Du hast die Behauptung aufgestellt, dass Bitcoin eine Tulpenblase sei. Das darfst du gerne untermauern. Vorher spar ich mir die Mühe.
Den Denkanstoß darf jeder für sich aufnehmen und für sich frage, ob es wirklich Unterschiede zwischen der damaligen Tulpenmanie und der heutigen Vergötterung von Bitcoin gibt.
Konkret ging es mir vor allem darum, die Naivität folgender Aussage dadurch auszuleuchten, in dem ich diese mit einer historischen Spekulationsblase vergleiche, von der man eben weiß wie sie ausgegangen ist:
ZitatBitcoin ist eine neue Asset-Klasse und hat seit dem sie existiert (+17 Jahre) alle anderen Asset-Klassen bei weitem outperformed. Und das wird es sehr wahrscheinlich auch in Zukunft. Die Volatilität ist kein Bug, sondern ein Feature! Mich juckt die Volatilität überhaupt nicht, da es mein langfristiges Asset ist. Wie bei allen jungen Assets wird die Volatilität mit den Jahre abnehmen und BTC wird zur globalen Währungsreserve werden.
Im Amsterdamer Finanztip-Stammtisch anno 1630 hätte man haargenauso pro Blumenzwiebeln argumentieren können.
- Neue Asset-Klasse, die zudem noch recht dekorativ ist
- Hat alle anderen Klassen (Schweine, Kühe, Getreide, Gewürze, Kaffee) weit outperformed
- Volatilität ist kein Bug, sondern ein Feature ![]()
- Wird zur globalen Währungsreserve werden
Also hier die Gegenfrage: Warum sollte all das nicht auf Bitcoin zutreffen können?