Ich oute mich als Steueridiotin und stelle eine möglicherweise dusselige Frage:
Wenn ich das in einem anderen Thread richtig verstanden habe, lassen sich realisierte Gewinne aus Fonds nicht gegen realisierte Verluste aus Einzelaktien aufrechnen. Erstmal: stimmt das so?
Im Zuge einer größeren Aufräumaktion in meinem Uralt-Depot habe ich einige Fonds, die zwar passabel, aber vergleichsweise nicht doll gelaufen sind, verkauft. Gleichzeitig habe ich Einzelaktien, die mies gelaufen sind und bei denen ich auch keine Aussicht auf Erholung vermutete, verkauft. Im Ergebnis also Gewinne aus Fondsverkäufen und Verluste aus Einzelaktien.
Wenn das das nicht gegeneinander aufrechnen lässt: Wäre es sinnvoll, aus den besser gelaufenen Einzel-Aktien welche zu verkaufen, also Gewinne mitzunehmen, um eine Aufrechnung zu erreichen?
Oder ist das steuerlich alles völlig wurscht? (Falls das eine Rolle spielt: der freigestellte Betrag wurde bereits woanders ausgeschöpft.)