Festnetzanschluss Telefon

  • Liebes Forum,

    Bewohnerin eines Altenheim hat einen Telefonfestnetzanschluss bei der Telekom, ausschließlich Festnetztelefon. Die Telekom erhöht nun den monatlichen Preis zum Oktober. Da das Bugdet der Rentnerin das nicht mehr hergibt, suchen wir nach einem anderen, guenstigeren Anbieter für einen Festnetztelefonanschluss.
    Wir haben Verivox, Check24, Google Suche dafür benutzt. Erfolglos.

    Der Umstieg auf eine günstige SIM Karte und Mobiltelefon ist wegen des hohen Alters nicht mehr umsetzbar.

    Kann hier jemand bitte noch eine Rat oder Tip geben, danke.

    Beste Grüße
    ikopi

  • Von wieviel Euro auf auf wieviel Euro reden wir, wenn sich die Rentnerin das nicht mehr leisten kann und warum unterstützt hier die Familie nicht?

    Ansonsten ist ein Festnetz ohne Internet eben ein Auslaufmodell, hier bleibt dir ggf. nur dich bei den Regionalanbietern selbstständig (= ohne Vergleichsportal) umzuschauen oder eben so eine alternative nehmen:

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    Die sollte man ja schon gefunden haben wenn man Google benutzt hat.

  • Wieso meinst du, dass ein Smartphone nichts für die Dame ist? Mit Spracherkennung gibt es mittlerweile nichts einfacheres, als damit zu telefonieren. Mein Vater ist 86 und kommt damit besser klar als mit einem Tastentelefon. Wir haben ihm alle Kontakte hinterlegt und er muss nur noch sagen, wer angerufen werden soll. Einfacher geht es wirklich nicht. Er bezahlt auch mit dem Handy, weil er mit dem Geldbeutel nicht mehr klar kam. Er hat ein altes IPhone von uns und für 69€ kann er ein ganzes Jahr telefonieren, so viel er will. Anfangs war er zwar skeptisch, aber dann konnte er gar nicht glauben, dass das wirklich so einfach funktioniert.

  • Ich kenne einige Altenheime wo das vom Heim angeboten wird.

    Bringt der Dame nichts, wenn ihr Heim das nicht anbietet.

    Wieso meinst du, dass ein Smartphone nichts für die Dame ist? Mit Spracherkennung gibt es mittlerweile nichts einfacheres, als damit zu telefonieren. Mein Vater ist 86 und kommt damit besser klar als mit einem Tastentelefon. Wir haben ihm alle Kontakte hinterlegt und er muss nur noch sagen, wer angerufen werden soll. Einfacher geht es wirklich nicht. Er bezahlt auch mit dem Handy, weil er mit dem Geldbeutel nicht mehr klar kam. Er hat ein altes IPhone von uns und für 69€ kann er ein ganzes Jahr telefonieren, so viel er will. Anfangs war er zwar skeptisch, aber dann konnte er gar nicht glauben, dass das wirklich so einfach funktioniert.

    Sie kann es nicht, wurde doch geschrieben.


    Schau mal hier: Vodafone

  • Sie kann es nicht, wurde doch geschrieben.

    "Alle sagten: das geht nicht. Dann kam einer, der wusste das nicht und hat’s einfach gemacht"

    Die Frage ist doch, mit welcher Art von Telefon die gute Dame aktuell telefoniert. Es wird sich wohl nicht um ein altes Wählscheibentelefon handeln. Wenn es jetzt schon ein Mobilteil ist, dann ist der Unterschied zu einem vernünftigen Seniorenhandy mit entsprechend großen Tasten gar kein großer Unterschied. Es muss ja nicht immer gleich das Smartphone sein, es gibt ja auch immer noch "dumme" Telefone zu kaufen.

  • Mein Ansatz wäre ein Handy mit günstigem Vertrag oder Prepaid mit automatischer Aufladung.

    Es gibt doch sog. Seniorenhandys, die wie die ersten Handys aussehen und extrem große Tasten haben,

    Was kostet ein reiner Festnetzvertrag bei der Telekom? Ich habe 17 € im Kopf, aber das ist 20 Jahre oder mehr her. Ein Mobilfunkvertrag ist jedenfalls günstiger.

  • Bewohnerin eines Altenheim hat einen Telefonfestnetzanschluss bei der Telekom, ausschließlich Festnetztelefon. Die Telekom erhöht nun den monatlichen Preis zum Oktober. Da das Budget der Rentnerin das nicht mehr hergibt, suchen wir nach einem anderen, günstigeren Anbieter für einen Festnetztelefonanschluss.

    Wir haben Verivox, Check24, Google Suche dafür benutzt. Erfolglos.

    Der Umstieg auf eine günstige SIM Karte und Mobiltelefon ist wegen des hohen Alters nicht mehr umsetzbar.

    Mal wieder eine Anfrage für die Kristallkugel.

    Herkömmliche Festnetzanschlüsse kosten bei der T aktuell um die 25 € "Grundgebühr", dazu kommen die Gespräche. Vorteil der Technik: Das alte Telefon steckt in der Telefondose und braucht keinen zusätzlichen Stromanschluß, auch kann kein Akku leergehen.

    Wenn man hier raten wollte, bräuchte man mehr Info, namentlich den Preis, um den es geht, und auch das Telefonierverhalten. Wen ruft die alte Dame an? Wieviel kostet sie das? Von wem wird sie denn angerufen?

    Wenn sie viele eingehende Anrufe von verschiedenen (meist alten) Leuten bekommt, dürfte ihr wichtig sein, die Telefonnummer zu behalten. Das geht auf einfache Weise nur mit einem Festnetzanschluß. Es gibt auch Möglichkeiten, die Telefonnummer auf ein SIP-Konto zu übertragen, ich selbst habe damit keine Erfahrung. Bisher bist Du, ikopi, mir nicht als Technik-Freak in Erinnerung, somit würde ich diese Option erstmal in den Hintergrund rücken. Wenn die Nummer wichtig ist, bleibt also nur der Festnetzanschluß.

    Die T will von "alter Technik" weg, die natürlich keine Analogtechnik ist. Auch der fragliche Anschluß ist ein IP-Anschluß, allerdings hängt der dazu nötige Wandler nicht im Altenheimzimmer an der Wand, sondern steckt im DSLAM an der nächsten Straßenecke.

    Die T bietet für diese Klientel einen "einfachen" IP-Anschluß zu vergleichbarem Preis an (um die 25 €/m), beispielsweise Magenta Zuhause Start. Allerdings braucht man dazu dann einen Router, mein Tip hierzu: Die wunderschön kleine Fritzbox 7412, die man bei Ebay mit etwas Glück für einen Zehner bekommt. Tut es bis 100 MBit/s, steht bei mir als Backup im Regal.

    Wenn man allerdings schon einen normalen IP-Anschluß wählt, kann man auch einen normalen nehmen, etwa von WinSim. Der kostet dann "dauerhaft" (was auch immer das bei WinSim heißt!) 20 €/m. Wie gesagt: Der Router kommt dazu, den man sich billiger gebraucht kauft, als ihn für z.B. 5 oder 7 €/m zu mieten.

    Viel billiger als das ist allerdings eine Mobilfunklösung (die verschiedene Mitforisten schon vorgeschlagen haben).

    Die billigste Flatrate, die ich kenne, kostet 4 €/4 Wochen, dazu entweder ein Candybar-Handy für vielleicht 20 € oder halt ein Tisch(funk)telefon zu etwa 50 €. Nachteil: Vermutlich ist damit die altbewährte Nummer weg. Sollte für die Familie kein Problem sein, die dürften alle Mobiltelefone haben, für ähnlich alte Bekannte könnte das ein Problem sein.

    Was alte Leute wollen und noch können, ist halt sehr unterschiedlich. Das läßt sich aus der Distanz so ohne weiteres nicht taxieren.

  • Nachtrag:

    Ich habe zwei Anbieter gefunden, die eine "mobile Festnetzlösung" bieten, also eine Mobilfunklösung, auf die eine Festnetznummer geroutet werden kann. Dafür braucht man dann einen passenden Router (kostet um die 80 €) oder ein "mobiles Festnetztelefon" (also ein Ding, was aussieht, wie ein Festnetztelefon, in das man aber ein SIM einlegt, das in Wirklichkeit also ein Mobiltelefon ist, kostet ab 50 €). Verträge kosten um 10 €/m, habe ich bei Vodafone gefunden und bei rufdirekt.de . Tolerabler Monatspreis, horrende Verbindungspreise hin zu Mobilfunk. Verzichtet man auf die Festnetznummer (und kann somit von den alten Bekannten nicht mehr unter dieser erreicht werden ...), wird es gleich entscheidend billiger. Bei keinem normalen Mobilfunk-SIM zahlt man 22 ct/min Mobilfunk oder 29 ct/SMS.