Moin Community,
ich bin bei dem Thema absoluter Neuling und hoffe hier auf Hilfe. Mal angenommen, man überträgt seinem erwachsenen Kind ein komplettes Depot, das viele Jahre im Wert gewachsen ist. Wie verhält es sich bei dieser Variante steuerlich?
- Dass keine Schenkungssteuer fällig wird, habe ich bereits verstanden (wir gehen von weniger als 400.000 € Wert aus).
- Kommen auf einen der beide (den schenkenden Vater / das beschenkte Kind) irgendeine Art von Kapitalertragssteuer zu? Es ist ja in Summe ein Gewinn geschehen. Allerdings hat der Vater nie Gewinn realisiert (weil nie ausgeschüttet) und das Kind ebenfalls nicht, weil es die Anteile direkt nach Erhalt ohne weiteren Gewinn verkauft.
- Wie verhält es sich mit dem vom Vater im Laufe der Jahre gezahlten Steuern auf die Vorabpauschale? Gibt es da irgendwas zurück? Es ist ja, wenn ich es richtig verstanden habe, eine Vorauszahlung auf erwartete, zukünftige Gewinne, die der Vater allerdings nie bekommen hat. Wir gehen in meinem Beispiel nämlich davon aus, dass Vater und Mutter keine Freibeträge für das betreffende Depot eingesetzt haben, da diese an anderer Stelle genutzt wurden.
Wie Ihr euch vorstellen könnt, geht es um eine sinnvolle Kapitalanlage für die eigenen Kinder, aber definitiv in der Variante, in denen das Depot nicht auf ihren Namen läuft. Es gibt ein gutes Video von Saidi zu der Thematik, das aber bereits vier Jahre alt ist und die o.g. Punkte für mich nicht ohne Restfragen aufgelöst hat.
Für alle sinnvollen Hinweise schon mal recht herzlichen Dank im Voraus!
Artikel, Videolinks, Beispielrechner etc…