PV Stromeinspeisung ohne Vertrag

  • Aber Dass der Netzbetreiber von dem Nennwert der Module bei seiner Berechnung ausgeht kann es doch nicht sein.

    Wie geschrieben der Wechselrichter ist auf 800 Watt gedrosselt!!!!

    Somit ist für uns das BlkX(;(8o

    Habe mich gerade in den Dialog WerauchImmer/Kater.Ka eingefädelt, s. meinen Post dort. Ich warte jetzt mal ab, was mir der Typ vom Freitag kommende Woche an Modellen anbietet.

  • Die Selbstbedienung Mentalität am Strommarkt soll eben gestoppt werden. Siehe dazu auch Handelsblatt: „Kannibalisierungseffekt“: Stromerzeuger schalten immer öfter PV-Anlagen ab

    Energie: Warum Solaranlagen immer häufiger abgeschaltet werden
    Eine neue Strommarkt-Analyse zeigt: Immer häufiger regeln Grünstromerzeuger freiwillig ihre Anlagen ab. Dahinter steckt ein Gesetz, bei dem es zu einer…
    hbapp.handelsblatt.com
  • Was mich bei Dir interessieren würde: wie hat denn der zweite Netzbetreiber reagiert, als Du ihm statt des unterschriebenen Vertrags eine Rechnung geschickt hast?

    Der Vertrag liegt unbearbeitet auf dem Schreibtisch in unserer Ruine = Baustelle. Ich musste keine Rechnung schicken, die Abrechnung kam ungefragt und vorher schon eine Abschlagszahlung, die ich aber auf habe auf Null setzen lassen wegen der Unsicherheit, was die Anlage tatsächlich bringt (wohl mehr als von mir erwartet) und wie viel wir noch den Eigenverbrauch erhöhen können.

    Den ersten Netzbetreiber habe ich angerufen und gesagt, dass ich die rechtlichen Folgen der im Vertragsentwurf niedergelegten Haftungsregeln nicht einschätzen kann und deswegen nicht unterschreiben werde. Der Bearbeiter meinte, das sei dann halt klarer als im Gesetz, aber eben nicht verpflichtend. Auch von dort kam und kommt ohne mein Zutun jedes Jahr eine Abrechnung.

    Wenn die nun tatsächlich bereit und fähig sind, mir künftig die Einspeisung zweigleisig zu erstatten, dann habe ich auch nichts gegen einen Vertrag.

    Wie oben schon ausgeführt ist meine Haltung dazu, dass es für das BKW nichts separates gibt, sondern eben nur für die Gesamteinspeisung und dann mit proportional gekürztem Satz entsprechend dem oben verlinkten Text sowie dem hier https://www.clearingstelle-eeg-kwkg.de/haeufige-rechtsfrage/235. Alternativ eben dann richtig anmelden, dabei die 7 kWp-Grenze beachten.

    Was macht eigentlich Deine Panasonic-Wärmepumpe?

    Der geht es richtig gut und hat an der Ruine ein Geschwisterchen bekommen. Wir verbrauchen im Bestand knapp 4.000 kWh p.a. gegenüber vorher knapp 20.000 kWh Gas. Junior ist zum Jahreswechsel in den Keller gezogen, so dass wir nun die vollen 195 qm heizen, womit wir dann im kalten Januar an der Leistungsgrenze waren. Heizstab ist so eingestellt, dass er nicht mitheizt sondern nur beim Abtauen hilft. Seit März 2022 haben wir Stand Ende Januar 14.500 kWh für die WP sowie 364 kWh für den Heizstab verbraucht.

    In unserer Ruine haben wir als erstes 2023 die gleiche WP installiert. Wir hatten die Ruine 221 qm ohne funktionierende Ölheizung und damit auch ohne Erfahrungswerte übernommen. Daher wollten wir den vorgefundenen wasserführenden Kaminofen als zweiten Wärmeerzeuger mit zweitem Heizkreis nutzen und ich habe das auch schon soweit vorbereitend gebaut. Allerdings durften wir den Ofen in der bestehenden Konstellation nicht wieder in Betrieb nehmen, für eine kleine Pelletheizung wollte der Schornsteinfeger eine Kaminsanierung haben. Also haben wir dann aus der Not eine Tugend gemacht und eine kleine ungeregelte China-WP für 1.200 € geholt, die das warme Wasser macht und im Notfall auch heizen kann.

    Die Pana macht also meine Baustelle warm und da wir zuhause Ende 2024 einen Wasserschaden hatten haben wir das Lager meiner Frau auf die Baustelle verlagert und heizen seither damit das Obergeschoss und die Toilette im EG. Auch das funktioniert gut. Hier haben wie im OG und DG Fancoil-Heizkörper, im EG habe ich den Estrich rausgemacht und Fußbodenheizung im Trocjenbau verlegt. Wir steuern die Heizkörper und die FBH perspektivisch mit der gleichen Vorlauftemperatur 35 Grad an, können es bei Bedarf aber auch splitten.

    Falls Ihr an eine WP denkt bitte an §14a EnWG / §9 EEG / §29 MsbG, nachdem dann die PV-Anlage die Fernsteuerung durch den Netzbetreiber können muss. Meine kann das nicht, da wir vom Solarspitzengesetz überrascht wurden. Wir werden da also eine harte Abschaltung nachrüsten müssen.

    Unsere Panasonic Serie J gibt es einphasig nicht mehr neu, da mit R32 Kältemittel. Die dreiphasigen gibt es noch im Abverkauf. Es gibt aktuell mit R290 Propan zum Selbstbau die Serie L mit Hydrosplit und M als Monblock. Die L gibt es mit 9 kW (unsere Größe) für rund 4.600 €. Je nach Örtlichkeit kann die Aufstellung schwierig sein, da aufgrund Propan Abstände zu Kellerfenstern etc. eingehalten werden müssen, nach meinem Verständnis 3 m horizontal keine Öffnungen, auch nicht im Boden.

    Wir haben aus einem Abverkauf eine schöne 9 kW R32 WP für 1.400 € geschossen, die bei Bauhaus 4.800 € kostet. Wahrscheinlich gibt das unsere Zweit WP und die China-WP kommt als Reserve in die Scheune.

  • Die Selbstbedienung Mentalität am Strommarkt soll eben gestoppt werden

    Den Begriff Selbstbedienungsmentalität finde ich schwierig. Ich würde eher von Fehlanreizen sprechen. Photovoltaik hilft halt nur dann, wenn es hinreichend hell ist, und das ist es tagsüber und die längsten Tage sind im Sommer. Dadurch muss im Winter und nachts anderweitig ausgeglichen werden, hingegen gibt es im Sommer häufig zu viel angebotene Leistung.

    Daher finde ich die beabsichtigte Streichung der EEG-Förderung Okay. Auch eine Reform der Verrechnung der Netzkosten ist mMn angebracht, da ein Netz auf Spitzenlast ausgelegt werden muss und nicht auf einen Durchschnittswert. Hinsichtlich der Motivation hin zu netzdienlichem Verhalten sehe ich noch viel Handlungsspielraum.

  • Den Begriff Selbstbedienungsmentalität finde ich schwierig. Ich würde eher von Fehlanreizen sprechen. Photovoltaik hilft halt nur dann, wenn es hinreichend hell ist, und das ist es tagsüber und die längsten Tage sind im Sommer. Dadurch muss im Winter und nachts anderweitig ausgeglichen werden, hingegen gibt es im Sommer häufig zu viel angebotene Leistung.

    Das ist alles richtig. Aber es passt halt wieder einmal wunderbar in das Hüh und Hott der EE-Förderung. Seit ich mich mit dem Thema beschäftige, folgt ein Förderregime auf das nächste und es wird abwechselt beschleunigt und gebremst.

    Auf der einen Seite will man mehr EE. Mittlerweile ist BW bei weitem nicht mehr das einzige Bundesland mit PV-Pflicht. Auf der anderen Seite will man den dadurch erzeugten Strom nicht, weil man ihn nicht verbraucht bekommt und die Netze das nicht packen. Smart Meter hat man lange erfolgreich sabotiert, durch überzogene Anforderungen und hohe Preise, sodass sich der Verbrauch auch nicht durch dynamische Strompreise an die Produktion anpasst, wo es möglich und sinnvoll wäre.

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