Meine Dividenden-Favoriten

  • Immerhin bekommst Du unsere nicht enden wollende Diskussion kostenlos.

    Viel Vergnügen McProfit

    wenn man von etwas übzeugt ist, dann schreibt man aus dem "Bauch" raus da geht ruck zuck

    Befeuert durch diese Diskussion erkläre ich hiermit an die Renitenzfraktion gerichtet, dass ich mir schon aus Trotz mindestens 3 der von unserem Forumsfreund McProfit gelobten Dividendentitel ins Portfolio hole, wenn das hier so weitergeht.

  • Befeuert durch diese Diskussion erkläre ich hiermit an die Renitenzfraktion gerichtet, dass ich mir schon aus Trotz mindestens 3 der von unserem Forumsfreund McProfit gelobten Dividendentitel ins Portfolio hole, wenn das hier so weitergeht.

    Da bist du mir mit dieser Aussage etwa 3 Minuten zu früh gekommen.

    Ich habe gerade zu diesem Zweck ein Unterdepot angelegt und werde jetzt einfach mal gemütlich loslegen.

    Als erstes steht Procter & Gamble auf der Liste.

    Die sind auf Eurobasis die letzten drei Jahre schlecht gelaufen und die Dividendenrendite von 2,66 Prozent reißt einen auch nicht vom Hocker…

  • Lieber Tomarcy

    Es ist zum Haare raufen.

    Jetzt erkläre ich seit Monaten hier penetrant dass meiner Ansicht nach eine Anlage in Dividenden-Aktien ähnlich wie eine Anlage in Immobilien ist.

    Man kauft Aktien oder Immobilien und bekommt regelmäßig seinen Ertrag.

    Der ist bei Dividenen wie auch bie Miete am Anfang niedrig.

    Warum?

    Weil eben die Preise also der Wert der Immobiie oder der Aktien ebenfalls gestiegen ist.

    Procter & Gamble zahlt in der Tat aktuell "nur 2,6%" Dividende.

    Aber Procter & Gamble zahlt diese Dividende schon seit 1891, jedes Jahr ohne Ausnahme.

    Und Procter & Gamble erhöht jedes Jahr die Dividende ohne Ausnahme seit 1957 um rund 5% pro Jahr.

    Daher ergibt sich selbst bei diesem Dickschiff an der Börse langfristig eine persönliche Dividende von 10, 20 oder 30% und mehr! Pro Jahr.

    Beispiel:

    Ich habe meine ersten P&G Aktien in den 1990er Jahren gekauft, Kurs damasls rund 10 - 20 Euro, ANFANGS-Dividende damals 30 Cent, genau wie heute rund 2 - 3%

    Inzwischen hat P&G jedes Jahr die Dividende erhöht, aktuell von 30 Cent auf über 3 Dollar, dieses Jahr sollen es 4 Dollar sein. (GEnauso wie auch parallel die Mieten gstiegen sind)

    D.h. für MEINE 1995 für 10 - 20 Dollar gekauften Aktien bekoimme ich heute 3 oder vermutlich sogar 4 Dollar pro Aktien das sind 20 - 30% persönliche Dividende im Jahr je nach Kaufkurs, ich habe ja mehrfach aufgestockt daher keine genaue Zahl.

    Das ist der Grund warum der McProfit so ein Anhänger von Dividenen ist.

    Es gehört viel Zeit, viel Sitzfleisch und Geduld dazu - und natürlich sollte man nicht erst im Rentenalter mit dieser Strategie beginnen.

    Man kauft sich ja auch keine Immobilie auf Kredit wenn die Lebenserwartung kürzer ist als die Darlehenslaufzeit.

    Daher hoffe ich für Dich dass Du genug Zeit und Geduld für diese Strategie hast.

    Den meisten Anlegern fehlt diese Eigenschaft.

    Viele Grüße McProfit

    PS Übrigens den Aktienkurs hätte ich fast vergessen,

    der ist von damals in den 1990er Jahren von 10 Euro in zwischen auch weit über 100 Euro gestiegen - genauso wie seit 1891 von links unten nach rechts oben

    Meine Analyse ist einfach: Mehr Kinder mehr Pampers.

    Achtung. Im Geschäftsbericht steht, dass die Firma inzwischen mehr Gewinn mit Alters-Inkontinenzprodukten macht als mit den Babys, dort ist der Preis-Wettbewerb nicht so groß -

    Frag mal die Pflegekraft in einem Seniorenheim zu diesem Thema. Nicht nur die Babys werden weltweit imme mehr sondern die Menschen leben auch noch länger! Nicht nur zur Freunde von P&G, auch Novo mit seinen insulin- und Abnehmpillen profitieren von diesem Trend. Du merkst ich bin als Aktionär von dieser Entwicklung richtig begeistert.


    {privates Bild durch Mod gelöscht}

  • Danke für die Hinweise. Die P&G wandert morgen ins Depot.
    Mal sehen wie die im Vergleich zum Kommer-ETF und MSCI World abschneide.

    Ex-Dividende war übrigens am 18.07. und Zahltag dann an Mariä Himmelfahrt (15.August).

  • Man könnte fast glauben, daß hier ein "Blinder von der Farbe" spricht ... (um die Formulierung "schwadroniert" zu vermeiden). Schon deshalb vermeide ich es an Dich, Schwachzocker, die eigentlich obligatorische Frage zu stellen, seit wann Du denn Immobilien vermietest ? Und wie viele Objekte in etwa ? Die Antwort liegt nämlich für mich auf der Hand.


    Die Miete ist nicht die Rendite.

    Echt jetzt ? Ich dachte, das wäre so ... :)

    Vermute mal, es geht um vermietete Immobilien - denn eigengenutzte Immobilien spielen in einem andere "Stadion" sprich sind ein anderes "Spiel".

    Wohnungs"märkte" haben wir in Deutschland schon seit Jahrzehnten nicht mehr; mit zudem immer weiter abnehmender Tendenz. Einer der Gründe, warum es mit der Wohnraumversorgung aussieht, wie es eben aussieht (jedenfalls da, wo viele gerne wohnen wollen und/oder müssen - Großstädte, Ballungsgebiete, Schwarmstädte usw.).

    Es ist daher schon lange eine Binse, daß vermietete Immobilien (jedenfalls hierzulande) nur noch Charme entfalten in einer Melange:

    Angefangen von steuerlichen Aspekten (Abschreibung (AfA), Absetzbarkeit der Schuldzinsen, Absetzbarkeit von Instandhaltungen und Sanierungen, Steuerfreiheit beim Verkauf nach 10 Jahren Haltefrist (Spekulationsfrist)), steigenden Mieten und steigenden Verkehrswerten in the long run jedenfalls (bei entsprechend gewählten Standorten) sowie in Verbindung mit Finanzierungen sprich Kredithebeln auf das eingesetzte Eigenkapital (Leverage-Effekte).

    Ansonsten ist es um den besagten Charme nämlich medioker bis mau bestellt. Wäre das anders, hätten wir eher ausgeglichene Wohnungsmärkte (Angebot und Nachfrage betreffend). De facto haben wir aber seit gut 15 Jahren einen eklatanten Wohnungsmangel. In meiner Region (Rhein-Main-Gebiet) übrigens mit steigender Tendenz.

    Dürfte übrigens einer der Gründe für den wachsenden Unmut in (weiten) Teilen der Bevölkerung sein. Das nur am Rande.


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen !

  • ich hab die firma bereits seit 2022 bei mir im portfolio... hab dieses jahr bereits etwas nachgekauft.


    Sovereign ich gehe auch von aus dass ein gutteil der aktuell miesen stimmung auf die wohnungslage zurückzuführen ist, man sagt ja dass dieser nur gut funktioniert wenn man eine leerstandsquote von um die 5% hat, davon sind wir in vielen regionen sehr weit entfernt...

  • Hab mal meine persönliche Dividendenrendite für den einzigen Aktientitel, den ich halte:

    5,99% für *Trommelwirbel* Deutsche Telekom. :D

    Die Steigerung der Dividende von FY23 zu FY24 +17% ist auch ganz nett. Für FY25 bisher eine Steigerung um weitere 12%... Wäre dann eine pers. Dividendenrendite von bereits 6,65%

  • Ich will auch mal soviel Geld haben wie McProfit .

    Wirklich ... ?

    Warum hast Du Dich dann für den Berufsweg als Beamter (Staatsdiener) entschieden ... ?

    Mit Dividenden klappt es.

    Es klappt vor allen Dingen mit einer Anstellung als leitender Angestellter, als Geschäftsführer, als erfolgreicher Selbständiger, ebensolcher Freiberufler oder Unternehmer usw.

    Und mit der aktiven Bewirtschaftung seiner Mittel. Dazu kommt ggf. auch noch eine Prise Risikobereitschaft.


    Dir weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen !

  • . Mit Dividenden klappt es.

    Es klappt vor allen Dingen mit einer Anstellung als leitender Angestellter, als Geschäftsführer, als erfolgreicher Selbständiger, ebensolcher Freiberufler oder Unternehmer usw.

    Echt?! Und ich dachte, es kommt bei Euch von einer überdurchschnittlich guten Geldanlage? Die kann ja angeblich so falsch nicht gewesen sein?

    Aber gut, dann bleibe ich eben doch bei meinen ETFs.:D

  • Du selbst warst es doch, der viel Geld haben wollte; siehe hier

    Ich will auch mal soviel Geld haben wie McProfit

    ?!

    Echt?!

    Dir ist nicht bekannt, daß das Humankapital und die intensive Nutzung desselben zu den entscheidenden Hebeln bei dem Thema "private Finanzen" gehört ... ?

    Das könnte auch Deine Berufswahl Beamter (sprich Staatsdiener) erklären ...

    Vermutlich sogar als kleiner Beamter unterwegs (dafür spricht jedenfalls selbst mit fortgeschrittenem Vermögensaufbau-Alter (56 Jahren - nach meiner Erinnerung) nicht über ein mikroskopisch-homöopathisches Aktiendepot (250k - nach meiner Erinnerung) hinausgekommen zu sein).

    Und ich dachte, es kommt bei Euch von einer überdurchschnittlich guten Geldanlage?

    Denknotwendig kann ich nicht für das von Dir gewählte "Euch" sondern nur für mich sprechen.

    Über-, unter- oder durchschnittlich sind für mich bei dem Thema keine entscheidenden Kriterien. Für meinen Teil wollte ich lediglich möglichst schnell finanzielle Unabhängigkeit erreichen (nicht mehr für Geld arbeiten zu müssen es aber natürlich noch zu können) und danach ging es mir ganz prioritär darum, mich und meine Mittel finanziell möglichst robust aufzustellen. Ersteres erforderte eine eher offensive Herangehensweise, Zweiteres eine etwas Defensivere. Nicht mehr aber auch nicht weniger war und ist mein Finanz-Ziel.

    Aber gut, dann bleibe ich eben doch bei meinen ETFs.

    Letztlich dürftest Du bei Deiner finanziellen Aufstellung ohnehin auch im Alter ganz entscheidend am Staat (Pension bzw. Alimentation) - und damit am Steuerzahler - hängen.


    Dir nichtsdestotrotz weiter ganz viel Glück mit Deinen privaten Finanzen !

  • McProfit

    Das Foto ist jetzt weg. Ich hatte dir eine private Nachricht geschickt. Liest du die nicht ?

    Mir ist in diesem Zusammenhang bei der Forums-Technik aufgefallen, dass man gar nicht merkt, dass man eine private Nachricht bekommen hat.

    Zumindest nicht beim IPhone.

  • Lieber Forumsfreund/in RedPanda

    Mit Dividendenaktien bist Du möglicherweise nie bei den genz großen Börsentrends dabei, dafür hat die regelmäßige Dividendenausschüttung gerade dann wenn es mal an der Börse wieder turbulent zugeht, einen sehr beruhigenden Effekt.

    Dass ich ein Anhänger dieser Strategie bin liegt nicht nur an meiner langen Zeit wo ich schon in Aktien investiert bin sondern natürlich auch an der schwäbischen Mentalität dass man nicht nur ein Vermögen anhäufen will, sondern auch ERTRÄGE sehen will.

    Daher lieben die Schwaben bekanntlich Immobilien und in meinem Fall sogar Aktien, solange jeden Monat eine Überweisung aufs Konto kommt.

    Aber Aufgepasst.

    Es gilt einen ganz großen Fehler bei der Dividenenanlage zu vermeiden.

    Sonst hast Du daran keine Freude und dann würde ich noch mehr so heftige Gegenreaktionen bekommen wie hier von meinem besonderen "Freund" Irving.

    Die meisten Dividendenjäger achten immer noch viel zu sehr auf die aktuelle Dividende. Nach dem Motto:

    "Welche Firma zahlt die höchste Dividende".

    Das ist jedoch fatal. Warum?

    Bei einer Dividenenanlage kommt es nicht nur auf die Höhe der Dividende an sondern auch wie sich parallel dazu der Aktienkurs entwickelt.

    Nur dann wenn AUCH der Aktienkurs der Firma über Jahrzehnte (!!) von links unten nach rechts oben geht, nur dann macht einen Dividende auch Sinn.

    Daher findest Du bei echten Dividenenanlegern, wie auch bei mir, keine Aktien der Autobranche, also keine Daimler und auch keine Chemie wie BASF.

    Die zahlen wohl eine orgentliche Dividende aber der Kurs ist seit Jahrzehnten nur eine Berg- und Talfahrt.

    Daher Aktienkurs UND Dividende mnüssen regelmäßig steigen.

    Noch sehr wichtig:

    Die Dividende soll möglichst lange gezahlt werden, am besten seit Jahrzehnten und das ohne Ausnahme. Procter&Gamble zahlt seit 1891 ohne Ausnahme Dividende

    Das ist noch nicht alles

    Die Dividende soll nicht nur JEDES Jahr gezahlt werden, sondern möglichst jedes Jahr auch HÖHER ausfallen.

    Procter & Gamble zahlt seit 1957 jedes Jahr eine höhere Dividende. Weil jedoch der Aktienkurs auch gestiegen ist, ist die aktuelle Dividende immer noch nur 3%, die persönliche Dividende jedoch längst 10 oder 20 % pro Jahr, je nachdem wann man gekauft hat

    Und dann bauchst Du noch viel Geduld und Zeit!

    Wenn Du diese Kriterien beachtest, dann bist langfristig mit Deiner Anlage zu allen Börsenzeiten völlig zufrieden - egal ob Dir hier im Forum einer ausrechnet, dass man mit anderer Strategie 1 oder 2 % mehr Rendite hätte erzielen können.

    Klassisches Beispiel für ein Unternehmen mit diesen Kriterien in EUROPA ist der französische Versorger "AIR LIQUIDE", dort gibt es seit Jahrzehnten steigende Kurse, steigende Dividenden und alles auf Eurobasis, was will man mehr?

    Jetzt noch mein Senf zu Deiner Dt. Telekom

    Ich habe die Aktie nicht in meinem Depot, (man kann nicht alles haben) aber sie erfüllt die Kriterien auch wenn es andere Firmen gibt mit etwas besseren Zahlen, das kann sich aber in Zukunft auch ändern.

    Die Dt. Telekom kostete vor 10 Jahren noch rund 10 Euro pro Aktie, aktuell rund 30 Euro, d.h. auch der Kurs geht in die richtige Richtung.

    Die Dividende wird zumindest seit 10 Jahren fast jedes Jahr erhöht von damals 55 Cent pro Aktie auf aktuell 90 Cent, also rund 60% Steigerung in 10 Jahren,

    Wer die Aktie schon 10 Jahre im Depot hat, der hat aktuell eine persönliche Dividenden-Rendite von 9% pro Jahr (Kauf für 10 Euro, Dividende 90 Cent) und zusätzlich noch eine Verdreifachung des Kaufpreises als Buchgewinn

    Bei solchen Zahlen erträgt man es leichter, wenn einem hier immer wieder gesagt wird, das ist eine schlechte Strategie. Ok, jeder wie er will! Ich ändere mich nicht mehr.

    Viele Grüße McProfit

  • McProfit

    Vielen Dank für die Analyse, welche ich sehr zu schätzen weiß.

    Prinzipiell würde ich keine Einzeltitel halten, bei diesem ergab sich jedoch ein guter Deal. Daher wollte ich dies mal mitnehmen und das war dann auch mein Einstieg in die finanzielle Selbstverwaltung.

    Ich schreibe Dir nachher persönlich bzgl. dem Deal.

    Grüße, Mike

  • Die Dt. Telekom kostete vor 10 Jahren noch rund 10 Euro pro Aktie, aktuell rund 30 Euro, d.h. auch der Kurs geht in die richtige Richtung.

    Ein beliebter Trick von Bankverkäufern. Es wird einfach ein genehmer Zeitraum betrachtet.

    Vor 25 Jahren stand die Aktie der Telekom bei 100 Euro. Ob die sich seitdem in die richtige Richtung bewegt hat, bezweifle ich.