteil des BVerfG zu unseren Hungerlöhnen, in dem auch sehr deutlich gesagt wird, dass Haushaltslage und -konsolidierung keine zulässigen Ausreden sind. :thumbup: