Beiträge von sam51

    Kurze Google-Recherche nach DKB Kontaktformular zeigt mir folgendes Ergebnis:

    Wie kann ich Kontakt aufnehmen?

    Hilft das weiter?

    Bin ich bei einer Bank oder einem Adventure Game gelandet? Da muss man immer irgendwelche Tricks anwenden, um weiter zu kommen.

    Nein, dieses Video hilft nicht weiter, da die nette Dame dort auch nicht verrät, wie man zum Kontaktformular kommt. Auf die Idee, unter "Hilfe und Kontakt" einfach einen Link auf das Kontaktformular zu platzieren, kommt man bei der DKB natürlich nicht.

    Handys sind technisch für Banking- und Gesundheits-Apps sicherer als PCs. Dieses technische Sicherheitsplus wird durch das höhere Diebstahlrisiko von Handys etwas relativiert. Notebook-PCs teilen zwar das Diebstahlrisiko, sind aber meist weniger oft exponiert. Kann ja jeder selbst mal dazu recherchieren.

    Ja, grosse Bildschirme sind übersichtlicher. Es gibt eine Desktop ePA-App. Weil man PCs als nicht sicher genug einstuft, braucht man mit dieser zum Freischalten eine Handy-App oder einen externen Kartenleser.

    Das ist sicherlich eine Frage der Betrachtungsweise. Beide Systeme (Smartphone vs. PC) haben sicherheitstechnisch sowohl Vorteile als auch Nachteile. Die pauschale Aussage, ein PC sei nicht sicher genug, würde ich nicht treffen. Ein schlecht konfigurierte PC ist unsicherer als ein Smartphone, ein gut konfigurierter PC ist sicherer als ein Smartphone.

    Dass es Anwendungen wie die ePA nur als App auf Android und IOS gibt, dürfte vorwiegend ökonomische Gründe haben. Man geht davon aus, dass inzwischen jeder ein Smartphone hat, von denen inzwischen wohl jedes einen NFC-Leser besitzt. Bei einem PC ist eher nicht davon auszugehen. Nur für Android und IOS zu entwickeln, ist billiger als noch zusätzlich für Windows, macOS und vielleicht sogar Linux. Man kann den eingebauten Verteilmechanismus der Google- und Apple-Stores nutzen und braucht dafür keine eigene Infrastruktur dafür vorhalten. Ich halte das für eine rationale Entscheidung.

    PKV-Versicherte müssen die ePA beantragen.

    Wenn die Versicherung überhaupt eine anbietet. Und dann ist die Frage, ob sich Ärzte bei Privatpatienten damit herumschlagen wollen. Soweit ich weiß, gibt es da keinerlei gesetzliche Verpflichtung. Ich habe testweise die App der DKV installiert und dann auch ganz schnell wieder deinstalliert. Völlig unbrauchbar.

    Schriftlich: über das Kontaktformular auf dkb.de (darüber erreichst du den DKB Kundenservice).

    Auf der Homepage dkb.de gibt es tatsächlich einen Menüpunkt "Hilfe und Kontakt". Was es unter diesem Menüpunkt allerdings nicht gibt, ist ein Kontaktformular. Da gibt es Links auf irgendwelche Hilfethemen und ein Eingabefeld für diese KI. Ich halte das für gezielte Abwehr von Kundenanfragen.

    Und wenn jetzt hier einige Schlaumeier so kluge Ratschläge verbreiten wie: "Dann muss man halt die KI fragen, wo man das Kontaktformular findet.", dann könnte man fast meinen, dass sie für die oder im Auftrag der DKB arbeiten. Denn anders kann ich mir nicht erklären, warum jemand eine derartige UX-Katastrophe so fanatisch verteidigt.

    Um es zusammenzufassen: ein Cold Wallet ist für 99,999% der Bevölkerung völlig ungeeignet, weil sie gar nicht verstehen, was da passiert.

    Und mit der Aufbewahrung bei einer Börse oder in einem ETP verhält es sich wie bei Schließfächern der Gelsenkirchener Sparkasse. Wenn geklaut, dann weg. Nur dass die Diebe keinen Kernbohrer brauchen und auch nicht so schwer schleppen müssen.

    Ich verstehe dein Problem nicht. Die KI antwortet doch direkt, dass sie keine Auskünfte zum Depot geben darf und leitet dich auf Wunsch sofort zum Kontaktformular und füllt sogar meistens das Kontaktformular schon aus mit deiner Anfrage. Und die meisten Sachen (die nicht Depot sind) kann die KI meiner Meinung nach sehr gut.

    Man könnte fast den Eindruck bekommen, du betreibst hier Werbung für die DKB. Du erzeugst hier regelmäßig Threads, um dann deine tollen Erfahrungen mit der DKB zum Besten zu geben. Honi soit qui mal y pense.

    Auch ist deine Behauptung nicht richtig, dass die KI einen sofort zum Kontaktformular weiterleitet. Man bekommt nur Links auf die wenig hilfreichen FAQ.

    Die tolle Antwort dieser KI, dass sie keine Antworten zu meinem Depot geben kann, ist völlig sinnbefreit. Ich will nur wissen, warum mir plötzlich Depotgebühren berechnet werden. Das hat doch wohl mit aufsichtsrechtlichen Bestimmungen nicht zu tun.

    Ich habe den Eindruck, dass du einfach nicht „gemacht“ für eine Direktbank bist. Da gibt’s so einige, die sich dann für 0€ am besten einen persönlichen Berater wünschen.

    Nein, ich erwarte lediglich, dass mir nicht irgendwelche Depotgebühren berechnet werden, die es lt. Vertrag gar nicht gibt. Dazu gibt es nicht einmal eine Abrechnung. Für mich sieht das so aus: da wird etwas ohne erkennbaren Grund abgebucht und die DKB hat dafür gesorgt, dass Kunden sie möglichst nicht erreichen können. Was soll ich denn von so einem Geschäftsgebaren halten?

    Ich hatte gerade heute eine Frage zu einer Buchung. Was die DKB hier betreibt, ist aktive Abwehr von Kundenkontakt. Man landet immer bei dieser völlig unbrauchbaren KI, die mir antwortet, sie dürfe meine Fragen nicht beantworten. Weitere Verweise führen immer zur Standard-Webseite der DKB, wo mir die FAQ dann erklären wollen, was ein Depot ist.

    Klickt man auf Kontakt, dann landet man wieder bei der KI oder den FAQ. Ich habe ca. 10 Minuten gebraucht, um das Kontaktformular zu finden. Das scheint die einzige Möglichkeit zu sein, überhaupt mit der DKB zu kommunizieren. Mails an info@dkb.de werden wohl gleich nach /dev/null umgeleitet.

    Die DKB ist eben eine typische Online-Bank. Kostet nichts, also darf man auch nichts erwarten. Darin unterscheidet sie sich nicht von ihrem Mitbewerbern. Einziger Vorteil gegenüber Läden wie TR: die Standardprozesse funktionieren.

    Das ist prinzipiell richtig, aber alle aktuellen Modelle nutzen zusätzlich Agenten für bspw. die Websuche.

    Auch das ist nicht korrekt. Aktuelle Modelle können auf Retrieval-Systeme zurückgreifen und auch Webseiten aktuell abrufen. Das tun sie aber nur, wenn man sie im Prompt dazu auffordert, z.B. "Gib mir eine Zusammenfassung dieses Artikels: <URL>". Dann wird diese URL abgerufen und der Inhalt Teil des Prompts. Das Modell lernt da nichts, nach der Session ist die Information vergessen.

    Die Modelle, über die wir hier als KI reden, sind Chat-Bots, die man über ein Frontend befragen kann. Da sind keine KI-Agenten vorhanden. Um einen KI-Agenten würde es sich handeln, wenn man sein Frontend durch ein Programm ersetzt, dass mit dem LLM kommuniziert und auf Basis der Antworten Aktionen auf dem lokalen System ausführen kann.

    Was man hier beobachten kann, ist ein typisches Missverständnis über die Funktionsweise einer KI. Du denkst, du kannst mit der KI einen Dialog wie mit einem menschlichen Experten führen und erwartest entsprechende Antworten. Du erwartest eine echte Analyse, eine echte Bewertung deiner Zahlen und eine Abwägung. Aber das kann die KI gar nicht. Sie simuliert nur die Form einer Diskussion.

    Die KI versteht weder deine Situation noch deine Zahlen. Auch entscheidet sie nichts oder argumentiert. Sie hat auch keine Agenda (von der Versicherungswirtschaft trainiert). Sie erkennt lediglich Muster und generiert Text. Das wirkt auf den Leser konsistent, weil Konsistenz statistisch wahrscheinlich ist. Und es wirkt überzeugend, weil "Überzeugung" ein häufiges Muster in Finanzberatungstexten ist.

    Das Problem liegt darin begründet, dass sich eine KI menschlich anhört. Man erliegt schnell der Illusion, mit einem Menschen zu reden, der einen versteht. In der Folge interpretiert man die Antworten automatisch psychologisch, obwohl sie rein mechanisch erzeugt sind.

    In deinem speziellen Fall liegt das Problem wahrscheinlich in der von dir gewählten Formulierung "das Dreifache des Garantiekapitals". Die KI weiß damit nichts anzufangen, weil dieser Begriff in den Trainingsdaten wahrscheinlich niemals vorkommt. Deshalb bleibt sie bei ihrem Muster, das sehr häufig in Finanzratgebern vorkommt, dass ein Wechsel kurz vor Rentenbeginn meist nicht sinnvoll sei. Auch wenn der Benutzer die KI darauf hinweist, wird sie daher vorsichtig bleiben.

    Die KI sucht sich vorzugsweise KI-Strukturen für die Antwort. Große Firmen haben dementsprechend ihre Homepages umgestellt. Deshalb dürfte sie z.B. wenig begüterte Verbraucherschutzorganisationen nicht auf dem Schirm haben bzw. nicht priorisieren.

    Es gibt bessere KI als die von G.

    Das ist nicht korrekt. Eine KI, also ein LLM, sucht sich gar nichts. Wenn ich ein LLM befrage, geht der Prompt an ein statisches Konstrukt. Die Aufnahme neuer Informationen, also das Training, findet offline mit kuratierten Daten statt. Nach Abschluss des Trainings wird dann die neue Version live geschaltet.

    Stirbt man früher, so erbt eben die Cousine 3. Grades oder so....ist aber auch egal.....muss man ins Pflegeheim, so wird eben das Vermögen verzehrt. Ist man überdurchschnittlich lang in Pflege, muss notfalls der Staat für die letzten Monate einspringen...

    Die Kosten für den Aufenthalt in einem Pflegeheim werden meiner Meinung nach überschätzt. Geht man von einer monatlichen Rentenzahlung von 2000 EUR aus, bleiben nach Zahlung der Pflegeversicherung zwischen 1000 und 2000 EUR Eigenanteil. Die durchschnittliche Verweildauer in einem Pflegeheim beträgt 25 Monate. Mithin also Gesamtkosten von durchschnittlich 50.000 EUR. Das sollten doch die meisten hier locker vom Tagesgeldkonto zahlen können.

    sam51
    Kann ich nicht beurteilen.
    Ich nutze KI fast ausschließlich zum Coden (wir dürfen nur MS Copilot im Unternehmen nutzen!). Und da bin ich immer wieder überrascht. Zum einen wie schnell einem die KI mehrere Code-Snippets für eine Anfrage liefert. Und genau so wie dieser Code bisweilen so gar nicht funktioniert.:D
    Das mag aber auch mit der Unfähigkeit von Microsoft zu tun zu haben: Etwas sollte lt. Lehrmeinung von Microsoft mit Ihren Produkten funktionieren, tut es aber in der Praxis einfach nicht.
    Wohlmöglich auch, weil die Funktion inzwischen auf Grund von Sicherheitslücken eingeschränkt wurde. ;)

    Es gibt eben KI mit verschiedenen Schwerpunkten. MS Copilot ist, ähnlich wie sein Verwandter ChatGPT (beide basieren auf GPT5), ein Universalmodell mit einem gewissen Schwerpunkt auf Integration von Microsoft-Produkten wie z.B. MS Office. Man kann damit erstaunlich gut Code produzieren, allerdings ist anzunehmen, dass eine speziell auf Code-Erstellung trainierte KI wie Claude Code hier besser abschneidet.

    Aber keines dieser Produkte liefert perfekte Ergebnisse. Dessen sollte man sich immer bewusst sein. In manchen Disziplinen sind sie sogar richtig schlecht. Das liegt einfach daran, wie LLMs funktionieren und wie gut das Trainingsmaterial ist. So kann z.B. die wahrscheinlich tausendfach gestellte Frage: "Wie mache ich <irgendwas> in Excel?" Das führt häufig direkt in die KI-Hölle. Denn für Betriebssysteme oder allgemein gängige Programme gibt es praktisch niemals eine versionierte Dokumentation. Die stammt dann aus fragmentierten Quellen wie Hilfe-Texten, Blog-Beiträgen usw. Teilweise werden Änderungen an der Funktionalität gar nicht kommuniziert. In diesen Fällen ist die statistisch wahrscheinlichste Antwort häufig mal die falsche. Was zwangsläufig zu Frustration beim Anwender führt.

    Wenn man KI als Werkzeug betrachtet und man weiß, dass nicht alle Antworten korrekt sind, kann sie bestimmte Dinge trotzdem sehr erleichtern. Ich darf eben nicht erwarten, dass eine General-Purpose-KI wie MS Copilot jederzeit korrekten Programmcode liefert. Aber solange die SW-Entwicklung mit KI schneller geht als ohne sie, hat man einen Vorteil.

    Mit jeder KI generierten Falschaussage, die in einem öffentlich zugänglichen Forum auftaucht wird diese Falschaussage zukünftig von anderen KI-Systemen analysiert.

    Ganz so einfach ist es nicht. Da läuft kein Webcrawler herum, sammelt alles, was er findet, ein und füttert damit eine KI. Das Material, mit dem eine KI trainiert wird, wird vorher kuratiert. Internet-Foren sind mit Sicherheit nicht die beste Quelle für valide Informationen.

    Auch ist die Vorstellung, dass KI-Systeme irgend etwas analysieren, nicht korrekt. LLMs, also das, was inzwischen allgemein als KI bezeichnet wird, sind nichts anderes als statistische Textgeneratoren. Wenn man ihnen eine Frage stellt, geben sie einfach die statistisch wahrscheinlichste Antwort. Und wie ich gestern wieder erfahren musste, kann so eine Antwort grundlegend falsch sein.

    Ki ist nicht gleich KI. Hier existiert ein weites Spektrum. Was gemeinhin als KI und die Erfahrung damit bezeichnet wird, sind die kostenfreien Varianten z.B. von ChatGPT oder Gemini. Diese unterscheiden sich sehr deutlich von den kostenpflichtigen Varianten. Das hat neben kommerziellen ganz einfach technische Gründe. Die kostenfreien Systeme bekommen viele Tausend Anfragen pro Sekunde. Um die in einem wirtschaftlich vertretbaren Rahmen überhaupt verarbeiten zu können, werden abgespeckte Modelle verwendet. Die kostenpflichtigen Versionen stehen jedoch mit ihrer vollen Leistungsfähigkeit zur Verfügung.

    Seit einiger Zeit teste ich die Leistungsfähigkeit eines Bezahl-Modells der GPT5-Klasse mit ca. 600 Mrd. Parametern in Bereichen, in denen ich mich sehr gut auskenne. Die Ergebnisse sind beeindruckend. Richtig angewandt, ist eine solche KI ein sehr nützliches Werkzeug.

    Während die Qualitätsunterschiede zwischen den Versionen im textuellen Bereich bei LLMs nicht immer sofort erkennbar sind, werden die Unterschiede zwischen kostenlos und kostenpflichtig im Bereich der Bildgeneration sehr deutlich sichtbar. Frei verfügbare Bildgeneratoren wie z.B. im Edge-Browser erzeugen schon verblüffend gute Bilder, wenn man den richtigen Prompt wählt. Hier mal ein Beispiel:

    Und hier ein Beispiel professionaler Bildgeneratoren (das Video ist komplett KI-generiert):

    Visuelle Reise: Viktorianisches Steampunk-Leben in Lumina Crystalia

    Und wie sieht es nun aus mit Fragen zur Geldanlage? Schwierig, denn hierauf gibt es keine allgemein gültige Antwort. Selbst wenn man Menschen dazu befragt, wird man sehr unterschiedliche Antworten bekommen. Ein Vertriebsmitarbeiter einer Bank wird wahrscheinlich eine andere Anlagestrategie empfehlen als ein unabhängiger Honorarberater. Ein einfaches KI-Modell, das vielleicht auch keinen Zugriff auf aktuelle Daten hat, wird wahrscheinlich mit eher einfachen Antworten wie "weltweit gestreuter ETF" daherkommen, während ein großes Modell viel mehr Randbedingungen, auch aktueller Art, berücksichtigt. Aber auch hier kommt regelmäßig der Hinweis, dass es sich um keine Finanzberatung handelt.

    Ich würde bei dem Thema Finanzen bzw. Anlagestrategie grundsätzlich keine KI zu Rate ziehen. Man kann sich zwar Begriffe aus diesem Bereich erklären lassen, z.B. wie ein Geldmarktfonds funktioniert. Diese Informationen sind inzwischen verlässlich. Die Entscheidung, ob 100% Bitcoin oder 100% Tagesgeld muss man allerdings selber treffen.

    Dies habe ich jetzt mal mit der Google-KI (google.com dann KI-Modus) versucht zu überprüfen. Was die KI sagt hört sich alles vernünftig an: Ich werde wahrscheinlich die Alt-Anteile (vor 2009 erworben) durch einen Depot-Übertrag behalten und den Rest verkaufen und in den Vanguard FTSE All-World investieren.

    Könnt ihr mir sagen, ob das aus eurer Sicht Sinn macht?

    Was eine KI sagt, hört sich immer vernünftig an. Das ist eine ihrer Eigenschaften.

    Du hast also die Google-KI zu deinem Problem befragt. Die hat dir detailliert und in wohlklingenden Worten geantwortet. Aber irgendwie bist du dir trotzdem unsicher. Also nimmt du die KI-Antwort, stellst sie hier ins Forum und fragst, ob die vorgeschlagene Vorgehensweise ok sei. Da darfst du dich über negative Reaktionen nicht wundern. Niemand mag diesen seitenweisen KI-Erguss lesen und für dich analysieren.

    Eine KI ist ein mächtiges Werkzeug, allerdings muss man es richtig zu benutzen wissen. Die KI nimmt dir nicht das eigene Denken ab. Bei deinem Problem wäre es aus meiner Sicht sinnvoller gewesen, die KI zunächst nach den steuerlichen Randbedingungen zu befragen. Die Antworten auf solche Fragen werden mit hoher Wahrscheinlichkeit korrekt sein. Darauf aufbauend, kann man weitere Fragen stellen und die Antworten dann auf Plausibilät prüfen. Und dann vielleicht auch selbst Excel anwerfen und nachrechnen.

    Wenn du dann ein aus deiner Sicht zufriedenstellendes Ergebnis hast, kannst du das Ganze (ohne KI) noch einmal zusammenfassen und im Forum zur Diskussion stellen. Das hilft dann auch, geistiger Sarkopenie vorzubeugen.

    Was ist denn das für ein wirrer Artikel. Da wird mit irgendwelchen Kennzahlen um sich geworfen, die ich nicht einmal im Ansatz verstehe. Marketing-Bullshit auf hohem Niveau.

    Meine Frage beantwortet das nicht. Ich glaube, das sind einfach Zahlen, die aus dem hohlen Bauch heraus genannt werden. Das ist genau so wie bei Gold, wo immer 5-10% empfohlen werden. Einer hat irgendwann mal diese Zahlen genannt und alle plappern sie nach.

    oder sind wir doch auf dem Holzweg?

    Nein, wir befinden uns auf einer nicht mehr aufzuhaltenden Abwärtsbewegung direkt auf den Abgrund zu. Die Titanic hat längst den Eisberg gerammt. Lediglich die Bordkapelle spielt noch, damit die Passagiere nichts merken.

    Wie lange noch, bis das System implodiert?

    Schwer zu sagen. Das kann noch viele Jahre dauern, wenn es nicht zu einem disruptiven Ereignis wie z.B. Krieg oder einem Terrorereignis wie 9/11 kommt. Aber die, die diese Zustände verursacht haben und davon profitieren, werden mit fortschreitendem Zerfall alles tun, um dieses System zu erhalten, dadurch aber seinen Untergang beschleunigen.

    Die Antwort hängt davon ab, wie viel Prozent des Gesamtvermögens Aktien und Tagesgeld ausmachen. Sind es 100%, dann ist das Risiko anders zu bewerten als wenn der Anteil nur 10% des Gesamtvermögens beträgt.

    In meinem Fall beträgt der Aktienanteil gerade mal 15%, eine Entnahmestrategie habe ich auch als Rentner nicht, weil ich das Geld nicht benötige. Selbst wenn es einen 50%-Crash gäbe, würde das meine finanzielle Situation nicht wesentlich beeinflussen.

    Geh mal in die Vergangenheit zurück. Was ein 200€ Handy heute kann, war mal der Gegenwert eines kleinen Rechnenzentrums. Und davor brauchte man ganze Häuserblocks für die Rechenkapazität eines Taschenrechners. Ich halte es durchaus für plausibel, dass in einer gewissen Zeit lokale KI Modelle auf dem Handy laufen. Und erst recht auf einem ordentlichen PC. Für viele Anwendungen braucht es auch kein Hochleistungsmodell.

    Da unterliegst du leider einem Irrtum. Moore's Law gilt schon lange nicht mehr. Bei der Leistungsfähigkeit von Hardware nähern wir uns asymptotisch einer harten physikalischen Grenze. Große Cloud-Modelle, deren Leistungsfähigkeit und Geschwindigkeit die Menschen so begeistern, werden selbst auf einem lokalen, mit 4 NVidia-4090 hochgerüsteten Server (ca. 15000 EUR) nicht laufen, schon gar nicht auf einem Smartphone. Diese Vorstellung ist absurd. Ein Modell der GPT4/GPT5-Klasse benötigt je nach Quantisierung 500-1000 GB VRAM, mithin zwischen 80-200 GPUs der 4090-Klasse.

    Es wird sicherlich immer noch Fortschritte bei der Hardware geben, allerdings nicht in dem Maße wie in den letzten Jahrzehnten. Auch werden für bestimmte Aufgabe spezialisierte LLMs lokal betrieben werden können. Zwar nicht auf dem PC des Mitarbeiters, aber auf einem lokalen Cluster in der Preisklasse 1 Mio. EUR aufwärts.

    Grundsätzlich denke ich meine Finanzen selber. Ich habe jedoch auch schon mein aktuelles Depot aus ETF/Einzelaktien den KI´s zur Einschätzung gegeben, ob damit mein gewünschtes Ziel Cashflow bei Werterhalt über der Inflationsrate erreichbar ist.

    Warum lädt man solche Daten ins Internet? Alle rufen nach Datenschutz, aber sobald man etwas vermeintlich kostenlos bekommt, interessiert das offenbar niemanden mehr. Da ist die Motivation ähnlich wie bei Parquet und Konsorten, wo man PDFs seiner Wertpapiertransaktionen mit allen(!) Daten hochlädt, um ein paar bunte Bildchen zu bekommen.

    Beeindruckend ist halt, dass die Auswertung in Sekundenschnelle passiert. Die Einschätzung braucht nur wenige Sekunden, man sieht den eigenen Gedankenansatz sauber gegliedert und die Zahlen passen soweit, wobei mir die KI mehr Aufschüttungsrendite spendiert als mein Tool DivvyDiary.

    Das ist der Grund, warum NVidia so gut dasteht. Damit deine Anfrage so schnell beantwortet werden kann, benötigt man für ein großes Modell einen Rechencluster, der typischerweise aus 80 H100 GPUs von NVidia besteht, Stückpreis gut 30.000 EUR plus umgebende Hardware. So ein Cluster kostet 4-5 Mio. EUR in der Anschaffung und 150-300k EUR pro Jahr im Betrieb. Von diesen Clustern gibt es eine ganze Menge in einem KI-Rechenzentrum. Damit dürfte sich übrigens die Idee einiger, ein solches Modell zuhause lokal laufen zu lassen, als unrealistische Wunschvorstellung erweisen.

    Falls du übrigens die aktuellen Zahlen für die Dividenden haben möchtest, musst du das im Prompt explizit angeben.