Wie mit fondsbebundener Lebensversicherung (steuerfrei) verfahren?

  • Aber deswegen hoffe ich ja, dass erst ein sehr geringer Anteil umgeschichtet wurde, dessen Verlust (Fondsanteile nach Beginn des Krieges verkauft) ich wieder rausholen kann. Solange müsste ich den Vertrag dann natürlich noch beitragsfrei laufenlassen.

    Du muss gar nichts!
    Du kannst auch einfach kündigen. Bei noch 20 Jahren bis zur Rente, wäre das eh eine Option, die ich ganz ernsthaft in Auge fassen würde.
    Siehe schon der Beitrag hier: RE: Wie mit fondsbebundener Lebensversicherung (steuerfrei) verfahren?

    Du merkst ja gerade selbst, was Du da 'feines' am Start hast.

  • Du muss gar nichts!
    Du kannst auch einfach kündigen. Bei noch 20 Jahren bis zur Rente, wäre das eh eine Option, die ich ganz ernsthaft in Auge fassen würde.
    Siehe schon der Beitrag hier: RE: Wie mit fondsbebundener Lebensversicherung (steuerfrei) verfahren?

    Du merkst ja gerade selbst, was Du da 'feines' am Start hast.

    Ich weiß, dass ich sofort kündigen könnte. Mich ärgert es nur, dass durch die Umschichtung die wohl nach Kriegsbeginn stattgefunden hat wahrscheinlich einiges an Kapital verloren gegangen ist. Daher warte ich jetzt zumindest noch auf die Standmitteilung vom April.

    01.01.2026 - ca. 59k€
    01.03.2026 - ca. 62k€
    Umschichtung
    01.04.2026 - ?k€

    Ich hoffe sehr, dass noch eine 6 vorne steht. Dann würde ich sofort kündigen.

  • Ich hoffe sehr, dass noch eine 6 vorne steht. Dann würde ich sofort kündigen.

    Ich verstehe es nicht.:/
    Was hat deine Kündigung damit zu tun, ob nun eine 6 oder 5 vorne steht? Wenn die Entscheidung gefallen ist, dass Du da raus willst, dann raus mit Applaus und zusehen, dass man ASAP das Geld wieder anderweitig anlegt.

  • Da möchte ich Monstermania zustimmen.

    Warum. Idealerweise erhältst dein Geld am Tag der Abrechnung (bspw. KVG Schlusskurs)und investierst am selben Tag in deinen ETF.

    Im einen Fall steigst du günstiger ein, im anderen Fall kaufst du teurer.

    Bei beiden Anlagen kommt die KErSt.

    In der Regel liegen ein paar Tage dazwischen.

    Markettiming ist eher unsicher…

  • Weil es ja nicht nötig ist, dass ich unter dem "Alltime High" verkaufe, wenn man das hier so nennen kann.

    Das ist aber eine typische Milchmädchenrechnung!
    Die Frage ist doch einzig wie bzw. worin ist Dein Geld investiert. Aktuell zu 50% in einem (teuren) mäßig performenden Aktienfonds und 50% in einem (teuren) Anleihefonds.
    Du könntest es ASAP in einem günstigen 100% Aktien-ETF investieren. Mit einer höheren Renditeerwartung in den nächsten 15 Jahren.
    Das ganze nennt sich Opportunitätsverluste. Schlichtweg weil Du die möglichen Verluste durch das warten nicht berücksichtigst.

  • Das ist aber eine typische Milchmädchenrechnung!
    Die Frage ist doch einzig wie bzw. worin ist Dein Geld investiert. Aktuell zu 50% in einem (teuren) mäßig performenden Aktienfonds und 50% in einem (teuren) Anleihefonds.
    Du könntest es ASAP in einem günstigen 100% Aktien-ETF investieren. Mit einer höheren Renditeerwartung in den nächsten 15 Jahren.
    Das ganze nennt sich Opportunitätsverluste. Schlichtweg weil Du die möglichen Verluste durch das warten nicht berücksichtigst.

    Du hast natürlich Recht. Da ich das Geld ja sowieso wieder anlegen will, ist es ja eigentlich egal.
    Ärgerlich wäre es ja nur, wenn ich Liquidität für eine Anschaffung benötigen würde.

    Allerdings hat sich das zumindest aktuell eh erstmal erledigt, da ich wohl erst zu Jahresende (Versicherungsperiode 12 Monate) kündigen kann.

    Ich warte aber auch noch ab, was mir die ProLife jetzt als Angebot für einen Kauf macht.

  • Ich warte aber auch noch ab, was mir die ProLife jetzt als Angebot für einen Kauf macht.

    Tatsächlich würde ich nach 18 Tagen 70% des Rückkaufswertes ausbezahlt bekommen, die restlichen 30% sobald die Zurich den Vertrag mit der ProLife abgewickelt hat.

    Allerdings würde mich der Spaß 7,5% Bearbeitungsgebühr des Rückkaufswerts kosten, das ist mir die frühere Auszahlung nicht wert.

    Die ProLife wirbt zwar damit, den Vertrag für den Rest der Laufzeit fortwährend auf eventuelle Nachzahlungsansprüche zu prüfen, von denen ich dann 50% erhalten würde (zb. falls ein Widerruf möglich sein sollte), aber eine Garantie gibt es darauf natürlich nicht.

    Ich werde bei der Zurich Beitragsfreiheit beantragen und den Vertrag dann zum Ende der Periode (Dezember 2026) zurückkaufen und zu diesem Zeitpunkt dann den Auszahlungsbetrag komplett in einen ETF investieren (ggf. wie oben geschrieben über 3 Monate á 2 Einzahlungen).

    Was haltet ihr von dem Vorgehen?

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