Hallo Community,
Meine Frau und ich sind 60 bzw. 58 Jahre alt.
Wir haben jeweils einen Riestersparplan bei der VB Gronau seit 2016.
Das ist der Banksparplan (VR Rente Plus).
Rendite ist daher unter "ferner liefen".
Ziel war es die steuerlichen Vorteile zu nutzen, und ich hatte damals damit gerechnet das Riester bald deutlich nachgebessert wird.
Das hat zwar länger gedauert als damals gedacht, scheint aber jetzt mit dem AV-Depot endlich zu kommen.
Nach meinem bisherigen Verständnis wird man ja nächstes Jahr rechtlich die Möglichkeit haben die jeweiligen Guthaben "förderunschädlich" in ein neues Altervorsorgedepot zu übertragen.
Korrekt ?
Wenn ja, ist es potentiell das was mir vorschwebt.
Insbesondere weil dort deutlich bessere Möglichkeiten für die Entnahme Guthabens im Ruhestand geplant sind, als die unseligen Verpflichtung zu einem teuren Rentenvertrag unter "Riester".
Potentiell plane ich also das Guthaben dann in ETFs (Aktien, oder Anleihen, mal schauen) zu stecken. um dann irgendwann zu entnehmen.
Die ersten Jahre in der Rente wir das Guthaben vermulich nicht wirklich brauchen, hätte also noch Zeit "Krisen" auszusitzen.
Ich möchte vermeiden unnötig lange im Riesterplan zu bleiben.
Und beides parallel besparen möchte ich auch nicht.
In unserem Verträgen lese ich von einem 3 monatigen Kündigungsrecht zum Jahresende bzw. das Recht auf ein anderes Altersvorsorgeprodukt eines anderen Anbieters zu übertragen.
Besondere Fristen um evtl. Beitragsfrei zu stellen finde ich nichts.
Das wäre ja schon bis Ende diesen Monats.
Was sollen wir also jetzt mit diesen Verträgen machen?
"Echtes Kündigen" wäre ja förderschädlich. Scheidet also aus.
Übetragen wäre ja mein Wunsch. Aber bisher kann ich nicht sagen wohin, da die konkreten Angebote fehlen.
Beitragsfrei stellen? Und dann, wann kann ich dann das Guthaben übertragen?
Oder gibt es bei der bei der Übetragung in ein AV-Depot "Sonderkündigungsrechte", die diese 3 Monate zu Jahresende aushebeln?
Wer weiß mehr?
Für ernstgemeinte Hinweise bin ich dankbar.
Gruß,
André