Kurzer Exkurs, weil das ziemlich gut in den STRC-Thread passt und zeigt, wohin sich das Ganze gerade entwickelt:
BlackRock hat einen neuen ETF eingereicht (iShares Bitcoin Premium Income ETF, kurz BITA). Die Idee dahinter ist im Grunde, Bitcoin „Cashflow-fähig“ zu machen. Während STRC Kapital einsammelt, um mehr Bitcoin zu kaufen und darauf setzt, dass BTC langfristig stärker steigt als die ~10–11 % Kosten, geht BITA einen anderen Weg: Es nimmt bestehenden Bitcoin (bzw. den IBIT-ETF, aktuell über 60–70 Mrd. USD groß) und „arbeitet“ damit.
Konkret funktioniert das so: BlackRock gibt anderen Marktteilnehmern das Recht, die Bitcoin-Positionen zu einem vorher festgelegten Preis zu kaufen. Dafür kassieren sie eine Gebühr. Diese Einnahmen werden dann regelmäßig an die Anleger ausgeschüttet. Diese Prämien werden dann als laufende Ausschüttung an die Anleger weitergegeben. Vereinfacht gesagt: Du hältst weiterhin Bitcoin-Exposure, verkaufst aber das Recht auf die ganz großen Kursanstiege und bekommst dafür monatlichen Cashflow.
Dadurch entstehen teilweise ziemlich hohe „Dividendenrenditen“, je nach Marktphase auch mal 20–40 % p.a., wie man es bei ähnlichen Produkten (YBTC, BTCI etc.) schon sieht. Der Nachteil ist: Wenn Bitcoin seitwärts läuft oder moderat steigt, funktioniert das gut und man kassiert seine Prämien. Wenn Bitcoin aber stark nach oben ausbricht, ist man gedeckelt und verpasst einen Teil der Bewegung. BITA ist somit für Investoren, die planbare Erträge brauchen (Pensionsfonds, Versicherungen etc.).
Man sieht ganz gut, was gerade passiert: Bitcoin wird Schritt für Schritt in klassische Finanzprodukte integriert – je nach Risikoprofil.