Millionen Erbe Anlagen

  • Hallo, ich Bin in die Lage gekommen ein Vermögen von ca 1.7 Millionen Euro nach Steuer geerbt zu bekommen . Bin aktuell 30 Jahre alt


    Ich habe aktuell 1.1 Millionen im ETF. Vanguard ftse allworld


    300.000 in reits ziehe ich zum Jahres Ende raus evtl invest in ftse allworld oder high Dividend ?

    300.000 sind aktuell Festgeld

    70.000 Notgroschen.


    Anlage Zeitraum ist 20 Jahre .

    Eigen genutzte Immobilie Oder andere Immobilien sind von mir nicht gewünscht .


    Was haltet ihr davon? Kann man das so machen?

    Der Post ist kein Trolling… Danke :thumbup:

  • Kater.Ka 21. April 2025 um 09:10

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Sofern die 300T Festgeld nicht bei einer einzigen Bank liegen kann man das so machen. So oder so kannst du für diesen Portfolioteil aber auch über kurzlaufende Bundesanleihen nachdenken. Bspw. in Form eines ETF wie den DBX0T8, der erspart dir die ständige Reinvestition.

  • Herzlich Willkommen im Forum und mein Beileid an dieser Stelle. Denn ein Erbe steht ja oft im Einklang mit dem Verlust eines (geliebten) Menschens.

    Ein Vanguard FTSE All-World samt Cash ist jetzt nicht die schlechteste Anlagestrategie. Ich hoffe jedoch, dass das Festgeld nicht nur bei einer einzelnen Bank ist. Stichwort Einlagensicherung.

    M.E. wärst du trotzdem ein Kandidat für eine professionelle Vermögensberatung. Wer in solchen jungen Jahren zu so einem Vermögen bereits gekommen ist und noch so einen Anlagehorizont vor sich hat in dem dieses für einen arbeiten kann hat das Spiel vermutlich schon gewonnen. Wichtiger ist es m.E. keine Dummheiten zu machen und genau sein Ziel überhaupt zu definieren als die absolute maximierung des Vermögens.

  • Der Post ist kein Trolling…

    Davon ausgehend, daß dem so ist ...

    Was haltet ihr davon? Kann man das so machen?

    Machen kann man alles Mögliche. Was dann davon zu halten ist, wäre eine andere Frage.

    Eine seriöse Meinung zu Deiner geplanten Vorgehensweise ist meines Erachtens nicht möglich. Dazu bräuchte es deutlich mehr Informationen (Familienstand, Familienplanung, Berufsstand (Angestellter, Beamter, Selbständiger, Freiberufler), Einkommen, steuerliche Situation, Erfahrungen mit Geldanlagen, objektive und subjektive Risikotragfähigkeit, schon ggf. bestehende Altersvorsorgeansprüche, konkrete eigene Lebens- und/oder Finanz-Ziele usw.).

    Nur am Rande aber in dem Kontext:

    ca 1.7 Millionen Euro nach Steuer

    Können - je nach Lebensstil und Rahmenbedingungen - schon "finanzielle Unabhängigkeit" bedeuten (sprich nicht mehr für Geld arbeiten zu "müssen", es aber natürlich zu können; selbst im zarten Alter von erst 30 Jahren) - der Betrag kann aber in anderen Konstellationen (z. B. als Alleinverdiener mit Frau und Kindern und gehobenem Lebensstandard) eine ganz andere Bedeutung haben. Gleiches gilt bei anderen Lebens-/Finanzzielen wie dem Ziel einer geplanten dauerhaften Selbständigkeit und/oder dem Ziel einer Unternehmensgründung.


    Gute Gedanken und ebensolche Finanz-Entscheidungen wünsche ich !


    PS: An Deiner Stelle würde ich mich selbst versuchen schlau zu machen bezüglich solcher Finanz-Themen - statt "fremde Dritte" im Internet um Rat zu fragen. Zumal Du Deine Situation und Dich selbst am besten kennst und einschätzen kannst. Danach kann man dann immer noch um Rat fragen - kann diesen dann aber deutlich besser einschätzen und/oder auch gezieltere Fragen stellen.

  • Hallo zusammen,

    willkommen im Forum von Finanztip.

    Eine gute Entscheidung.

    Ein Welt ETF reicht. Das mit der Dividende braucht es nicht.

    Wenn es um regelmäßige Auszahlungen geht gibt es bessere Möglichkeiten.

    In der Finanztip App wird es unteranderem gut beschrieben.

    Mehr braucht es nicht. Finanzen können Sie selbst. Eine Honorarberatung braucht es nicht.

    Hier habe ich noch immer alles gefunden was ich brauche.

    Die wenigen Versicherungen die Sie brauchen finden Sie auch hier und vorfallen welche nicht gebraucht werden.

    LG

  • M.E. wärst du trotzdem ein Kandidat für eine professionelle Vermögensberatung. Wer in solchen jungen Jahren zu so einem Vermögen bereits gekommen ist und noch so einen Anlagehorizont vor sich hat in dem dieses für einen arbeiten kann hat das Spiel vermutlich schon gewonnen. Wichtiger ist es m.E. keine Dummheiten zu machen

    Da muss ich ausnahmsweise mal widersprechen. Der TE macht auf mich in seinem kurzen Post sehr wohl den Eindruck als ob er das sehr gut selbst hinbekommt. In den meisten solcher Fälle besteht der Fehler eben gerade darin zu denken, man brauche einen Berater. Im vorliegenden Fall sieht das doch sehr gut aus. Sie oder er muss es nur dauerhaft durchziehen, auch wenn’s mal rumpelt.

  • Da muss ich ausnahmsweise mal widersprechen. Der TE macht auf mich in seinem kurzen Post sehr wohl den Eindruck als ob er das sehr gut selbst hinbekommt. In den meisten solcher Fälle besteht der Fehler eben gerade darin zu denken, man brauche einen Berater. Im vorliegenden Fall sieht das doch sehr gut aus. Sie oder er muss es nur dauerhaft durchziehen, auch wenn’s mal rumpelt.

    Du darfst mir liebend gerne widersprechen, denn ein Forum lebt ja auch von verschiedenen Meinungen.

    Der TE hat gar nichts genaues geschrieben zu seinem Ziel außer "keine Immobilie". So wie ich es verstanden habe ist er quasi "von heute auf morgen" zum Millionär geworden. Wir wissen auch gar nicht ob er schon Börsenerfahrungen hat und auch tatsächlich rational genug ist einen Crash cool durchzustehen. Auch ist er sich den hohen USA Anteil etc bewusst? Ich habe damit kein Problem und kann damit ganz gut umgehen aber ich weiß nicht wie der TE das kann. Denn das Portfolio muss ja zu ihm passen auch wenn ich der Meinung bin FTSE All-World und Cash ist nicht schlecht. Aber 1,7 Millionen mit 30 Jahren einfach so ist schon mal eine Liga. Ganz besonders emotional. Von daher mein Gedanken mit dem Vorschlag. Aber natürlich gebe ich dir auch Recht: müssen tut er es nicht.

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