Teilrente mit 63

  • Hallo Community,

    ich kann dieses Jahr zu 99,99% in Rente gehen. Wie lege ich die Rentenzahlungen in den nächsten vier Jahren an, um den Verlust auszugleichen?

    Danke für eure Beiträge

  • Kater.Ka 20. Januar 2026 um 19:47

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Hallo Community,

    ich kann dieses Jahr zu 99,99% in Rente gehen. Wie lege ich die Rentenzahlungen in den nächsten vier Jahren an, um den Verlust auszugleichen?

    Danke für eure Beiträge

    Überlegt man sich nicht vorher, was man will? Wieso Verlust, wenn du die Rente offenbar (teilweise) überzählig hast?

    Ich habe in Welt-ETF angelegt, da ich das Geld während der Weiterarbeit nicht benötige und auch nicht danach zeitnah, wenn überhaupt. Das kann arbeiten.

    Wie deine Gesamtsituation ist, müsstest du erst mal näher darstellen. Solch eine pauschale Frage ist nicht beantwortbar.

  • Welchen Verlust?

    Ein RP ist bisher 40.79€ wert.
    Bei 50 RP im Alter von 63 wären das mit 14,4% Abschlag 42,8 RP für die Rechnung
    Bei 100% = 1745.812€ Bruttorente
    Bei 99.99% = 1745,637€ Bruttrente

    Geht es um die 0,18€ Verlust zur Vollrente mit 63 oder was? 4 Jahre ohne Teilrente weiter arbeiten sind 4*12*1745,637€ Verlust (außer, es sricht irgendwas andere gesetzlch dagegen).

    Den genauen "Verlust" zur Vollrente ab 67 OHNE Telrente must Du selber berechnen, m.W.n kommen u.A. noch die RP hinzu, die Du bei versicherungspflichtiger Beschäftigung bis 67 erhälst.

    Und wenn Du noch keine Welt-Aktien-ETFs hast, dann bringt es auch nichts, jetzt mit dem Geld damit anzufangen, weil Du das Geld in spätestens 4 Jahren benötigen wirst. Aktien sollen eher 15 wie 10 Jahre liegen blieben, bis man auf das Geld wieder angewiesen ist.

    Ob die derzeit 2% in Geldmarkt-Fonds Deinen "Verlust" ausgleichen, musst Du selber berechnen. Mir wäre (bzw. ist) der Gewinn an Freizeit bedeutrend mehr wert. Also Teilrente und max. Umstellung auf Teilzeit, wenn das Geld sonst nicht reicht. Dann könte ich die Rente aber nicht anlegen sondern sie würde in Freizeit investiert.

  • Und wenn Du noch keine Welt-Aktien-ETFs hast, dann bringt es auch nichts, jetzt mit dem Geld damit anzufangen, weil Du das Geld in spätestens 4 Jahren benötigen wirst.

    Das weißt du doch gar nicht, wie liquide der TE ist. Immer wieder diese verkürzte Betrachtung, als bräuchte man alles Geld mit Rentenbeginn. Ein 70-Jähriger kann auch noch anfangen mit ETF-Spaten. Es ist auch kein Muss, 15 Jahre den nicht verkaufen zu müssen. Wenn Anlässe gegeben und die Kurse günstig sind, macht man es einfach.

  • Klar, man kann auch einfach sagen: ohne eine vollumfänglcihe Finanzplanung gibt es keine Antwort.

    Wenn jemand seine Verluste durch die 99,99% Teilrente ausgleichen will, dass zälhgt da bei mir nicht für Erbe der Kinder sondern für die eigene Rentenphase.

    Und dann gehe ich ganz dreist und egostitisch davon aus, dass man das Geld nutzen muss. Sonst brauche ich nichts auszugleiche. Insb. wenn dem TE selber unklar ist, wie er das Geld irgendo "anlegen" will.

    Ich weiss auch nicht, ob der TE 20RP oder 60RP hat, und was er sonst so vor hat.

    Wenn Anlässe gegeben und die Kurse günstig sind, macht man es einfach.

    Ja, irgendwelche Anlässe (hier ungenannt) und "günstige" Kurse (hier auch ungennt, olb der TE das so sieht ode rmorgen den großen Crash erwartet) dann ja. Ich würde das Geld auch mitnehmem, es in meinen ETF stecken und wäre fertig. Ich weiss aber, wie ich mit Marktschwankungen umgehe. Egal, ob in 4 oder 30 Jahren.

  • Hallo Community,

    ich kann dieses Jahr zu 99,99% in Rente gehen. Wie lege ich die Rentenzahlungen in den nächsten vier Jahren an, um den Verlust auszugleichen?

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    Hallo.

    Eigentlich hast Du ja einen Gewinn.

    Wenn Du die 46 Renten (nach Abzügen) beiseite legst, dann kannst Dir ab Erreichen der Regelaltersgrenze die Differenz zwischen Rente ohne Abschläge und Rente mit Abschlägen für grob 23 Jahre ausgleichen.

    Ob Du das über ein Tagesgeldkonto oder anders abbildest, das bleibt Dir überlassen.

  • Ich denke es geht um Rente und weiter arbeiten bis zur Regelaltersgrenze. Bei der Berechnung sollte man nicht vergessen, dass die Rente zusätzlich zum Gehalt voll versteuern muss. In meinem Fall würde ich grob überschlagen die ersten 4 Monatsrenten pro Jahr nur für die Steuer zurück legen müssen. Deshalb stimmen zumindest in meinem Fall die 23 Jahre nicht.

  • Ich denke es geht um Rente und weiter arbeiten bis zur Regelaltersgrenze. Bei der Berechnung sollte man nicht vergessen, dass die Rente zusätzlich zum Gehalt voll versteuern muss. In meinem Fall würde ich grob überschlagen die ersten 4 Monatsrenten pro Jahr nur für die Steuer zurück legen müssen. Deshalb stimmen zumindest in meinem Fall die 23 Jahre nicht.

    Anteilig, nicht voll.

    Aber Steuer ist ein Thema, komplex obendrein.

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