Langfristig beitragsstabilste & günstigste PKV

  • Da ich selbst betroffen bin, welche Gesellschaft hat denn von Anfang an beitragsstabilere Tarife mit Tarifhistorie großer 15 Jahre?

    Eine Tarifhistorie über 15 Jahre ist gerade aufgrund der Turbulenzen in den vergangenen ca. 5 Jahren meiner Ansicht nach zu wenig aussagekräftig, was ich auch mit den Aussagen in meinen letzten Beiträgen vermitteln wollte. Man sollte schon die Entwicklung der letzten 20-30 Jahre betrachten. Da du in einem Unisex-Tarif bist, solltest du einfach bis zur Einführung der Unisex-Tarife die Entwicklung des vergleichbaren Vorgängertarifs der Bisex-Welt betrachten.


  • Guten Abend Herr Dr. Schlemann,

    zunächst danke für Ihre drei weiteren Beiträge von heute.

    Ich nehme zur Kenntnis, dass Sie auf meine konkreten Fragen (Frage 2 dürfte sich dank der Anmerkung von mirsan unter Beitrag Nr. #87 bereits erledigt haben) nicht geantwortet haben. Dies ist selbstverständlich Ihr gutes Recht.

  • Eine Tarifhistorie über 15 Jahre ist gerade aufgrund der Turbulenzen in den vergangenen ca. 5 Jahren meiner Ansicht nach zu wenig aussagekräftig, was ich auch mit den Aussagen in meinen letzten Beiträgen vermitteln wollte. Man sollte schon die Entwicklung der letzten 20-30 Jahre betrachten. Da du in einem Unisex-Tarif bist, solltest du einfach bis zur Einführung der Unisex-Tarife die Entwicklung des vergleichbaren Vorgängertarifs der Bisex-Welt betrachten.


    Guten Abend Felice,

    vielen Dank für deine zahlreichen und hochqualitativen Beiträge von heute (und selbstverständlich auch der vergangenen Tage)!

    Wenn man nun genau das tut, was du hier in dem Zitat geschrieben hast: Welche Versicherer haben sich denn in der Vergangenheit als beitragsstabiler als der Marktdurchschnitt gezeigt?

  • Eine Tarifhistorie über 15 Jahre ist gerade aufgrund der Turbulenzen in den vergangenen ca. 5 Jahren meiner Ansicht nach zu wenig aussagekräftig, was ich auch mit den Aussagen in meinen letzten Beiträgen vermitteln wollte. Man sollte schon die Entwicklung der letzten 20-30 Jahre betrachten. Da du in einem Unisex-Tarif bist, solltest du einfach bis zur Einführung der Unisex-Tarife die Entwicklung des vergleichbaren Vorgängertarifs der Bisex-Welt betrachten.

    Moin Felice,

    diese Punkte habe ich bei bei meiner damaligen Entscheidungsfindung ebenfalls berücksichtigt.

    Da ich aus dem Beitrag von Herrn Dr Schleemann herausgelesen habe, dass es sinnvoll ist bei Abschluss auf einem leistungsstarken und beitragsstabileren Versicherer zu setzen, war ich auf die konkrete Antwort mit Quellen gespannt.

    Allerdings lässt sich auch aus einer nicht-Antwort ein Schluss ziehen..;)

  • Welche Versicherer haben sich denn in der Vergangenheit als beitragsstabiler als der Marktdurchschnitt gezeigt?

    Na ich würde mal argumentieren die mit a) niedrigen Kostenquoten (insb. auch niedrigen Vertriebskosten) und b) relativ großen bis sehr großen Versicherungskollektiven, auf die sich die Kosten aufteilen. Zumal es c) auch ganz günstig sein dürfte, nicht als Aktiengesellschaft Gewinne/Dividenden an Aktionäre ausschütten zu müssen, sondern als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit die Gewinne eher den Versicherten, als den Aktionären zukommen zu lassen.

    In diesen drei Punkten ist man bei der Debeka nicht gerade schlecht aufgestellt, was sich an den langfristigen Beitragsänderungen auch relativ deutlich ablesen lässt. Deswegen mein Ratschlag einfach da zu bleiben…

  • Ich weiß nicht, wie oft ich es noch wiederholen soll: Es gibt nicht DIE langfristig beitragsstabil(st)e Gesellschaft, die man dann aufgrund einer Forendiskussion oder meiner Einschätzung auswählt. Alle Annahmen dazu - basierend auf Historie, Kennzahlen etc. - sind Momentaufnahmen und bieten keine Gewähr für die Zukunft.

    Deshalb sind die dauerhaft garantierten tariflichen Leistungen das deutlich verlässlichere Kriterium bei der Entscheidung für diese oder jene PKV.

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH
    Von Finanztip empfohlene Spezialisten für Berufsunfähigkeit und private Krankenversicherung | Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: https://schlemann.com/erstinformationen | Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Deren Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

  • Ich weiß nicht, wie oft ich es noch wiederholen soll: Es gibt nicht DIE langfristig beitragsstabil(st)e Gesellschaft, die man dann aufgrund einer Forendiskussion oder meiner Einschätzung auswählt. Alle Annahmen dazu - basierend auf Historie, Kennzahlen etc. - sind Momentaufnahmen und bieten keine Gewähr für die Zukunft.

    Deshalb sind die dauerhaft garantierten tariflichen Leistungen das deutlich verlässlichere Kriterium bei der Entscheidung für diese oder jene PKV.


    Ok, wunderbar.

    Summa summarum bedeutet dies somit, dass lediglich die Ecke "Leistungsumfang" des "magischen Dreiecks" der PKV wirksam optimiert werden kann.

    Ihre Aussage unter Beitrag Nr. #85, wonach "die bisherigen 84 Beiträge in diesem Thread dann immerhin für andere Ratsuchende den Nutzen [haben], sich lieber von Anfang an leistungsstärkere und beitragsstabilere [eig. Hervorhebung] Gesellschaften / Tarife als die Debeka zu suchen", wird damit ad absurdum geführt.

    Eine PKV-Optimierung durch einen Versicherungsmakler oder alternativ die Honorarberatung macht Sinn, wenn der Leistungsumfang im Vordergrund steht. Alles andere kann ex ante nicht wirksam prognostiziert werden.

    Vielen Dank, liebe Finanztip-Community!!!

  • Kann es sein, dass Sie an der künstlichen Verlängerung dieses bereits erledigten Threads ähnlich viel Freude haben wie an möglichst ausführlicher Beratung durch möglichst viele Berater / Vermittler Leopard ? :)

    Die Debeka war früher relativ beitragsstabil, in letzter Zeit ist sie das nicht mehr. Es gibt derzeit also sowohl leistungsstärkere als auch beitragsstabilere Tarife. Sichere Aussagen für die Zukunft der Beiträge lassen sich daraus nicht ableiten. Stünde ich vor der Entscheidung für eine PKV, würde ich das dennoch berücksichtigen.

    Natürlich beziehen wir bei unserer Beratung alle Aspekte des "magischen Dreiecks" mit ein. Die künftige Beitragsstabilität lässt sich jedoch weniger sicher beurteilen als der Leistungsumfang. Das liegt aber auch irgendwie auf der Hand, oder?

    Dr. Schlemann unabhängige Finanzberatung GmbH
    Von Finanztip empfohlene Spezialisten für Berufsunfähigkeit und private Krankenversicherung | Angaben gem. § 11 VersVermV, § 12 FinVermV: https://schlemann.com/erstinformationen | Beiträge in der Finanztip Community erstelle ich mit größtmöglicher Sorgfalt, jedoch ohne Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität. Deren Nutzung erfolgt auf eigene Gefahr.

  • Guten Abend Felice,

    vielen Dank für deine zahlreichen und hochqualitativen Beiträge von heute (und selbstverständlich auch der vergangenen Tage)!

    Wenn man nun genau das tut, was du hier in dem Zitat geschrieben hast: Welche Versicherer haben sich denn in der Vergangenheit als beitragsstabiler als der Marktdurchschnitt gezeigt?

    Guten Abend Leopard ,

    vielen Dank für dein Lob! Ich bin bemüht stets möglichst neutral zu helfen, so gut es geht.

    Zu deiner Frage: Ich habe keinen kompletten Marktüberblick, jedoch stimme ich dem Zitat von Dr. Schlemann zu: "Sichere Aussagen für die Zukunft der Beiträge lassen sich daraus nicht ableiten." Also aus Vergangenheitswerten kann man keine sicheren Aussagen für die Zukunft machen. Ich denke, mit der Debeka fährst du gut, denn Assekurata sagt ja in dem aktuellen Bericht (U_Ratingbericht_Debeka-Kranken_2026.pdf:(

    "Zudem verfügt das Unternehmen in der Vollversicherung über jeweils nur ein Tarifwerk für Beihilfeversicherte und für Normalversicherte. Es besteht damit keine Paralleltarifsituation und folglich finden bestandsseitig auch keine schädlichen Tarifwechselbewegungen statt. Krankenversicherer, die eine solche Tariflandschaft aufweisen, sind nach den Erfahrungen von Assekurata langfristig sehr beitragsstabil. Solche singulären Tarifwerke weisen in der Regel in größeren Jahresabständen höhere Beitragssprünge auf. Langfristig entwickeln sie sich allerdings nach Erkenntnissen von Assekurata stabiler als kleinere und teilweise geschlossene Kollektive."

    Und die weiteren Kommentare von den anderen Teilnehmern in deinem Thread bestätigen dir das weitestgehend. Auch dieser folgende Kommentar:

    Na ich würde mal argumentieren die mit a) niedrigen Kostenquoten (insb. auch niedrigen Vertriebskosten) und b) relativ großen bis sehr großen Versicherungskollektiven, auf die sich die Kosten aufteilen. Zumal es c) auch ganz günstig sein dürfte, nicht als Aktiengesellschaft Gewinne/Dividenden an Aktionäre ausschütten zu müssen, sondern als Versicherungsverein auf Gegenseitigkeit die Gewinne eher den Versicherten, als den Aktionären zukommen zu lassen.

    In diesen drei Punkten ist man bei der Debeka nicht gerade schlecht aufgestellt, was sich an den langfristigen Beitragsänderungen auch relativ deutlich ablesen lässt. Deswegen mein Ratschlag einfach da zu bleiben…

    Ich könnte mir vorstellen, dass in die Beitragsentwicklung der Debeka nach ein paar turbulenten Jahren zukünftig wieder Ruhe reinkommen könnte.

    Was die Beitragsstabilität betrifft, so würde ich an deiner Stelle nicht den Versicherer wechseln. Denn du bist nicht alleine, sondern ca. 50% der Beamten sind bei der Debeka versichert. Daher gehe ich davon aus, dass die Debeka alles dran setzen wird, dass deren Kundschaft auch zukünftig zufrieden sein wird.

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