Haus für Bitcoin verkauft...und nun?

  • Hallo zusammen,

    wie ist der Anteil an Bitcoin am Gesamtvermögen? Das sollte bekannt sein. Die Vermögrnsaufstellung sollte alles beinhalten.

    LG

    Warum so neugierig? Kennst du schon die Möglichkeit des Zitierens oder Verwendens des Benutzernamens zur Adressierung? Von "zusammen" gibts eher weniger Antworten.

  • Weil sehr wahrscheinlich langfristig

    die Weltbevölkerung wächst

    jedoch immer langsamer bis zum Höhepunkt.

    der technologische Fortschritt voranschreitend

    und es bald einen besseren Bitcoin geben kann.

    der Energiebedarf ansteigt

    u.a. für den "alten" Bitcoin.

    durch Produktivität kontinuierlich neue Werte geschaffen werden

    z.B. Bitcoin 2.

    die Geldmenge sich ausweitet

    um Wirtschaftswachstum zu ermöglichen und eine Deflationsspirale zu vermeiden.

  • um Wirtschaftswachstum zu ermöglichen und eine Deflationsspirale zu vermeiden.

    So sollte das sein.

    Schaut man auf den Euroraum beispielsweise könnte aber die Geldmenge (deutlich) über das dafür erforderliche Maß hinaus ausgeweitet worden sein (Zahlen habe ich jetzt nicht präsent - die Geldmenge ist aber seit 1999 bzw. 2002 vermutlich um ein Vielfaches gestiegen während das besagte "Wirtschaftswachstum" viel geringer (eher anämisch) war) ... ?

  • Das stimmt.

    Da sind wir uns immerhin einig.

    Also gehst Du jetzt auch auf 40% Bitcoin?

    Stand und stehe diesbezüglich bei Null Prozent ...

    Meine Einstiegschance war um 2014/2015 herum, da hatte mich jemand diesbezüglich angesprochen wegen einem gemeinsamen Investment in BTC.

    Wenn ich auch den Ansatz sehr gut (um nicht zu sagen begeisternd) fand und immer noch finde - das technische Setting verstehe ich nicht ansatzweise. Und da blieb für mich nur Finger weg.

    Dazu kommt meine Ahnung oder Befürchtung, daß sich die Obrigkeit (als Münzherr) schwerlich das Geldmonopol wegnehmen oder zumindest verwässern lassen wird. Dazu bietet das einfach zu viel Macht, Vorteile und Möglichkeiten der Steuerung oder Manipulation. Zum Beispiel, indem man als staatliche Notenbank selbst den Geldwert manipuliert und verwässert ...

  • jedoch immer langsamer bis zum Höhepunkt.

    und es bald einen besseren Bitcoin geben kann.

    u.a. für den "alten" Bitcoin.

    z.B. Bitcoin 2.

    um Wirtschaftswachstum zu ermöglichen und eine Deflationsspirale zu vermeiden.

    Hornie Die Sorge vor einem "Bitcoin 2" ist verständlich, aber sie basiert auf einem Denkfehler. Sie vergleicht Bitcoin mit einer Technologie, aber man sollte ihn mit einem monetären Gut wie Gold vergleichen.

    Warum hat nicht "Platin 2.0" Gold abgelöst? Platin ist in mancher Hinsicht "besser" (seltenere, industriell nützlicher). Aber Gold hat die Geschichte, die Tradition und das kollektive Vertrauen auf seiner Seite. Es ist das monetäre Metall.

    Genauso ist Bitcoin das monetäre digitale Asset.

    Ein "Bitcoin 2" kann vielleicht ein besseres Technologie-Experiment sein. Aber er kann kein besseres Bitcoin sein, weil ihm die einzige Zutat fehlt, die zählt: die über ein Jahrzehnt erprobte, unzerstörbare Glaubwürdigkeit. Es gab bereits mehrere Versuche, Bitcoin abzulösen, z.B. Bitcoin Cash, und viele weitere "Bitcoin-Killer" haben es versucht. Das entscheidende Kriterium: Die Unkopierbare Geschichte. Dies ist der wichtigste Punkt und der eigentliche "Burggraben" von Bitcoin.

    Bitcoin ist das einzige Netzwerk, das bewiesen hat, dass es über einen langen Zeitraum hinweg allen Angriffen widerstehen kann. 15 Jahre Stresstest: Bitcoin hat überlebt:

    • Den Zusammenbruch der größten Börse (Mt. Gox).
    • Mehrere 80%ige Kurscrashes.
    • Verbote durch Großmächte (China).
    • Interne Streitigkeiten der Entwickler über die Zukunft des Protokolls.
    • Unzählige Hacks und Betrügereien im Ökosystem.

    Jeder dieser Ereignisse hätte Bitcoin zerstören können. Aber er hat überlebt und ist nach jeder Krise stärker und widerstandsfähiger zurückgekehrt.

    Ein "Bitcoin 2" hat keine dieser bewiesenen Resilienz. Er ist nur eine Theorie. Er ist ein Blatt Papier mit Versprechungen. Bitcoin ist ein 15 Jahre altes, in Stein gemeißeltes, von der Realität getestetes Gesetz.

    Niemand würde sein gesamtes Vermögen in einen "Tresor" stecken, der erst gebaut werden muss und noch nie einen Einbruchsversuch überstanden hat.


    Deshalb sind auch Altcoins keine Gefahr für Bitcoin. Sie kämpfen nicht um denselben Platz auf dem Podest. Bitcoin steht bereits auf dem Sockel für "Wertspeicher", während alle anderen darum ringen, die beste "Anwendung" zu sein (smart contracts, Web 3, Tokenisierung).

  • Boah, das ist ja ein Zeitraum, der fast bis zum Urknall zurückreicht. Un zer stör bar rief der Prediger. Wenn das nicht überzeugt ... 😂

    Prima523 Himmelherrgott, immer diese dämlichen, kindischen Kommentare mit Lach-Smileys...

    Ein Forum ist dazu da, sich sachlich auszutauschen. Komm doch einfach mal mit ein paar vernünftigen Argumenten hinterm Ofen her…

  • Die Menge an Bitcoin ist begrenzt. Wie funktioniert das Überweisen, nachdem Mining keine Bitcoin mehr generiert und was kostet dann eine Transaktion?

    Gute Frage. Bitcoin bleibt auch nach dem Ende des Minings (ca. 2140, das dauert also noch etwas) voll funktionsfähig. Transaktionen laufen weiter, weil Miner dann ausschließlich durch Transaktionsgebühren bezahlt werden.
    Die Gebühren haben erst mal damit nichts zu tun. Diese werden von der Netzwerkauslastung bestimmt, also bei hoher Nachfrage eher teurer, bei wenig Verkehr günstiger.
    Das System ist so gebaut, dass es ohne neue Bitcoins dauerhaft läuft.