Haus für Bitcoin verkauft...und nun?

  • Die Bitcoineigenschaften wurden gebetsmühlenartig im Bitcointhread genannt. Ruf doch mal bei Blackrock an und frag, wie der Bitcoin Spot ETF gelaufen ist.

    Dass die Nachfrage immer stärker wird weiss niemand. Ganz aktuell ist die Nachfrage deutlich höher, als das Angebot.

    Die gleiche Frage könnte man für Gold stellen. Der Goldpreis ist derzeit seinem "Nutzwert" längst davon gelaufen, weil Gold Vertrauen genießt. Bitcoin hat im Internetzeitalter für ein digitales Asset ne ziemlich gute Entwicklung hingelegt.

    Kernfrage: Was unterscheidet Bitcoin von anderen Kryptowährungen? Ist dir überhaupt bekannt, dass es da Unterschiede gibt?

  • Hallo zusammen,

    Wenn der Bitcoin aus Ihrer Sicht doch sehr relevant ist dann sollte es doch 60 bis 80 Prozent sein.

    Oder?

    Entweder ist es eine Beimischung oder der größte Teil meines Vermögens…

    LG

    Nein, so ist das nicht. Diversifikation ist und bleibt die Grundregel. Aber, ja, aufgrund meiner Überzeugung pro Bitcoin ist meine BTC-Beimischung nicht 5, oder 10%, sondern 40%.

  • Die Bitcoineigenschaften wurden gebetsmühlenartig im Bitcointhread genannt. Ruf doch mal bei Blackrock an und frag, wie der Bitcoin Spot ETF gelaufen ist.

    Dass die Nachfrage immer stärker wird weiss niemand. Ganz aktuell ist die Nachfrage deutlich höher, als das Angebot.

    Die gleiche Frage könnte man für Gold stellen. Der Goldpreis ist derzeit seinem "Nutzwert" längst davon gelaufen, weil Gold Vertrauen genießt. Bitcoin hat im Internetzeitalter für ein digitales Asset ne ziemlich gute Entwicklung hingelegt.

    Kernfrage: Was unterscheidet Bitcoin von anderen Kryptowährungen? Ist dir überhaupt bekannt, dass es da Unterschiede gibt?

    Stimme Dir 100% zu:
    Der BlackRock iShares Bitcoin Trust (IBIT) war der erfolgreichste und rekordbrechendste ETF-Launch aller Zeiten! Speziell gemessen an Wachstumsgeschwindigkeit, Inflows und schneller Erreichung hoher AUM-Marken.

    Analysten wie JPMorgan und Bloomberg erwarten über 100 neue Crypto-ETFs insgesamt 2026 (nicht nur BTC, auch Altcoins). Kurz: 2026 wird das Jahr, in dem Bitcoin-ETFs von "US-Experiment" zu globalem Mainstream werden – vor allem Asien + Wall Street-Banken pushen massiv. Das treibt Adoption und Liquidität weiter hoch. DYOR

  • ok, dann mache ich doch hier mal den Thread zu.

    Eine vernünftige Antwort auf meine ursprüngliche Frage habe ich nicht wirklich bekommen, stattdessen driftete die Diskussion in Richtung Bitcoin...Ich wollte hier wirklich 0,0 irgend jemanden von Bitcoin überzeugen. Das muss ich nicht. Wo wäre hier mein Benefit?

    Jeder sollte seine Investmententscheidung – egal ob pro oder contra Bitcoin, ETF, Gold, Aktien oder Sparbuch – in Ruhe und mit bestem Wissen selbst treffen.

    Danke für die zahlreichen nützlichen und unnützen Kommentare!

  • Die gleiche Frage könnte man für Gold stellen. Der Goldpreis ist derzeit seinem "Nutzwert" längst davon gelaufen, weil Gold Vertrauen genießt.

    Für meinen Teil halte ich keinen einzigen Cent in Bitcoin und bin noch dazu nur Finanz-Laie (wenn auch ein an solchen Themen Interessierter mit zudem ein bißchen eigenen Erfahrungen in Sachen Investments).

    Nur am Rande und lieberjott: Der Vergleich (präziser die Gleichsetzung) der niederländischen Tulpenmanie bzw. Tulpenblase mit einem Vehikel wie Bitcoin dürfte ein ziemlich unpassender sein. Mit der Geld-, Währungs- und Finanzgeschichte - inklusive der Historie von Währungsunionen (a la Einheitswährung Euro) - hatte ich damals (als Schüler) meine Beschäftigung mit dem Themenbereich "Geld im Allgemeinen und private Finanzen im Besonderen" begonnen und erlaube mir daher diese Einschätzung. Nichtsdestotrotz schätze ich die Möglichkeit als hoch ein, daß die Obrigkeit (als Münzherr) dem Vehikel BTC direkt (Verbot) oder indirekt (Regulatorik) den Garaus machen könnte. Das Geldmonopol bietet der Obrigkeit einfach ungeheure Möglichkeiten, Privilegien und Macht.


    Der jeweilige Goldpreis dürfte (viel) weniger den jeweiligen Wert des Goldes repräsentieren und reflektieren als (viel) mehr den Wert und das Vertrauen in die staatlichen Papiergeldwährungen (und deren zuständige staatliche Notenbanken), in denen er gehandelt wird (zuvorderst den Wert und das Vertrauen in den US-Dollar (und Fed) und danach in die Heimatwährung (sollte man kein US-Bürger sein)).


    Zu Bitcoin und seiner "technischen" weiß ich nahezu nix (auch wenn ich den dahinter stehenden Ansatz bestens nachvollziehen und damit wenigstens den Grundgedanken verstehen kann) - ggf. verhält es sich ja mit Bitcoin ähnlich ... ?

  • ok, dann mache ich doch hier mal den Thread zu.

    Eine vernünftige Antwort auf meine ursprüngliche Frage habe ich nicht wirklich bekommen, stattdessen driftete die Diskussion in Richtung Bitcoin...Ich wollte hier wirklich 0,0 irgend jemanden von Bitcoin überzeugen. Das muss ich nicht. Wo wäre hier mein Benefit?

    Jeder sollte seine Investmententscheidung – egal ob pro oder contra Bitcoin, ETF, Gold, Aktien oder Sparbuch – in Ruhe und mit bestem Wissen selbst treffen.

    Danke für die zahlreichen nützlichen und unnützen Kommentare!

    Den Thread kannst du nicht zumachen, musst dich natürlich nicht mehr beteiligen.

    Wenn du mit so einer reißerischen BTC-Überschrift daherkommst und eigentlich den Fokus auf anderes gerichtet haben möchtest, brauchst du dich nicht zu wundern, wenn die Diskussion automatisch Richtung BTC läuft. Scheint dir aber wichtig gewesen zu sein, deine Besonderheit hervorzuheben. War ja angeblich komplett irrelevant für deine Frage. Man könnte sagen "Thema verfehlt". Aber jeder wie er mag.

  • Hallo zusammen,

    sorry hier die Berichtigung:
    der aktuelle Newsletter fasst die wichtigsten Punkte noch einmal sehr gut zusammen:

    • Nichts ist unmöglich – Bitcoin kann eine Option sein, ist aber kein Muss.
    • Auf Bitcoin zu verzichten ist völlig in Ordnung.
    • Der größte Teil des Vermögens sollte in einen breit gestreuten Welt-ETF investiert werden.
    • Der Notgroschen sollte dabei nicht vergessen werden.
    • Für Liquidität eignen sich Tagesgeld, Festgeld oder Geldmarkt-ETFs.
    • Eine klassische Aufteilung von 80 zu 20 kann eine sinnvolle Orientierung bieten – angelehnt an das 4-Töpfe-Prinzip.

    LG

  • Den Thread kannst du nicht zumachen, musst dich natürlich nicht mehr beteiligen.

    Wenn du mit so einer reißerischen BTC-Überschrift daherkommst und eigentlich den Fokus auf anderes gerichtet haben möchtest, brauchst du dich nicht zu wundern, wenn die Diskussion automatisch Richtung BTC läuft. Scheint dir aber wichtig gewesen zu sein, deine Besonderheit hervorzuheben. War ja angeblich komplett irrelevant für deine Frage. Man könnte sagen "Thema verfehlt". Aber jeder wie er mag.

    Will sagen, für mich ist dieser Thread geschlossen (erledigt). Habe jetzt einen Termin bei einem unabhängigen Honorar Anlageberater (ja, gem § 93 Abs. 1 WpHG). Der soll mal meinen Anlagemix aus Tagesgeld, Festgeld, Laufzeit iBonds, Aktien-ETF, den ich erstellt habe, prüfen.

    Und, ja, Du hast recht, es ist wie in der Schule: Der Lehrer stellt eine Aufgabe und du liest die Aufgabenstellung nicht genau... Thema verfehlt.

    Aber Du bringst mich auf eine Idee: Vielleicht werde ich einen neuen, speziellen Bitcoin Thread aufmachen und mich mit wirklich BTC interessierten Menschen austauschen. Das Thema ist einfach zu spannend. Cave: Die Überschrift könnte vielleicht noch reißerisch daherkommen :)

  • Will sagen, für mich ist dieser Thread geschlossen (erledigt). Habe jetzt einen Termin bei einem unabhängigen Honorar Anlageberater (ja, gem § 93 Abs. 1 WpHG). Der soll mal meinen Anlagemix aus Tagesgeld, Festgeld, Laufzeit iBonds, Aktien-ETF, den ich erstellt habe, prüfen.

    Nicht der schlechteste Ansatz. Auf die Vita und die Erfahrungen (auch eigene) des Honorarberaters würde ich nichtsdestotrotz achten. Ohne eine gründliche Bestandsaufnahme inkl. Ermittlung der (Deiner) objektiven Risikotragfähigkeit und subjektiven Risikobereitschaft sprich Risikotoleranz (siehe schon Nr. 4) dürfte es ohnehin schwierig werden mit einer passenden strukturierten Vorgehensweise samt deren konkreter Umsetzung.

    Auf dem Schirm bleiben sollte selbst dabei nichtsdestotrotz: Auch bei der Vorgehensweise (Honorarberatung ist ein Face-to-Face Business) sollte/muß die Chemie zwischen Honorarberater und Mandant stimmen bzw. passen und selbst unter Honorarberatern (und natürlich Honorarberaterinnen) sind manchmal welche mit besondere Vorlieben oder Abneigungen gegenüber manchen Finanz-Vehikeln zu finden. Wird dabei aber lege artis vorgegangen, trennt der Berater das von seiner persönlichen Haltung und zeigt sachlich-nüchtern die Vor- und Nachteile bzw. Chancen und Risiken auf.

    Aber Du bringst mich auf eine Idee: Vielleicht werde ich einen neuen, speziellen Bitcoin Thread aufmachen und mich mit wirklich BTC interessierten Menschen austauschen.

    Ein solcher spezieller Strang zu Bitcoin existiert hier längst ("Bitcoin wird Status eines Gold-Ersatzes erreichen" - oder so ähnlich zumindest) mit inzwischen weit über 3.000 Beiträgen nach meiner Erinnerung.


    Dir weiterhin gutes Gelingen !

  • Hallo zusammen,

    vielleicht reden wir aneinander vorbei.

    Hier geht es um passives investieren. Aktives investieren ist vielleicht mehr Ihre Haltung.

    Oder?

    LG


    Für mich sehe ich eher ein Core-Satellite-Modell als ideal, also eine Mischung aus Passiv und Aktiv. Bitcoin ist hier außen vor.

    Der Anlageberater ist nicht mein Fondsmanager. Er soll nur mein Modell prüfen:

    • Tagegeld (15%): Hohe Liquidität für Notfälle bzw. Einstiegschance nach einer 20-30% Marktkorrektur.
    • Festgeld (25%): Feste Rendite, Laufzeiten 3–7 Jahre (Leiterstrategie).
    • Laufzeit Bonds (30%): Beispiel iBonds.
    • ETFs (30%): Wachstum durch Aktien (breit diversifiziert, nicht US lastig)

    Erwartete jährliche Rendite (brutto, vor Steuern/Inflation): ~3,5–4,5%.

  • Hallo zusammen,

    ich rechne mit 6 Prozent.

    Sie sind wohl lieber eher ein aktiver Investor.(Wie ist der Anteil an Bitcoin am Gesamtvermögen?)

    Ich tue etwas dafür passiv zu sein. Ich achte darauf nicht auf eine Marktkorrektur zu achten - „keine“ Marktmeinung zu haben ist das Ziel.

    Da unterscheiden wir uns. Ein Honorarberater wird wohl auch versuchen diese Unterscheidung aufzuzeigen.

    LG

  • Q: Warum sollten Bitcoin eigentlich lfr im Preis steigen?

    A: Weil es ein knappes Gut ist und immer stärker nachgefragt wird.

    Q: Warum sollte Bitcoin immer stärker nachgefragt werden?

    A: Weil es ....?

    Bitte ergänzen.

    Weil sehr wahrscheinlich langfristig

    • die Weltbevölkerung wächst
    • der technologische Fortschritt voranschreitend
    • der Energiebedarf ansteigt
    • durch Produktivität kontinuierlich neue Werte geschaffen werden
    • die Geldmenge sich ausweitet
    • ...

    Bitcoin als Wertspeicher aber begrenzt bleibt.

    Das wertvollste Produkt, das man sich mit Geld kaufen kann, ist ein leerer Kalender.

  • Weil sehr wahrscheinlich langfristig

    • die Weltbevölkerung wächst
    • der technologische Fortschritt voranschreitend
    • der Energiebedarf ansteigt
    • durch Produktivität kontinuierlich neue Werte geschaffen werden
    • die Geldmenge sich ausweitet
    • ...

    Bitcoin als Wertspeicher aber begrenzt bleibt.

    Meineserachten die beste neutrale Doku zu Bitcoin (ARTE) fürs Wochenende :)

    Externer Inhalt youtu.be
    Inhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.
    Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt.