iShares Core MSCI World und iShares MSCI ACWi

  • Hallöchen,

    Ich befasse mich ja erst seit kurzem mit ETFs und habe im Dezember und im Januar 2 Sparpläne gemacht. Der eine ist der EFT iShares MSCI ACWI und der andere ist der iShares MSCI World.

    Würdet ihr die Sparpläne lassen oder lieber einen anderen EFT kaufen?

    Ich brauche die nächsten 15 Jahre das Geld nicht.

    Danke für Eure Hilfe

    Gruß Tine

  • Ich befasse mich ja erst seit kurzem mit ETFs und habe im Dezember und im Januar 2 Sparpläne gemacht. Der eine ist der EFT iShares MSCI ACWI und der andere ist der iShares MSCI World.

    Ich weiß klingt echt blöd, ich frage aber trotzdem einfach mal. Warum erst machen und dann nachfragen? Andersrum wäre m.E. sinnvoller (gewesen).

    Ansonsten schließe ich meinen Vorpostern an. Der ETF auf den MSCI ACWI ist sinnvoller wenn man mit einem ETF eine breitere Aktienmarktabdeckung des weltweiten Aktienmarktes erreichen will.

    Hier mal zum nachlesen, wie die Firma MSCI die Aktienwelt aufteilt:
    https://www.justetf.com/de/news/etf/di…-einteilen.html

  • Hallöchen,


    Danke für Eure Antworten. Die beiden würden ja empfohlen, habe ja auch die Bücher dazu gelesen.

    Ich muss dazu sagen der eine ist mein Sparplan und der andere ist ein Sparplan wo auf meinen Sohn läuft. Also sind nicht beide meine. Hab mich nicht richtig ausgedrückt.

    Danke

    Gruß Tine

  • Na…dann ist ja alles in Ordnung. Dann eben so.

  • Ich muss dazu sagen der eine ist mein Sparplan und der andere ist ein Sparplan wo auf meinen Sohn läuft. Also sind nicht beide meine. Hab mich nicht richtig ausgedrückt.

    Spielt ja keine Rolle, ob für Dich oder Deinen Sohn.
    Es gibt ETF auf den Index MSCI ACWI nicht nur von iShares.

    https://extraetf.com/de/etf-compari…E00B6R52259-etf

    Das sind 3 gleichwertige ETF auf den Index. Kannst also genau so gut den ETF von UBS oder den von SPDR besparen.

    Und nicht falsch verstehen. Auch ein MSCI World ETF ist prinzipiell in Ordnung. So ein MSCI ACWI ist aber noch breiter diversifiziert (enthält Schwellenländer). Und warum sollte man sich dann mit weniger zufrieden geben, wenn es für das gleiche Geld auch mehr Diversifikation gibt?

  • Mal eine etwas andere Sicht: Auch wenn beide für die gleiche Person geführt würden, hätte ich kein Problem damit, einfach die beiden weiter zu besparen. 2 statt 1 ETF bringen keinen großartig höheren Verwaltungsaufwand. Überschneidungen bei Werten, die in beiden so gearteten ETF enthalten sind, kann man auch vernachlässigen. Sollte irgendwann irgendeine Kapitalmaßnahme erfolgen, bei so breiten ETF und den Anbietern jetzt nicht so wahrscheinlich oder absehbar, aber man spart ja noch ein paar Jahrzehnte... dann ist nicht das ganze Depot betroffen, sondern vereinfacht nur das halbe. Und mitzuverfolgen, dass sich die beiden Positionen vielleicht auch mal geringfügig unterschiedlich verhalten ist vielleicht ein Ansatz, mehr Interesse für diese Investmentinstrumente zu wecken. Vielleicht schiebt man auch eine Position später mal in ein Altersvorsorgedepot, vielleicht ist FiFo so einfacher nachzuverfolgen wenns doch mal ungeplant laufen sollte usw.

    Also auf Teufel komm raus 1 statt 2, weil World und All World an der Stelle egal und überschneidend sind, würde ich nicht empfehlen. Wer sich als Neueinsteiger beide ins Depot legt, arbeitet halt mal eine zeitlang mit beiden, und macht auch genau gar nix verkehrt.


    Nachtrag:

    Spielt ja keine Rolle, ob für Dich oder Deinen Sohn.

    Wenn wir an anderer Stelle so genau hinschauen: Doch. Wenn ein Sparplan für den Sohn ist, sollte man irgendwann, vielleicht möglichst früh, überlegen, das nicht über ein Depot zu machen, sondern in zwei zu trennen => Steuerfreibeträge des Sohnes für ihn nutzen. Nach zwei Sparplanausführungen ist das noch kein Problem, spätestens zum 18. des Sohnes könnte es eins sein.

  • Wenn wir an anderer Stelle so genau hinschauen: Doch. Wenn ein Sparplan für den Sohn ist, sollte man irgendwann, vielleicht möglichst früh, überlegen, das nicht über ein Depot zu machen, sondern in zwei zu trennen => Steuerfreibeträge des Sohnes für ihn nutzen. Nach zwei Sparplanausführungen ist das noch kein Problem, spätestens zum 18. des Sohnes könnte es eins sein.

    Ich denke/hoffe, dass tine1969 sich überlegt hat, warum Sie für Ihren Sohn ansparen will.
    Wenn 1969 das Geburtsdatum sein sollte, wäre der Sohn wohl inzwischem dem Kinderalter entwachsen. :/

  • ... und das Thema Depottrennung wg. Steuern womöglich erst recht interessant. Oder das Thema Schenkungssteuer. In jedem Fall nichts, was man außen vor lassen sollte.

    Ich habe Bekannte, die für Ihre 30, 40 jährigen Kinder sparen.
    Schlichtweg weil manche Menschen aus unterschiedlichsten Gründen nicht in der Lage sind Ihre Finanzen allein im Griff zu haben. :rolleyes: Da ist dann der Freibetrag das kleinste Problem.

    Mit A. wäre das so nicht passiert. 🙂

    Ja, aber es muss sich ja nicht jeder nackig machen wollen.
    Reicht ja, wenn tine1969 weiß warum Sie für Ihren Sohn in einem eigenen Depot spart.