Den brauchst du nicht. Kannst du mir geben
Das hört sich durch die grüne Blume an wie "einfach behalten", danke ![]()
Dein Depot ist demnach ganz bewusst auf ESG/Nachhaltigkeit ausgerichtet?
Das wurde mir bei Finanzen vor einger Zeit wieder ausgeredet ![]()
Den brauchst du nicht. Kannst du mir geben
Das hört sich durch die grüne Blume an wie "einfach behalten", danke ![]()
Dein Depot ist demnach ganz bewusst auf ESG/Nachhaltigkeit ausgerichtet?
Das wurde mir bei Finanzen vor einger Zeit wieder ausgeredet ![]()
Das hört sich durch die grüne Blume an wie "einfach behalten", danke
Dein Depot ist demnach ganz bewusst auf ESG/Nachhaltigkeit ausgerichtet?
Das wurde mir bei Finanzen vor einger Zeit wieder ausgeredet
Ja, das Ausreden ist da seit einiger Zeit ein größerer Trend. Wobei ich schon auch den Index gewechselt habe, aber halt nicht auf konventionell.
Also schlecht performt hat er bisher auf jeden Fall nicht!
Das überrascht mich jetzt etwas - weil das "Ausreden" mit Greenwashing und dafür performen andere besser bestanden hatte. Hatte es dann selbst leider nicht mehr so sehr verfolgt.
Nur ist LU0629459743 ein Ausschütter wie ich gerade wieder sehe. Die würde ich gerne langfristig meiden... da ich einfach zu selten bisher in meinem Depot bin, um das Geld immer wieder direkt anzulegen.
Oder wie seid ihr selbst ungefähr zwischen Depot und Tages-/Festgeld aufgestellt?
Ich fühle mich mittlerweile mit einem Notgroschen von 4-5 Netto-Monatsgehältern auf dem Tagesgeld-Konto recht wohl. Alles darüber hinaus liegt im Depot. Bis Mitte 40 allerdings war mein TG/FG-Anteil sehr viel höher und das Vertrauen in die Börse nur begrenzt vorhanden. Mit zunehmendem Wissen (auch über Portale wie Finanztip) und wachsenden eigenen Erfahrungen mit meinem kleinen Depot (ja, hab alle Fehler gemacht, die man machen kann) ist das Vertrauen gewachsen und der TG/FG-Anteil gesunken. Beschleunigt wurde die Entwicklung durch die Niedrigzinsphase nach Covid.
Beispiel SAP: die haben viele Jahre gebraucht, um überhaupt dauerhaft wieder über die 100 € zu kommen. Sind sehr gut gelaufen und tun sich seit geraumer Zeit wieder deutlich schwerer.
Was ist denn für dich bei denen überhaupt ein „guter“ Kurs ?
Immer höher wie aktuell ?
Hatte ich gefragt.
Für Holmen und SAP werde ich mir konkrete Kurse festlegen, zu denen ich verkaufen möchte.
Und das ist jetzt deine Antwort? Ich würde bei solchen Aktien immer von einem Einzelengagement abraten.
Und Market-Timing bringt überhaupt nichts.
Ich hätte diese beiden bei einer Januar Bereinigung einfach verkauft.
Also schlecht performt hat er bisher auf jeden Fall nicht!
Das überrascht mich jetzt etwas - weil das "Ausreden" mit Greenwashing und dafür performen andere besser bestanden hatte. Hatte es dann selbst leider nicht mehr so sehr verfolgt.
Nur ist LU0629459743 ein Ausschütter wie ich gerade wieder sehe. Die würde ich gerne langfristig meiden... da ich einfach zu selten bisher in meinem Depot bin, um das Geld immer wieder direkt anzulegen.
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Ich habe ein Zweitdepot bei smartbroker+, mit einem zusätzlichen Dollarverrechnungskonto. Da sammelt sich das und wird später angelegt. Ist gerade jetzt nützlich.
2025 waren es bei deinem USB-ETF 1,83 Dollar je Anteil.
Also schlecht performt hat er bisher auf jeden Fall nicht!
fabioso Was eigentlich auch keine große Überraschung sein sollte, wenn ich das richtig verstehe:
Grundlage ist der MSCI World Index, der anhand von SRI-Kriterien auf eine deutlich schmalere Streuung reduziert wird (von einigen tausend auf ein paar hundert Aktien) und daraus den nachhaltigen ETF bildet. Entsprechend sollte sich die Entwicklung langfristig relativ ähnlich verhalten.
Den negativen Punkt, den ich mit meinem Laienwissen spontan sehe, ist die deutlich geringere Streuung und damit eine geringere Risikodiversifikation. Hinzu kommt, dass „Nachhaltigkeit“ kein klar definierter Begriff ist – wobei SRI im Vergleich zu ESG wohl als strenger gilt.
Was spricht für euch, die bewusst auf SRI- bzw. ESG-Aktien-ETFs verzichten, konkret dagegen?
Nicht aus grundsätzlicher Ablehnung, sondern aus der Konsequenz heraus, „passiv“ investieren zu wollen und den Markt so zu nehmen, wie er ist – ohne eigene Wertungen?
Wobei ich schon auch den Index gewechselt habe, aber halt nicht auf konventionell.
Jetzt hast du mich neugierig gemacht: In welchen ETF investierst du und warum genau diesen?
Um unnötige Verkäufe zu vermeiden, werde ich meine bereits bestehenden ETF-Anteile (Vanguard FTSE All-World / IE00BK5BQT80 sowie UBS Core MSCI World / IE00BD4TXV59) nicht umschichten. Allerdings muss ich meine ursprüngliche Überlegung, alle Gewinne aus den anstehenden Verkäufen anderer Positionen vollständig in den IE00BK5BQT80 zu investieren, möglicherweise noch einmal überdenken.
Ich fühle mich mittlerweile mit einem Notgroschen von 4-5 Netto-Monatsgehältern auf dem Tagesgeld-Konto recht wohl. Alles darüber hinaus liegt im Depot. Bis Mitte 40 allerdings war mein TG/FG-Anteil sehr viel höher und das Vertrauen in die Börse nur begrenzt vorhanden. Mit zunehmendem Wissen (auch über Portale wie Finanztip) und wachsenden eigenen Erfahrungen mit meinem kleinen Depot (ja, hab alle Fehler gemacht, die man machen kann) ist das Vertrauen gewachsen und der TG/FG-Anteil gesunken. Beschleunigt wurde die Entwicklung durch die Niedrigzinsphase nach Covid.
Danke für deine Rückmeldung. Wissen und Vertrauen – wie so oft.
Angst vor dem Investieren in Aktien-ETFs hatte ich von Anfang an nicht. Auch schwankende Kursentwicklungen bereiten mir beim langfristigen Investieren kein Unbehagen; entscheidend werden sie für mich erst beim Verkauf. Zudem schaue ich nur sehr selten in mein Depot, was sich für mich als sehr hilfreich erwiesen hat.
Die im Eingangspost beschriebenen Gedanken möchte ich in nächster Zeit umsetzen, um mehr Klarheit und Struktur in mein Depot zu bringen und gedanklich einen Haken hinter das Thema zu setzen. Anschließend soll das Investieren in den Aktien-ETF wieder auf „Autopilot“ laufen – per Sparplan zum Monatsanfang, ganz entspannt.
Bezüglich meines Tages-/Festgeldes spiele ich aktuell mit dem 50:50-Einwand von Evaluise oder alternativ damit, meinen Notgroschen auf sechs Monate zu erhöhen und den restlichen Betrag in den ETF zu investieren.
Danke euch für eure Gedanken und Einschätzungen dazu! ![]()
Tomarcy Deine Frage bezüglich dem "guten" Kurs ging für mich in die selbe Richtung wie die Frage von Horst Talski und hatte ich hier näher ausgeführt:
Hier musste ich schmunzeln, weil ich für mich selbst nicht entscheiden kann, was „richtig“ ist. In meinem Kopf sind diese Positionen weiterhin ein Geschenk, das sich emotional anders anfühlt als selbst gekaufte Investments. Entsprechend habe ich eine gewisse Hemmung, aktiv einzugreifen – obwohl mir rational bewusst ist, dass das eigentlich ein Trugschluss ist.
Der Gedanke eines „möglichst guten Kurses“ bedeutet für mich nicht, gerade dann zu verkaufen, wenn die Werte kurzfristig stark unter Druck stehen. Langfristig weiß ich aber, dass ein klarer Plan hier sinnvoller ist als reines Abwarten.
Wären das also gute Positionen, um einen Take-Profit-Ansatz zu verfolgen?
Wie du siehst, habe ich hier keine konkrete Zahl im Kopf. Für mich sind diese Positionen am Ende – unabhängig vom Verkaufskurs – ein kompletter Gewinn (abzüglich Steuern). Sie grundsätzlich zu verkaufen ist an dieser Stelle vermutlich eher ein psychologischer Faktor für mich. Konkretes Market-Timing hatte ich dabei gar nicht im Hinterkopf, obwohl das mit einem Zielwert absolut der Fall ist.
Beim zweiten Lesen merke ich allerdings, dass eure Fragen in etwas unterschiedliche Richtungen gehen:
„Es gibt nicht den richtigen Moment“ vs. „Verkaufe konsequent, sobald dein Zielwert erreicht ist“.
Ich hätte vermutlich einen bereits erreichten bzw. vergangenen Kurs als Zielwert angenommen. Gleichzeitig ist mir bewusst, dass dieser Kurs eventuell nie wieder erreicht wird. In diesem Fall erscheint es mir sinnvoller, die Positionen zu verkaufen, in eine breitere Streuung (ETF) zu investieren und den weiteren Kursverlauf von SAP und Holmen anschließend einfach zu ignorieren – verkauft ist verkauft.
Ich habe ein Zweitdepot bei smartbroker+, mit einem zusätzlichen Dollarverrechnungskonto. Da sammelt sich das und wird später angelegt. Ist gerade jetzt nützlich.
2025 waren es bei deinem USB-ETF 1,83 Dollar je Anteil.
Speilst du auf den Wechselkurs an?
Sollte das nicht kaum einen Einfluss haben, ob der ETF in Dollar oder Euro geführt wird? Ich dachte entweder steckt der Wechselkurs bereits im Euro-Kurswert oder er wird bei der Dollar-Ausschüttung wirksam. Bei Scalable Capital habe ich natürlich auch ein Verrechnungskonto. Da ich nicht so häufig mein Depot prüfe, sind mir thesaurierend Aktien-ETF persönlich einfach lieber.
Es war Zufall, hatte das eingerichtet, um auszuprobieren, was das ist. Und jetzt kleckern kleine Beträge herein, die nicht in EUR umgerechnet werden.
Hab letztes Jahr einiges auf Amundi, VanEck, Xtracker umgestellt. Ob EUR oder Dollar, darauf habe ich nicht geachtet. Und: Thesaurier oder Ausschütter, das ist ziemlich genau auf halbe halbe herausgekommen.
Alles anzeigenHallo zusammen,
seitdem ich vor einigen Jahren Finanztip über die YouTube-Videos von Saidi kennengelernt habe, ist die Webseite und das Forum ein ständiger Begleiter. Daher möchte ich euch allen schon einmal herzlich danken für alles, was ich in der Zeit lesen und lernen durfte!
Hintergrund zu mir:
- 29 Jahre, Single, Mietwohnung, relativ neues Auto
- 4-Töpfe-Prinzip & ca. 50-30-20-Regel
Bevor ich mit dem ETF-Sparen gestartet habe, bin ich klassisch in einige Fettnäpfchen getreten:
- Finanzprodukte auf Anraten von Bank oder nahestehender Personen abgeschlossen, die ich rückblickend teilweise anders entschieden hätte. Gleichzeitig wurden manche Entscheidungen aufgrund zu viel Grübeln glücklicherweise nicht final umgesetzt.
- Zu viel Zeit in theoretischer „Kurvendiskussion“ verbracht, statt direkt mit dem ETF-Sparen zu starten.
Meine Versicherungen und Verträge habe ich gut im Griff. Neben dem Umstrukturieren vom Depot steht aktuell einzig meine BU-Versicherung noch zur Prüfung aus und meinen Bausparer möchte ich dieses Jahr ebenfalls kritisch hinterfragen. Beides ist jedoch im Moment nicht vorrangig.
Ziel „Neujahrsputz“ im Depot
Es gibt zwei Themen, die ich schon länger vor mir herschiebe:
- Altlasten im Depot bewerten: verkaufen oder behalten?
- Tagesgeld reduzieren und in ETFs investieren?
Überblick Depots (~102.200 €)
Altbestände – ursprünglich Sparpläne oder Einmalkäufe:
- UniCredit HVB Garant / DE000HVB3SH4 / 5.000 € (läuft noch bis 08.2029)
- FIRST EAGLE AMUNDI / LU1095739733 / 62 Stk. ~ 6.800 €
- iShares STOXX Europe 600 Oil & Gas / DE000A0H08M3 / 48 Stk. ~ 2.000 €
- PB VP Nachhaltig 70 / DE000A0M03Y9 / 45 Stk. ~ 3.100 €
- UBS MSCI World Socially Responsible / LU0629459743 / 66 Stk. ~ 10.600 €
- UniGlobal / DE0008491051 / 24 Stk. ~ 9.600 €
- Pictet - Water / LU0208610294 / 2 Stk. ~ 1.000 €
- hausInvest / DE0009807016 / 140 Stk. ~ 5.600 €
Schenkungsaktien:
- Holmen / SE0011090018 / 250 Stk. ~ 8.100 €
- SAP SE / DE0007164600 / 110 Stk. ~ 22.200 €
Renten-ETF:
- Ab diesem Jahr 500 € statt 400 € im Monat via Sparplan
- Vanguard FTSE All-World / IE00BK5BQT80 / 157 Stk. ~ 25.800 €
- UBS Core MSCI World / IE00BD4TXV59 / 46 Stk. ~ 1.600 €
Überblick Tagesgeld
Abzüglich meines Notgroschens beläuft es sich aktuell auf 60.400 € und wird monatlich mit 200 € bespart. Der Angebotszins von 2,90 % p.a. läuft demnächst aus.
Das Geld ist in den letzten 10 Jahren zwischen Tages- und Festgeld gewandert – immer mit dem Gedanken, dass bei einem Eigenheim mit Familie Kapital benötigt wird. Aktuell ist das jedoch wieder Zukunftsmusik.
Meine Überlegungen
- Den offenen Immobilienfonds (hausInvest) nicht zurückgeben, sondern endlich direkt verkaufen.
- MSCI World Socially Responsible eventuell weiterlaufen lassen als Renten-ETF.
- Restliche Altbestände (bis auf UniCredit) ebenfalls verkaufen und in den Renten-ETF umschichten.
- Schenkungsaktien vorerst stehen lassen und nur bei Bedarf zu einem möglichst guten Kurs verkaufen.
- Tages-/Festgeld: Abwägen, ob das Geld weiterhin wie bisher geparkt oder ein Großteil einmalig in ETFs investiert werden sollte – ein Balanceakt zwischen pragmatischer Vernunft und der Verlockung höherer Renditen.
- Die Wahl des Renten-ETFs nochmals prüfen – die Entscheidung im Herbst war eher impulsiv, um „etwas zu verändern“ und gleichzeitig eine neue LIFO-Steuer-Tranche für die Entnahme im Alter zu erzeugen.
Offene Fragen
- Depotwechsel vor Verkauf: Wäre ein Wechsel zu einem günstigeren Depot sinnvoll, um die Verkaufskosten zu reduzieren und so mögliche Verluste abzumildern? U.a. der hausinvest ist bei Comdirect. Das Zweitdepot ist bei Scalable Capital.
- Faustregeln bei Altlasten: Take Profit ~ +20 % / Stop Loss ~ -10 % – ist das eine praktikable Orientierung oder sollte man hier besser einmal „in den sauren Apfel beißen“ und konsequent umschichten?
Ich möchte mein Depot möglichst „keep it simple“ halten. Ich weiß, dass ich jede Entscheidung selbst treffen und tragen muss, freue mich gleichzeitig auf eure Schwarmintelligenz, um die für mich stimmigste Lösung zu finden.
Vielen Dank fürs Lesen!
Viele Grüße
der Sparzwerg
Richtig viel Geld für Ende 20. Hut ab!!
Jetzt hast du mich neugierig gemacht: In welchen ETF investierst du und warum genau diesen?
Index ist der MSCI World Low Carbon SRI Selection, ETF ist IE00BZ02LR44. Der hält ungefähr doppelt so viele Unternehmen wie der UBS-SRI (die immer noch wesentlich größere Position), hat andererseits aber nicht die 5%-Kappung, weshalb die MAG-7 (ich nenne sie gern MAGA-7) eigentlich zu viel Gewicht haben. Hier kriegen einige Ausschlag, wenn sie solch wenig breit gestreute Indizes sehen, aber ich krieg halt Ausschlag von Exxon.