Probleme mit Bachelorarbeit

  • Hallo,
    Ich habe gedacht einen Ghoswriter zuengagieren, der mir mit meiner Bachelorarbeit helfen wird, bin aber noch unschlüssig. Hat jemand von euch Erfahrungen mit Ghostwriter gemacht und wart ihr zufrieden mit den Resultaten?

    „Ich stimme mit der Mathematik nicht überein. Ich meine, dass die Summe von Nullen eine gefährliche Zahl ist.“

  • Wenn es darum geht nicht das inhaltliche zu machen sondern als Sparringspartner, Formulierungs- und Formatierungshilfer etc. zu dienen würde ich sehr dazu raten, da ein anderer eben das Thema mit anderen Augen sieht. Ansonsten musst Du Du die Arbeit schon selbst machen oder musst Du sie am Ende nicht präsentieren und verteidigen?

  • Als erstes solltest Du Dich damit beschäftigen,Wörter,Begriffe,Satzbau usw. korrekt zu versprachlichen.

    Beispiel:

    1.Es heißt "GHOSTWRITER",
    2.Es heißt "zu engagieren",
    3.Es heißt "bei meiner Bachelor-Arbeit",
    4.Es heißt "Euch" und "Ihr",
    5.Es heißt "mit einem Ghostwriter",
    6.Es heißt "mit dem Resultat".
    7.Es heißt(in der Anrede):
    Hallo,
    ich habe gedacht........

    Zusammengefaßt:

    Sieben Fehler in knapp zwei Zeilen Text legen die Vermutung nahe,daß Du in punkto Sprachbeherrschung eine glatte Null bist.
    Falls Deine Qualitäten in punkto Wissenschaftlichkeit bzw. den in diesem Bereich zu stellenden Anforderungen sowie deren Nachweisen ähnliche Mängel aufweisen,solltest Du mit Deiner Bachelor-Arbeit erst gar nicht anfangen.

  • Okay, Leute ... Das artet hier ja inzwischen doch etwas aus.

    1. Ich finde die Frage nicht provokant. Es war eine reine Frage bzgl. einer Information. Ob man es nun gut oder schlecht findet, dass der TA seine Bachelorarbeit nicht selbst schreibt, steht auf einem anderen Blatt.

    2. Es ist in meinen Augen nicht okay, sich über den Threadersteller lustig zu machen. Ich habe selbst vor wenigen Jahren meine Bachelorarbeit geschrieben und in meinem Semester waren viele Leute, die ebenfalls schlecht in Rechtschreibung waren und sich dafür sehr geschämt haben. Hätte ich mich (als ausgebildete Journalistin) darüber lustig gemacht, hätten meine Mitstudierenden das sicherlich nicht witzig gefunden.

    3. Lieber TA, ich finde die Idee von Kater.Ka übrigens auch gut. Such dir jemanden, der dir hilft. Dann packst du das auch alleine! Viel Erfolg ;)

    LG Anika

  • @Anika S.

    Ich möchte Ihnen und der Community das Ergebnis von 5 min googeln nicht vorenthalten. M.E. die beste Zusammenfassung: http://www.juraexamen.info/rechtliche-fra…n-ghostwriting/

    Daraus der Schlusssatz:

    „Letztlich handelt es sich beim Ghostwriting um eine legitime wie auch legale Tätigkeit, wenn die rechtlichen Normierungen eingehalten werden. Dazu gelten die Bestimmungen zum Urheberrecht gem. §§ 13, 29 ff UrhG. wie auch die Einhaltung des bestimmenden Grundsatzes: Die Arbeit des Ghostwriters ist immer nur als Vorlage, Musterlösung etc. zu nutzen. Eine Arbeit als eigene einzureichen, wenn diese vollständig von einem Dritten verfasst wurde, führt bei Bekanntwerden für den Studenten zu einer Strafe wegen Falscher Versicherung an Eides statt (Hervorhebung durch Pumphut) und Sanktionen seitens der Hochschule.“

    Gruß Pumphut

  • Damals (lang ist's her) habe ich meine wissenschaftliche Arbeit durch Verwandte gegenlesen lassen. Da ging es aber eher um Satzbau und Lesbarkeit.

    Mein "Lektor" kam auch aus einer anderen Fachrichtung.

    Im Gegenzug habe ich seine Diplomarbeit ebenfalls gegengelesen.
    Ich maße mir viel an, aber keine Fachkenntnisse in der Elektrotechnik. Somit konnte ich mich auf Zitierweise und sprachliche Aspekte beschränken.

    Wenn ich zu Inhalten beigetragen hätte, dann wäre das ein Betrugsversuch gewesen.

    Es wäre mir aber nicht im Traum eingefallen, jemanden gegen Honorar hinzuzuziehen.

  • Ich sehe das wie @Referat Janders, Korrekturen auf Satzbau, Rechtschreibung, Formatierung, etc. sind unabdingbar. Dies können natürlich von jemand anderem durchgeführt werden.
    Sollten sie mMn sogar, da jemand der die Arbeit nicht selbst geschrieben hat einen ganz anderen Blick für die Arbeit hat, als der Autor selbst.
    Auch eine fachliche Durchsprache auf Sinnhaftigkeit und Korrektheit mit einem Kommilitonen, dem betreuenden Professor oder einem anderen Fachkundigen ist völlig legitim.

    Die eigentliche wissenschaftliche Arbeit und Verfassung des Dokuments muss jedoch vom Studenten selbst getätigt werden, da sonst eben ein Betrugsversuch vorliegt.

  • Lasse das lieber sein. Ehrlichkeit währt am längsten. Außerdem kann man bei dem Verfassen solch einer Nachricht auch viel neues dazu lernen.

    Vielleicht zweifelst du an deinen Fähigkeiten - doch ich bin mir sicher, dass du es mit leichtigkeit schaffen wirst. Vielleicht ist es manchmal etwas schwirieg, einen geeigneten Anfang für einen Text zu finden. Doch nach den ersten Zeilen, wird sich die Arbeit wie von selbst schreiben.

    Du kreigst das hin!

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