Photovoltaik-Förderung

Das Geld scheint vom Himmel: Zuschüsse und günstige Kredite für PV-Anlage und Speicher

Ines Rutschmann 20. April 2021
Das Wichtigste in Kürze
  • Wenn Du eine Photovoltaikanlage und einen Batteriespeicher kaufen willst, bekommst Du zinsgünstige Kredite und Zuschüsse.
  • Viele Förderprogramme für Batteriespeicher sind auf Bundesländer oder Kommunen beschränkt.
  • Eine Förderung ist meist an Bedingungen geknüpft, beispielsweise bei der Betriebsdauer, Leistung oder Stromeinspeisung ins öffentliche Netz.
So gehst Du vor
  • Prüfe, welche Förderprogramme für Dich in Frage kommen 
  • Beachte: Den Antrag auf Zuschuss für eine Photovoltaikanlage oder einen Batteriespeicher musst Du in aller Regel stellen, bevor Du die Anlage kaufst. Auch um den von uns empfohlenen Kredit bei der KfW musst Du Dich vor dem Kauf kümmern.
  • Sobald Du einen Bescheid erhältst, dass Dein Antrag eingegangen oder bewilligt ist, kannst Du den Kaufvertrag über die Anlage in der Regel abschließen.

Willst Du Dich selbst mit Solarstrom versorgen, musst Du mehrere Tausend Euro in eine Photovoltaikanlage investieren. Für einen Batteriespeicher ist ebenfalls ein vierstelliger Betrag einzuplanen. Der Staat hilft Dir aber bei der Finanzierung: Er gibt zinsgünstige Kredite und Tilgungszuschüsse.

So viel sparst Du mit einer Photovoltaikanlage

Eine kleine Photovoltaikanlage rechnet sich auf den meisten Hausdächern: Eine Kilowattstunde Solarstrom aus einer preiswerten neuen Anlage kostet Dich nur 10 bis 14 Cent – für Strom aus der Steckdose zahlst Du etwa das Dreifache.

Rund 30 Prozent des Stroms kannst Du direkt verbrauchen. Angenommen, Du benötigst jedes Jahr 4.000 Kilowattstunden, kann Dir die eigene Solarstromanlage locker 1.200 davon liefern. Ersparnis: zwischen 300 und 400 Euro pro Jahr, je nachdem, wieviel Du für den Strom aus dem öffentlichen Netz zahlst.

Den Solarstrom, den Du selbst nicht direkt verbrauchst, kannst Du ins Stromnetz einspeisen. Rund 200 Euro zahlt Dir der Netzbetreiber für die 2.800 Kilowattstunden. Die sogenannte Einspeisevergütung gilt 20 Jahre lang. Weil die Sonnenstunden über das Jahr stark schwanken, wirst Du nur schwer das ganze Jahr Deinen eigenen Strom vollständig verbrauchen können. Im Sommer wirst Du mehr Strom ins öffentliche Netz einspeisen als im Winter. 

Um von eigenem Solarstrom zu profitieren, musst Du aber zuerst investieren: 1.000 bis 1.400 Euro pro Kilowatt Leistung (netto) sind einzuplanen, wenn Du eine PV-Anlage kaufst. Die Anlage im Beispiel sollte 4 Kilowatt Leistung haben – das sind dann bis zu 5.600 Euro Investitionskosten. Ein kleiner Batteriespeicher kostet zusätzlich mehrere Tausend Euro. Er sorgt dafür, dass Du mindestens 50 Prozent Deines Solarstroms selbst nutzen kannst. 

Mehr dazu im Ratgeber PV-Anlage kaufen

  • Hole mehrere Angebote für eine PV-Anlage ein und vergleiche diese 
  • Über eine Portalabfrage erhältst Du Kontakt zu mehreren Installationsfirmen gleichzeitig. Wir empfehlen selfmade-energy und photovoltaik-angebotsvergleich
  • Prüfe, ob ein Angebot für dich wirtschaftlich ist. Wie Du dazu vorgehst, erfährst Du im Ratgeber
  • Liegt Dir nach einer Portalabfrage kein wirtschaftliches Angebot vor, hole weitere Angebote ein

Staatliche Förderprogramme helfen Dir, die Investition zu schultern. Unser Ratgeber informiert Dich über bundesweite Programme und solche, die auf einzelne Bundesländer oder einzelne Kommunen beschränkt sind. Nutzt Du den Fördermittel-Check des gemeinnützigen Online-Portals CO2online, erhältst Du auch Hinweise zu Zuschüssen beim Heizungsumbau oder bei der energetischen Sanierung Deines Hauses.

Welche Förderung gibt es bundesweit für Solaranlagen?

Bundesweit hast Du Anspruch auf die Einspeisevergütung für Solarstrom, den Du ins öffentliche Netz speist. Für Anlagen bis 10 Kilowatt Leistung, die im April 2021 in Betrieb gehen, liegt sie bei 7,81 Cent pro Kilowattstunde. Der Netzbetreiber vergütet Dir den Strom 20 Jahre lang entsprechend. Die Vergütung fällt aber Monat um Monat ein Stückchen. Für Anlagen, die im Dezember 2021 loslegen, rutscht sie voraussichtlich unter 7 Cent pro Kilowattstunde.

Die Einspeisevergütung ist eine gute Sache, um eine Anlage zur Eigenversorgung zu refinanzieren. Eine kleine Solaranlage allein deswegen zu betreiben, lohnt sich aber kaum – die Erzeugungskosten liegen 2021 in der Regel höher als die Einspeisevergütung.

Günstige Kredite für Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher

Die staatliche KfW-Bankengruppe hat zur Förderung von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern das Programm Erneuerbare Energien 270 aufgelegt. Es ermöglicht, die Anlagen zinsgünstig zu finanzieren, egal wo Du wohnst. 2020 erhielten rund 4.400 Antragsteller für PV-Anlagen auf Dächern eine Zusage über Kredite in Höhe von rund 250 Millionen Euro. Dagegen wurden nur 229 Anträge für Batteriespeicher bewilligt und 3 Millionen Euro dafür investiert. 

Du kannst ein Darlehen zur Finanzierung einer PV-Anlage allein, mitsamt Batteriespeicher oder nur für einen Batteriespeicher beantragen. Gefördert werden neben den reinen Anschaffungskosten auch die Kosten für Planung, Projektierung und Installation der Anlage. Auch für gebrauchte Anlagen gibt es Kredite, wenn die Anlage entweder noch kein volles Jahr am Netz ist oder wenn Du eine ältere Anlage so modernisierst, dass sich ihre Leistung erhöht.

Die Förderkredite haben Laufzeiten von fünf, zehn oder zwanzig Jahren. Der effektive Jahreszins beträgt im günstigsten Fall 1,03 Prozent, ist aber abhängig von der Dauer der Zinsbindung sowie von der Bonität des Antragstellers. Letztere ermittelt die Hausbank, über die auch der Kreditvertrag abgeschlossen wird. Auf der Website der KfW findest Du die aktuellen Konditionen der KfW-Kredite und die Details der Abwicklung.

Willst Du das Programm nutzen, wende Dich vor dem Kauf der Anlage an Deine Hausbank. Sie reicht Deinen Antrag bei der KfW ein und schließt nach der Bewilligung den Kreditvertrag mit Dir.

KfW
Förderbank im Besitz von Bund und Ländern
  • Darlehen für die Errichtung, Erweiterung oder den Erwerb von Photovoltaikanlagen, Batteriespeichern, solarthermischen Anlagen und Biomasseheizanlagen
  • meist günstigere Zinssätze als marktüblich
  • komplette Fremdfinanzierung von Projekten möglich

Welche Bundesländer bezuschussen Solaranlagen und Speicher?

Bundesländern steht es frei, eigene Förderprogramme aufzulegen. Es gibt aber nur eines in Thüringen, das sowohl den Bau von Photovoltaikanlagen mit einem Batteriespeicher als auch nur die Installation von Speichern unterstützt – seit Mitte April 2021 besteht hier allerdings ein Förderstopp. Das bedeutet, dass Du keinen neuen Antrag stellen kannst.

Möglich ist eine Förderung von PV-Anlagen und Speichern darüber hinaus auf kommunaler Ebene – mehrere Großstädte bezuschussen den Bau von PV-Anlagen. 

Förderstopp ­in Thüringen für PV-Anlagen mit Speicher

Thüringen fördert sowohl neue Photovoltaikanlagen in Verbindung mit Batteriespeichern als auch nur die Installation von Batteriespeichern. Die Anlagen müssen sich dabei in Thüringen befinden, mindestens zehn Jahre laufen und der Eigenversorgung dienen. Seit Mitte April 2021 besteht ein Antragsstopp. Anträge mit Post- oder elektronischem Eingangsstempel vom 10. April 2021 bearbeitet die zuständige Stelle noch. Einen Förderstopp gab es schon einmal zum Jahresende 2020. Nachdem neue Mittel bereitgestellt worden waren, nahm die Thüringer Aufbaubank ab Januar 2021 wieder neue Anträge entgegen. Das Programm läuft bis Ende 2022.

Errichtest Du eine neue Photovoltaikanlage mitsamt einem Batteriespeicher zur Eigenversorgung, kannst Du eine Förderung für die PV-Anlage erhalten. Der Zuschuss beträgt 900 Euro pro Kilowatt Leistung. Bedingung: Die PV-Anlage muss mindestens 1.000 Euro kosten und darf maximal 10 Kilowatt Leistung haben, wenn Du als Privatperson einen Förderantrag stellst. Beachte zudem: Es werden nur Solarstromanlagen gefördert, die maximal so viel Strom erzeugen können, wie Du im Schnitt pro Jahr verbrauchst. Die Förderung wird also nie höher ausfallen als die Kosten für die PV-Anlage. 

Für einen Batteriespeicher – egal ob gemeinsam mit der PV-Anlage angeschafft oder zu einer bestehenden nachgerüstet – gibt es 300 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität, wenn der Speicher bis zu 10 Kilowattstunden speichern kann. Ist die Speicherkapazität größer, beträgt der Fördersatz maximal 25 Prozent der Kosten. Bedingung ist, dass Du dank des Speichers mehr als 60 Prozent des eigenen Solarstroms selbst nutzen kannst. Die Ausgaben für den Speicher müssen mindestens 1.000 Euro betragen.

Wenn wieder Förderanträge gestellt werden können, nimmt diese für das Programm Solar Invest die Thüringer Aufbaubank entgegen. Formulare findest Du hier. Drucke diese aus und schicke sie per Brief an die Thüringer Aufbaubank. Hast Du den Zuwendungsbescheid erhalten, kannst Du eine Firma mit der Installation der Anlage beauftragen.

Neben Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern gibt es auch Zuschüsse für thermische Speicher.

Welche Bundesländer bezuschussen nur Batteriespeicher?

In Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein gibt es Fördermittel für Batteriespeicher. In Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein sind dabei die Mittel ausgeschöpft. Auch in anderen Bundesländern sind die für 2021 bereitgestellten Gelder begrenzt. Wenn Du schnell bist, hast Du die besten Chancen, von Zuschüssen zu profitieren.

Bedingung ist bei jedem Förderprogramm, dass die Anlagen mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden und im jeweiligen Bundesland installiert sind. Das bedeutet: Nur wer im entsprechenden Bundesland eigenen Solarstrom verwenden will, kann sich für die Programme bewerben.

Neuauflage der Speicherförderung in Baden-Württemberg 

2021 fördert Baden-Württemberg wieder netzdienliche Batteriespeicher, wenn Du ihn zusammen mit einer Photovoltaikanlage kaufst, um den erzeugten Solarstrom zu speichern. Folgende Bedingungen gibt es dabei:

  • die Solarstromanlage hat maximal 30 Kilowatt Leistung,
  • der Speicher weist mindestens zwei Kilowattstunden Speicherkapazität auf,
  • Du betreibst den Speicher mindestens fünf Jahre am Stromnetz und
  • Du nutzt mindestens 50 Prozent des erzeugten Solarstroms selbst beziehungsweise speist nicht mit mehr als 50 Prozent der Nennleistung der PV-Anlage Solarstrom ins öffentliche Netz. 

Treffen diese Punkte zu, kannst Du maximal 200 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität erhalten. Kostet der Speicher weniger als 667 Euro (netto) pro Kilowattstunde Speicherkapazität, beträgt der Zuschuss 30 Prozent der Netto-Investitionskosten. Baden-Württemberg fördert dabei aber nicht Speicher unbegrenzter Größe: Nur, wenn die Solarstromleistung mindestens das 1,2-Fache der Kapazität des Speichers beträgt, sind die Investitionskosten vollständig anzusetzen. Planst Du etwa eine 6 Kilowatt große PV-Anlage, kannst Du maximal 1.000 Euro Zuschuss zum Speicher erhalten – wenn dieser 5 Kilowattstunden Kapazität hat oder auch mehr. 

Planst Du auch eine Ladestation für ein Elektroauto oder eine Wärmepumpe zum Heizen, gibt es einen Bonus von 500 Euro. Bedingung: Die Ladestation oder Wärmepumpe muss steuerbar sein. Das Verhältnis von PV-Leistung zu Speicherkapazität muss dann nur noch mindestens 0,5 betragen.

Seit Ende März 2021 nimmt die Landeskreditbank Baden-Württemberg Förderanträge per E-Mail entgegen. Die entsprechenden Formulare kannst Du auf der Internetseite der Bank herunterladen. Den Antrag stellst Du, ehe Du einen Kaufvertrag unterschreibst. Bis 31. März 2021 gab es eine Übergangsfrist für eine vorzeitige Errichtung der Anlagen. Den Förderantrag musst Du dann noch bis spätestens 1. Juli einreichen und zwar, ehe PV-Anlage und Speicher mit dem Stromnetz verbunden sind. Vor 2021 begonnene Projekte erhalten keine Förderung. 

Über das erste Förderprogramm für Batteriespeicher von März 2018 bis Juli 2019 bewilligte die Landesbank Baden-Württemberg rund 4.500 Anträge.

Bayern zahlt Speicherbonus

Der Freistaat Bayern hat das 10.000-Häuser-Programm aufgesetzt. Darüber fördert das Bundesland seit August 2019 unter anderem die Anschaffung von Batteriespeichern. Du kannst einen Bonus beantragen, wenn:

  • Du mit Erstwohnsitz im eigenen Ein- oder Zweifamilienhaus lebst,
  • einen Speicher zusammen mit einer Photovoltaikanlage anschaffen willst,
  • die Solarstromanlage über mindestens 3 Kilowatt Leistung verfügt und
  • der Speicher mindestens 3 Kilowattstunden Speicherkapazität hat.

Ist das alles gegeben, beträgt der Bonus mindestens 500 Euro. Je größer PV-Anlage und Speicher sind, desto höher fällt der Bonus aus. Maximal gibt es 3.200 Euro – die Photovoltaikanlage muss dazu mindestens 30 Kilowatt Leistung haben und die Batterie mindestens 30 Kilowattstunden speichern können. Die Landesregierung will noch eine Liste mit förderfähigen Speichertypen veröffentlichen.

Willst Du von dem Bonus profitieren, solltest Du zunächst wissen, in welcher Größe Du Speicher und Photovoltaikanlage installieren willst. Da es Batteriespeicher nicht mit beliebiger Speicherkapazität gibt, solltest Du Dich auf ein Gerät festlegen. Die Daten zur Leistung der Solaranlage und zur Speicherkapazität der Batterie brauchst Du, um den Antrag auf Förderung zu stellen. Das Formular ist online auszufüllen. Hast Du eine E-Mail mit der Eingangsbestätigung Deines Antrags erhalten, kannst Du die Anlagen kaufen und installieren lassen.

Berlin bezuschusst Speicher

Mit dem Stromspeicher-Förderprogramm bezuschusst das Land Berlin Batteriespeicher. In der aktuellen Corona-Krise müssen Antragsteller mit einer längeren Bearbeitungszeit rechnen. Eine Förderung erhält, wer folgende Bedingungen erfüllt:

  • der Speicher wird zusammen mit einer neuen Photovoltaikanlage installiert,
  • bleibt mindestens drei Jahre in Betrieb und weist eine Zeitwertersatzgarantie von mindestens zehn Jahren auf und
  • die Photovoltaikanlage muss entweder fernsteuerbar sein oder darf mit maximal 50 Prozent ihrer Nennleistung ins Stromnetz einspeisen. Diese Leistungsbegrenzung ist über die gesamte Lebensdauer der PV-Anlage einzuhalten.

Erfüllst Du die Voraussetzungen, kannst Du pro Kilowattstunde Speicherkapazität 300 Euro bekommen. Maximal sind 15.000 Euro möglich, wenn jeder Kilowattstunde Speicherkapazität mindestens 1,2 Kilowatt PV-Leistung gegenüberstehen.

Förderanträge sind beim IBB Business Team zu stellen – bevor Du die Anlagen gekauft hast. Dazu musst Du Dich zunächst für das elektronische Antragsverfahren anmelden, kannst aber alle erforderlichen Unterlagen online hochladen und übermitteln. Eine kostenlose erste Beratung zur Anschaffung von Speichern bietet das vom Land geförderte Solarzentrum Berlin.

Förderung für Stromspeicher und Ladestationen in Niedersachsen 

Willst Du eine PV-Anlage gewerblich betreiben, unterstützt Dich das Land Niedersachsen beim Kauf eines Stromspeichers. Voraussetzung ist dabei, dass Du eine Photovoltaikanlage mit mindestens 4 Kilowatt Leistung anschaffst oder Deine bestehende Anlage um mindestens 4 Kilowatt Leistung erweiterst. Für den ebenfalls neu angeschafften Speicher kannst Du einen Zuschuss von bis zu 40 Prozent der Netto-Investitionskosten erhalten.

Diese 40 Prozent erhältst Du, wenn die Leistung der PV-Anlage mindestens das 1,2-Fache der Kapazität des Speichers beträgt. Ein Beispiel: Hat Deine PV-Anlage 9 Kilowatt Leistung, erhältst Du 40 Prozent der Kosten, wenn der Speicher maximal 7,5 Kilowattstunden fassen kann. Ist er größer, verringert sich Dein Förderanteil. Maximal kann der Zuschuss dabei 50.000 Euro betragen. Ein geförderter Batteriespeicher ist mindestens 5 Jahre entsprechend den Fördervoraussetzungen zu betreiben.

Weitere Boni gibt es, wenn 

  • die PV-Anlage nach Bau oder Erweiterung mehr als 10 Kilowatt Leistung hat, nämlich pauschal 800 Euro
  • zusätzlich eine steuerbare Ladestation für Elektroautos angeschafft wird, nämlich pauschal 500 Euro 
  • die Photovoltaikmodule auf einer flachen Fläche an oder auf einem Gebäude aufgeständert werden, nämlich 20 Euro pro Quadratmeter Modulfläche.

Einen Antrag kannst Du bis 30. September 2022 bei der NBank stellen. Dazu registrierst Du Dich erst einmal im Kundenportal der Bank. Dort lädst Du das Angebot für die Photovoltaikanlage und den Speicher hoch. Den Kaufvertrag mit dem Installationsbetrieb schließt Du erst ab, nachdem Du den Antrag gestellt hast und einen Zuwendungsbescheid von der Bank bekommen hast.

Zuschüsse für Batterien in Nordrhein-Westfalen

Das Programm Progres.NRW in Nordrhein-Westfalen fördert den Kauf von Batteriespeichern – 150 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität kannst Du als Zuschuss erhalten. Der Speicher ist gemeinsam mit einer Photovoltaikanlage neu anzuschaffen. Maximal darf die Speicherkapazität dabei dreimal so hoch sein wie die Leistung der Solarstromanlage.

Willst Du einen Antrag stellen, dann hole zunächst ein Angebot von einem Fachbetrieb über die Installation der Photovoltaikanlage samt Speicher ein. Beauftragen darfst Du den Betrieb aber erst, nachdem Du einen Antrag auf Förderung bei der Bezirksregierung Arnsberg gestellt und einen Zuwendungsbescheid erhalten hast. Einen Antrag kannst Du voraussichtlich bis 20. November 2021 stellen.

Rheinland-Pfalz unterstützt Speicherkauf

Über das Solar-Speicher-Programm unterstützt Rheinland-Pfalz Haushalte bei der Anschaffung von Batteriespeichern. Die Förderung kannst Du erhalten, wenn

  • Du den Speicher zusammen mit einer Photovoltaikanlage anschaffst,
  • die Photovoltaikanlage mindestens 5 Kilowatt Leistung hat,
  • der Speicher über mindestens 5 Kilowattstunden Speicherkapazität und eine Zeitwertersatzgarantie von zehn Jahren verfügt und
  • Du den Speicher mindestens zehn Jahre betreibst.

Pro Kilowattstunde Speicherkapazität zahlt Rheinland-Pfalz einen Zuschuss von 100 Euro – aufgrund der Mindestgröße der Anlage also mindestens 500 Euro. Maximal gibt es 1.000 Euro je Vorhaben.

Ehe Du einen Auftrag zur Installation einer Anlage erteilst oder diese kaufst, musst Du den Förderantrag stellen. Diesen schickst Du an die Energieagentur Rheinland-Pfalz, am besten auf dem digitalen Weg. Die Antragsunterlagen findest Du auf der Website der Agentur.

Antragsstopp in Sachsen für Lithium-Ionen-Batterien und Ladestationen

Der Freistaat Sachsen fördert über das Programm Richtlinie Speicher seit Januar 2018 die Anschaffung von Batteriespeichern zur Speicherung von eigenem Solarstrom. Ende September 2020 wurde ein Antragsstopp verhängt. Sobald die Politik neue Fördermittel bereitstellt, läuft das Programm mit geänderten Bedingungen weiter, voraussichtlich im zweiten Quartal 2021

Wer in der Vergangenheit profitieren wollte, für den galt:

  • der Speicher muss mindestens 2 Kilowattstunden Speicherkapazität haben,
  • die Photovoltaikanlage darf nach Installation des Speichers nur noch mit maximal 50 Prozent ihrer Leistung ins Stromnetz speisen und
  • es darf sich nicht um eine Bleibatterie handeln – diese sind seit Dezember 2019 vom Förderprogramm ausgeschlossen.

Für einen Lithium-Ionen-Speicher konntest Du pro Kilowattstunde Speicherkapazität einen Zuschuss von 200 Euro erhalten. Einen zusätzlichen Betrag von 1.000 Euro gab es, wenn der Speicher zusammen mit der Photovoltaikanlage gekauft wurde. Wer mit dem Speicher eine Ladestation für ein Elektroauto anschaffte, konnte auch für diese einen Zuschuss bekommen. Andere Speichertechnologien wie Redox-Flow-Batterien oder Salzwasserspeicher hat Sachsen bislang als Modellvorhaben gefördert.

Sachsen-Anhalt: Fördermittel für 2021 ausgeschöpft 

2019 hat Sachsen-Anhalt ein Speicherförderprogramm beschlossen. Die Fördermittel sind dabei in jedem Jahr schnell vergeben gewesen – so auch 2021: Seit März kannst Du keinen Antrag mehr stellen. Das Förderprogramm läuft zudem in diesem Jahr aus.

Wer noch rechtzeitig einen Förderantrag gestellt hat, dem zahlt Sachsen-Anhalt bis zu 30 Prozent der Kosten für Kauf und Installation des Speichers, maximal 5.000 Euro. Bedingungen sind, dass

  • der Speicher gemeinsam mit einer Photovoltaikanlage angeschafft oder zugleich die Leistung einer bestehenden Dachanlage mindestens verdoppelt wird,
  • der Speicher eine Zeitwertersatzgarantie von mindestens zehn Jahren und eine Speicherkapazität von mindestens 2 Kilowattstunden hat,
  • Du die Photovoltaikanlage auf einem Dach errichtest und diese maximal 30 Kilowatt Leistung hat,
  • Photovoltaikanlage und Speicher in einem Verhältnis von mindestens 1,2 Kilowatt Leistung zu 1 Kilowattstunde Speicherkapazität stehen,
  • Du mit höchstens 50 Prozent Nennleistung der PV-Anlage ins öffentliche Stromnetz einspeist und mindestens 50 Prozent des Solarstroms selbst verbrauchst und
  • der Speicher mindestens fünf Jahre installiert bleibt.

Installierst Du zusätzlich eine Ladestation für Elektrofahrzeuge mit mindestens 3,7 Kilowatt Leistung, gibt es einen einmaligen Bonus von 1.000 Euro.

Schleswig-Holstein: Keine Antragstellung 2021 mehr möglich 

Seit Juni 2020 bezuschusst Schleswig-Holstein über das Klimaschutz-Förderprogramm Batteriespeicher, die Solarstrom aus einer neuen oder bestehenden Photovoltaikanlage speichern. Nachdem die bereitgestellten Mittel schon im Sommer 2020 aufgebraucht waren, ist dies 2021 bereits im März der Fall: Neue Förderanträge können 2021 nicht mehr gestellt werden. Das Förderprogramm läuft zwar noch bis 31. März 2022, die Landesregierung plant aber nicht, neue Mittel bereitzustellen. 

Wer einen Antrag gestellt hat, sollte eine PV-Anlage mit mindestens 5 Kilowatt Leistung und einen Speicher mit mindestens 3 Kilowattstunden Speicherkapazität neu anschaffen. Ob es sich um einen Lithium-Ionen-Speicher, eine Redox-Flow-Batterie oder eine Salzwasserbatterie handelt, ist egal. Der Zuschuss beträgt 400 Euro je Kilowattstunde Speicherkapazität und ist auf 2.000 Euro begrenzt. Für die Installation des Speichers gibt es bis zu 200 Euro dazu; maximal sind es hier 50 Prozent der Installationskosten. 

Welche Kommunen fördern Anlagen zum Eigenverbrauch?

Einige Städte fördern die Installation von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern oder nur eins von beidem. Für unsere Übersicht erheben wir keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Die Städte sind alphabetisch geordnet.

Fördergelder für kleine PV-Anlagen in Aachen 

Die Installation von kleinen Photovoltaikanlagen auf Hausdächern und an Fassaden in Aachen unterstützt die Stadt seit August 2020. Den Zuschuss gibt es unter folgenden Voraussetzungen:

  • die PV-Anlage hat zwischen 1 und 10 Kilowatt Leistung und
  • es handelt sich um eine neue Anlage, die ans Stromnetz gekoppelt wird.

Wie viel Zuschuss Du erhältst, richtet sich nach der Leistung der Anlage: Für 1 bis 2 Kilowatt gibt es 500 Euro, bei bis zu 5 Kilowatt 750 Euro und für Anlagen mit bis zu 10 Kilowatt Leistung zahlt Aachen pauschal 1.000 Euro. Den Antrag stellst Du, bevor Du einen Kaufvertrag für die Anlage abschließt. Das Antragsformular stellt Aachen auf seiner Internetseite bereit.

Braunschweig unterstützt Solaranlagen und Speicher

Braunschweig bezuschusst Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher in der Stadt, wenn Dir das Haus oder Grundstück gehört oder Du es gemietet oder gepachtet hast. Für PV-Anlagen bis 10 Kilowatt Leistung gab es 2020 pauschal 500 Euro, für größere Anlagen 1.000 Euro. Wie hoch die neuen Fördersätze in Zukunft sein werden, entscheidet sich noch.

Willst Du einen Batteriespeicher anschaffen, mussten bisher für eine Förderung folgende Bedingungen erfüllt sein:

  • der Speicher hat mindestens 3 Kilowattstunden Speicherkapazität,
  • Du schaffst den Speicher entweder zusammen mit einer neuen PV-Anlage an oder rüstest ihn zu einer seit 2013 in Betrieb gegangenen PV-Anlage nach,
  • der Speicher hat eine Zeitwertersatzgarantie von mindestens zehn Jahren und ist mindestens fünf Jahre lang zu betreiben.

Den Förderantrag stellst Du, bevor Du einem Installateur einen Auftrag erteilt hast. Die Formulare sind an den Fachbereich Stadtplanung und Umweltschutz zu senden – aber erst, wenn die Fördermittel für 2021 freigegeben sind. Das soll noch im März 2021 passieren; einen Antrag wirst Du frühestens ab April einreichen können.

Düsseldorf hilft beim Kauf von PV-Anlagen und Batteriespeichern

Die Installation einer neuen Photovoltaikanlage unterstützt die Stadt Düsseldorf seit April 2020 – auf Neubauten und Altbauten, wenn die Anlage maximal 30 Kilowatt Leistung hat. Auch für eine steckerfertige Solarstromanlage, die Du an eine Steckdose schließt, erhältst Du Zuschüsse. Voraussetzung ist, dass die verwendeten Solarmodule nach den geltenden IEC-Normen zertifiziert sind (IEC 61730 sowie IEC 61215 oder IEC 61646) und die technischen Vorgaben beim Anschluss ans Stromnetz eingehalten werden.

Die Höhe des Zuschusses hängt von der Anlagengröße ab. Es gibt

  • bis 1 Kilowatt Leistung: 500 Euro,
  • bis 5 Kilowatt Leistung: 1.000 Euro,
  • bis 10 Kilowatt Leistung: 1.500 Euro und
  • bis 30 Kilowatt Leistung: 7,5 Prozent der Brutto-Investitionskosten.

Wer den Solarstrom als Mieterstrom liefern will, bekommt zusätzlich die notwendige Messtechnik gefördert. 

Willst Du zur Photovoltaikanlage auch einen Batteriespeicher anschaffen, zahlt Dir Düsseldorf 20 Prozent der Brutto-Investitionskosten – sowohl, wenn Du beide Anlagen neu anschaffst, als auch wenn Du den Speicher zu einer seit April 2012 betriebenen PV-Anlage nachrüstest. Die PV-Anlage darf dabei nur maximal 30 Kilowatt Leistung haben. Weitere Bedingungen sind:

  • es werden nur Lithium-Ionen-Systeme gefördert
  • wechselstromseitige Anbindung an die PV-Anlage
  • fachgerechte Installation (Nachweis durch Speicherpass)
  • notwendige Messtechnik zur Erfassung relevanter Strommengen
  • die PV-Anlage darf mit maximal 50 Prozent Nennleistung Strom ins öffentliche Netz speisen

Die Zuschüsse gibt es über das Förderprogramm Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf. Einen Antrag stellst Du, bevor Du eine Installationsfirma beauftragst oder eine Stecker-Solaranlage gekauft hast. Das Antragsformular stellt das Umweltamt der Stadt auf seiner Internetseite bereit.

Freiburg fördert Speicher, Stecker-Solar-Module und Steuerberatung

Die Stadt Freiburg fördert über das Programm Klimafreundlich wohnen Batteriespeicher aus Lithium-Ionen-Zellen, die gemeinsam mit einer Photovoltaikanlage neu angeschafft werden. 150 Euro Zuschuss pro Kilowattstunde Speicherkapazität zahlt die Stadt, sofern die PV-Anlage mindestens 1,25 Kilowatt Leistung je Kilowattstunde Speicherkapazität hat. Maximal können es 1.500 Euro sein.

Zu beantragen sind die Fördermittel bis zu sechs Monate nach Installation der jeweiligen Anlage. Die Formulare für Förderanträge stehen zum Download bereit, sind auszufüllen und an das Umweltschutzamt Freiburg zu senden. Erst wenn alle Unterlagen vorliegen, bearbeitet die Stadt den Antrag.

Darüber hinaus bietet Freiburg eine kostenlose Beratung für alle, die sich für den Betrieb einer Photovoltaikanlage interessieren. Für Stecker-Solar-Module gibt es eine pauschale Förderung von 200 Euro. Auch wer sein Dach mit so viel Photovoltaik-Leistung belegt, dass er seine Wärmeversorgung zu mindestens 15 Prozent mit Solarstrom deckt, kann einen Zuschuss erhalten – das sind 150 Euro pro Kilowatt Leistung. Maximal können es 1.500 Euro sein. Das Erstellen der ersten Steu­er­er­klä­rung zur Solaranlage fördert die Stadt mit 500 Euro.

Köln reizt Bau von PV-Anlagen an

Köln gibt Zuschüsse für die Installation von Photovoltaikanlagen bis 30 Kilowatt Leistung. Über das Förderprogramm Altbausanierung und Energieeffizienz – klimafreundliches Wohnen zahlt die Stadt pro installiertes Kilowatt 150 Euro, maximal also 4.500 Euro. Bedingung ist unter anderem, dass Du nach IEC-Norm geprüfte Solarmodule nutzt und der Installationsbetrieb nach den anerkannten Regeln der Technik arbeitet.

Den Antrag auf Förderung stellst Du, nachdem Du Angebote eingeholt hast. Nach Bewilligung kannst Du die Anlage installieren lassen. Die Fördermittel zahlt die Stadt Köln aber erst nach Inbetriebnahme. Als Nachweis musst Du das Inbetriebnahme-Protokoll oder einen Anlagenpass einreichen.

Finanzspritze für PV-Anlagen und Speicher in München

Die Stadt München hat im April 2019 das Förderprogramm Energieeinsparung gestartet. Es unterstützt Einwohner der Stadt unter anderem bei der Anschaffung von Photovoltaikanlagen und Batteriespeichern.

Für neu installierte, netzgekoppelte Solarstromanlagen gibt es 100 bis 200 Euro je Kilowatt Leistung für die ersten 30 Kilowatt einer Anlage. Für Systeme, die an der Fassade montiert werden, gibt es 300 bis 400 Euro je Kilowatt Leistung.

Neue, fest installierte Batteriespeicher fördert die Stadt, wenn sie der Eigenversorgung dienen und wenn es sich um Salzwasserbatterien oder Lithium-Ionen-Batterien handelt. Außerdem muss die Batterie eine Notstromfunktion haben – bei Stromausfall funktioniert dann trotzdem noch ein Teil des Hausnetzes. Der Zuschuss liegt bei 300 Euro je Kilowattstunde Speicherkapazität – maximal der Hälfte der förderfähigen Investitionskosten. Kann die Batterie in den Inselbetrieb schalten und das gesamte Hausnetz unabhängig vom Stromnetz betreiben, gibt es einen Bonus in Höhe von 500 Euro.

Einen Förderantrag stellst Du online und zwar, ehe Du ein Installationsunternehmen beauftragst. Du hast anschließend zwei Jahre Zeit, die Anlage errichten zu lassen. Bis 31. März 2022 kannst Du einen Antrag auf Förderung stellen.

Münster bezuschusst Lithium-Ionen-, Salzwasser- und Redox-Flow-Batterien

In Münster gibt es seit Juni 2018 ein Förderprogramm zur Anschaffung neuer Batteriespeicher. Seit Mai 2020 können Einwohner der Stadt für Speicher mit Lithium-Ionen-Zellen pauschal 750 bis 1.500 Euro Zuschuss erhalten. Für Salzwasserbatterien und Redox-Flow-Batterien sogar 1.500 bis 3.000 Euro.

Die Förderung erhältst Du unter diesen Voraussetzungen:

  • Du errichtest den Speicher zusammen mit einer netzgekoppelten Photovoltaikanlage auf Deinem Wohngebäude oder auf dem Grundstück Deines Wohngebäudes,
  • die Solarstromanlage hat zwischen 5 und 30 Kilowatt Leistung und
  • sie speist den erzeugten Strom mit maximal 60 Prozent dieser Leistung ins Netz und
  • der Speicher hat eine Zeitwertersatzgarantie von mindestens zehn Jahren und
  • der Speicher entspricht entweder dem Sicherheitsleitfaden für Lithium-Ionen-Batterien oder der Anwendungsregel VDE-AR-E 2510-50 (für die Sicherheit stationärer Batteriesysteme).

Den Förderantrag kannst Du beim Amt für Grünflächen, Umwelt und Nachhaltigkeit herunterladen. Du reichst ihn schriftlich beim Amt für Wohnungswesen und Quartiersentwicklung ein – bevor Du einen Auftrag zur Installation der Anlagen erteilst.

Stuttgart unterstützt den Bau von PV-Anlagen, Speichern und Wallboxen

Die Stadt Stuttgart hat im November 2020 die Solaroffensive ins Leben gerufen. Darüber zahlt sie Zuschüsse bei der Errichtung von Photovoltaikanlagen an und auf Gebäuden, wenn Du das Haus mietest oder pachtest oder es Dir gehört. Bist Du Mieter oder Pächter benötigst Du natürlich noch das Einverständnis des Eigentümers, ehe Du eine Anlage errichtest. Gefördert werden dabei nicht die Kosten für die Komponenten der PV-Anlage wie Module, Wechselrichter oder Unterkonstruktion, sondern notwendige Arbeiten, um die Anlage installieren zu können. Dazu gehören etwa

  • Kosten für das Gerüst,
  • einen neuen Zählerschrank,
  • Blitzschutz oder
  • die Ertüchtigung des Dachs, damit es die Anlage sicher trägt.

Pro Kilowatt installierter PV-Leistung übernimmt die Stadt 50 Prozent der förderfähigen Kosten. Maximal sind 350 Euro für Dachanlagen drin und 450 Euro für Anlagen an der Fassade oder über einer Grünfläche auf dem Dach. Die Fördergelder erhältst Du dabei nicht, wenn Du der Solarpflicht in Baden-Württemberg unterliegst.

Stecker-Solar-Anlagen fördert Stuttgart pauschal mit 100 Euro. Stromspeicher mit bis zu 300 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität, wenn Du den Speicher gemeinsam mit einer PV-Anlage anschaffst und die Kapazität des Speichers maximal 80 Prozent der Leistung der PV-Anlage entspricht. 1.000 Euro Zuschuss kannst Du erhalten, wenn Du eine Wallbox anschaffst und dazu die notwendigen Elektrokabel noch legen lassen musst. Die Wallbox selbst wird nicht gefördert.

Den Förderantrag stellst Du beim Amt für Umweltschutz, bevor Du einen Kaufvertrag schließt. Die Formulare stehen online bereit.

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