hat von euch jemand Erfahrungen mit dem Vermögensverwalter Fischer Investments?
(nachträglich gefettet von mir)
Dazu an anderer Stelle:
Wenn damit "Fisher Investments" gemeint ist ... Aus meiner Sicht: Extrem penetranter Laden. Eine derartige Akquisitionspraxis hat eine gute Vermögensverwaltung (Ratio "Preis/Leistung") - nach meinen Erfahrungen - nicht nötig.
Hierzu
Ich überlege, ob es Sinn macht die Verwaltung meines Aktiendepots an einen professionellen Vermögensverwalter zu übergeben.
(nachträglich gefettet von mir)
Aus meiner Sicht entfaltet das eher keinen Sinn.
Dazu kommt: Würde ich die "Verwaltung meines Aktiendepots an einen professionellen Vermögensverwalter" delegieren wollen oder müssen - wäre dies jedenfalls nicht Fisher Investments.
Ganz generell:
Was eine "sinnvolle" Anlage ist, leitet sich aus Deiner "individuellen Situation" heraus ab (Gesamtbilanz/Vermögensstatus, schon vorhandene Altersvorsorgeansprüche, ggf. Versorgungslücke, Höhe derselben, Anlagehorizont, objektive Risikotragfähigkeit, subjektive Risikobereitschaft (Risikotoleranz) - um einige typische Stichworte zu nennen).
Soll dies via rein passiver Anlage-Vehikel umgesetzt werden, ermöglichen ETFs eine breit gestreute (global diversifizierte) und sehr kostengünstige Möglichkeit.
Will man mit dem Thema ("Verwaltung" oder "Bewirtschaftung" seiner Finanzmittel) - aus welchen Gründen auch immer - absolut nichts zu tun haben, würde ich für eher überschaubare Volumina einen der bankenunabhängigen Vermögensverwalter wählen und bei größerem Vermögen (ab achtstellig und aufwärts) mich an eines der renommierten Family-Offices dranhängen oder ein eigenes gründen.
Die Kosten für eine aktive Vermögensverwaltung (Gebühren) werden auf jeden Fall (sehr) deutlich über denen liegen, die bei einer Abbildung der Asset-Allocation via passiver ETFs anfallen. Grundregel in dem Segment: Je geringer die der Vermögensverwaltung (VV) zur Verfügung gestellten Mittel, je höher die Kosten (Gebühren) oder vereinfacht: Mit dem der VV zur Verfügung gestellten Volumen sinken in aller Regel die Kosten (inkl. des Management Fees) also das verhält sich sozusagen umgekehrt proportional.
Gute Gedanken und danach ebensolche Entscheidungen wünsche ich ... !