Balkonkraftwerk-Förderung 2024 Bis zu 500 Euro Zuschuss für Deine Balkon-Solaranlage

Benjamin_Weigl
Benjamin Weigl
Finanztip-Experte für Energie

Das Wichtigste in Kürze

  • Viele Städte und Gemeinden zahlen Dir einen Zuschuss, wenn Du eine Balkon-Solaranlage kaufst. In einzelnen Bundesländern gibt es auch staatliche Förderprogramme. Bis zu 500 Euro an Zuschuss sind dabei für Dich drin.
  • Mit einer Mini-Solaranlage kannst Du eigenen Strom produzieren und so Deine Stromrechnung um 50 bis 200 Euro pro Jahr senken, auch als Mieter.
  • Bundesweit sind Balkonkraftwerke seit 2023 von der Mehrwertsteuer befreit.

So gehst Du vor

  • Prüfe mithilfe unserer Liste, ob es in Deinem Bundesland oder Deiner Kommune Förderprogramme für Balkonkraftwerke gibt.
  • Wichtig: Bei einigen Programmen musst Du bereits vor dem Kauf den Antrag stellen, um einen Zuschuss zu bekommen. Bei anderen wiederum reichst Du nach dem Kauf die Rechnung ein, um Geld zurückzubekommen.
  • Lade Dir unsere Checkliste für Balkonkraftwerke mit den wichtigsten Tipps herunter.

Zur Checkliste

Strom günstig und umweltfreundlich selbst produzieren – immer mehr Menschen sind fasziniert von dieser Idee. Doch längst nicht jeder hat Platz für eine große Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge auf dem Dach, um die Energie der Sonne zu ernten. Die Alternative für Mieterinnen und Wohnungsbesitzer heißt Balkonkraftwerk. Sie werden auch Mini-PV oder Stecker-Solaranlage genannt. Hier zeigen wir Dir, wo Du dank Förderungen beim Kauf eines Balkonkraftwerks richtig viel Geld sparen kannst.

Lohnt sich ein Balkonkraftwerk 2024?

Eine Mini-PV-Anlage zu kaufen, rechnet sich in den meisten Fällen schon nach weniger als zehn Jahren. Ein Balkonkraftwerk steckst Du einfach in eine Steckdose in Deiner Wohnung. Sobald Sonnenlicht auf die ein bis zwei Solarmodule trifft, erzeugen sie Strom, den Du sofort verbrauchen kannst. Je höher der Preis für den Strom aus dem Netz ist, desto mehr kannst Du durch Deinen selbst erzeugten Strom sparen: In der Regel sind 50 bis 200 Euro pro Jahr drin.

Wenn Du mehr über die Funktionsweise und Tipps zum Kauf eines Balkonkraftwerks erfahren möchtest, empfehlen wir Dir unseren ausführlichen Ratgeber zum Thema.

Mehr dazu im Ratgeber Balkonkraftwerk

  • Strom aus einer Balkon-Solaranlage senkt Deine Stromrechnung in der Regel um 50 bis 200 Euro im Jahr.

  • Für Balkon, Dach oder Garten: Die Module werden per Steckdose mit dem Stromnetz verbunden. Eine Mini-PV-Anlage kannst Du ohne komplizierte gesetzliche Vorgaben und technische Voraussetzungen betreiben.

  • 300 Watt oder 600 Watt Balkonkraftwerk? Finde heraus, welche Leistung sich für Deinen Haushalt lohnt.

Zum Ratgeber

2024 lohnt sich der Kauf eines Balkonkraftwerks aus mehreren Gründen. Die Strompreise sind nach wie vor recht hoch. Selbst in günstigen Verträgen zahlst Du für Netzstrom vom Anbieter rund 30 Cent pro Kilowattstunde (kWh). Mit jeder Kilowattstunde, die Du stattdessen aus Deinem Balkonkraftwerk direkt verbrauchst, sparst Du Dir also Geld. Gleichzeitig sind die Preise für Balkonkraftwerke 2024 gesunken, derzeit findest Du oft gute Angebote.

Bereits seit dem 1. Januar 2023 sind Balkon-Solaranlagen faktisch von der Umsatzsteuer befreit. Es gilt ein Mehrwertsteuersatz von 0 statt der üblichen 19 Prozent.

Die Politik macht Balkonkraftwerke 2024 voraussichtlich noch attraktiver – mit dem sogenannten Solarpaket sollen im Laufe des Jahres einige Verbesserungen für Verbraucherinnen und Verbraucher kommen. Die Leistungsgrenze für Balkonkraftwerke soll von bislang 600 Watt auf künftig 800 Watt angehoben werden. Außerdem soll die Anmeldung beim Netzbetreiber künftig entfallen. Zudem soll sich der Netzbetreiber alleinverantwortlich um die Installation eines modernen Stromzählers kümmern, falls erforderlich. Auch wenn der neue Zähler noch nicht installiert ist, darfst Du Dein Balkonkraftwerk bereits anschließen und betreiben.

Und nicht zuletzt gibt es immer mehr Förderprogramme für den Kauf von Stecker-Solaranlagen. Zahlreiche Städte und Gemeinden bezahlen Dir einen Teil der An­schaf­fungs­kos­ten. Auch einzelne Bundesländer unterstützen dich 2024 weiterhin mit Förderprogrammen. Suche in den Listen unten nach passenden Zuschüssen – so kannst Du oft Hundert Euro beim Kauf eines Balkonkraftwerks sparen.

Neues Finanztip Buch Energetisches Sanieren

Neue Heizung, Dämmung oder Fenster: In unserem Ratgeber-Buch findest Du alle Grundlagen zur energetischen Sanierung. Mit hilfreichen Checklisten und den besten Tipps der Experten.

Buch bestellen

Bundesländer: Förderungen für Balkonkraftwerke

Die uns bekannten Förderprogramme von Bundesländern für Balkonkraftwerke haben wir hier in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt – ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

Du hast ein Förderprogramm gefunden, das wir nicht auflisten? Oder ein Programm wurde zwischenzeitlich beendet? Dann schreib uns gerne und hilf mit, die Liste möglichst aktuell zu halten. Schick Deinen Hinweis bitte per E-Mail an redaktion@finanztip.de.

Ausführlichere Informationen zu den einzelnen Programmen erhältst Du jeweils durch einen Klick auf den Namen des jeweiligen Bundeslandes. Wichtig: Bei einigen Programmen musst Du bereits vor dem Kauf den Antrag stellen, um einen Zuschuss zu bekommen. Bei anderen wiederum reichst Du nach dem Kauf die Rechnung ein, um Geld zurückzubekommen.

Berlin: 500 Euro Zuschuss für Mieterinnen und jetzt auch für Eigentümerinnen

Das Land Berlin unterstützt Dich beim Kauf einer Steckersolaranlage mit pauschal 500 Euro. Sollten die Investitionskosten niedriger sein, werden maximal diese Kosten übernommen. Förderfähig ist eine Mini-Solaranlage pro Wohnung. Die Berliner Balkonsolar-Förderung kannst Du als Mieterin oder Mieter bekommen und seit 1. Oktober 2023 auch als Eigentümerin oder Eigentümer einer Berliner Immobilie, wenn Du selbst darin wohnst. Der Antrag muss vor dem Kauf der Anlage gestellt werden. Das Förderprogramm ist am 10. Februar 2023 gestartet, es steht Geld für 14.000 Wohnungen und Häuser bereit. Möchtest auch Du profitieren, wende Dich an die Investitionsbank Berlin (IBB).

Mecklenburg-Vorpommern: 500 Euro Zuschuss, nur noch für Mieterinnen

Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert Mini-PV-Anlagen mit Kaufdatum ab 7. November 2022 pauschal mit bis zu 500 Euro. Anträge nimmt das Ministerium für Klimaschutz, Landwirtschaft, ländliche Räume und Umwelt entgegen – erst nach Kauf und Installation der Anlage. Laut dem Landesförderinstitut sind sämtliche Fördermittel für Eigentümer bereits ausgeschöpft. Stand März 2024 kannst Du aber weiterhin einen Antrag stellen, wenn Du zur Miete wohnst. Entscheidend ist, dass Dein Erstwohnsitz in Mecklenburg-Vorpommern liegt.

Sachsen: 300 Euro Förderbonus für Balkonkraftwerke in Mietwohnungen

Das Land Sachsen fördert den Kauf von Stecker-Solargeräten seit 22. Juni 2023 pauschal mit 300 Euro. Die bereitgestellten Mittel für Eigentümer waren schnell ausgeschöpft. Als Mieterin oder Mieter kannst Du die 300 Euro Zuschuss für ein Balkonkraftwerk aber 2024 noch bekommen. Die Förderung kann bei der Sächsischen Aufbaubank beantragt werden. Sie gilt für Balkonkraftwerke, die nach dem 22. Juni 2023 gekauft wurden. Die Förderung kannst Du erst nach erfolgreicher Montage beantragen. Die Solarmodule müssen mindestens 300 Watt Peak (Wp) erbringen, der Wechselrichter darf bis zu 600 Watt leisten. Die Förderrichtlinie und die weiteren Details zur Antragstellung findest Du auf der Internetseite der Sächsischen Aufbaubank.

Schleswig-Holstein: Förderprogramm für Balkonkraftwerke gestoppt

Das Land Schleswig-Holstein hat das Förderprogramm „Klimaschutz für Bürgerinnen und Bürger“ im November 2023 gestoppt. Laut einer Mitteilung ist der Grund das Urteil des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts, das die Verteilung von Geldern aus einem staatlichen Fonds gestoppt hatte. Voraussichtlich wird es 2024 deshalb keine Balkonkraftwerk-Förderung mehr vom Bundesland Schleswig-Holstein geben.

Städte und Landkreise: Zuschüsse für Mini-PV-Anlagen

Auch im Jahr 2024 zahlen viele Kommunen Zuschüsse zu Balkonkraftwerken. Die uns bekannten Förderprogramme haben wir hier in alphabetischer Reihenfolge aufgeführt – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Fehlt Deine Stadt, Gemeinde oder Dein Landkreis, dann informiere Dich, ob es auch dort Unterstützung gibt. Neben Kommunen zahlen auch manche Stadtwerke Zuschüsse.

Du hast ein Förderprogramm gefunden, das wir nicht auflisten? Oder ein Programm wurde zwischenzeitlich beendet? Dann schreib uns gerne und hilf mit, die Liste möglichst aktuell zu halten. Schick Deinen Hinweis bitte per E-Mail an redaktion@finanztip.de.

Ausführlichere Informationen zu den einzelnen Programmen erhältst Du jeweils durch einen Klick auf den Namen der jeweiligen Kommune. Wichtig: Bei einigen Programmen musst Du bereits vor dem Kauf den Antrag stellen, um einen Zuschuss zu bekommen. Bei anderen wiederum reichst Du nach dem Kauf die Rechnung ein, um Geld zurückzubekommen. Außerdem verlangen einzelne Kommunen, dass Du das Balkonkraftwerk per spezieller Energiesteckdose (Wieland-Stecker) anschließt. Achte deshalb immer genau auf die jeweiligen Förderbedingungen.

  • Augsburg: Seit dem 29. September 2023 wird die Neuinstallation von Mini-PV-Anlagen, die zwischen 250 und 450 Watt Peak (Wp) leisten, mit 75 Euro und bei einer Leistung von über 450 Wp mit 150 Euro gefördert. Vor dem Kauf musst Du erst den Förderantrag einreichen und bewilligen lassen. Aktuelle Informationen findest Du auf der Website der Solaroffensive Augsburg.

  • Bonn: Mini-Solaranlagen werden in Bonn bezuschusst, wenn sie am Balkon, an der Fassade, auf der Terrasse oder im Garten befestigt beziehungsweise aufgestellt werden. Du kannst folgende Zuschüsse beantragen: Mieterinnen und Mieter erhalten 600 Euro pro Kilowatt-Peak (kWp) Leistung, maximal also 360 Euro bei einer Anlage mit 600 Watt Einspeiseleistung, und höchstens 60 Prozent der An­schaf­fungs­kos­ten. Bonn-Ausweis-Inhaber erhalten 800 Euro pro kWp Leistung, maximal also 480 Euro bei einer Anlage mit 600 Watt Einspeiseleistung und höchstens 90 Prozent der An­schaf­fungs­kos­ten. Haus- oder Wohnungseigentümer erhalten 300 Euro pro kWp Leistung, maximal also 180 Euro bei einer Anlage mit 600 Watt Einspeiseleistung und höchstens 30 Prozent der An­schaf­fungs­kos­ten.

  • Braunschweig hat sein Förderprogramm für Balkonkraftwerke 2024 neu aufgelegt. Seit dem 2. Februar kannst Du einen Antrag auf Förderung einer steckerfertigen PV-Anlage mit einer Leistung zwischen 350 und 800 Watt stellen. Die Stadt Braunschweig bietet einen Zuschuss von 200 Euro. Erhältst Du staatliche Unterstützung wie Bürgergeld oder Bafög, kommt noch ein Extra-Zuschuss von 150 Euro oben drauf. 

  • Darmstadt: Das Förderprogramm der Stadt Darmstadt für Balkonkraftwerke wird 2024 zunächst unter Vorbehalt fortgeführt (Stand: März 2024). Solange der städtische Haushalt nicht freigegeben wurde, können kein Fördermittel ausgezahlt werden. Der Haushalt sollte im Sommer genehmigt werden, den Antrag auf Förderung kannst Du aber jetzt schon stellen. Für ein Balkonkraftwerk mit einem Solarmodul (200 bis 450 Watt) kannst Du pauschal 200 Euro bekommen, für eines mit zwei Solarmodulen (ab 450 Watt) 400 Euro. Maximal werden 50 Prozent der An­schaf­fungs­kos­ten für Balkonanlagen von der Stadt Darmstadt übernommen. Einkommensschwache Haushalte bekommen höhere Zuschüsse. Sie müssen für eine 300-Watt-Anlage nur noch 75 Euro Eigenanteil bezahlen, wenn sie am Programm „Energiesparcheck“ teilnehmen.

  • Düsseldorf fördert in seinem Programm „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf“ steckerfertige PV-Anlagen bis 600 Watt Leistung mit 50 Prozent der An­schaf­fungs­kos­ten, maximal 600 Euro. Bedingung ist, dass die Module nach IEC-Norm zertifiziert sind und dass Du die Vorgaben des Netzbetreibers hinsichtlich des Stromzählers einhältst. Für Haushalte mit geringen Einkommen (Düsselpassinhaber) beträgt der Zuschuss sogar 80 Prozent der förderfähigen Kosten (maximal 800 Euro pro Antrag), wenn zusätzlich eine haushaltsbezogene Energiesparberatung in Anspruch genommen wird.

  • Erlangen fördert im Jahr 2024 die Anschaffung von Balkonkraftwerken mit 30 Euro pro 100 Watt Leistung, maximal sind 180 Euro für eine 600-Watt-Anlage drin. Den Förderantrag musst Du vor dem Kauf stellen.

  • Erlangen-Höchstadt, Landkreis: In diesem Landkreis gibt es mehrere Gemeinden, die den Kauf von Balkonkraftwerken unterschiedlich fördern. Erkundige Dich nach den jeweils geltenden Richtlinien.

  • Essen: Die Stadt Essen gibt einen 200-Euro-Zuschuss für Stecker-Solargeräte, solange die Module eine Nennleistung von mindestens 300 Wp haben und der Wechselrichter maximal 600 VA (Voltampere) leistet. Den Antrag musst Du vor dem Kauf stellen.

  • Frankfurt am Main: In Frankfurt spendiert die Stadt 50 Prozent der An­schaf­fungs­kos­ten eines Balkonkraftwerks im Rahmen des Förderprogramms Klimabonus. Frankfurt-Pass-Inhaber erhalten einen Zuschuss in Höhe von 75 Prozent.

  • Freiburg: Hier gibt die Stadt pauschal 200 Euro für den Anschluss einer Stecker-Solaranlage dazu.

  • Fürth: Der Energieversorger Infra Fürth unterstützt Dich mit einem Zuschuss in Höhe von 75 Euro beim Kauf eines Balkonkraftwerks. Voraussetzung ist, dass diese Balkon-Solaranlage maximal eine Leistung von 600 Watt hat. 

  • Gelsenkirchen: Die Stadt Gelsenkirchen unterstützt Dich 2024 beim Kauf einer Balkon-Solaranlage mit einem Zuschuss. 100 Euro bekommst Du für ein Balkonkraftwerk mit bis zu 400 Watt Leistung. 200 Euro Förderung springen für Dich heraus, wenn das System zwischen 400 und 800 Watt leistet. 

  • Göttingen: Wenn Du in einer Mietwohnung lebst, bezuschusst die Stadt Göttingen 2024 den Kauf einer Mini-PV-Anlage pauschal mit 180 Euro. Als Leistungsempfängerin oder Besitzerin des Sozialpasses kommen nochmal 200 Euro extra obendrauf. Die Förderung muss Du vor dem Kauf beantragen. 

  • Günzburg: 100 Euro beträgt die Förderung der Stadt für eine Photovoltaik-Kleinstanlage. Der Antrag auf den Zuschuss ist vor Kauf des Systems zu stellen.

  • Heidelberg: Hier übernimmt die Stadt 50 Prozent der An­schaf­fungs­kos­ten für eine Balkon-Solaranlage, maximal werden 200 Euro ausgezahlt. Bürgerinnen und Bürger mit einem Heidelberg-Pass oder einem Heidelberg-Pass+ erhalten bis zu 400 Euro Fördergeld bei einem Eigenanteil von 50 Euro. Zusätzlich können Kosten für die Installation der Anlage oder einer außenliegenden Steckdose gefördert werden. Hierfür kannst Du maximal 100 Euro bekommen, mit einem Heidelberg-Pass+ bis zu 200 Euro. Wichtig: Der Antrag ist vor dem Kauf zu stellen.

  • Jena: Das Förderprogramm der Stadt Jena lief zunächst bis zum 31. Dezember 2023. Derzeit haben wir keine Informationen, dass die Förderung im Jahr 2024 weitergeführt wird. Jena unterstützte seit November 2022 die Anschaffung einer steckerfertigen PV-Anlage mit einer Leistung bis 600 Watt, mit 25 Prozent des Anschaffungspreises, maximal 200 Euro. Für Wohngeld-, Bafög-Empfänger und Jenabonus-Berechtigte betrug die Förderquote 75 Prozent, maximal 600 Euro.

  • Kiel: Die Anschlusskosten für steckerfertige PV-Anlagen mit einer maximalen Leistung von 600 Watt bezuschusst die Stadt mit 100 Euro pro Anlage. Den Antrag stellst Du vor Kauf der Anlage. Als Mieter brauchst Du eine Einverständniserklärung des Vermieters.

  • Köln: Steckersolargeräte sind in der Domstadt am Rhein förderfähig, wenn eine fachgerechte Montage der Einzelmodule und ein fachgerechter Anschluss an die Hausstromanlage bestätigt wird. Es gibt 300 Euro pro Anlage.

  • Landsberg am Lech, Landkreis: In diesem Kreis werden Balkonsolaranlagen von den Gemeinden Windach und Eresing gefördert. In Windach gibt es pauschal 100 Euro, in Eresing 30 Prozent der An­schaf­fungs­kos­ten (höchstens 300 Euro) als Zuschuss.

  • Leipzig: Wenn Du in Leipzig zur Miete wohnst und Dir eine steckerfertige PV-Anlage kaufst, kannst Du einen Zuschuss vom Land Sachen erhalten. Die Stadt Leipzig unterstützt in einem eigenen Programm Menschen mit einem geringeren Einkommen. Wenn Du den Leipzig-Pass besitzt, kannst Du 500 Euro für Dein Balkonkraftwerk bekommen. Den Antrag auf Förderung musst Du vor dem Kauf stellen.

  • Ludwigsburg: Die Stadt Ludwigsburg fördert mit dem Programm „KlimaBonus Ludwigsburg“ steckerfertige Balkon-Solaranlagen pauschal mit 300 Euro. Wenn Du im Besitz einer Ludwigsburg-Card bist, winkt sogar eine maximale Förderung von bis zu 1.450 Euro. Du musst keinen Antrag auf den Zuschuss stellen, sondern kannst Deine maximal zwei Monate alte Rechnung über den Kauf Deines Balkonkraftwerks bei der Stadt einreichen und bekommst die Fördersumme ausgezahlt. Details findest Du in der Förderrichtlinie.

  • München zahlt pro installiertem Watt Leistung 40 Cent, also maximal 240 Euro für ein 600 Watt-Balkonkraftwerk. Höchstens 50 Prozent der Investitionskosten sind förderfähig.

  • Potsdam: Voraussichtlich ab April 2024 kannst Du wieder einen Antrag für einen Zuschuss zu einem Balkonkraftwerk stellen. Die Stadt fördert diese pauschal mit 250 Euro, wenn zuvor eine Beratung eines zertifizierten Energieberaters in Anspruch genommen wurde. Details findest Du in den Förderrichtlinie

  • Regensburg: Seit März 2023 gibt es eine Förderung der Stadt Regensburg für Steckersolargeräte. Den Antrag musst Du stellen, noch bevor Du eine Bestellung oder eine Anzahlung tätigst. Pro Balkonkraftwerk und Wohneinheit gibt es pauschal einen Zuschuss von 150 Euro.

  • Stuttgart fördert den Kauf einer steckerfertigen Mini-PV-Anlage mit einem pauschalen Zuschuss von 200 Euro.

  • Ulm: Die Stadt unterstützt die Anschaffung einer Mini-Solaranlage mit 50 Prozent der An­schaf­fungs­kos­ten, maximal 150 Euro pro Wohneinheit.

  • Unterschleißheim: Hier erhältst Du 25 Prozent der An­schaf­fungs­kos­ten als Zuschuss, wenn Du Dir eine Balkonsolaranlage mit bis zu 600 Watt Leistung kaufst. Maximal ist eine Förderung von 200 Euro drin. Den Förderantrag kannst Du bis zu drei Monate nach Inbetriebnahme des Systems stellen.

  • Wiesbaden: 300 Euro gibt es für die Anschaffung einer Mini-Solaranlage. In den Förderbedingungen steht, dass ein Elektriker Dein Balkonkraftwerk an eine spezielle Energiesteckdose anschließen muss.

* Was der Stern bedeutet:

Finanztip gehört zu 100 Prozent der gemeinnützigen Finanztip Stiftung. Die hat den Auftrag, die Finanzbildung in Deutschland zu fördern. Alle Gewinne, die Finanztip ausschüttet, gehen an die Stiftung und werden dort für gemeinnützige Projekte verwendet – wie etwa unsere Bildungsinitiative Finanztip Schule.

Wir wollen mit unseren Emp­feh­lungen möglichst vielen Menschen helfen, ihre Finanzen selber zu machen. Daher sind unsere Inhalte kostenlos im Netz verfügbar. Wir finanzieren unsere aufwändige Arbeit mit sogenannten Affiliate Links. Diese Links kennzeichnen wir mit einem Sternchen (*).

Bei Finanztip handhaben wir Affiliate Links aber anders als andere Websites. Wir verlinken ausschließlich auf Produkte, die vorher von unserer unabhängigen Experten-Redaktion emp­foh­len wurden. Nur dann kann der entsprechende Anbieter einen Link zu diesem Angebot setzen lassen. Geld bekommen wir, wenn Du auf einen solchen Link klickst oder beim Anbieter einen Vertrag abschließt.

Ob und in welcher Höhe uns ein Anbieter vergütet, hat keinerlei Einfluss auf unsere Emp­feh­lungen. Was Dir unsere Experten empfehlen, hängt allein davon ab, ob ein Angebot gut für Verbraucher ist.

Mehr Informationen über unsere Arbeitsweise findest Du auf unserer Über-uns-Seite.

Mit Deinem Beitrag unterstützt Du uns bei der unabhängigen Recherche für unsere Ratgeber.

Fördere die finanzielle Bildung in Deutschland. Mit Deinem Beitrag hilfst Du uns, noch mehr Menschen zu erreichen.