Hoher Steuerverlust Riester! LBS - Bausparen - und der verdammte Wohn-Riester. Immobilienfinanzierung.

  • Hallo zusammen,

    ich habe viel hier gelesen und mich jetzt auch angemeldet. Mein Fall ist sehr kompliziert und über einen Jahrzehnt alt. Ich weiß nicht genau, in welches Thema ich posten soll, eigentlich ist es eher Baufinanzierungen und Bausparen, aber da es auch das Thema Riester betrifft, auch hier passend.

    Zu mir: weiblich, 47 Jahre alt, in einer Beziehung aber nicht verheiratet. Eigentum in Finanzierung, leider. 2014 ein altes Bauernhaus mit Stallungen gekauft, Finanzierung leider über die LBS mit diesem Vorfinanzierungskredit + Bauspardarlehen, wo halt nichts getilgt wird. Das Ganze mal 3, weil mit meinen zwei Brüdern gemeinsam gekauft. Die gute Dame von der LBS hat sich damals ein goldenes Näschchen an uns Unwissenden verdient, weil 2x Wohn-Riester abgeschlossen plus 3x Finanzierungsbauspardarlehen. Die Provision muß damals üppig gewesen sein!

    Meine/unsere Kosten aber umso mehr!

    Ich habe zwei Bausparer gekündigt, weil wir die für die Finanzierung unserer PV-Anlage nehmen wollten! Das waren aber Wohn-Riester-Verträge und heute kam die Abrechnung. Ich dachte, ok, die Sparerzulage, die kann ich verschmerzen und zurückzahlen, aber wir müssen auch Steuervorteile zurückzahlen. Die ganzen Jahre, die die verdammte Lohi diesen Vorteil in der Steuererklärung angerechnet hat, ich selbst habe den Bausparer nie angeben. Ich heule, weil ich fast 5000 EUR einfach nur wegen UNWISSENHEIT verloren habe! Das x 2!

    Zudem ist das ganze Konstrukt vor elf Jahren schon nur auf Provision aufgebaut worden. Die Dame ist dann wegen angeblich schlechten Gewissens selbst aus der LBS ausgetreten! Damals habe ich das nicht so richtig verstanden, und ich habe nie nachgefragt, weil für uns alles ok war?

    Ich bin jetzt echt am Überlegen, ob ich die Frau finde oder mir einen Termin bei der Verbraucherzentrale mache, um eine Beratung in Anspruch zu nehmen, um die LBS zu verklagen. Nach elf Jahren wird das wohl sinnlos sein! Der Bausparer war NIE für Altersvorsorge da! Der war für Instandhaltung am Haus, um einen günstigen Zins zu haben.

    Ich will mit diesem Beitrag einfach nur alle warnen! Schließt keine Verträge bei solchen Unternehmen ab und vor allem, schließt diese "Altersvorsorge" vom Staat ab 2027 NICHT ab!!! Das wird euch in ein paar Jahren dasselbe kosten wie mich! Der Staat schenkt euch NIE etwas! Denkt daran!

    Macht lieber euer eigenes Depot, damit habt ihr die Kontrolle über eure Finanzen! Und bildet euch, um Gottes Willen, im Internet über Finanzen weiter. In der Schule wird man sowas nicht lernen.

    Danke für die Aufmerksamkeit,

    Heike.

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  • Kater.Ka 2. September 2026 um 08:20

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Anmerkung als Moderator: Eine pauschale Aussage, dass staatlich geförderte Anlagen nachteilig sind, ist mMn nicht haltbar. Wichtig und richtig ist, dass gute Information vor Abschluss essentiell ist und insbesondere Nachteile und Einschränkungen zu beachten sind.

  • Schließt keine Verträge bei solchen Unternehmen ab und vor allem, schließt diese "Altersvorsorge" vom Staat ab 2027 NICHT ab!!! Das wird euch in ein paar Jahren dasselbe kosten wie mich! Der Staat schenkt euch NIE etwas! Denkt daran!

    Absoluter Nonsens und irreführend.
    Es hängt davon ab, wie man sich selbst informiert und welche Quellen man seriös benutzt. Z.B. Finanztip.

    Übrigens: der STAAT sind wir alle hier.

    • Hilfreichste Antwort

    Die ganzen Jahre, die die verdammte Lohi diesen Vorteil in der Steuererklärung angerechnet hat, ich selbst habe den Bausparer nie angeben. Ich heule, weil ich fast 5000 EUR einfach nur wegen UNWISSENHEIT verloren habe!

    Also m.W. musst du hier nur etwas zurückbezahlen, was du ohne den Riester nicht bekommen hättest. Daher ist dir m.E. an dieser Stelle kein Schaden entstanden. Wenn du den Riester nicht gehabt hättest, hattest du die 5.000 Euro halt vorher über die Jahre verteilt nicht bekommen bzw. gezahlt. So halt jetzt auf einen Schlag. Mag psychologisch ungünstiger sein, mathematisch macht's aber keinen Unterschied bzw ist wegen Zinseffekt für dich von Vorteil. An dieser einen Stelle also nicht so schlimm, bei den Provisionen, Abschlussgebühr, Kosten usw. welches an die LBS gezahlt wurden und die opportunitätskosten sieht es anders aus. Aber bei den 5.000 Euro musst du dich nicht ärgern.

  • Belisana 7. September 2026 um 19:01

    Hat einen Beitrag als hilfreichste Antwort ausgewählt.
  • So bitter das für Dich ist, die Förderung, die Du zurückzahlen musst, hast Du vorher bekommen. Die Abschlusskosten für den Bausparer sind das eigentliche Ärgernis. Da gilt, wie immer im Leben:


    Schließ nie Verträge ab, die Du nicht verstanden hast.


    Selbige Aussage gilt natürlich auch für das Altersvorsorgedepot, das, wenn man es verstanden hat, für viele eine sinnvolle Form der Altersvorsorge darstellen wird.

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