Raisin - Zinsplattform

  • Liebe Forumskollegen,

    ich suche eine sichere Geldanlagen mit dem Horizont 2-3 Jahre.

    Ich möchte mit 60 in Rente gehen und die Zeit bis zur regulären Rente aus Rücklagen finanzieren.

    Pfandbriefe und Staatsanleihen sind zum Teil illiquide oder enthalten höhere Spreads plus Transaktionsgebühren , da ist eine Festgeldanlage bei Raisin ähnlich attraktiv. (ich beziehe mich auf deutsche Banken - höchste Bonität, vereinfachtes Steuerhandling).

    Klar weiss ich dass in der Theorie 100k pro Partnerbank abgesichert sind.

    Was passiert aber, wenn die Plattform Raisin (ehem. Weltsparen) pleite geht, übernommen wird oder technische Probleme hat? Wie kann ich nachweisen, dass ich Geld bei Partnerbank XX angelegt habe und das Geld bei Fälligkeit an mich ausgezahlt werden müsste, wenn es Probleme mit der Plattform geben würde.

    Praktische Frage: Würdet ihr eine größere Summe z.B 250 k über Raisin anlegen (verteilt auf diverse Partnerbanken).

    (Hinweis von oben: Das Geld möchte ich in ca. 3 Jahren haben, daher ist es nicht für die Anlage in ETF gedacht!)

    Freue mich auf euer Feedback:)

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  • Kater.Ka 13. Juni 2026 um 20:08

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Praktische Frage: Würdet ihr eine größere Summe z.B 250 k über Raisin anlegen (verteilt auf diverse Partnerbanken).

    Auf jeden Fall. Große Auswahl. Seriöser Partner.

    Wichtig wäre mir das Rating. Und die Steuereinfachheit.

    Oft gibt es allerdings bessere Tagesgeldzinsangebote. Dann halt mit Hopping.

    Ich hatte mit Raisin nie Probleme, für mich seriöse Bank. Aktuell liegt meine RK1 Anlageklasse aber bei den Angeboten bei der ING und VW Bank.

  • (Hinweis von oben: Das Geld möchte ich in ca. 3 Jahren haben, daher ist es nicht für die Anlage in ETF gedacht!)

    Nur eine Verständnisfrage:
    Du brauchst das ganze Geld in ca. 3 Jahren, oder
    Willst du anfangen in 3 Jahren die Zeit bis zur Rente, also die dann folgenden 7 Jahre, mit dem Geld überbrücken. Und danach, also zum offiziellen Rentenanfang, darf das Geld weg sein?

    Denkst du da also an eine Anlage, gestaffelt von 3 bis zu fast 10 Jahren?

    Finanzschlumpf hat schon Punkte aufgezählt.
    Eine Einlage bis 100k pro Person und Institut sehe ich nicht unbedingt als Maximum an.
    Es gibt zusätzlich auch Einlagensicherungsfonds,....

    Zur Info: Die Gefa Bank bietet auch verschiedene Optionen (Tagesgeld, Festgeld, Auszahlplan,...) wo man außerhalb von Raisin auch 1ook oder mehr unterbringen könnte.

  • Hallo Herbert_69 , ich verstehe die Frage so: du willst das Geld zunächst so sicher wie möglich für 2-3 Jahre anlegen und anschließend über einen Zeitraum von weiteren wenigen Jahren vollständig verbrauchen bis du reguläre Altersrente beziehst. Der Anlagehorizont ist in Summe also unter 10 Jahren, daher scheiden Aktien-ETF aus.

    Dabei lese ich an oberster Stelle ein sehr hohes Sicherheitsbedürfnis heraus. Wenn also Sicherheit an erster Stelle steht und du nicht auf eine Renditeoptimierung auf den Nachkommastellen aus bist, würde ich das bei einer Summe oberhalb von 100.000 Euro konsequent mit kurzlaufenden Bundesanleihen im ETF-Mantel umsetzen. Bspw. mit DBX0T8. Das kostet dich jetzt je nach Broker eine einmalige und überschaubare Ankaufsgebühr. Aus dem ETF kannst du später auch flexibel und nach Bedarf entnehmen, müsstest ihn also nicht zu Beginn der Entnahmephase sofort vollständig liquidieren, sondern könntest dies bspw. jeweils in Tranchen alle 6 Monate tun. Die Rendite bewegt sich dann knapp unterhalb der Inflation. Über etwaige Pleiten von Banken oder technischer Probleme bei Vermittlungsplattformen brauchst du dich dann nicht zu sorgen.

    Wenn du hingegen sagst, das Geld soll nicht zwingend in diesem Zeitraum vollständig aufgebraucht werden, sondern dient auch darüber hinaus zur Schließung einer etwaigen Rentenlücke ab 67, könntest du übrigens durchaus auch noch einen Teil davon in Aktien ETFs anlegen.

  • Ich habe auch den größeren Teil meines risikoarmen Kapitals über Raisin. Raisin vermittelt nur. Das Geld liegt bei den Partnerbanken. Ich nehme vorzugsweise skandinavische Banken mit höchster Bonität. Bisher nie ein Problem gehabt.

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