Eure Meinung zum SPDR ACWI IMI Dist (A40F93)

  • Stimmt. Da habe ich den falschen erwischt. Aber die Kernaussage bleibt: die Unterschiede sind (auch beim IMI) marginal.

  • Hallo zusammen,


    ich wollte mich noch mal zurückmelden. Bei mir sind es jetzt 90% Amundi Prime All Country World Dist und 10% Euwax Gold geworden. (So ganz konnte ich mich dem Gestaltungsdrang dann doch nicht verschließen.)


    Vielen Dank für Eure Hinweise und Empfehlungen. Ich habe wieder etwas gelernt und am Ende eine Entscheidung getroffen, die mir klüger als mein Plan vor der Runde hier durch das Forum!

  • Bei mir sind es jetzt 90% Amundi Prime All Country World Dist und 10% Euwax Gold geworden

    Freut mich, dass mein Hinweis von dir positiv realisiert wurde.

    Beachte bitte, dass dieser ETF nur eine Jahresausschüttung im Februar hat.
    Das vereinfacht die Verwaltung aber auch.
    Viel Erfolg !

  • Dann nimm den hier: der dürfte auf jeden Fall nicht geschlossen werden. Ich habe den selbst:

    https://www.justetf.com/de/etf-profile…1MK9#uebersicht

    Vor fast einem Jahr hätte man Aumundi nicht mehr mit der Kneifzange angefasst. Da bin ich etwas erstaunt, dass der ETF empfohlen wird.

    Ich erwarte in den nächsten Monaten auch eine größere Summe. Diese geht auch in den Aumundi. Scheint mir trotz der Vergangenheit eine gute Wahl zu sein.

    Wo kann man die Börsenumsätze zu dem Fond sehen. Börse Frankfurt habe ich gefunden. Gibt es noch andere Möglichkeiten?

  • Der schlechte Ruf von Amundi ist ein deutsches Internetphänomen. Deutsches Steuerrecht sieht aus unerfindlichen Gründen in einem Wechsel des Fondsdomizils ein steuerrelevantes Ereignis. Das ist eine Besonderheit in Europa und einfach nur Gaga. Dafür kann Amundi nichts.

  • Es soll unbedingt ein ausschüttender ETF sein, damit ich mich nicht um die Vorabpauschale kümmern muss. Der "Pflegeaufwand" soll sich darauf beschränken, dass ich einmal im Jahr reinschaue und von den Ausschüttungen weitere Anteile kaufe.

    Warum dann nicht gleich thesaurierend? Da muss man dann gar nicht reinschauen und nix nachkaufen.

    Und jetzt lesen wir mal in Ruhe, was er erklärt hat.

  • Und jetzt lesen wir mal in Ruhe, was er erklärt hat.

    OK, halber Punkt für dich. Nur halb, weil an der Stelle bislang unerwähnt bleibt, dass das Thema Vorabpauschale bei Ausschüttern auch nicht automatisch ganz vom Tisch ist. Bei einem All World mit i.d.R. eher geringen Ausschüttungsquoten, und einer Laufzeit über die kommenden zwei Jahrzehnte wo es durchaus mal größere Kursgewinne auf Jahressicht geben könnte, sollte man das Thema schon dezent im Hinterkopf behalten.

  • Jein.

    Eigentlich schon, aber man kann bei der ING bei der Auswahl des Handelsplatzes nicht gezielt Tradegate angeben, sondern nur Direkthandel. Wie fabioso oben zitiert hat, läuft der dann u.a. auch über Tradegate. Auch auf der Abrechnung steht im Übrigen als Handelsplatz nur Direkthandel.

    Tradegate und Direkthandel sind aber zwei völlig verschiedene Dinge.

  • OK, halber Punkt für dich. Nur halb, weil an der Stelle bislang unerwähnt bleibt, dass das Thema Vorabpauschale bei Ausschüttern auch nicht automatisch ganz vom Tisch ist.

    Stimmt. Solange die Ausschüttungsquote eines Ausschütters auf der Höhe des Basiszinses * 70% ist (das war die beiden vergangenen Jahre der Fall und dieses Jahr sieht es auch so aus), decken die Ausschüttungen die Vorabpauschale ab. Schüttet der Ausschütter weniger aus, zahlt auch der Ausschütter-Eigentümer Steuer auf einen Teil der Vorabpauschale.

    Neulich mal habe ich mal eine schöne Darstellung zur Vorabpauschale gefunden:

    1. Die Vorabpauschale berechnet sich aus dem Basiszins * 70% und dem Kurs des Papiers zum Jahresanfang bzw. dem Gewinn des jeweiligen Papiers. Dabei zählt die kleinere Zahl. Die Vorabpauschale kann nicht negativ werden.

    2. Zur Versteuerung der Vorabpauschale werden von derselben die Ausschüttungen während des laufenden Jahres abgezogen.

    Bei Aktien-ETFs kommt die Teilfreistellung dazu, das sind 30% (oder 70%, die zu versteuern sind). Es ist wohl Zufall, daß das die gleiche Zahl wie oben ist. Die unteren 70% haben mit den oberen 70% nichts zu tun.

    Der Basiszins für das Jahr 2025 beträgt 2,53%, davon 70% sind 1,77%. Einen solchen Prozentsatz schüttet der durchschnittliche Ausschütter auch aus. Damit ist die Vorabpauschale abgedeckt.

    Schüttet eine anderer Ausschütter aber nur z.B. 1% aus, wird nur diese geringe Ausschüttung von der Vorabpauschale abgezogen. In diesem Fall versteuert der Ausschütter-Eigentümer dann noch 0,77% des Kurses des Papiers zu Jahresanfang (sofern er in diesem Jahr passend Gewinn gemacht hat).

    Ich bin auf diesen Fall bisher nicht eingegangen, der ja noch etwas komplizierter ist als die bisher besprochenen.

    Lieber Vorabpauschale versteuern, als keinen Gewinn (oder gar Verlust) zu machen!