Bitcoin wird "Status eines Gold-Ersatzes" erreichen

  • Guten Morgen,


    hier in ganz interessantes Interview, welches No-Coinern die Ansichtspunkte anhand einer Studie nochmal näher bringt.

    Unabhängig von Kursen.

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    Ja aber die etwas seltsame Person erklärt doch genau das Problem.

    Bitcoin lebt rein vom Glauben (dort Vertrauen genannt) das es was wert ist, und von Leuten die sagen ich verkaufe niemals wieder meine Coins (dort hold hodl genannt) und dem Werben von neuen Mitgliedern (Jünger auf Redit steigen mit jedem "bullrun")

    Quasi wie viele Ponzi Systeme. Bis so ein Ponzi System mal zusammenbricht weil nicht genügend neue Interessenten nachkommen, die den Kurs pushen - und Bestandsmitglieder aussteigen wollen, da keine Rendite mehr erwartbar.

  • Bitcoin lebt rein vom Glauben (dort Vertrauen genannt) das es was wert ist

    Das ist aber immer so. Egal welches Asset du heranziehst: Gold, FIAT-Geld, Aktien. Es ist immer eine subjektive Zuschreibung von Menschen, dass sich dahinter ein Wert befindet und es geht immer um Vertrauen.

    Quasi wie viele Ponzi Systeme. Bis so ein Ponzi System mal zusammenbricht weil nicht genügend neue Interessenten nachkommen, die den Kurs pushen.

    Das trifft auf Bitcoin aber, im Gegensatz zu unserem Rentensystem, nicht zu. Bitcoin braucht keine „neuen Einzahler“, um bestehende Besitzer auszuzahlen. Es gibt keine Auszahlungsverpflichtung, keinen Betreiber, der Renditen verspricht, und kein System, das kollabiert, wenn keiner mehr kauft. Der Preis entsteht am Markt – Angebot ist fix, Nachfrage schwankt.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Das trifft auf Bitcoin aber, im Gegensatz zu unserem Rentensystem, nicht zu. Bitcoin braucht keine „neuen Einzahler“, um bestehende Besitzer auszuzahlen. Es gibt keine Auszahlungsverpflichtung, keinen Betreiber, der Renditen verspricht, und kein System, das kollabiert, wenn keiner mehr kauft. Der Preis entsteht am Markt – Angebot ist fix, Nachfrage schwankt.

    Wenn es keine neuen Einzahler gib, dann steigt der Wert nicht. Und wenn keiner mehr kauft dann kollabiert das System (nicht das technische!), denn wie Du schreibst der Preis entsteht am Markt und bei einem Markt bei dem es keine Käufer gibt, da geht der Preis gegen null.

  • keine Käufer gibt, da geht der Preis gegen null.

    So stimmt das eben nicht, weil du dabei automatisch unterstellst, dass es überhaupt in nennenswertem Umfang Verkäufer gibt. Die gibt es aber oft nur sehr begrenzt. Ich bin selbst Bitcoin-Halter – bin ich deshalb ein Verkäufer? Nein. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie Bitcoin verkauft. Und genau das ist ja der Punkt: Bei Bitcoin gibt es ein knappes, begrenztes Angebot, und viele Bestände liegen langfristig einfach still.

    Anders als bei einem Unternehmen muss Bitcoin nichts „verkaufen“, um zu überleben. Es gibt keinen Umsatz, keinen Cashflow, keinen operativen Betrieb, der finanziert werden muss. Das Netzwerk läuft unabhängig davon weiter – und als Halter kannst du deine Bestände schlicht halten, ohne dass irgendetwas zusammenbricht.

    Wenn gerade niemand kaufen will, sinkt der Preis einfach so lange, bis sich wieder Käufer finden; das ist normale Marktmechanik und kein Ponzi-Mechanismus. Bitcoin könnte theoretisch nur auf null gehen, wenn es nie wieder Käufer geben würde, egal zu welchem Preis.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Wenn es keine neuen Einzahler gib, dann steigt der Wert nicht. Und wenn keiner mehr kauft dann kollabiert das System (nicht das technische!), denn wie Du schreibst der Preis entsteht am Markt und bei einem Markt bei dem es keine Käufer gibt, da geht der Preis gegen null.

    Diese Logik trifft übrigens auch auf alle anderen Assets oder Güter zu. Wenn es keine Nachfrage gibt, steigt der Preis nicht. Gibt es keine Käufer, sondern nur Verkäufer, sinkt der Preis auf null.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Mit den anderen Gütern kann man aber was anfangen…entweder man nutzt sie direkt oder kauft sich was drum.

    Bitcoin selbst kann man für nix nutzen und ein Bezahlsystem will es auch nicht sein 🤔

    Das ist (d)eine subjektive und legitime Einschätzung. – Ich sehe das aber bspw. anders. Und andere Menschen anscheinend auch, denn gerade in diesem Augenblick kauft sich irgendwer auf der Welt einen Bitcoin und legt dafür 60.000 $ auf den Tisch.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Wenn man keine Ahnung hat, warum schreibt man dann so einen Unsinn?

    Ich bin doch immer wieder überrascht über die Art und Weise, in der manche Zeitgenossen kommunizieren und die anstelle sachlicher Worte lieber zu beleidigenden greifen.

    Es gibt BTC ETNs genau wie für Gold bei normalen, seriösen Brokern. Kryprobörsen gibts auch hier und zwar regulierte! Sogar die Sparkasse (!!!!) will krypro oder BTC ihren Kunden anbieten.

    Ich habe doch diese abgeleiteten (derivativen) Produkte erwähnt. ETNs z.B. sind unbesicherte Inhaberschuldverschreibungen mit sehr hohem Risiko. Da hat man dann zusätzlich zum Kursrisiko noch das Risiko des Totalausfalls des Emittenten. Wenn schon Krypto ein Hochrisiko-Asset ist, dann ist das Investment in ETN ein Vabanque-Spiel.

    Auch wenn klassische Finanzinstitute jetzt die Möglichkeit zur Investition in Krypto anbieten, so ändert das nichts an der Tatsache, dass es viele Kryptobörsen auf der Welt gibt, die immer wieder für Negativschlagzeilen sorgen. Egal, ob da gerade mal wieder ein CEO wegen Betruges verhaftet wurde oder ein paar Hundert Millionen Euro in Krypto abhanden gekommen sind.

    Manche Banken und Länder kaufen BTC, Unternehmen sowieso.

    Bekanntlich treffen Banken und andere Unternehmen genauso wie Staaten nur kluge und richtige Entscheidungen. Ein doch sehr schwaches Argument für Bitcoin.

  • Diese Logik trifft übrigens auch auf alle anderen Assets oder Güter zu. Wenn es keine Nachfrage gibt, steigt der Preis nicht. Gibt es keine Käufer, sondern nur Verkäufer, sinkt der Preis auf null.

    Ja, natürlich. Und das System kollabiert, wenn der Markt kollabiert. Du hattest das Gegenteil behauptet.

    Das trifft auf Bitcoin aber, im Gegensatz zu unserem Rentensystem, nicht zu. Bitcoin braucht keine „neuen Einzahler“, um bestehende Besitzer auszuzahlen. Es gibt keine Auszahlungsverpflichtung, keinen Betreiber, der Renditen verspricht, und kein System, das kollabiert, wenn keiner mehr kauft. Der Preis entsteht am Markt – Angebot ist fix, Nachfrage schwankt.

  • Ja, natürlich. Und das System kollabiert, wenn der Markt kollabiert. Du hattest das Gegenteil behauptet.

    Es ging um die Bezeichnung, dass Bitcoin ein Ponzi-System ist. Bitcoin braucht keine neuen Einzahler. Wenn heute keiner mehr in Bitcoin „einzahlt“, wie eben bei einem Schneeballsystem, ist das Netzwerk nicht kollabiert. Bei unserem Rentensystem schon, weil dort zwingend Menschen auf Auszahlungen angewiesen sind.

    Wenn nach einem Gut keine Nachfrage existiert, geht sein Preis langfristig auf null, das stimmt. Aber das ist eben nicht exklusiv bei Bitcoin der Fall, sondern bei allen anderen Gütern auch.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Das ist aber immer so. Egal welches Asset du heranziehst: Gold, FIAT-Geld, Aktien. Es ist immer eine subjektive Zuschreibung von Menschen, dass sich dahinter ein Wert befindet und es geht immer um Vertrauen.

    Das trifft auf Bitcoin aber, im Gegensatz zu unserem Rentensystem, nicht zu. Bitcoin braucht keine „neuen Einzahler“, um bestehende Besitzer auszuzahlen. Es gibt keine Auszahlungsverpflichtung, keinen Betreiber, der Renditen verspricht, und kein System, das kollabiert, wenn keiner mehr kauft. Der Preis entsteht am Markt – Angebot ist fix, Nachfrage schwankt.

    Bei Aktien investiert du in Gewinne von wirtschaftsenden Unternehmen in Form von zu erwartenden Dividenden oder Unternehmenswachstum. Das ist nicht gleichzusetzen mit Investitionen in etwas das nichts erwirtschaftet und keinen echten Nutzen hat.

    "Fiat" Geld ist auch keine Investition sondern ein temporäres Tauschsystem (was aber Bitcoin nicht ist)

    Gold ist noch am ehesten ein ähnliches Ponzi System, glänzt aber schön und hat zumindest begrenzten Einsatzzweck.

    Und klar braucht Bitcoin neue Einzahler, da es nichts erwirtschaftet, keinen echten Nutzen hat und viele Bitcoin Halter aufgesprungen sind, da sie durch steigende Kurse der Vergangenheit gelockt wurden. Die sind halt keine Sammler, welche manchmal Unsummen für Dinge ohne Verwendung bezahlen, nur um sie zu besitzen. Die möchten Rendite sehen, und wenn die ausbleibt gehen sie irgendwann in andere Assets.

  • Bei Aktien investiert du in Gewinne von wirtschaftsenden Unternehmen in Form von zu erwartenden Dividenden oder Unternehmenswachstum.

    Trotzdem bemessen Menschen auch Aktien subjektiv einen Wert zu. Angebot und Nachfrage eben.

    Und klar braucht Bitcoin neue Einzahler, da es nichts erwirtschaftet, keinen echten Nutzen hat und viele Bitcoin Halter aufgesprungen sind, da sie durch steigende Kurse der Vergangenheit gelockt wurden.

    Okay, mal theoretisch angenommen, das wäre so: Warum sollte das ein Problem sein?

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • So stimmt das eben nicht, weil du dabei automatisch unterstellst, dass es überhaupt in nennenswertem Umfang Verkäufer gibt. Die gibt es aber oft nur sehr begrenzt. Ich bin selbst Bitcoin-Halter – bin ich deshalb ein Verkäufer? Nein. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie Bitcoin verkauft. Und genau das ist ja der Punkt: Bei Bitcoin gibt es ein knappes, begrenztes Angebot, und viele Bestände liegen langfristig einfach still.

    Ich mach dire einen Vorschlag:

    Die überweißt mir die Kohle (immer ab vierstellig) sobald du in Bitcoin investieren willst, und befreie dich vom Fiat Geld. Ich male dir dann jedesmal einen "Bitcoin" und schick dir den per Post. Der ist immer einzigartig, und ich verspreche dir du bekommst niemals einen Cent zurück (musst also niemals ein Verkäufer sein) und meine einzigartigen Kunstwerke darfst du behalten - Win / Win

  • ich verspreche dir

    Bei deinem Vorschlag müsste ich dir vertrauen – darauf, dass du ehrlich bist, dass du nicht plötzlich aufhörst zu malen, dass du deine „Regeln“ nicht änderst. Das ist ein zentrales Gegenparteirisiko. Dein Versprechen ist der einzige Anker.

    Genau dafür wurde Bitcoin doch geschaffen: um Vertrauen in Personen durch überprüfbare Regeln zu ersetzen. Ich muss niemandem glauben, ich kann alles selbst verifizieren – das Angebot ist fix, die Regeln sind transparent, das Netzwerk ist öffentlich einsehbar. Kein einzelner Akteur kann entscheiden, dass morgen doch mehr „Bilder“ existieren oder dass bestimmte Teilnehmer ausgeschlossen werden.

    Dein gemalter Bitcoin wäre ein Kunstprojekt mit Vertrauensbasis. Bitcoin ist ein offenes, dezentrales Protokoll mit ökonomischer Absicherung durch ein globales Netzwerk. Das ist ein fundamentaler Unterschied.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Es ging um die Bezeichnung, dass Bitcoin ein Ponzi-System ist. Bitcoin braucht keine neuen Einzahler. Wenn heute keiner mehr in Bitcoin „einzahlt“, wie eben bei einem Schneeballsystem, ist das Netzwerk nicht kollabiert. Bei unserem Rentensystem schon, weil dort zwingend Menschen auf Auszahlungen angewiesen sind.

    Eben doch. Wenn heute keiner mehr einzahlt, dann kollabiert es. Es muss jemand etwas dafür geben wollen (das nicht Bitcoin ist).

    Ein Vergleich mit einem Umlagensystem bei dem sich die Jüngeren um die Älteren kümmern ist sinnbefreit, das passt hier überhaupt nicht rein.

  • Ein Vergleich mit einem Umlagensystem bei dem sich die Jüngeren um die Älteren kümmern ist sinnbefreit, das passt hier überhaupt nicht rein.

    Ein Umlagensystem ist per Definition ein Schneeballsystem, denn die heutigen Renten werden schließlich nicht aus angespartem Kapital bezahlt, sondern aus den Beiträgen der aktuell Erwerbstätigen. Zudem ist das System zu 100 % abhängig von neuen Beitragszahlern (die junge Generation), wenn weniger junge Menschen einzahlen und mehr ältere Leistungen beziehen, gerät das System unter Druck.

    Natürlich ist das nicht mit einem klassischen Schneeballsystem gleichzusetzen, weil keine betrügerische Absicht dahintersteht. Trotzdem weist das Umlageprinzip rein strukturell mehr Parallelen zu einem Ponzi-Modell auf als Bitcoin, das keine festen Auszahlungsversprechen kennt und nicht auf stetig neue Einzahler angewiesen ist, um bestehende Verpflichtungen zu bedienen.

    Deshalb finde ich es zumindest bemerkenswert, wenn ausgerechnet Bitcoin als „Ponzi“ bezeichnet wird, während man selbst Monat für Monat in ein System einzahlt, das strukturell auf laufendem Zufluss basiert.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.